DE548995C - Verfahren zur Herstellung einer durch Anritzen oder Anrauhen vorbereiteten Abbruchstelle bei Ampullen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer durch Anritzen oder Anrauhen vorbereiteten Abbruchstelle bei Ampullen

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DE548995C
DE548995C DE1930548995D DE548995DD DE548995C DE 548995 C DE548995 C DE 548995C DE 1930548995 D DE1930548995 D DE 1930548995D DE 548995D D DE548995D D DE 548995DD DE 548995 C DE548995 C DE 548995C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B7/00Hand- or power-operated devices for opening closed containers
    • B67B7/92Hand- or power-operated devices for opening closed containers by breaking, e.g. for ampoules

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung einer durch Anritzen oder Anrauhen vorbereiteten Abbruchstelle bei Ampullen Glasampullen bekannter Art, wie solche zum Verpacken von Injektionsflüssigkeiten allgemein gebraucht werden, sind im allgemeinen zugeschmolzen. Solche Ampullen werden vor dem Öffnen an der Bruchstelle mit einer Glasfeile, einem Isorundstein o. dgl. angeritzt oder angerauht. Da der Arzt diese Instrumente bei Bedarf nicht immer zur Hand hat, wurde versucht, die Ampulle nach dem Zuschmelzen anzuritzen, so daß der Arzt ohne Gebrauch einer Feile abbrechen kann.
  • Derartige, zum Abbrechen vorbereitete Ampullen wurden in verschiedenen Ausführungsformen auf den Markt gebracht, haben sich aber im allgemeinen nicht bewährt. Entweder ist der Einschnitt an der vorbereiteten Bruchstelle genügend tief und breit, dann ergibt sich ein unverhältnismäßig großer Anteil unbrauchbarer Ampullen durch vorzeitigen Bruch, oder der Einschnitt ist zuwenig tief und breit, dann funktioniert das Abbrechen nicht, der Arzt verletzt sich, und die Ampulle splittert. Auch bei den Ampullen, bei welchen schon im Herstellungsprozeß die Bruchstelle durch Spannungszonen vorbereitet ist, ergibt sich ein sehr hoher Prozentsatz Bruch. In diesen Fällen kommt hinzu, daß eine derartige, schon vom Glasbläser vorbereitete Ampulle natürlicherweise noch mehr Bruch liefert, weil sie zudem das Reinigen, Sterilisieren und Einfüllen aushalten muß, während die Ampulle, welche erst nach dem Einfüllen und Zuschmelzen angeritzt wird, nur das Verpacken und den Versand auszuhalten hat. Insbesondere beim Überseeversand gehen durch den Temperaturwechsel, welchem die Ampullen ausgesetzt sind, viele an den vorbereiteten Stellen zu Bruch.
  • Das Verfahren, welches der hier beschriebenen Erfindung zugrunde liegt, beseitigt alle die beschriebenen Nachteile und hat den Vorteil, dem Arzte ohne Inanspruchnahme eines Instrumentes, wie z. B. einer Feile, das splitterfreie Öffnen der Ampulle zu ermöglichen.
  • Nach dem neuen Verfahren werden zum Abbrechen vorbereitete Ampullen an der vorbereiteten Bruchstelle in eine Lösung von Cellulose, Cellophan, Lack oder ähnlichen lichtdurchlässigen Stoffen getaucht, so daß nach dem Trocknen .an der vorbereiteten Bruchstelle und in deren näheren Umgebung ein dünner Überzug dieser Stoffe als Stützsubstanz anhaftet. Sinngemäß kann man auch die ganze Ampulle eintauchen oder die vorbereitete Bruchstelle der leeren Ampulle derart behandeln und alsdann die gefüllte und abgeschmolzene Ampulle nochmals ganz eintauchen.
  • Da die Ebene des gegen die angeritzte Stelle ausgeübten Druckes sich nicht oder nur unvollständig mit den Ebenen der im Glase enthaltenen Spannungszonen deckt, müssen sonst beim Abbrechen Splitter entstehen. Diese Splitter werden durch die Cellulosehaut o. dgl. in ihrer Lage festgehalten, so daß durch cias beschriebene Verfahren nicht allein ein ungewolltes Abbrechen tunlichst verhindert, sondern auch ein praktisch- splitterfreies Abbrechen gewährleistet ist.
  • Da beim Abbrechen des Ampullenhalses der auf diesen auszuübende Druck nach der dem Einschnitt gegenüberliegenden Seite erfolgen muß, die angeritzte Stelle aber mit bloßem Auge schwer erkennbar ist, empfiehlt es sich, die angeritzte Stelle vor dem Eintauchen durch Einreiben von Farbe sichtbar zu machen.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRücHR: r. Verfahren zur Herstellung einer durch Anritzen oder Anrauhen vorbereiteten Abbruchstelle bei Ampullen, dadurch gekennzeichnet, daß man die ganze Ampulle oder den vorbereiteten Teil derselben in eine Lösung von Cellulose, Cellophan, Lack oder ähnlichen lichtdurchlässigen Stoffen taucht und danach trocknet. z. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß man die angeritzte oder angerachte Stelle vor dem Eintauchen färbt.
DE1930548995D 1930-04-26 1930-04-26 Verfahren zur Herstellung einer durch Anritzen oder Anrauhen vorbereiteten Abbruchstelle bei Ampullen Expired DE548995C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0243580A1 (de) * 1986-01-24 1987-11-04 Bünder Glas GmbH Ampulle aus Glas

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0243580A1 (de) * 1986-01-24 1987-11-04 Bünder Glas GmbH Ampulle aus Glas

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