DE330558C - Gleichstrom-Wechselstrom-Pendelumformer - Google Patents

Gleichstrom-Wechselstrom-Pendelumformer

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DE330558C
DE330558C DE1918330558D DE330558DD DE330558C DE 330558 C DE330558 C DE 330558C DE 1918330558 D DE1918330558 D DE 1918330558D DE 330558D D DE330558D D DE 330558DD DE 330558 C DE330558 C DE 330558C
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Description

AUSGEGEBEN AM 17. DEZEMBER 1920
In dem Hauptpatent 306495 ist ein Gleichstrom- Wechselstrom-Pendelumformer beschrieben, bei welchem sowohl für den Antriebsstrom wie für den Telegraphierstrom nur je ein Kontakt erforderlich ist, die in ihrer Bewegung voneinander abhängig gemacht werden, indem sie an einem gemeinsamen Anker sitzen. Der Antrieb des Ankers erfolgt hierbei durch eine besondere Spule.
Vorliegende Erfindung hat die weitere Ausbildung eines derartigen Pendelumformers zum Gegenstand, indem für jeden Kontakt eine Antriebsspule vorgesehen wird, die mit der Primärwicklung eines Transformators parallel geschaltet werden. Hierdurch wird erreicht, daß die Belastung des Umformers erheblich erhöht werden kann, ohne daß Schwierigkeiten im Betriebe auftreten und insbesondere eine Überlastung der Kontakte "eintreten kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.
α ist der gemeinsame Anker mit den beiden Kontakten δ und c. d und e sind die Antriebsspulen des Polwechslers; parallel zu diesen liegen die beiden primären Wicklungen f und g des Transformators. Die Wirkungsweise ist folgende:
Wenn der Kontikt b geschlossen ist, so fließt Strom vom +-Pol der Batterie i über den Kontakt b. Im Punkt k teilt sich der Strom, indem ein Teil durch die Antriebsspule d zum —Pol der Batterie, ein Teil durch die primäre Wicklung f des Transformators über die Drosselspule p zum —Pol der Batterie i fließt. Infolge des Stromflusses durch die Antriebsspule d wird die eine Seite des Ankers α zur Antriebsspule d herübergezogen und der Kontakt b unterbrochen. Gleichzeitig wird aber auch durch den Strom, welcher durch die primäre Wicklung /' fließt, in der sekundären Wicklung / des Transformators ein sekundärer Stromstoß erzeugt. Nachdem der Kontakt b unterbrochen ist, wird der Kontakt c geschlossen. Es fließt nunmehr Strom vom +-Pol der Batterie i über den Kontakt c. Dieser Strom teilt sich im Punkte m. Ein Teil fließt durch die Antriebsspule e, ein Teil durch die primäre Wicklung g und Drosselspule p. Da die primäre Wicklung g entgegengesetzt der primären Wicklung f geschaltet ist, so wird in der sekundären Wicklung I des Transformators nunmehr ein entgegengesetzter Stromstoß, also Wechselstrom, erzeugt.
Dadurch, daß die Antriebsspulen d und e parallel zu den primären Transformatorwicklungen f und g geschaltet sind, erhalten sie unabhängig vom Transformator ihren Strom. Infolgedessen ist auch der Antrieb des Polwechslers unabhängig von der Belastung des Transformators. Wenn auch bei Belastung des Transformators mehr oder weniger Strom aus der Bat-
*] Hauptpatent 300777.
terie i entnommen wird, so fließt doch immer \ die gleiche oder annähernd gleiche Menge Strom > durch die Antriebsspule d und e, wenn nur die : Kapazität der Batterie i genügend groß ist. ; Um den Funken an den Kontakten b und c zu ; löschen, ist außer den beiden üblichen Kon- ; densatoren η und ο eine Drosselspule f zwischen
den primären Wicklungen des Transformators
und der Batterie i eingeschaltet. Durch diese ;
ίο Drosselspule p wird eine zusätzliche Selbst- ; Induktion zum Transformator in den primären , Stromkreis gelegt und unter Mitwirkung der i Kondensatoren η und ο die Stromstoßphase im ; primären Transformatorenstromkreis yerscho- ■ ben, so daß der Stromfluß im primären Strom- \ kreis annähernd gleich Null ist, wenn der Abriß an den Kontakten' b und c erfolgt.
Für die beabsichtigte Wirkung ist die Ver- | Wendung einer besonderen Drosselspule nicht j
Bedingung, vielmehr kann die erforderliche I Selbstinduktion auch durch den Transformator direkt geliefert werden, indem eine entsprechende Anzahl von Windungen auf den Transformator aufgewickelt wird.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Gleichstrom-Wechselstrom-Pendelumformer nach Patent 306495, dadurch gekennzeichnet, .daß die Antriebsspule bzw. -spulen parallel zu der Primärwicklung eines geteilten Transformators geschaltet sind.
2. Gleichstrom-Wechselstrom-Pendelumformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Selbstinduktion im primären Stromkreise, beispielsweise durch eine besondere Eisendrossel oder durch entsprechende Wahl der Primärselbstindukfion des Transformators, so bemessen ist, daß ein funkenfreies Unterbrechen im Primärstromkreise eintritt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
GEDRUCKT IN DER
DE1918330558D 1918-06-13 1918-06-13 Gleichstrom-Wechselstrom-Pendelumformer Expired DE330558C (de)

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DE330558T 1918-06-13

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DE330558C true DE330558C (de) 1920-12-17

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DE1918330558D Expired DE330558C (de) 1918-06-13 1918-06-13 Gleichstrom-Wechselstrom-Pendelumformer

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