DE331801C - Schwingmaschine fuer Flachs und andere Bastfasern - Google Patents

Schwingmaschine fuer Flachs und andere Bastfasern

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DE331801C
DE331801C DE1917331801D DE331801DD DE331801C DE 331801 C DE331801 C DE 331801C DE 1917331801 D DE1917331801 D DE 1917331801D DE 331801D D DE331801D D DE 331801DD DE 331801 C DE331801 C DE 331801C
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DE
Germany
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flax
belt
vibrating
bast fibers
vibrating machine
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Expired
Application number
DE1917331801D
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English (en)
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FIBRE CORP Ltd
Original Assignee
FIBRE CORP Ltd
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B1/00Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
    • D01B1/10Separating vegetable fibres from stalks or leaves
    • D01B1/14Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating
    • D01B1/28Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating with beaters rotating about an axis perpendicular to the fibre bundle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Schwingmaschine für Flachs und andere Bastfasern. Die Erfindung betrifft eine Verbesserung an Schwingmaschinen für Flachs und dergleichen Faserstoffen, bei welchen die Faserstoffe von einem um eine Scheibe oder eine Trommel herumgeführten Transportgurt erfaßt, davon festgehalten und auf ihrem Weg der Einwirkung einer oder mehrerer Schwingvorrichtungen unterworfen werden.
  • Bei den bekannten Schwingmaschinen dieser Art hat man, insbesondere bei Behandlung großer Faserstoffbündel Schwierigkeiten, das Material gleichmäßig zwischen dem Gurt und der Trommel zu verteilen, so daß die Fasern nicht vollkommen gleichmäßig fest erfaßt werden.
  • Bei dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung wird dieser Nachteil vermieden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß das Flachsstroh absatzweise vorgeschoben, zwischen Gurten o. dgl. um eine Trommel herum nahe einer entsprechend ausgebildeten Hornplatte o. dgl. geführt, dabei umgedreht und nacheinander an beiden Enden durch Schwingmesser auf beiden Seiten der Trommel geschwungen wird.
  • Dabei ist die Vorschubeinrichtung derart beschaffen, daß der Vorschub veränderlich einstellbar ist, so daß die Zeitdauer, während welcher das Material durch die Schwingzone oder -zonen hindurchgeht, nach Belieben verkürzt oder verlängert werden kann, je nach der Art des zur Verarbeitung gelangenden Materials. Des weiteren sind Mittel vorgesehen, durch welche die Lage des Fasermaterials zwischen den Schwingvorrichtungen seitwärts verändert werden kann, damit der Teil des Materials, der während seines Durchganges durch die erste Schwingzone erfaßt war, in der nächsten Schwingzone bearbeitet werden kann.
  • Die Trommel, um welche das Material herumbewegt wird, während es der Wirkung der Schwingvorrichtung unterliegt, ist zweckmäßig an einer oder an beiden Seiten mit nach außen vorspringenden Zähnen versehen, welche das Material gleichmäßig verteilen, w=ährend es zwischen Gurt und Trommel entlang wandert. Die Zähne dienen ferner dazu, zu verhindern, daß das Material ganz oder teilweise zwischen Trommel und Gurt herausgezerrt wird, wenn es der Einwirkung der Schwingvorrichtung unterliegt.
  • Der absatzweise Antrieb des Fördergurts erfolgt beispielsweise durch ein Schaltradgetriebe, welches seinerseits von einer umlaufenden Welle, z. B. einer der die Schwingvorrichtungen tragenden Wellen angetrieben wird.
  • Die Einrichtung ist in einer beispielsweisen Ausführungsform in den Zeichnungen in Fig. z in einer Seitenansicht der ganzen Maschine, in Fig. 2 in. einem Grundriß davon, und in Fig. 3 in einer Endansicht dargestellt.
  • Bei dieser Ausführungsform der Erfindung' wird der Flachs oder ein anderer Faserstoff durch die Schwingzone oder -zonen dadurch hindurchgeführt, daß er von zwei endlosen Gurten a, a1 erfaßt wird, die über in geeigneter Weise angebrachten Gurtscheiben b, b1 laufen. Der Durchmesser dieser Scheiben ist zweckmäßig etwa um ein Viertel kleiner als die Schwingräder, über den Messern gemessen. Die Riemen oder Gurte sind verhältnismäßig schmal, und das Fasermaterial wird in der Mitte derselben erfaßt und hängt zu beiden Seiten heraus.
  • Neben jeder dieser Laufscheiben sind Schwingräder c, cl montiert. Jedes Schwingrad besteht aus einer Scheibe, welche dünne, biegsame Messer c2 trägt, die über deren Umfang hervorstehen. Diese Scheiben sind paarweise angeordnet, so daß die Messer eines jeden Paares auf den betreffenden Seiten der Laufscheiben auf das Material einwirken. Es werden also beide überhängenden Enden des Materials gleichzeitig durch die Schwingvorrichtungen bearbeitet. Die Räder eines jeden Paares von Schwingrädern können auf Wellen c3, cl in geeigneter Weise montiert sein, so daß sie gegeneinander verstellt werden können. Die Schwingräder werden durch eine geeignete Antriebsvorrichtung in Umdrehung versetzt.
  • Um das Material zwischen die Gurte zu bringen und daraus zu entfernen, nachdem der Schwingvorgang beendet ist, ist der äußere Gurt zu einer Schleife geformt, indem er über zwei Führungsscheiben e, e1 geführt wird, die neben den Laufscheiben angeordnet sind. Die Schleife des Gurtes läuft um die Antriebsscheibe f herum, welche den Antrieb der Gurte bewirkt.
  • Auf der einen oder auf beiden Seiten der Laufscheiben b, b1 sind Zähne vorgesehen, welche über den Umfang der Scheiben hervorstehen, wodurch beim Einsetzen eines Bündels des Materials zwischen die Gurte dieses dazwischen so verteilt wird, daß alle Fasern möglichst gleich fest erfaßt werden.
  • Nach der vorzugsweise angewendeten Ausführungsform sind diese Zähne auf dünnen Scheiben angeordnet, welche an den Laufscheiben oder Trommeln befestigt sind. Das Material wird somit zwischen den Gurten im wesentlichen rechtwinklig zu der Laufrichtung verteilt und wird daran verhindert, ganz oder teilweise aus den Gurten während des Durchganges durch die Schwingzone herausgerissen zu werden.
  • Das Gestell der Maschine besteht zweckmäßig aus einem in der Mitte angeordneten plattenartigen Trageteil d, welcher zwei Kopfstücke dl, d2 zum Lagern der beiden Scheiben b, b1 hat, eins an jedem Ende, sowie Lager für die Führungsscheiben e, e1 trägt. Auf jeder Seite der Maschine befinden sich senkrechte Hornplatten g, g1, welche von dem Hauptteil getragen werden und welche die Scheiben b, b1 zum Teil umgeben und die Enden des in Bearbeitung bekindlichen Bündels voneinander trennen.
  • Die Antriebsscheibe f ist in Seitenhebeln f 1 gelagert, die bei f 2 in dem Maschinengestell drehbar gelagert und an ihren freien Enden verbunden sind, so daß sie eine Art Lagerrahmen für die Welle f 3 der Antriebsscheibe bilden. Auf den Seitenhebeln f 1 können.geeignete Gewichte aufgesetzt wer, den, um den Riemen zu spannen und straff zu halten. Diese Scheibe wird in beliebiger Weise absatzweise gedreht, z. B. dadurch, daß ein Schaltrad lt auf der Welle f 'der Antriebsscheibe aufgesetzt ist und von einer Klinke lal gefaßt wird, die auf einem Hebel oder auf Hebeln h2 sitzt, die ebenfalls drehbar auf derselben Welle sitzen. Die Klinkenhebel sind durch eine Stange i verbunden, welche auf dem Bügel i= eines Exzenters i3 befestigt ist, wodurch diesen Klinkenhebeln eine schwingende Bewegung erteilt wird. Das Exzenter sitzt auf der Welle f 2, auf der die Seitenhebel drehbar sitzen, und auf derselben Welle ist auch ein Kettenrad 'k aufgesetzt, das durch eine Triebkette k1 von einer der Wellen c4 der Schwingräder oder einem anderen umlaufenden Teil angetrieben wird. Die Klinkenhebel sind mit dem Exzenterhebel in verstellbarer Weise verbunden, so daß die Größe der absatzweisen Bewegung, welche den Riemen erteilt wird, nach Belieben verändert werden kann.
  • Um das Material zwischen den Riemen seitlich zu verziehen, ist zwischen den beiden Schwingvorrichtungen und neben den Riemen eine .Scheibe l vorgesehen, über deren Umfang Stifte oder Zähne hervorstehen, wobei die Achse dieser Scheibe rechtwinklig zu der Ebene der Riemen steht. Diese Scheibe arbeitet mit einem Riemen 1l zusammen, der 'auf in geeigneter Weise angeordneten Führungsscheiben 12 läuft. Die Scheibe l mit den Stiften erhält eine umlaufende Bewegung und das Material wird von den Stiften erfaßt und zwischen die Scheibe und den Riemen h gezogen, wodurch seine Lage zu den Förderriemen so verändert wird, daß der Teil des Materials, der während des Durchgangs durch die Zone der ersten Schwingvorrichtung erfaßt war, bei dem Durchgang durch die Zone der zweiten Schwingvorrichtung bearbeitet wird. Die Stiftscheibe ist auf einer senkrechten Welle m montiert, welche in Lagern m3 an dem Gestell gelagert ist und auf welcher ein Zahnrad ml sitzt, das in Eingriff steht mit einem zweiten Zahnrad in2, das auf der Welle f 3 der Antriebsscheibe f sitzt, wodurch die absatzweise Bewegung der'Antriebsscheibe und der Riemen auch auf die Vorrichtung_ zum, seitlichen Verziehen des Materials übertragen wird. Das Rad ml auf der senkrechten Welle in wird durch federnde Mittel m4 in Eingriff mit dem Rad auf der Antriebsscheibenwelle gehalten, so daß seine Lage je nach der Stellung der Antriebsscheibe verändert werden kann.
  • Beim Betrieb wird das Material zwischen die Riemen an der Unterseite einer der Laufscheiben eingeführt, wo es in geeigneter Weise ausgebreitet und von den Riemen erfaßt wird, welche mit einer Geschwindigkeit von etwa I5oo bis 24oo mm in der Minute laufen. Bei seinem Umlauf um die Scheibe wird es der Wirkung des ersten Schwingrades c3 unterworfen, das mit einer Geschwindigkeit von etwa I2o bis I8o Umdrehungen in der Minute läuft. Es wird dann durch die Riemen an der Vorrichtung zum seitlichen Verschieben vorbeigeführt, welche seine Lage verändert, so daß, wenn es die zweite Schwingzone erreicht, der Teil, der vorher von den Riemen erfaßt war, nunmehr der Wirkung der zweiten Schwingvorrichtung unterworfen wird, die mit etwa der gleichen Geschwindigkeit wie die erste läuft, worauf es von den Riemen freigegeben oder, wenn notwendig, weiteren Schwingvorrichtungen zugeführt wird. Während seines Durchganges um die Laufscheiben erhält das Material eine absatzweise Vorwärtsbewegung, welche nach Wunsch verändert werden kann, so daß der Durchgang durch die Schwingzone je nach Erfordernis verlängert werden kann, damit ein wirksames und vollständiges Schwingen erzielt wird.
  • Beim Übergang von einer Schwingzone zu der anderen läßt man das teilweise behandelte Material am besten eine Bahn durchlaufen, in welcher die Enden nicht mit dem neu in die Maschine eingeführten Material zusammenkommen. .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schwingmaschine für Flachs und andere Bastfasern, dadurch gekennzeichnet, daß auf,, einem Gewichtsschwinghebel (f 1) eine absatzweise angetriebene Antriebsscheibe (f) sitzt, von der einerseits endlose Transportriemen (a, al), die das Fasermaterial an zwei Schwingtrommeln (c, cl) vorüberführen, und anderseits eine'zwischen den Schwingtrommeln angeordnete Fasermaterialverziehvorrichtung (l, h) angetrieben werden.
DE1917331801D 1916-08-16 1917-08-14 Schwingmaschine fuer Flachs und andere Bastfasern Expired DE331801C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB331801X 1916-08-16

Publications (1)

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DE331801C true DE331801C (de) 1921-01-13

Family

ID=10349589

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DE1917331801D Expired DE331801C (de) 1916-08-16 1917-08-14 Schwingmaschine fuer Flachs und andere Bastfasern

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