AT251539B - Sammelmappe aus Kunststoff - Google Patents

Sammelmappe aus Kunststoff

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AT251539B
AT251539B AT227564A AT227564A AT251539B AT 251539 B AT251539 B AT 251539B AT 227564 A AT227564 A AT 227564A AT 227564 A AT227564 A AT 227564A AT 251539 B AT251539 B AT 251539B
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Austria
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folder
brackets
sheets
pivot point
plastic
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Application number
AT227564A
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English (en)
Inventor
Ludwig Lohmeier
Original Assignee
Ludwig Lohmeier
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  Sammelmappe aus Kunststoff 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sammelmappe aus Kunststoff, wie Ringbuch, Ordner, Schnellhefter   od. dgl.,   bestehend aus zwei Deckelseiten, einem mit den Deckelseiten über in der Materialstärke geschwächte Klappstreifen verbundenen Rücken sowie einer durch eine Anzahl von Bügeln gebildeten Aufreihvorrichtung zur lösbaren Aufnahme eines Blattstapels, wobei die beiden Deckelseiten, der Rücken und die Aufreihbügel einstückig ausgebildet sind. 



   Es sind bereits Sammelmappen aus Kunststoff bekannt, bei denen die Deckelseiten und der Rücken einstückig ausgebildet sind, während die zur lösbaren Aufnahme des Blattstapels dienende Aufreihvorrichtung gesondert hergestellt und durch Nieten, Kleben oder eine sonstige Verbindungsart am Rücken der Sammelmappe festgelegt ist. Zur weiteren Verringerung der Fertigungskosten ist es ferner bekannt, auch die Aufreihvorrichtung mit ihren Bügeln einstückig mit dem Rücken sowie den Deckelseiten der Kunststoffsammelmappe auszubilden. Bei dieser bekannten Sammelmappe sind die Aufreihbügel über ihre ganze Länge so elastisch ausgebildet, dass eine Verformung dieser Bügel möglich ist, die ein Einlegen und Entfernen von Blättern gestattet.

   Eine derartige Lösung besitzt jedoch den Nachteil, dass die Aufreihbügel nicht die gewünschte Steifigkeit besitzen, die für eine völlig verschiebungssichere Festlegung des Blattstapels in der Sammelmappe sowie zur Vermeidung eines versehentlichen Herausgleitens von Blättern aus der Aufreihvorrichtung erforderlich ist. 



   Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Sammelmappe der eingangs genannten Art so auszubilden, dass einerseits durch eine leichte Schwenkbarkeit   der Aufreihbügel   ein bequemes Einlegen und Entnehmen von Blättern möglich ist, dass anderseits jedoch eine absolut verschiebungssichere Festlegung des Blattstapels in der Sammelmappe gewährleistet ist. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die weitgehend steifen Aufreihbügel an der Schliessseite in einem durch ihre Schwenkebene gelegten   Querschnittim   Bereich ihres eine Schwenkstelle bildenden Ansatzes am Rücken der Sammelmappe eine Schwächung der Materialstärke und quer dazu eine Verbreiterung aufweisen. 



   Eine derartige Materialschwächung ermöglicht ein bequemes Schwenken der in ihrem übrigen Bereich steifen Aufreihbügel um die Ansatzstelle am Rücken der Sammelmappe. Dank der quer zur Schwächung vorgesehenen Verbreiterung besitzt die Schwenkstelle eine so grosse Widerstandsfestigkeit, dass sie den während der normalen Lebensdauer einer Sammelmappe auftretenden Beanspruchungen bei weitem genügt. 



   Gemäss einer zweckmässigen Ausgestaltung der Erfindung ist am Rücken entlang, neben der Ansatzschwächung der Aufreihbügel wenigstens ein zur Verhinderung eines Einklemmens von Blättern an der Schwenkstelle dienender, stegartiger Vorsprung vorgesehen. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen veranschaulicht. Es zeigen : Fig. l eine 
 EMI1.1 
 

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 gebildet wird. Die genannten Teile sind alle einstückig in einem Spritzvorgang hergestellt. Die beiden Deckelseiten 1 und 2 sind dabei mit dem Rücken 3 über in der Materialstärke geschwächte Klappstreifen 5 bzw. 6 verbunden, die ein bequemes Schliessen und Öffnen der Sammelmappe gestatten. 



   Die Ausbildung und Anordnung der paarweise angeordneten, ineinandersteckbaren Aufreihbügel 7 geht im einzelnen aus den Fig. 2 und 3 hervor. Die Aufreihbügel 7 sind weitgehend steif ausgebildet 
 EMI2.1 
 Quer dazu sind die Aufreihbügel 7 im Bereich ihres Ansatzes am Rücken 3 der Sammelmappe mit einer trapezförmigen Verbreiterung 9 versehen.   Auf diese Weise wird eine Schwenkstelle hoher Festig-   keit gebildet, um die sich die Aufreihbügel zum Öffnen oder Schliessen der   Bügelpaare   schwenken lassen. 



   Neben der Schwenkstelle der Aufreihbügel 7 sind am Rücken 3 der Sammelmappe zwei stegartige Vorsprünge 10 vorgesehen, die verhindern, dass die in die Sammelmappe eingelegten Blätter beim Öffnen und Schliessen der Aufreihbügel 7 in die durch die Schwächung 8 gebildete Schwenkstelle geraten und hier eingeklemmt werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Sammelmappe aus Kunststoff, wie Ringbuch, Ordner, Schnellhefter od. dgl., bestehend aus zwei Deckelseiten, einem mit den Deckelseiten über in der Materialstärke geschwächte Klappstreifen verbundenen Rücken sowie einer durch eine Anzahl von Bügeln gebildeten Aufreihvorrichtung zur lösbaren Aufnahme eines Blattstapels, wobei die beiden Deckelseiten, der Rücken und die Aufreihbügel einstückig ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die weitgehend steifen Aufreihbügel (7) an der Schliessseite in einem durch ihre Schwenkebene gelegten Querschnitt im Bereich ihres eine Schwenkstelle bildenden Ansatzes am Rücken (3) der Sammelmappe eine Schwächung (8) der Materialstärke und quer dazu eine Verbreiterung (9) aufweisen.

Claims (1)

  1. 2. Sammelmappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Rücken (3) entlang, neben der Ansatzschwächung (8) der Aufreihbügel (7), wenigstens ein zur Verhinderung eines Einklemmen von Blättern an der Schwenkstelle dienender, stegartiger Vorsprung (10) vorgesehen ist.
AT227564A 1963-11-09 1964-03-16 Sammelmappe aus Kunststoff AT251539B (de)

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DEL46288A DE1235858B (de) 1963-11-09 1963-11-09 Ringbuch aus Kunststoff

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AT251539B true AT251539B (de) 1967-01-10

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ID=7271542

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AT227564A AT251539B (de) 1963-11-09 1964-03-16 Sammelmappe aus Kunststoff

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