DE332018C - Aus mehreren seitlich aneinanderzusetzenden Teilgefaessen bestehendes Koch-, Brat- und Backgefaess - Google Patents

Aus mehreren seitlich aneinanderzusetzenden Teilgefaessen bestehendes Koch-, Brat- und Backgefaess

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DE332018C
DE332018C DE1918332018D DE332018DD DE332018C DE 332018 C DE332018 C DE 332018C DE 1918332018 D DE1918332018 D DE 1918332018D DE 332018D D DE332018D D DE 332018DD DE 332018 C DE332018 C DE 332018C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/02Cooking-vessels with enlarged heating surfaces
    • A47J27/026Cooking-vessels with enlarged heating surfaces with conduits through the vessel for circulating heating gases

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Aus mehreren seitlich aneinanderzusetzenden Teilgefäßen bestehendes Koch-, Brat- und Backgefäß. Gegenstand der Erfindung ist eine Vereinigung von mehreren Gefäßen durch seitliches Aneinandersetzen, um diese gemeinsam zum Kochen, Braten oder Backen zu benutzen, und zwar unter möglichster Ersparnis, Ausnutzung und Aufspeicherung der Heizkraft unter Verwendung sämtlicher Außenflächen der Gefäße als Heizflächen.
  • Die Gefäße, deren Anzahl zwei oder mehr sein kann ergeben zusammengestellt die Form eines Kochtopfes, einer Backform, einer Pfanne o. dgl.; solches ist an sich bekannt. Diesem Bekannten gegenüber besteht bei vorliegender Erfindung die Neuerung darin, daß die Teilgefäße nicht unmittelbar zusammenstoßen, daß sich also ihre inneren Wände nicht berühren, sondern daß von Gefäß zu Gefäß ein Abstand bleibt. Dieser Abstand oder freie Raum wird durch horizontale oder schräge Zwischenwände geschaffen, die zugleich eine Teilung des Heizraumes in der Höhe bewirken. Diese Zwischenwände dienen zugleich zur Verbindung der Teilgefäße dadurch, daß an einem Gefäß ein Falz als ZR'iSChenwand angeordnet wird, während am Nachbargefäß eine Rippe sitzt, die in den ersteren Falz eingreift. Nach oben sind sowohl der mittlere Zwischenraum als auch die strahlenförmig anschließenden Hohlräume durch ein Abschlußstück, das vorteilhaft in den rohrförmigen Mittelraum eingreift, abgedeckt. Durch eine Glocke oder Haube kann das Ganze nach den Seiten und nach oben hin unter Freilassung eines entsprechenden Zwischenraumes zwischen den Gefäßen und der Glocke noch abgedeckt werden. Durch Ausbildung der Glocke als Wärmeschutzmantel kann bei dichtem Abschluß des Ganzen nach unten hin ein Selbstkocher geschaffen werden, der ein Weiterkochen ohne Wärmequelle allein durch die aufgespeicherte Hitze gewährleistet, wie man es in ähnlicher Form bei der bekannten Kochkiste findet.
  • Diese Isolierglocke ist aber für andere Gefäße schon bekannt, auch hat man Teilgefäße innerhalb eines großen Gefäßes mit Zwischenräumen schon verwendet und hat durch Stege an mit Mantel versehenen Kochgefäßen übercinanderliegende Abteilungen geschaffen. Ilcim Erfiiidungsge#,-;cnstand handelt es sich aber nicht um diese Einzeleinheiten im allgemeinen. sondern um Teilgefäße, die seitlich aneinandergesetzt zu einem Gefäß vereinigt werden und dabei die inneren Kanäle für die Heizgasse besitzen. Das Kochgefäß kann dabei als Ganzes, aber auch in seinen einzelnen Teilen befördert werden.
  • Auf der Zeichnung ist in beispielsweiser Ausführung das den Erfindungsgegenstand bildende Gefäß in Fig. i in senkrechtem Schnitt, und in Fig. z in wagerechtem Schnitt dargestellt: Fig.3 zeigt die Falzverbindung der Teilgefäße.
  • Bei dem angenommenen Beispiel besteht das Kochgefäß aus drei Teilgefäßen a. h und c. Diese sind an den radialenGrenzflächen mit Falz k und Rippe i in wagerechter oder schräger Richtung ausgestattet, einmal um Zwischenräume zu schaffen, die es ermöglichen, die Seitenflächen der Teilgefäße als Heizflächen mit zu verwenden, zum anderen, um diese Zwischenräume als Heizkanäle zu benutzen, die die Heizgase durchstreichen müssen, und endlich um den berechneten Abstand der Gefäße und ihre Verbindung sicher zu erreichen. Unter Benutzung von Falz und Rippe als Henkelhalter kann man durch einen Drahtgriff einen Henkel erzielen, der ein Anfassen und Hinausheben jedes Teilgefäßes ermöglicht.
  • Der -Heizvorgang findet folgendermaßen statt.
  • Die aufsteigende Hitze füllt die unteren Räume 1, die zwischen den Teilgefäßen a, b und c vorhanden sind, und wird durch die Zwischenwand lt, i gezwungen, zum Teil nach innen in den in der Mitte liegenden Hohlraum, zum Teil nach außen auszuweichen. Die nach innen tretende Hitze gelangt in den zylindrischen Mittelraum, steigt hier hoch und geht dann, weil oben der Ausgang abgedeckt ist, in den Raum irr, und über die Gefäße, und wird hier abermals an den Seitenflächen wirksam. Sie entweicht dabei nach außen, wobei sie ihre Heizkraft an die Außenwände der Gefäße abgibt, wird in dem oberhalb der Gefäße liegenden Hohlraum der die Gefäße umschließenden Glocke c schließlich aufgespeichert und heizt die Gefäße nochmals von oben. Durch diesen Kreislauf der Wärme wird einmal ihre denkbar vollkommenste Ausnutzung auf sämtlichen Flächen der Gefäße ermöglicht, sodann regelt sich die Heizkraft durch Ausgleich und Verteilung vollkommen selbsttätig, und die aufsteigende heiße Luft verdrängt die an der Außenwand der Glocke befindliche abgekühlte Luft. Diese wird nach unten gedrückt und umgibt den inneren aufsteigenden Heißluftstrom wie ein Isoliermantel. Um ausreichend Luft unter die Gefäße a, b und c gelangen zu lassen, muß unter den Gefäßen freier Raum vorhanden sein, der durch einen mittels radialer Streben gehaltenen Ring geschaffen wird, auf dem :las Ganze ruht. Dieser Ring ist auf der "Zeichnung nicht veranschaulicht, weil hier das Ganze als Fertigkocher (Kochkiste) dargestellt ist. Ein solcher Kreuzring ist aber auch für ähnliche Zwecke bekannt, und seine Form kann sich leicht jeder vorstellen.
  • Soll nun der ganze Apparat als Fertig-; kocher oder zum selbsttätigen Braten oder Backen verwendet werden, so werden die Teilgefäße a, b und c auf eine untere isolierende Abschlußplatte f gestellt und die Glocke c, die zwecks eines dichten Abschlusses kegelig an den Rand der Platte f anschließt, wird durch Bajonettverschluß g oder auf andere Weise an der Platte f befestigt. Die eingeschlossene heiße Luft wird also ohne jeden Wärmeverlust, wie er bei Kochkisten u. dgl. unvermeidlich ist, wirksam bleiben, und zwar von allen Seiten, auch von unten, nachdem die Wärmezufuhr in Wegfall gebracht isl.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCFI: Aus mehreren seitlich aneinanderzusetzenden Teilgefäßen bestehendes Koch,-, Brat- und Backgefäß, dadurch gekennzeichnet, daß außen an den Innenwänden der Teilgefäße (a, b und c), Rippen (la, i) angeordnet sind, die bei den aneinandergefügten Gefäßen ineinandergreifen und zwischen den inneren Wänden Hohlräume (1, m) ergeben, welche in das senkrechte Mittelrohr münden und am oberen Rande durch ein deckelartiges Abschlußstück (d, k) abgedeckt sind, zum Zweck, die Gefäße allseitig, unter Vergrößerung des Heizgasweges, mit den Heizgasen in Berührung zu bringen.
DE1918332018D 1918-02-08 1918-02-08 Aus mehreren seitlich aneinanderzusetzenden Teilgefaessen bestehendes Koch-, Brat- und Backgefaess Expired DE332018C (de)

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