DE330359C - Selbsttaetiger Dampfwasserrueckleiter - Google Patents

Selbsttaetiger Dampfwasserrueckleiter

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DE330359C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/08Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with float-actuated valves

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Selbsttätiger Dampfwasserrückleiter. Die Erfindung betrifft selbsttätige Dampfwasserrückleiter mit einer durch einen Schwimmer bewegten, im unteren Raum des das Dampfwasser aufnehmenden Behälters untergebrachten Umsteuervorrichtung für den Dampfeintritt in den Behälter und den Dampfaustritt. Bei bekannten derartigen Kesselspeisevorrichtungen, bei denen einzelne Glieder der Umsteuervorrichtung zwischen dem Schwimmer und den Dampfsteuerorganen in denjenigen Teil des Behälters gelegt sind, welcher ständig mit Wasser angefüllt ist, sind für die aus dem Behälter heraustretenden Steuerteile Stopfbüchsen und Dichtungen angeordnet, die bei derartigen mit geringen Kräften arbeitenden Vorrichtungen sehr nachteilig sind. Auch die bekannte Anordnung, bei 'welcher die Umsteuervorrichtung so im Behälter angebracht ist, daß sie abwechselnd von Dampf und Wasser umspült wird, hat-den Nachteil, daß zwischen den Teilen leicht Ablagerungen sich festsetzen, welche die Empfindlichkeit der Vorrichtung sehr stören.
  • Diese Nachteile sind beim Gegenstand der Erfindung dadurch vermieden, daß die Umsteuervorrichtung mit allen ihren Teilen in dem untersten Behälterraum derart eingebaut ist, daß sie ständig von Wasser überdeckt ist. Die Umsteuervorrichtung selbst ist so durchgebildet, daß das für sie vorgesehene, an sich bekannte Fallgewicht durch seine lebendige Kraft, mit welcher es auf den Schaltmechanismus der Steuerung trifft, eine Sicherheit für das Umschalten bietet. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Rückleiters dargestellt.
  • Fig. I zeigt einen Längsschnitt durch den Rückleiter; Fig.2 die Oberansicht. Fig.3 zeigt den unteren Teil des Rückleiters im Höhenschnitt in größerem Maßstabe, wobei die Führungsbrücke um go° gedreht gezeichnet ist. Fig. q. zeigt einen Querschnitt nach A-B der Fig. 3.
  • Der Behälter z besteht mit dem oberen Teil z1, welcher den Dampfraum bildet, aus einem Stück, letzterer nimmt die Dampfventile a. und a1 auf, welche durch die beiden Schwinghebel b und b, mit der Steuerstange c verbunden sind, an -deren unterem Ende der Hebel u angreift. Nur diese verhältnismäßig schmalen Hebel befinden sich im Dampfraum und beeinträchtigen nur wenig dessen freien Querschnitt. Der Drehpunkt der Hebel b befindet sich bei w in unmittelbarer Nähe des Angriffspunktes der Ventile.
  • Über die Steuerstange ist ein Rohr e geschoben, das in bekannter Weise am Ende die beiden Anschläge h und l trägt, gegen welche sich der Schwimmer d legt, der auf dem Rohr e frei gleitet. Der untere Anschlag Z ist zu einem Querstück ausgebildet (Fig.3 und :4), an das sich die Arme h anschließen. An diesen Armen greift der Doppelhebel f an, dessen beide Arme Nasen g tragen, gegen die sich die Zapfen v der Arme p des Umschaltgewichtes k legen, das sich frei um die Welle-in dreht. Die Nabe p, des Gewichtarmes legt sich gegen die Anschläge i an dem Hebel u. Eie Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Der Schwimmer d trifft z. B. beim Sinken des Wasserspiegels auf den unteren Anschlag 1, nimmt dadurch die Verlängerung h und den Hebel f mit, dessen einer Anschlag g das Fallgewicht k infolgedessen mitnimmt und über die Gleichgewichtslage hinaus befördert, bis das Gewicht frei fällt und mit der Nabe p1 auf den linken Anschlag i des Hebels z4 trifft. Hierdurch werden der Hebel zs und die Steuerstange c mitgenommen, so daß nunmehr die Ventile umgesteuert werden. Die Einrichtung bleibt dann in dieser Lage unter dem Einfluß des Gewichtes k stehen, bis der Schwimmer d auf seinen oberen Anschlag trifft, hierdurch wird wiederum der Hebel f nach der anderen Seite zum Ausschwingen gebracht, die Nase g legt sich gegen die Zapfen v und nimmt in gleicher Weise wieder das Fallgewicht k mit. Die Dampfsteuerung wird also stets durch den freien Fall des Gewichtes k mit Sicherheit herbeigeführt, andererseits stehen die Ventile auch unter dem Einfluß des Gewichtes bis zum Augenblick .der Umsteuerung. Da man infolge des Einbaues der Umsteuerung in den unteren Teil des Behälters z verhältnismäßig große Hebellängen erreichen kann, ist auch der Sicherheitsdruck, den das Fallgewicht k ausübt, verhältnismäßig groß. Der Ein- und Ausbau der Steuerung erfolgt in einfachster Weise durch Abnahme des Deckels w, Die Bewegung der Steuerung von Hand geschieht durch Aufsetzen eines Schlüssels auf den Vierkant in, Der Dampfwassereintritt erfolgt oben durch einen Stutzen st, der Austritt unten durch einen Stutzen o.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätiger Dampfwasserrückleiter mit einer durch einen Schwimmer bewegten, im unteren Xaum des das Dampfwasser aufnehmenden Behälters untergebrachten Umsteuervorrichtung für den Dampfeintritt in den Behälter und den Dampfaustritt, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsteuervorrichtung mit allen ihren Teilen in dem untersten Behälterraum derart eingebaut ist, daß sie ständig von Wasser überdeckt ist.
  2. 2. Dampfwasserrückleiter nach Anspruch i mit einer Umsteuervorrrichtung, welche mit einem um eine festliegende Achse drehbaren Steuergewicht derart arbeitet; daß durch das vom Schwimmer bewirkte Umlegen des Gewichtes nach der einen oder anderen Seite die Organe für den Dampfein- und -austritt umgesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, 'daß eine Steuerstange (c) und ein sie umgebendes Führungsrohr (e) für den Schwimmer (d) an ihrem unteren Ende zweiarmige; mit Gegengewichten versehene Hebel (f bzw.u) erfassen, welche sich um die das Steuergewicht (k) tragende Achse (in) drehen und mit Nasen (g bzw. i) gegen entsprechende Anschläge (v bzw. p,) des SteuergeWichtarmes (p) legen.
  3. 3. Umsteuerung für den selbsttätigen Dampfwasserrückleiter mit Umsteuervorrichtung nach. Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernung der Nasen (g) an dem «ersten Hebel (f) voneinander kleiner als die Entfernung der Nasen (i) an @ dern zweiten Hebel (u) ist, so daß erstere Nasen (g) zunächst das Steuergewicht bis über die senkrechte Stellung hinaus mitnehmen, worauf das frei fallende Gewicht gegen die eine der :Vasen (i) des zweiten Hebels fällt, ohne die auf der gleichen Seite befindliche Nase (g) des ersten Hebels zu berühren.
DE1919330359D 1919-07-10 1919-07-10 Selbsttaetiger Dampfwasserrueckleiter Expired DE330359C (de)

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