DE33208C - - Google Patents

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DE33208C
DE33208C DENDAT33208D DE33208DA DE33208C DE 33208 C DE33208 C DE 33208C DE NDAT33208 D DENDAT33208 D DE NDAT33208D DE 33208D A DE33208D A DE 33208DA DE 33208 C DE33208 C DE 33208C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B60/00Combustion apparatus in which the fuel burns essentially without moving
    • F23B60/02Combustion apparatus in which the fuel burns essentially without moving with combustion air supplied through a grate

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
DsCllC-niO
Die vorliegende Erfindung betrifft verschiedene Neuerungen, welche an einer Dampfkessel· feuerung angebracht sind, um dieselbe zu einer rauchfreien zu machen, wobei ebenso gut Gruskohlen wie Stückkohlen und Braunkohlen als Brennmaterial verwendet werden können. Die Neuerungen rühren von Herrn Dr. Bregha her und sind durch Vereinfachung und Vervollkommnung der unter No. 26864 patentirt gewesenen Feuerung desselben entstanden.
Zunächst ist bei der Feuerung ein drehbares Fach, Fig. 1, 2 und 3, zum Einschütten und Vorwärmen des Brennmaterials angebracht.
Das drehbare Fach A liegt zum Theil innerhalb, zum Theil aufserhalb des Feuerraumes B und ist in solcher Höhe über dem Planrost C angeordnet, dafs der innerhalb des Feuerraumes liegende Schenkel α des Faches beim Ausschütten des Brennmaterials mit seiner freien Kante auf die Bodenplatte e des Vorraumes -B1 aufstöfst. Das Fach ist um Zapfen b in dem gufseisernen Rahmen D drehbar gelagert und legt sich mit seinem inneren Schenkel α dicht gegen die nach unten vorspringende Kante d des Rahmens D an, auf diese Weise einen dichten Verschlufs gegen die Feuerung bildend. Der Schenkel α des Faches A ist auf der dem Feuer zugekehrten Seite in passender Weise mit Chamotte bekleidet, um ein Glühendwerden und Durchbrennen zu verhindern. Der aufserhalb der Feuerung liegende Theil des Faches ist, wie aus Fig. 3 ersichtlich, mit einem um Scharniere a1 drehbaren Deckel a1 bedeckt, welcher behufs Einschüttens des Brennmaterials in das Fach zurückgeschlagen und dann wieder geschlossen wird. Nachdem das Brennmaterial in dem Fach genügend vorgewärmt ist, wird es durch Umkippen des Faches mittelst der Handgriffe aa auf den Vorraum B1 geschüttet. Bei diesem Ausschütten bleibt der Deckel a1 geschlossen und gleitet dabei dicht unter der an der äufseren Seite des Rahmens D angebrachten Zungea* fort. Durch diesen Deckel a2 und die Zunge ß4 wird einerseits der Eintritt kalter Luft in den Feuerraum und andererseits der Austritt strahlender Wärme aus dem Feuerraum verhindert.
Der Lagerraum B1, welcher direct vor dem Planrost C angeordnet ist, hat den Zweck, das bereits vorgewärmte Brennmaterial vollends zu trocknen und auf eine so hohe Temperatur zu erwärmen, dafs es bei seiner späteren Vertheilung über den Rost sofort und ohne irgend welche merkliche Rauchentwickelung zu brennen beginnt.
Das Vertheilen des im Vorraum aufgeschütteten Brennmaterials geschieht mit Hülfe eines verschiebbaren und verstellbaren Vertheilers. Derselbe besteht aus einem auf zwei Schienen f gleitenden Querbalken g, welcher quer über die ganze Feuerung geht. Der Querbalken g trägt auf der hinteren Seite, durch Schrauben gl und Muttern befestigt, ein nach abwärts vorspringendes Blech g·2, welches, mit Schlitzlöchern für die Schrauben g1 versehen, je nach der Art des Brennmaterials höher oder niedriger gestellt werden kann, um dementsprechend die Schütthöhe des Brennmaterials reguliren zu können. Die Gleitschienen f steigen nach hinten zu etwas an, um das Brennmaterial in einer nach dem hinteren Ende des Rostes zu ansteigenden Schicht über den Rost zu ver-
theilen. Das Hin- und Herschieben des Querbalkens g geschieht mittelst einer in die Muffe g* des Balkens g eingesetzten Stange, welche bei Nichtbenutzung des Vertheilers aus g3 entfernt wird.
Da es zuweilen vorkommt, dafs die Kohle auf ihrer Oberfläche schlackt, so sind an dem Blech g'2 Widerhaken g* angebracht, welche beim Zurückziehen des Balkens g die gebildete Schlacke zerkleinern.
Die Zuführung der Luft unterhalb des Rostes wird durch die nach innen beweglichen Luftklappen EE geregelt, welche je nach Bedarf mehr oder weniger geöffnet werden können, Fig. 6. .. .
Das Entfernen der Asche und Schlacke von dem Rost C wird durch einen unterhalb desselben angeordneten Rechen F bewirkt, welcher, auf Gleitschienen h ruhend, durch Zahnstangenantrieb in Bewegung gesetzt wird.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Die dargestellte Dampf kesselfeuerung, charakterisirt durch das in den Feuerraum hineingebaute drehbare Fach A zum Vorwärmen des Brennmaterials, dessen einer Schenkel a die Abschlufsklappe der Feuerung bildet, in Verbindung mit dem Lagerraum -B1 für das Trocknen des Brennmaterials, und einem Brennmaterialvertheiler g mit hoch und niedrig stellbarem, mit Haken g* versehenem Blech g'2 für die Regulirung der Schütthöhe und behufs Zerkleinerung der unter Umständen auf der Oberfläche des Brennmaterials sich bildenden Schlacken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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