DE3327633C2 - Fadenbremsvorrichtung - Google Patents

Fadenbremsvorrichtung

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DE3327633C2 DE19833327633 DE3327633A DE3327633C2 DE 3327633 C2 DE3327633 C2 DE 3327633C2 DE 19833327633 DE19833327633 DE 19833327633 DE 3327633 A DE3327633 A DE 3327633A DE 3327633 C2 DE3327633 C2 DE 3327633C2
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Abstract

In einem Gehäuse (3) sind zwei Rollen (10, 18) parallelachsig frei drehbar gelagert und begrenzen zwischen sich einen Klemmspalt (28), durch den der zu bremsende Faden hindurchgezogen wird. Die eine Rolle (10) ist ortsfest im Gehäuse (3) gelagert. Die andere Rolle (18) weist einen Überzug (19) aus gummielastischem Material auf. Sie ist in einer schwenkbaren Gabel (13) gelagert und durch einen federbelasteten Winkelhebel (23), der auf die Gabel (13) wirkt, mit einstellbarer Vorspannung an die ortsfeste Rolle (10) anpreßbar. Durch einen Schlitz (31) im Gehäuse (3) ragt ein hülsenförmiger Ösenträger (30) in den Bereich des Klemmspaltes (28). Dieser Ösenträger (30) ist über eine lösbare Verriegelung mit einem Arm (34) verbunden, der an einer Hubstange (35) befestigt ist. Der Hubstange (35) und über diese dem Ösenträger (30) wird eine Hin- und Herbewegung in Achsrichtung des Klemmspaltes (28) erteilt, wodurch sich die Durchtrittsstelle des Fadens durch den Klemmspalt (28) ständig ändert.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Fadenbremsvorrichtung mit zwei in einem Gehäuse parallelachsig frei drehbar gelagerten zylindrischen Rollen, die zwischen sich einen Klemmspalt für einen durch diesen gezogenen Faden bilden, wobei mindestens eine dieser Rollen einen Oberzug aus gummielastischem Material aufweist und eine der Rollen ortsfest und die andere Rolle relativ zu der ortsfesten Rolle achsparallel bewegbar und mit einstellbarer Vorspannung an sie anpreßbar ist, sowie mit einer Fadenzuführung, um den zu bremsenden Faden dem Klemmspalt zwischen den Rollen zuzuführen.
Fadenbremsvorrichtungen dieser Art sind in mannigfächer Ausführung bekannt z. B. aus den DE-OS 25 31 971, DE-OS 25 34 364, DE-OS 27 49 797, DE-OS 23 49 334 und DE-OS 20 31 006. Ihnen allen ist gemeinsam, daß die laufende Bremswirkung auf den Faden durch die Walkarbeit erfolgt die bei der ständigen Ver-
formung des gummielastischen Oberzugs mindestens einer der beiden Rollen zu leisten ist wenn der zu bremsende Faden angenähert senkrecht durch den Klemmspalt zwischen den beiden Rollen hindurchgezogen wird und dabei die beiden Rollen treibt Solche Fadenbremsvorrichtungen werden, für jeden Faden eine, vor allem an Spulengattern eingesetzt, bei denen eine Vielzahl von Fäden beim Ablauf vom Gatter zwischen ihren Spulen und einer Wickelmaschine, z.B. einer Zetteloder Schärmaschine ohne Verschleiß gebremst werden sollen. Durch Erhöhung bzw. Verminderung des Drukkes, mit welchem die bewegliche Rolle gegen die ortsfeste Rolle gepreßt wird, kann die Bremswirkung verstärkt bzw. herabgesetzt werden.
Die Führung des Fadens durch den Klemmspalt zwisehen den beiden Rollen erfolgt in der Regel durch Fadenführungsösen oder Fadenführungshülsen, durch weiche der Faden vor und nach dem Klemmspalt geführt wird.
Insbesondere aus den bereits genannten DE-OS 25 34 364 und DE-OS 27 49 797 ist es außerdem bekannt, die Austrittsöffnung der den zu bremsenden Faden zum Klemmspalt hinführenden, in der Regel am Gehäuse der Vorrichtung befestigten öse oder Hülse mit ihrer Achsrichtung praktisch senkrecht zum Klemmspalt verlaufend möglichst nahe an diesem anzuordnen um zu vermeiden, daß der Faden im Betrieb der Anlage seitlich aus dem Klemmspalt wegläuft
Diese für einen sicheren Betrieb wichtige präzise Führung des Fadens durch den Klemmspalt hat zur FoI-ge, daß der Faden den Klemmspalt immer an der gleichen Stelle durchläuft und damit auch immer die gleichen Umfangskreise der den Spalt begrenzenden Rollen berührt Das wiederum führt zu streng lokalen Einschneidungen insbesondere im gummielastischen Überzug der einen oder beider Rollen, und damit zu einer raschen Abnützung und kurzen Lebensdauer.
Ein weiterer Nachteil einer fortwährend gleichen Lage des Fadens bezüglich im Klemmspalt liegt darin, daß sich in unmittelbarer Nähe der Durchtrittsstelle des Fadens an den Rollen Avivage von der vorgängigen Fadenbehandlung absetzt wodurch die einwandfreie Fadenführung und auch die Bremswirkung beeinträchtigt werden.
Weil weder beim Schären noch beim Zetteln von Ketten immer alle verfügbaren Spulenstellen des der Wikkelmaschine zugeordneten Spulengatters erforderlich sind und zudem in der Regel zuerst die Fäden der der Stirnseite des Gatters näheren Spulen abgezogen werden, erfolgt die erwähnte Abnützung und Ablagerung von Avivage nicht für alle Bremsvorrichtungen eines Gatters gleichmäßig. Daraus ergeben sich Differenzen in der mit den Bremsvorrichtungen zu erzielenden Fadenspannung zwischen den im Gatter vorderen und den
weiter hinten angeordneten Bremsstellen, wenn einmal alle oder fast alle Spulenstellen betrieben werden, auch wenn die Vorspannung für alle Bremsen gleich eingestellt ist
Da solche Fehler gewöhnlich nicht sofort festgestellt werden, kommt es zu einer Qualitätsminderung der erzeugten Ketten und sogar zu Ausschußware.
Zumindest die mit einem weichen Überzug versehenen Rollen müssen daher häufig ersetzt werden, was bei der großen Zahl der beispielsweise an einem einzigen Schärgatter vorhandenen Bremsvorrichtungen nicht nur von der Kostenseite, sondern auch von der damit erzwungenen Stillstandszeit her nachteilig ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fadenbremsvorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß eine örtlich begrenzte Ablagerung von Avivage und eine örtlich begrenzte Abnützung der Rollen, insbesondere ein linienförmiger Abrieb eines gummielastischen Überzugs der Rollen vermieden wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die Fadenzuführung mit einer Antriebsvorrichtung zur zwangsweisen Hin- und Herbewegung der Fadenzuführung in Achsrichtung der beiden zylindrischen Rollen und innerhalb deren achsialer Ausdehnung verbunden ist
Durch diese einfache Maßnahme wird nun erreicht, daß sich die Berührungsstelle des Fadens mit den Rollen in achsialer Richtung derselben immer wieder ändert Statt eines streng lokal auf eine Umfangslinie beschränkten Abriebs ergibt sich eine gleichmäßig auf die ganze Oberfläche der Rollen, insbesondere natürlich der mit einer gummielastischen Hülle versehenen Rollen verteilte Abnützung, was die Lebensdauer der Rollen erheblich verlängert Zum letzteren trägt auch bei, daß die Lagerungen der Rollen statt einer stets gleichen nunmehr einer stets wechselnden Belastung unterworfen sind. Auch Avivageablagerungen werden, soweit solche überhaupt noch auftreten können, durch den wandernden Faden in ihrer Entstehung gebremst Insgesamt bietet daher eine nach der Erfindung ausgebildete Fadenbremsvorrichtung Gewähr für eine längere Lebensdauer und gleichmäßige Spannungserzeugung über längere Zeit über alle Spulenstellen der Anlage.
Mit Vorteil wird die Anordnung so getroffen, daß das Fadenzuführungsorgan beim Unterbrechen der Hin- und Herbewegung jeweils am obersten Punkt seiner Bewegungsbahn stillsteht. Dadurch wird einem Ausfädeln des Fadens aus dem Klemmspalt durch Absinken begegnet.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung unifaßt das Fadenführungsorgan einen hülsenförmigen ösenträger, der durch einen Schlitz in das Gehäuse eintritt und über einen Arm mit einer das Gehäuse durchsetzenden, oszillierend antreibbaren Hubstange starr gekuppelt ist Zweckmäßig ist hierbei die Anordnung so getroffen, daß der ösenträger an seinem fadeneintrittsseitigen Ende mit einem den Schlitz im Gehäuse abdeckenden Flansch versehen ist. Dadurch wird vermieden, daß sich der im Betrieb der Anlage einen Fadenballon bildende Faden an Teilen der Fadenbremsvorrichtung verfängt.
Um das Auswechseln oder Ersetzen der Fadenösen zu erleichtern, insbesondere ohne Werkzeuge zu ermöglichen, ist es vor;eilhaft, wenn gemäß einer Weiterbildung der Erfindung der ösenträger über eine bajonettverschlußartige Verriegelung lösbar in einer öffnung seines Antriebsarmes befestigt ist.
Die Zeichnung zeigt die für das Verständnis der Erfindung erforderlichen Teile eines Ausführungsbeispieles einer Fadenbremsvorrichtung. Es zeigt
F i g. 1 eine Ansicht der Fadenaustrittseite einer Fadenbremsvorrichtung im Bereich einer Fadenbremsstelle eines Spulengatters;
Fig.2 einen Querschnitt entlang der Linie H-II in
Fig.3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig.2
ίο um 90° gedreht gezeichnet;
F i g. 4 vergrößert einen Schnitt durch einen Teil der Fadenzuführung;
F i g. 5 eine Ansicht des Trägers der Fadenzuführung in Pfeilrichtung A der F i g. 4, und
F i g. 6 eine Ansicht des Trägers der Fadenzuführung in Pfeilrichtung B der F i g. 4.
Die in den Figuren dargestellte Fadenbremsvorrichtung ist eine von vielen, für jede Spulstelle eine, die in horizontalen und vertikalen R.eihen übereinander am Bremstafelrahmen eines Gatters a^eordnet sind. In den F ί g. 1 und 2 ist ein Teilstück einer Premstafeisäule in Form eines Vierkantrohres dargestellt und mit 1 bezeichnet Die unter sich gleichen, allgemein mit 2 bezeichneten Bremsvorrichtungen umfassen ein Gehäuse 3 mit efosr Rückwand 4 und unten sowie oben angeordneten Abschlußwänden 5. Ober einen Lappen 6 ist das Gehäuse 3 mittels einer Schraube 7 an der Säule 1 befestigt
Einander gegenüberliegende Augen &der beiden Abschlußwände 5 lagern, zweckmäßig in Kugellagern 9, die Achsstummel einer in dieser Weise reibungsarm frei drehbar ortsfest im Gehäuse 3 gelagerten Rolle 10. Zwei weitere einander gegenüberliegende öffnungen der Abschlußwände 5 nahmen einen Achsstift 11 auf, an welchem über Augen 12 an den freien Enden seiner Schenkel 14 ein Gabelhebe! 13 frei schwenkbar gelagert ist Der die beiden Schenkel 14 verbindende Steg des Hebels 13 ist mit 15 bezeichnet Beiderends diesel Stegs 15 vorragende Lappen 16 (Fig.2) nehmen zwischen sich die in Kugellagern 17 gelagerten Achsstummel einer zweiten, reibungsarm frei drehbar gelagerten Rolle 18 auf, deren Größe etwa derjenigen der erstgenannten ortsfesten Rolle 10 entspricht. Anders als die ortsfeste Rolle 10, die im dargestellten Beispiel eine metallische
Oberfläche ohne jeden Überzug aufweist, ist die in der beschriebenen Weise durch die Verschwenkbarkeit des Gabelhebels 13 achsparallel zur ortsfesten Rolle 10 beweglich gelagerte Rolle 18 mit einem Überzug 19 aus gummielastischem Material, zweckmäßig Weichgummi,
so versehen.
Am Steg 15 des Gabelhebels 13 ist eine Druckplatte 20 gebildet, welche mit einer Druckrolle 21 zusammenwirkt D-ese Druckrolle 21 ist im gegabelten Ende des einen Schenkels 22 eines Winkelhebels 23 gelagert Der Winkelhebel 23 ist um eine Achse 24 am Gehäuse 3der Fadenbrei svorrichtung verschwenkbar gelagert Auf das Ende seines anderen Schenkels 25 wirkt das Ende einer Zugfeder 25, die über eine Feinregulierschraube 27 am Winkelhebel 23 angreift und bestrebt ist, über die Rolle 21 und den Steg 15 in ohne weiteres verständlicher Weise die bewegliche Rolle 18 mit ihrem Umfang mit der an der Feder 26 eingestellten Vorspannung an den Umfang der ortsfesten Rolle 10 zu pressen.
Das andere Ende der Zugfeder 26 ist mit denjenigen weiterer Fadenbremsvorrichtungen an einer Zugfederschiene des Gatter befestigt, welche senkrecht verstellbar ist und über welche je nach ihrer Lage, der Anpreßdruck der Rollen 10,18 alle dieser Zugfederschiene zu-
geordneten Fadenbremsvorrichtungen gleichzeitig und gleichförmig einstellbar ist Die nähere Ausbildung der zentralen Steuerung der Fadenbremsvorrichtungen ist nicht erfindungswesentlich und deshalb nicht näher dargestellt.
Zur Führung des zu bremsenden Fadens Fdurch den zwischen den Rollen 10, 18 gebildeten Klemmspalt 28 praktisch rechtwinklig zu diesem dienen Fadenführungen vor und nach dem Rollenpaar von denen in der Zeichnung nur die in Fadenlaufrichtung gesehen den to Faden F der Bremse zuführende gezeigt und mit 29 bezeichnet ist. Sie umfaßt im dargestellten Beispiel einen hülsenförmigen ösenträger 30, welcher sich durch einen Schlitz 31 in der Rückwand 4 des Gehäuses 3 rechtwinklig zum Klemmspalt 28 durch das Gehäuse is hindurch bis in die unmittelbare Nähe des Klemmspaltes 28 erstreckt und an seinem etwas außerhalb des <">häuses 3 befindlichen Ende einen Flansch 32 trägt, ac? Verhindert, daß der Faden F sich im Bereich der Bremsvorrichtung verfangen kann. In den Hohlraum des ösenträgers 30 sind beiderends je eine Fadenöse 33 aus hierfür geeignetem Material eingesetzt. Der Ösenträger 30 ist innerhalb des Gehäuses in einen Arm 34 eingespannt, welcher seinerseits starr an einer Hubstange 35 montiert ist Die Hubstange 35 erstreckt sich parallel zur Bremstafelsäule 1 und halten analog über jeweils weitere Arme entsprechend dem Arm 34 die Fadenzuführungen aller der betreffenden Säule 1 des Gatters zugeordneten Fadenbremsvorrichtungen.
Um nun die eingangs erläuterten Nachteile bisher bekannter Fadenbremsvorrichtungen mit stationärer Fadenführung zu vermeiden, ist die Hubstange 35 in nicht näher dargestellter, vom Fachmann ohne weiteres zu lösenden Weise, mit einem Antrieb verbunden, über welchen ihr und über sie allen mit ihr über Arme entsprechend dem Arm 34 bewegungsverbundenen Fadenzuführungen 29 eine Hin- und Herbewegung aus der dargestellten Mittellage nach beiden Richtungen parallel zum Klemmspalt 28 erteilt werden kann, wie dies die Pfeile 36 andeuten. Die Amplitude dieser Bewegung muß kleiner sein, als die achsiale Ausdehnung der Rollen 10,18 Sie bewirkt daß der Faden Fan stets wechselnden Stellen durch den Klemmspalt 28 läuft was die eingangs erwähnten Vorteile mit sich bringt Bei dieser Bewegung bewegt sich der ösenträger 30 frei im entsprechend dimensionierten Schlitz 31 im Gehäuse 3 wobei der Flansch 32 den Schlitz 31 stets abdeckt und damit ein Verfangen des Fadens als Folge der Schwingungen vermeidet
Auf der der Hubstange 35 gegenüberliegenden Seite des ösenträgers 30 weist der Arm 34 außerdem einen Fortsatz 37 (F i g. 2) auf, welcher in einer öffnung des Gabelhebels 13 geführt ist um die Geradführung des Armes 34 zu sichern.
Die Hubbewegungen der Hubstange 35 und damit die Hin- und Herbewegungen der Fadenzuführungen können schnell oder langsamer, gleichförmig oder ungleichförmig, kontinuierlich oder intermittierend sein. Ihre Amplitude ist zweckmäßig einstellbar.
Es wird die Schaltung des Antriebs der Hubstange 35 so mit der dem Gatter zugeordneten Wickelmaschine gekoppelt daß er mit dem Ingangsetzen der Wickelmaschine einsetzt und beim Stillsetzen der Wickelmaschine ebenfalls ausschaltet Wenn dabei die Schaltung so erfolgt daß im Stillstand der Hubstange die Fadenzuführung 29 sich immer an ihrem jeweils obersten Punkt ihrer Bewegungsbahn befindet wird die Gefahr eines Ausfädeins des Fadens aus dem Klemmspalt durch Absinken vermindert.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, die Größe der Fadenösen 33 der jeweils zu verarbeitenden Fadenqualität insbesondere der Fadendicke anzupassen. Das setzt voraus, die Fadenösen 33 rasch und leicht, insbesondere ohne Werkzeuge auswechseln zu können, was dann auch beim periodischen Ersatz abgenützter Fadenösen durch neue Fadenösen hilft Stillstandszeiten zu reduzieren. Beim dargestellten Beispiel ist dieses Problem dadurch gelöst, daß der ösenträger 30 über eine bajonettverschlußartige Verriegelung lösbar mit seinem Antriebsarm 34 verbunden ist. Wie die Fig.4 bis 6 im Einzelnen zeigen, ist hierzu der ösenträger 30 an seinem Umfang mit drei Anschlagnasen 38 (Fig.5) versehen, welche bei in den Arm 34 eingesetztem ösenträger am Arm 34 anliegen und so die Einführtiefe der Fadenzuführung 29 begrenzen. Um die Ausdehnung des Arms 34 auf dem ösenträger 30 zu den Nasen 38 achsial versetzt trägt der Ösenträger 30 einen Klemmnocken 39. Im Arm 34 ist eine Keilbahn 40 gebildet, welche beim Einführen der Fadenzuführung 29 den Klemmnocken 39 durchtreten läßt. Beidseits der Keilbahn 40 sind an der Stirnseite des Arms 34 leichte Anschrägungen 41 gebildet.
Wird nun die Fadenzuführung 29 bis zum Anschlag ihrer Nasen 38 an den Arm 34 eingeschoben, in welcher Lage die Klemmnase 39 auf der anderen Seite des Arms 34 gerade aus der Keilbahn 40 ausgetreten ist, kann durch Verdrehen der Fadenzuführung 29 durch das dabei entstehende Verklemmen des Klemmnockens 39 mit den Anschrägungen 41 des Arms die Fadenzuführung 29 am Arm 34 arretiert werden. Zum Lösen dieser Arretierung genügt ein Zurückdrehen der Fadenzuführung 29 bis der Klemmnocken 39 der Keilbahn 40 gegenüberliegt, worauf dann ohne weiteres die ganze Fadenzuführung 29 aus der öffnung im Arm 34 herausgezogen und durch eine andere mit neuen oder anderen Fadenösen 33 ersetzt werden kann. Im ausgebauten Zustand der Fadenzuführung 29 lassen sich natürlich auch die nur eingeschobenen ösen 33 leicht auswechseln.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Fadenbremsvorrichtung, mit zwei in einem Gehäuse parallelachsig frei drehbar gelagerten zylindrischen Rollen, die zwischen sich einen Klemmspalt für einen durch diesen gezogenen Faden bilden, wobei mindestens eine dieser Rollen einen Oberzug aus guiTimielastischem Material aufweist und eine der Rollen ortsfest und die andere Rolle relativ zu der ortsfesten Rolle achsparaliel bewegbar und mit einstellbarer Vorspannung an sie anpreßbar ist, sowie mit einer Fadenzuführung, um den zu bremsenden Faden dem Klemmspalt zwischen den Rollen zuzuführen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenzuführung (29) mit einer Antriebsvorrichtung (35) zur zwangsweisen Hin- und Herbewegung der Fadenzuführung (29) in Achsrichtung der beiden zylindrische? Rollen (10, 18) und innerhalb deren axialer Ausdehnung verbunden ist
2. Fadenbremsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung (35) der Fadenzuführung (29) im Betrieb der Vorrichtung eine kontinuierliche oder eine intermittierende Hin- und Herbewegung erteilt
3. Fadenbremsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplitude der Hin- und Herbewegung der Fadenzuführung (29) einstellbar ist
4. Fadentrennvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenzuführung (29) beim Unte-;brechen der Hin- und Herbewegung jeweils ai.i obersten Punkt seiner Bewegungsbahn stillsteht
5. Fadenbremsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenzuführung (29) einen hülsenförmigen ösenträger (30) umfaßt der durch einen Schlitz (31) in das Gehäuse (3) eintritt und über einen Arm (34) mit einer das Gehäuse (3) durchsetzenden, oszillierend antreibbaren Hubstange (35) starr aber lösbar gekuppelt ist.
6. Fadenbremsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der ösenträger (30) an seinem fadeneintrittsseitigen Ende mit einem den Schlitz (31) im Gehäuse (3) abdeckenden Flansch (32) versehen ist.
7. Fadenbremsvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ösenträger (30) über eine bajonettverschlußartige Verriegelung lösbar in einer Öffnung seines Antriebsarmes (34) befestigt ist
8. Verwendung einer Fadenbremsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, in einem Spulengatter mit mehreren in senkrechten Reihen übereinander angeordneten Spulenstollen und zugehörigen Fadenbremsvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenzuführungen (29) aller Fadenbremsvorrichtungen einer senkrechten Reihe mit einem gemeinsamen Antriebsorgan (35) verbunden sind.
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