DE3310285A1 - Verfahren und vorrichtung zum herstellen eines garnes aus einer verstreckten faserlunte - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum herstellen eines garnes aus einer verstreckten faserlunteInfo
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Description
Dr. Ernst Fehrer
Linz (Österreich)
Linz (Österreich)
Verfahren und Verrichtung zum Herstellen eines Garnes aus
einer verstreckten Faserlunte
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen eines Garnes aus einer vestreckten Faserlunte, wobei
nach einem Eindrehen der Faserlunte aus der Faserlunte vorragende Faserenden schraubenlinienförmig um die Faserlunte
gewunden werden, sowie auf eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Zur Herstellung eines Garnes aus einer verstreckten Faserlunte ist es bekannt (AT-PS 367 104), die verstreckte
Faserlunte durch den Zwickelbereich zwischen zwei gleichsinnig rotierenden Saugtrommeln zu ziehen, die mit axialem
Abstand von der abzugseitigen Stirnseite zwei einander gegenüberliegenda Aufrauhringe aufweisen. Die Faserlunte
wird zwischen den beiden Saugtrommeln eingedreht und aufgerauht, wobei die beim Aufrauhen der Faserlunte aus dem
Faserverband heausgezogenen Faserenden zwischen den Saugtrommeln wieder um die Faserlunte gewunden werden, und zwar
mit einem gegenüber der Eindrehung der Faserlunte unterschiedlichen Steigungswinkel. Da jedoch das Maß der Umwindung
vom Schlupf zwischen der Faserlunte und den sie eindrehenden Saugtrommeln abhängt, bleibt die erreichbare
Garnfestigkeit beschränkt, zumal der Anteil der die Faserlunte
umwindenden Fasern vergleichsweise gering bleiben soll.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs geschilderten Art so zu verbessern,
daß mit einem geringen Anteil an die Faserlunte umwindenden Faserenden eine erwünschte Garnfestigkeit sichergestellt
werden kann. Außerdem soll das Verfahren mit Hilfe einer einfachen Vorrichtung durchgeführt werden können.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß die aus der Faserlunte vorragenden Faserenden gegensinnig
zur Lunteneindrehung um die Faserlunte gewunden werden.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß bei den
bekannten Umwindeverfahren die Faserlunte stets im Sinne der Lunteneindrehung mit den aus dem Faserverband vorragenden
Faserenden umwunden wird, so daß bei dem Bestreben der Faserlunte, sich nach ihrer Eindrehung im Falschdrahtsinn
wieder aufzudrehen, auf die die Faserlunte umwindenden Faserenden zwangsläufig ein Drehmoment im Aufdrehsinn wirkt,
was zu einer Verringerung des Zusammenhaltes des Faserverbandes und damit zu einer geringeren Garnfestigkeit führt.
Wird jedoch nach der Erfindung die eingedrehte Faserlunte gegensinnig zu ihrer Eindrehung mit de-i vorragenden Faserenden
umwunden, so wird durch das im Falschdrahtsinn wirksam werdende Drehmoment die Eindrehung der den Faserverband
umwindenden Faserenden und damit der Faserzusammenhalt verstärkt, woraus eine hohe Garnfestigkeit bei einem vergleichsweise
geringen Anteil an den Faserverband umwindenden Faserenden resultiert.
Um die Faserlunte wirksam gegens.Lnnig zur Lunteneindrehung
mit vorragenden Faserenden umwinden zu können, können die von der sich drehenden Faserlunte mitgenommenen,
vorragenden Faserenden an wenigstens einer an der Faser lunte anliegenden Gleitfläche quer zur Luntenachse umgebogen und
um die Faserlunte gewunden werden. Auf Grund der durch das
Eindrehen der Faserlunte bedingten Luntendrehung werden die aus dem Luntenverband vorragenden Faserenden nacheinander an
die Gleitfläche herangeführt und quer ;:ur Luntenachse an die Faserlunte angedrückt. Die dadurch erreichte Umwindung der
Faserlunte erfolgt dabei zwangsläufig uegensinnig zur Lunteneindrehung.
Das Heranführen der vorragenden Faserenden an die Gleitfläche bedingt selbstverständ-ich eine entsprechende,
von der Drehung der Faserlunte und der Abzugsgeschwindigkeit
abhängige Mindesterstreckung der Gleitfläche in Richtung der Luntenachse, damit die über den Umfang der
Faserlunte verteilten, vorragenden Faserenden während einer
Luntenumdrehunc auch tatsächlich an der Gleitfläche quer zur Luntenachse umcebogen werden können.
Entscheicend für ein enges Umschlingen der Faserlunte mit den vorragenden Faserenden ist, daß die Faserlunte satt
an der Gleitfläche anliegt, weil nur bei einem solchen satten Anliegen die vorragenden Faserenden an die sich drehende
Faserlunte angedrückt werden können. Damit ein sattes Anliegen der Faserlunte an der Gleitfläche gewährleistet werden
kann, kann die Faserlunte vorteilhaft an die Gleitfläche angesaugt werden.
Das Umwinden der Faserlunte mit aus dem Faserverband vorragenden Faserenden mit Hilfe einer an der Faserlunte
anliegenden Gleitfläche hängt von der Drehung der Faserlunte gegenüber der Gleitfläche ab. Um diese Drehung nicht zu behindern,
ist es vorteilhaft, die Faserlunte zugspannungslos
zu führen. Dabei ist unter einer zugspannungslosen Führung der Faserlunte lediglich zuverstehen, daß die Abzugsgeschwindigkeit
kleiner oder gleich der Zuführgeschwindigkeit der Faserlunte ist, weil durch den notwendigen Abzug
der Faserlunte Zugkräfte auf die Faserlunte nicht zu vermeiden sind. Die zugspannungslose Führung der Faserlunte beim
Umwinden mit den vorragenden Faserenden bewirkt aber auch, daß die die Faserlunte schraubenlinienförmig umwindenden
Faserenden nicht gestreckt und die Luntenfasern nicht zwischen den umwindenden Faserenden störend herausgedrückt
werden können.
Um das geschilderte Umwindeverfahren einfach durchzuführen,
kann von einer Vorrichtung mit einem Streckwerk, einer zwischen dem Streckwerk und einem Walzenabzug angeordneten
Eindreheinrichtung für die Faserlunte und einer dem Walzenabzug vorgeordneten Einrichtung zum Umwinden der
Faserlunte mit den vorragenden Faserenden ausgegangen werden. Diese Vorrichtung wird nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zum Umwinden der Faser- : lunte aus wenigstens einer an der sich drehenden Faserlunte
anliegenden Gleitfläche besteht. An dieser Gleitfläche werden die vorstehenden Faserenden quer zur Luntenachse umgebogen
und in Umfangsrichtung an die Faserlunte gedrückt, so daß sich wegen des axialen Abzuges der Faserlunte eine
schraubenlinienfÖrmige Umwindung mit dan vorragenden Faserenden
ergibt.
Diese Gleitfläche kann vorteilhaft luftdurchlässig ausgebildet und im Bereich der Faserlunte besaugt sein, um
ein sattes Anliegen der Faserlunte an der Gleitfläche und
damit ein gutes Andrücken der vorragenden Faserenden an die Luntenoberfläche zu gewährleisten.
Wie bereits ausgeführt wurde, mu3 eine entsprechende Drehung der Faserlunte gegenüber der Gleitfläche sichergestellt
sein. Die Gleitfläche darf daher die Drehung der Faserlunte nicht wesentlich behindern. Aus diesem Grunde ist
es vorteilhaft, die Gleitfläche möglicist glatt auszubilden. Eine Verringerung der Reibung zwischen der Gleitfläche und
der Faserlunte wirkt sich auf die Umwiidung der Faser lunte nicht nachteilig aus, weil ja die abstehenden Faserenden
durch das Andrücken an die Gleitfläche umgebogen werden, wobei im wesentlichen quer zu den vorragenden Faserenden und
zur Gleitfläche gerichtete Kräfte und :iicht in Längsrichtung der vorragenden Faserenden bzw. in der Drehrichtung der
Faserlunte gerichtete Kräfte wirksam werden sollen.
Wird die Gleitfläche quer zur Faserlunte bewegt, so ändert sich die Relativgeschwindigkeit zwischen der Faserlunte
und der Gleitfläche, was sich einerseits auf die Gleitreibungsverhältnisse zwischen GIe.tflache und Faserlunte
und anderseits auf das Umwindeverhalten der an die Gleitfläche herangeführten, vorragenden Faserenden auswirkt.
Damit können für die Umwindung besonders günstige Verhältnisse geschaffen werden, vor allem, wenn die Bewegungsrichtung
der Gleitfläche entgegen der iirehrichtung der Faserlunte verläuft. Die sich im Sinne der Umwindung der
Faserlunte mit den vorragenden Faserenden bewegende Gleitfläche ergibt nämlich einen vorteilhaften Glätteffekt.
Wird die Gleitfläche in Längsrichtung der Faserlunte
bewegt, so kann iie Relativgeschwindigkeit zwischen der Gleitfläche und ier Faserlunte in Abzugsrichtung geändert
und Einfluß auf ien Steigungswinkel bei der Umwindung genommen werden. Mit Gleitflächenbewegungen, die Bewegungskomponenten sowoil in Richtung der Luntenachse als auch
senkrecht dazu aufweisen, sind Anpassungen an unterschiedlichste Verhältn.sse möglich. Soll die Gleitfläche bewegt
werden, so empfiehlt es sich, die Gleitfläche durch einen umlaufenden Körp ar, vorzugsweise einen Rotationskörper, zu
bilden.
An Hand de.- Zeichnung wird das erfindungsgemäße Verfahren
näher erliutert. Es zeigen:
Fig. 1 das Umbiegen von aus der Faserlunte vorragenden
Fig. 1 das Umbiegen von aus der Faserlunte vorragenden
Faserenden an einer Gleitfläche in einem schematischen
Querschnitt,
Fig. 2 eine quer zur Faserlunte bewegbare Gleitfläche in
Fig. 2 eine quer zur Faserlunte bewegbare Gleitfläche in
einer Seitenansicht,
Fig. 3 eine in Längsrichtung der- Faserlunte bewegbare
Fig. 3 eine in Längsrichtung der- Faserlunte bewegbare
Gleitfläche in Seitenansicht, Fig. 4 eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung
des Verfahrens in einer Seitenansicht, Fig. 5 diese Vorrichtung in Draufsicht,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 4 und Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 4.
Um die von einer Faserlunte 1 abstehenden Faserenden 2 um die Faserlunte winden zu können, wird die Faserlunte
gemäß Fig. 1 drehend an einer Gleitfläche 3 vorbeigezogen. Die von der sich in Richtung des Pfeiles 4 drehenden Faserlunte
1 mitgenomnenen Faserenden werden an die Gleitfläche angedrückt und quer zur Faserluntenachse um die Faserlunte
gewunden, wobei wegen der gleichzeitigen axialen Bewegung der Faserlunte 1 eine schraubenlinienförmige Umwindung
stattfindet. Entscheidend für diesen Umwindevorgang ist, daß die Faserlunte 1 satt an der Gleitfläche anliegt, damit die
Faserenden 2 an cie Faserlunte angedrückt werden und sie eng
umschlingen. Zu diesem Zweck ist die Gleitfläche 3 luftdurchlässig
ausgebildet und besaugt, so daß die Faserlunte 1 zufolge der Saugströmung durch die Gleitfläche 3 im Sinne des
Pfeiles 5 an die Gleitfläche 3 angedrückt wird. Dieses für
das Umwinden mit den Faserenden 2 erwünschte Andrücken an die Gleitfläche 3 darf aber nicht zu exner wesentlichen
Drehungsbehinderung für die Faserlunte führen, weil das Umwinden mit den Faserenden 2 von der Drehbewegung der Faserlunte
1 gegenüber der Gleitfläche 3 abhängt. Aus diesem Grunde ist die Gleitfläche 3 möglichst glatt ausgebildet.
Wird die Gleitfläche 3 gegenüber der Faserlunte 1 zusätzlich bewegt, so kann über die Gleitfläche 3 Einfluß auf
den Umwindevorgang genommen werden, we..l es ja auf die Relativbewegung zwischen der Faserlunte 1 und der Gleitfläche 3
ankommt. Gemäß Fig. 2 wird die Gleitfläche 3/ die als endlos
um Umlenkrollen 6 geführtes Band 7 dargestellt ist, quer zur Luntenachse bewegt, und zwar mit einer zur Drehrichtung der
Faserlunte gegensinnigen Bewegungsrichtung im Luntenbereich, so daß das Umwinden der Faserlunte 1 m:.t den Faserenden 2
gegensinnig zur Eindrehung der Faserlunte unterstützt wird.
Nach Fig. 3 wird das die Gleitfläche 3 bildende Band 7 endlos um Umlenkrollen 6 geführt, derer· Achsen quer zur
Luntenachse verlaufen, was eine Gleitflächenbewegung parallel
zur Faserlunte 1 ergibt. Mit einer solchen Gleitflächenbewegung
läßt sich der Steigungswinkel der schraubenlinienförmigen Umwindung beeinflussen. Die Anlage der Faserlunte 1
am Band 7 kann durch einen Saugkanal 8 gewährleistet werden.
Da es für das Umbiegen der Faserenden 2 an einer Gleitfläche 3 wesentlich ist, eine Drehung cer Faserlunte 1 im Bereich
der Gleitfläche sicherzustellen, kommt der Eindrehung der Faserlunte in der Praxis eine entscheidende Bedeutung
zu. Die Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens weist daher gemäß den Fig. h und 5 eine Eindreheinrichtung
9 auf, die unmittelbar an ein Streckwerk 10 anschließt und aus zwei eng nebeneinander liegenden, gleichsinnig
rotierenden Saugtrommeln 11 besteht. Diese Saug-
trommeln 11 sine mit Saugeinsätzen 12 ausgerüstet, die im
Zwickelbereich cer Trommeln Saugzonen 13 bilden, deren Saugströmungen
die faser lunte 1 in den Zwickelbereich ziehen, so daß die Faserlur.te 1 unabhängig von der jeweiligen Luntenstärke an beider Trommeloberflachen satt anliegt. Damit kann
über beide Tromneloberflachen ein entsprechendes Eindrehmoment
auf die Faserlunte ausgeübt werden. Um dieses Eindrehmoment zu vergrößern, können die Trommeloberflächen rauh
ausgebildet sein. Die Feingestalt der Trommeloberflächen muß allerdings einen Formschluß zwischen den Luntenfasern
und den Trommelcberflachen ausschließen, damit einzelne
Luntenfasern nicht aus dem Faserverband herausgelöst werden können.
An die Eirdreheinrichtung 9 schließt sich ein zweites Saugtrommelpaar 14 an, das entgegen dem Drehsinn der Saugtrommeln
11 rotiert und glatte Oberflächen aufweist. Da auch das Saugtrommelpaar 14 mit Saugeinsätzen 15 versehen ist,
deren Saugzonen 16 die durch den Zwickelbereich geführte Faserlunte 1 in den Zwickelbereich ansaugen, ist ebenfalls
für ein sattes Anliegen der Faserlunte an den beiden Oberflächen der Saugtrommeln 14 gesorgt. Das Saugtrommelpaar 14
eignet sich folglich in hervorragender Weise zur Bildung von Gl'eitflachen 3, an denen die abstehenden Faserenden 2 umgebogen
werden körnen. Dabei werden die abstehenden Faserenden im wesentlichen an der Oberfläche der sich aus dem
Zwickelbereich drehenden Saugtrommel 14 umgebogen, während die sich in den Zwickelbereich drehende Saugtrommel die eingeleitete
Umwindung unterstützt und das entstehende Garn glättet. Da die Trommeloberflächen glatt ausgebildet sind
und zwischen der Faserlunte und den Trommeloberflächen lediglich eine geringe Gleitreibung auftreten kann', greift
die durch die Eindreheinrichtung 9 erzeugte Eindrehung der Faserlunte auch auf den Bereich der Saugtrommeln 14 durch,
wobei durch das Vorsehen eines entgegen der Drehrichtung der Faserlunte 1 drehenden Saugtrommelpaares 14 ein Umwinden der
- ίο -
Faserlunte mit den vorragenden Faserenden gegensinnig zur
Eindrehung der Faserlunte bei gleichzeitig sattem Anliegen der Faserlunte an den Gleitflächen si^hergestellt wird. Die
nach dem Umwinden mit den Faserenden drehungsneutrale Faserlunte kann über ein Abzugswalzenpaar 17 abgezogen werden.
Die mit der Drehung der Faserlunte 1 verbundene Umwindung der Faserlunte kann zusätzlich dadurcn unterstützt werden,
daß die Faserlunte beim Umwinden zugspannungslos geführt wird, indem die Abzugsgeschwindigkeit über das Abzugswalzenpaar
17 kleiner als die Zuführgeschwindigkeit vom Streckwerk 10 her gewählt wird. Mit einer solchen zugspannungsfreien
Luntenführung, die selbstverständlich nicht alle Zugkräfte
vom Abzugswalzenpaar 17 ausschließt, wird bei einer verbesserten Luntendrehung die Gefahr ausgeschlossen, daß die um
die Faserlunte gewundenen Faserenden :.m Sinne eines Auseinanderziehens
der schraubenlinienförmigen Umwindung gestreckt
werden.
Damit der Abstand der Eindreheinrichtung 9 vom Saugtrommelpaar 14 zum Erzielen einer ausreichenden Luntendrehung
im Bereich des Saugtrommelpaares 14 klein gehalten werden kann, sind die Saugeinsätze 12 und 15 der koaxial angeordneten
Saugtrommeln 11 und 14 zu einem durchgehenden Saugeinsatz 18 zusammengefaßt, auf den die Saugtrommeln
gelagert sind. Angetrieben werden diese Saugtrommeln durch Riemen 19 und 20.
/rt.
Leerseite
Claims (10)
1. Verfahrer zum Herstellen eines Garnes aus einer verstreckten
Faser lunte, wobei nach einem Eindrehen der Faserlunte aus der Faserlunte vorragende Faserenden schraubenlinienförmig
uir die Faserlunte gewunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß die aus der Faserlunte vorragenden
Faserenden gegensinnig zur Lunteneindrehung um die Faserlunte gewunden werden .
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die von der sich drehenden Faserlunte mitgenommenen, vorragenden
Faserenden an wenigstens einer an der Faserlunte anliegenden Gleitfläche quer zur Luntenachse umgebogen und
um die Faserlunte gewunden werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Faserlunte an die Gleitfläche angesaugt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3/ dadurch
gekennzeichnet, daß die Faserlunte beim Umwinden mit den vorragenden Faserenden zugspannungslos geführt wird.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem
der Ansprüche 1 bis 4 mit einem Streckwerk, einer zwischen dem Streckwerk und einem Walzenabzug angeordneten Eindreheinrichtung
für die FaserluriLe und einer dem Walzenabzug
vorgeordneten Einrichtung zum Umwinden der Faserlunte mit den vorragenden Faserenden, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einrichtung (9) zum Umwinden der Faserlunte (1) aus wenigstens einer an der sich drehenden Faserlunte (1) anliegenden
Gleitfläche (3) besteht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gleitfläche (3) luftdurchlässig ausgebildet und im Bereich der Faserlunte (1) besaugt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gleitfläche (3) glatt ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Gleitfläche (3) quer zur Faserlunte (1) bewegbar ist.
9· Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bewegungsrichtung der Gleitfläche (3) entgegen der
Drehrichtung der Faserlunte (1) verläuft.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Gleitfläche (;·) in Längsrichtung der
Faserlunte (1) bewegbar ist.
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| AT179082A AT382903B (de) | 1982-05-07 | 1982-05-07 | Vorrichtung zum herstellen eines garnes aus einer verstreckten faserlunte |
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| AT288082A AT382404B (de) | 1982-07-26 | 1982-07-26 | Vorrichtung zum umwinden einer faserlunte mit von der faserlunte abstehenden luntenfasern |
| AT0449382A AT381731B (de) | 1982-12-10 | 1982-12-10 | Verfahren und vorrichtung zum herstellen eines garnes aus einer verstreckten faserlunte |
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ID=27421620
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| FR (1) | FR2526450B1 (de) |
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