DE330253C - Schnellhefter, Briefordner, Aktendeckel u. dgl. - Google Patents

Schnellhefter, Briefordner, Aktendeckel u. dgl.

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Publication number
DE330253C
DE330253C DE1918330253D DE330253DD DE330253C DE 330253 C DE330253 C DE 330253C DE 1918330253 D DE1918330253 D DE 1918330253D DE 330253D D DE330253D D DE 330253DD DE 330253 C DE330253 C DE 330253C
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DE
Germany
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folders
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holes
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Expired
Application number
DE1918330253D
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English (en)
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G & S Schumacher GmbH
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G & S Schumacher GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/02Filing appliances with means for engaging perforations or slots with flexible or resilient means

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Schnellhefter, Briefordner, Aktendeckel u. dgl. Durch das Patent 328823 ist ein Schnellhefter u. dgl. geschützt worden, bei welchem die Aufreihkörper von ihrer Befestigung an dem Hefterdeckel bis zu ihrem freien Ende biegsam und in ihrer Mitte oder nahezu ihrer Mitte getrennt sind, aber durch einen festen, lösbaren Verschluß wieder vereinigt werden können.
  • Diese Anordnung hat den Vorzug gegenüber den älteren Schnellheftern, daß man die Aufreihkörper in erhöhtem Maße ausnutzen und die aufgereihten Bogen so umblättern kann, daß die einzelnen Seiten in ihrer ganzen Ausdehnung überblickt werden können. Solche Hefter bzw. Aktendeckel werden durch die Erfindung wesentlich vervollkommnet.
  • Während bei den Heftern des Patentes 328823 der Aufreihkörper zwar biegsam ist, aber in Schnüren- o. dgl. Form ausgebildet werden kann, ist bei der Erfindung ein schraubenförmig gewundener Draht als Aufreihkörper gewählt, welcher so an dem Deckel befestigt ist, daß er in seiner freien, uneingeschränkten Lage aufrecht steht. Hierdurch wird das Aufreihen der Bogen wesentlich erleichtert, denn die beiden Aufreihkörper bleiben ihrer ganzen Ausdehnung nach gleich entfernt voneinander lotrecht bestehen, so daß das Einführen in die Lochungen der Bogen ohne eine besondere Handreichung (Festhalten der Aufreihkörper) geschehen kann.
  • Infolge der Benutzung solcher Drahtwindungen entsteht aber auch ein äußerst vorteilhafter Verschluß an der Trennungsstelle in der Mitte der Aufreihkörper, indem das Verengen und -Erweitern, der Windungen beim einfachen Zug bzw. beim Drehen dazu benutzt wird, einen absolut festen und doch leicht lösbaren Verschluß der beiden Wind'ungshälften herzustellen, der äußerst einfach und billig ist, nebenbei aber noch den bedeutenden Vorteil hat, daß man ihn in genau dem Querschnitt der Aufreihkörper herstellen kann, so daß die Bogen ohne jeden Widerstand auf den Aufreihkörpern samt Verschluß verschoben werden können.
  • Der Verschluß besteht einfach in einem kleinen Bolzen, Stift o. dgl. an dem einen Ende der halben Windung, welcher in die andere Hälfte derselben dicht eingeschoben werden kann.
  • Steckt man den kleinen Bolzen unter Drehung der Windung in letztere ein, so kann man den Verschluß durch einfaches Auseinanderziehen der beiden Windungsteile niemals lösen, da die Windungen durch das Ziehen sich verengen -und deshalb um so fester den Bolzen umklammern, je mehr man zieht. Will man aber den Verschluß lösen, so dreht man die Windung ein wenig in ihrem Sinne, so daß sie sich erweitert, und löst dadurch den Verschluß. Der Bolzen wird- frei. und gleitet von selbst aus der Windung.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist die Anordnung durch Fig. i in der Seitenansicht mit geschnittenem Deckel und Deckschiene, und durch Fig.2 in der Draufsicht mit geschnitteneri Aufreihkörpern dargestellt. Fig. 3 ,gibt den Verschluß derselben in größerem Maßstäbe wieder.
  • a ist der Hefter- oder Aktendeckel; b ist der Falz oder Teil des Deckels ca, an welchem die Aufreihkörper befestigt werden. Dies geschieht hier dadurch, daß man die schraubenförmig gewundenen Drähte c, c durch Löcher d, d des Falzes b hindurchtreten und eine kleine Platte e in eine der letzten Schraubenwindungen eingreifen läßt. Die Platt,. e kann dann der Sicherheit halber in den Falz b eingelassen werden. Die Windungen stehen auf diese Weise aufrecht aus dem Falz heraus, indem sie gewissermaßen einen Fuß durch die Platte c erhalten; welcher sich an den Falz anlegt. f ist die Deckschiene, welche von den, Aufreihdrähten in den Löchern g, g durchdrungen wird. In Wülsten der Deckschiene führen sich die Schieber h, la.
  • Die Aufreihdrähte bestehen aus den unteren, am Deckel befestigten Teilen e, c und den oberen, in Knöpfe i, i endenden Teilen. cl, cl. Eine der Hälften trägt den kleinen Stift k, der einfach mit dem Ende des Drahtes verlötet ist und welcher sich in den anderen Teil cl eben, und zwar durch Drehung, einführen läßt.
  • Dreht man den Stift k in die Windung ein, und zwar derart, daß sich die Windung durch die Drehung etwas erweitert, so läßt er sich nicht mehr durch einfachen Zug im Sinne der Längsachse des Aufreihdrahtes aus demselben entfernen; denn die Windung, welche' bei einem solchen Zug enger wird, schließt sich immer fester an den Stift an., Will man den Verschluß lösen, so kann dies nur so geschehen, daß man die Drahtwindung wieder um eine Kleinigkeit zurückdreht, so daß sie ihre Gänge erweitert. Durch diese Erweiterung wird der Stift k frei, und der Verschluß ist gelöst.
  • In der Deckschiene f sind neben den Löchern g, g, in welchen die Drähte c stecken, Schlitze 1, l angeordnet, an die sich auf ihren den Löchern g, g entgegengesetzten Enden Löcher m, in von einem Durchmesser anschließen, daß die Knöpfe i, i durch die Löcher hindurchtreten können. Diese Anordnung hat den Zweck, daß die Deckschiene von den Windungen abgehoben werden kann. Die Knöpfe i, i der Drähte, welche das Herausgleiten der Deckschiene verhindern sollen, sind in bezug zu den Löchern g, g und m, in der Deckschiene so bemessen, daß sie durch die ersteren nicht hindurchtreten können, durch die letztere- aber frei hindurchtreten. Es kann also einmal die Deckschiene mit ihren Löchern in, nz die Knöpfe passieren und sie wird in dem anderen Falle von den Knöpfen bei den Löchern g, g aufgehalten.
  • Diese Anordnung hat den Zweck, daß man Bpgen von oben abnehmen oder oben aufreihen kann, ohne den Verschluß der Aufreihdrähte zu lösen, indem man die Deckschiene einfach abnimmt.
  • Das Einlegen der Bogen geschieht sehr einfach. Die Drahthälften cl, cl werden ein wenig im Sinne der Windung gedreht, so daß sich diese erweitert. Hierbei werden die Stifte k frei und die Hälften cl, cl können entfernt werden. Die Hälften c, c stehen nun lotrecht zum Einlegen der Bogen fertig. Der Bogen kann somit, ohne die Windungen festhalten zu müssen, eingelegt werden. Zum Verschluß werden die Stifte k, k einfach in die Drahthälften cl, cl unter Drehung eingeführt, und der Verschluß ist vollständig gesichert. Nun kann man an den Knöpfen i, i ziehen, man wird den Verschluß nicht öffnen. Das Herausnehmen geschieht ebenso in umgekehrter Reihenfolge.
  • Beim Aufschlagen des Ordners, um in demselben zu blättern und- zu lesen, lassen die Schieber den Drähten so viel freien Lauf, daß ein genügend großer Zwischenraum entsteht, um sämtliche Blätter ihrer ganzen Ausdehnung nach zu überblicken. Beim Zuschlagen der Bogen genügt sodann ein leichter Druck auf die Deckschiene, um diese wieder fest auf die eingereihten Bogen aufzupressen, da die Spiralen in dem Gehäuse der kleinen Schieber rutschen.

Claims (3)

  1. PÄTENT-ANSPRÜCHE: i. Schnellhefter, Briefordner, Aktendeckel u. dgl. nach Patent 328823, dadurch gekennzeichnet, daß die biegsamen Aufreihkörper in bekannter Weise aus schraubenförmig gewundenem Draht hergestellt sind, und der feste lösbare Verschluß der Drahthälften aus einem an der ginen Hälfte befestigten Stift o. dgl. besteht, der so dicht in die gegenüberliegende Hälfte der Windung paßt, daß er nur durch eine Drehbewegung in die gegenüberliegende Windungshälfte eingeführt bz-%v. aus ihr entfernt werden kann.
  2. 2. Schnellhefter usw. nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der Drahthälften am Deckel befestigt ist, während die andere so angeordnet ist, daß sie sich drehen läßt.
  3. 3. Schnellhefter usw. nach Anspruch i, gekennzeichnet durch in der Deckschiene (f) angebrachte Schlitze (l), welche in Löcher (ma) auslaufen, durch die die Knöpfe oder Hemmstücke (i, i) hindurchtreten können.
DE1918330253D 1918-07-31 1918-07-31 Schnellhefter, Briefordner, Aktendeckel u. dgl. Expired DE330253C (de)

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DE1918330253D Expired DE330253C (de) 1918-07-31 1918-07-31 Schnellhefter, Briefordner, Aktendeckel u. dgl.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20050171528A1 (en) * 2004-02-03 2005-08-04 Sartor Joe D. Self contained, gas-enhanced surgical instrument
US20050197658A1 (en) * 1999-10-05 2005-09-08 Platt Robert C. Articulating ionizable gas coagulator

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US20050197658A1 (en) * 1999-10-05 2005-09-08 Platt Robert C. Articulating ionizable gas coagulator
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