DE353473C - Reissmaschine - Google Patents

Reissmaschine

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DE353473C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G11/00Disintegrating fibre-containing articles to obtain fibres for re-use
    • D01G11/04Opening rags to obtain fibres for re-use
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/66Disintegrating fibre-containing textile articles to obtain fibres for re-use

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Reißmaschine. Den: Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine zum. Auflösen von Strickwaren, Lumpen o. dgl., d. h. eine Reißmaschine.
  • Es sind bereits Reißmaschinen und andere Vosteitungsmaschrnen für Faserstoffe bekannt, bei denen in den Zuführwalzentrieb ein. Bremswechselgetriebe eingeschaltet ist, unn die Zufühswalzen plötzlich stillstehen oder xücklaufen zu lassen- Auch sind Maschinen zum Auflösen vorn Webwaren .tr. dgl. mit mehreren Einführungsstellen zwecks Schonung der Fasern bekannt. Schließlich sind Vorrichtungen bekannt, bei welchen das zu behandelnde Fasergut zwischen Nuten einer Gegenlage von mehreren Nadel- oder Zahnreihen durchdrungen wird.
  • Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, daß zwei mit versetzt zueinander angeordneten Reißzähnen ausgerüstete, drehbar gelagerte verschieden große Trommeln vorgesehen sind, von denen die kleinere Trommel der größeren vorgelagert ist. Um den oberen Teil des Umfanges der kleineren Trommel ist eine sich nach unten erstreckende und einen Teil des Umfangs der großen Walze ,unten bekleidende Reißplatte vorgesehen, die Aussparungen für den "Durchgang der Zähne der kleinen Trommel sowie Nuten zur Aufnahme der versetzt angeordneten Zähne der großen Trommel besitzt.
  • Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß dieFasern sehr geschont werden, insbesondere beim Ausreißen des Schußfadens aus dem gereinigten Material. Die einzelnen Teile sind leicht zugänglich. Die Maschine wird selbsttätig stillgesetzt, sobald sich das zu bearbeitende Material zu sehr staut.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, und es ist: Abb. i eine teilweise geschnittene Seitenansicht der neuen Maschine, Abh.2 eine teilweise geschnittene und teilweise gebrochene Draufsicht auf die Maschine, Abb. 3 eine Vorderansicht, Abb. 4 eine Rückansicht, Abb. 5 eine im vergrößerten Maßstabe gezeichnete geschnittene Einzelansicht der Ausreißelemente mit den zugehörigen Teilen, Abh. 6 eine Draufsicht auf eine abgewickelte mit den Ausreißelementen zusammenarbeitende Platte, Abb.7 ein Schnitt durch diese Platte, und Abb.8 eine Einzelansicht eines Teiles des Getriebes.
  • Die beiden mit i und 2 bezeichneten Seitenrahmen der Maschine bilden die Haupttragelemente. Eine große Ausreißtrommel3 ist mit Stahlbolzen 4 ausgerüstet, von denen etwa 6 ooo mit Bezug aufeinander versetzt vorgesehen sind. Vor der Trommel 3 liegt eine kleine Ausreißtrommel5, die mit etwa 300 Stahlbolzen 50 ausgerüstet ist, die mit Bezug auf die Bolzen 4 der großen Trommel versetzt angeordnet sind. Vor der Trommel 5 liegen zwei gerillte Zuführungstrommeln 6 und 7. Eine mit' einer Tür 9 ausgerüstete Schutzplatte 8 deckt die große Trommel 3 ab. Der Zuführungsriemen io läuft über zwei zweckmäßig aus Holz bestehenden Rollen i i und 12 und oberhalb eines Tisches 13. 14 ist eine kleine Rolle, welche den Raum zwischen dem Zuführungsriemen io und .den Zuführungstrommeln 5 und 6 überbrückt.
  • An jeder Seite der Maschine ist bei 15 ein Haken 16 in geeigneter Weise drehbar gelagert. Die Haken 16 überlappen eine in der Querrichtung verlaufende flache Stange 17 und halten diese in Stellung. Durch Federn 18, welche um Bolzen i9 herumliegen, wird die Stange 17 aufwärts gegen die Haken 16 gepreßt, und die Bolzen i9 erstrecken sich hierbei durch die Stange 17 hindurch. Die Bolzen i9 werden von Armen 2o getragen, gegen welche die unteren Enden der Federn 18 sich stützen. Die Arme 2o tragen eine hohle Stange 2i. An letzterer sind drehbar zwei Druckarme 22, 22 gelagert, die abwärts gegen die obere Zuführungstrommel 6 durch Federn 23, 23 gehalten werden. Auf diese Weise werden die Zuführungstrommeln unter Federdruck gegeneinander gehalten, wobei die untere selbstverständlich von den Seitenrahmen der Maschine getragen wird.
  • An den Seitenrahmen ist eine Querstange24 befestigt, und in letzterer ist eine Ausreißerplatte 25 (Abb. 6) vorgesehen. Die Platte 25 ist über .die kleine Trommel 5 und abwärts zwischen diese und unter die große Trommel 3 gebogen. Die Platte 25 ist mit Schlitzen 26 versehen, durch welche hindurch .die Bolzen So der kleinen Trommel 5 sich hindurcherstrecken, während gegenüber den Bolzen 4 der großen Trommel 3 in der Platte 25 Nuten 27 vorgesehen sind. Oberhalb der kleinen Trommel 5 ist an den obenerwähnten Armen 2o eine Ausreißerplatte28 mit Nuten 29 für die Bolzen 5o befestigt.
  • Die Antriebselemente sind wie folgt ausgebildet: Die Welle 29 der großen Trommel 3 ist mit den üblichen festen .und losen Riemenscheiben 30 und 31 ausgerüstet. Der mit diesen Scheiben zusammenarbeitende Riemen 32 wird durch einen Schieber 33 hin und her bewegt, der gleitbar von einer Welle 34 getragen wird. Der Riemenschieber 33 wird durch einen gegabelten Arm 35 beeinflußt. Letzterer sitzt auf einer Welle 36, die ein Kegelrad 37 trägt. Das Rad 37 kämmt mit einem gezahnten Sektor 38 an der Anlaßwelle 39, die mit einer Kurbel 40 ausgerüstet ist. Durch letztere kann der das Gewicht 42 tragende Bremshebel 41 angehoben werden, der bei 43 drehbar gelagert ist und einen Bremsschuh 44 aufweist. Der Bremsschuh 44 kann mit einer fest an der Welle 29 der großen Trommel 3 vorgesehenen Bremsscheibe 45 zusammenarbeiten..
  • Die Anlaßwelle 39 erstreckt sich quer durch die Maschine hindurch und trägt einen Handgriff 47. 48 ist eine Führungsplatte für den Handgriff. Während des Betriebes der Maschine liegt -.der Handgriff in einem ausgesparten Teil 52 der Führungsplatte 48 in der in Abb, i und 2 veranschaulichten Lage. Soll die Maschine angehalten werden, so wird der Handgriff 47 nach links in diesen Abbildungen geworfen, wodurch die Anlaßwelle 39 gedreht wird. Hierdurch wird wiederum der Riemen von der festen Riemenscheibe nach der Losscheibe 31 durch die Elemente 38, 37, 36, 35-33 verschoben. Gleichzeitig .jedoch wird auch die Kurbel 40 von dem Bremshebel fortbewegt, der alsdann durch das Gewicht 42 zwecks Bremsens der Maschine beeinflußt wird. Durch die umgekehrte Bewegung des Handgriffes 47 wird die Bremse gelöst und der Riemen auf die feste Scheibe geschoben. .
  • Die kleine Ausreißertrominel5 kann von der Welle 29 aus durch ein als Ganzes mit 53 bezeichnetes Zahnrädergetriebe nach der einen oder andern Richtung in Umdrehung versetzt werden. Das Zahnrad 54 dieses Getriebes, welches lose auf der getriebenen Welle 57 sitzt, treibt einen Zahn 55, der von einem Ring 56 getragen wird. Letzterer ist gleitbar auf der Welle 57 der kleinen Trommel 5 befestigt. Der Ring 56 ist, wie die Zeichnung erkennen läBt, durch einen Keil auf einer Welle 57 befestigt, und der Zahn 55 dieses Ringes wird in Antriebsberührung mit dem Zahnrad 54 durch eine in A.bb. 2 veranschaulichte Feder 59 gehalten. Der Ring 56 beeinflußt einen bei 58 drehbar gelagerten Kupplungshebel 57a, durch welchen der Handgriff 47 aus der Nut 52 herausbewegt werden kann.
  • 'Die Wirkungsweise der neuen Maschine ist wie folgt.
  • Das Material wird der Maschine durch den Riemen ro zugeführt und gelangt zwischen die Zuführungswalzen 6 und 7 und wird .durch die Bolzen 5o der kleinen Trommel 5 erfaßt, um diese Trommel herum und unterhalb der Platte 28 geführt, welche dazu dient, das Material auf den Bolzen 50 unter den Druck der Federn 18 zu halten. Die Bolzen 50 in der kleinen Trommel 5 dienen als Haltevorrichtung für das Material, welches durch die Bolzen 4 der großen Trommel 3 ausgerissen und zu Abfall verarbeitet wird. Durch die Bolzen 4 wird jedesmal ein Faden erfaßt, und hierdurch werden die Einschußfäden aus den Kettenfäden herausgezogen, während die Bolzen 50 -diese Zugwirkung verzögern und das Material halten. Die kleine Trommel wird durch Reinigungseisen 6o gesäubert, die unterhalb der Trommel befestigt sind. Sollte sich das Material zu sehr ansammeln, so wird die Umdrehung _ der kleinen Trommel 5 verzögert, wodurch wiederum der Ring 56 das Bestreben hat, sich langsamer als das Zahnrad 54 zu bewegen, so daß mithin der Zahn 55 außer Berührung mit diesem Getriebe entgegen der Wirkung der Feder 59 gebracht wird. Der Kupplungshebel wird alsdann beeinflußt, und der Handgriff 47 wird in die Haltelage gebracht, so daß die Maschine selbsttätig zur Ruhe kommt.
  • Soll die Maschine gereinigt oder nachgesehen werden, so werden die Haken 16 von der Stange 17 fortgeschwungen, die alsdann durch die Federn 18 aufwärts gedrückt wird. Hierdurch wird der Druck auf .die Arme 2o, die Stange 2.1 und den Arm 22 sowohl als auch auf die Platte 28 aufgehoben, wodurch letztere abgehoben und Zugang zu der kleinen Trommel 5 erhalten werden kann. In Abb. 8 ist ein Getriebe 7o zum Antrieb der Welle 71 der Zuführungstrommel 7 und der Welle 72 der Rolle z z von der Welle 57 der kleinen Trommel 5 aus veranschaulicht.
  • Obgleich die zweckmäßigste Ausführungsform der Erfindung dargestellt und beschrieben worden ist, leuchtet es ein, daß die Erfindung nicht hierauf beschränkt werden soll, vielmehr Abänderungen mannigfacher Art getroffen werden können, ohne von dem Wesen der Erfindung abzuweichen.

Claims (4)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: z. Reißmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß zwei mit versetzt zueinander angeordneten Ausreißbolzen ausgerüstete drehbar gelagerte Trommeln (3, 5) vorgesehen sind, von denen die kleinere Trommel (5) der größeren (3) vorgelagert ist und um den oberen Teil ihres Umfanges herum eine sich nach unten erstreckende und einen Teil ,des Umfanges der großen Trommel (3) unten bekleidende Ausreißerplatte (25) vorgesehen ist, die Aussparungen für den Durchgang der Bolzen der kleinen Walze (5) sowie Nuten zur Aufnahme der versetzt angeordneten Bolzen der großen Trommeln (3) besitzt.
  2. 2. Reißmaschine nach Anspruch z, da-,durch gekennzeichnet, daß oberhalb der kleinen Trommel eine zweite unter Wirkung von Federn stehende Plätte (28) vorgesehen ist, die sich unmittelbar an die Spitzen der Stifte der kleinen Trommel reiht.
  3. 3. Reißmaschine nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Antriebsgetriebe der Maschine auf der Welle der kleinen Trommel ein mit einem Mitnehmerzahn versehener Ring (56) derart verschiebbar ist, .daß bei Verstopfung der kleinen Trommel der Ring (56) verschoben und der Anlaßhebel der Maschine ausgerückt wird.
  4. 4. Reißmaschine nach Anspruch z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß - auf dem Drehzapfen des Anlaßhebels (47) ein Kurbelarm (40) vorgesehen ist, der beim Ausschalten der Maschine einen gewichtsbelasteten Bremshebel (4r, 44) für die Antriebsscheibe der Haupttrommel in Wirksamkeit setzt.
DE1921353473D 1919-07-31 1921-03-31 Reissmaschine Expired DE353473C (de)

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