DE330010C - Vorrichtung zur Erweiterung von Brunnenschaechten - Google Patents
Vorrichtung zur Erweiterung von BrunnenschaechtenInfo
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- DE330010C DE330010C DE1918330010D DE330010DD DE330010C DE 330010 C DE330010 C DE 330010C DE 1918330010 D DE1918330010 D DE 1918330010D DE 330010D D DE330010D D DE 330010DD DE 330010 C DE330010 C DE 330010C
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- 238000005553 drilling Methods 0.000 claims 1
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03B—INSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
- E03B3/00—Methods or installations for obtaining or collecting drinking water or tap water
- E03B3/06—Methods or installations for obtaining or collecting drinking water or tap water from underground
- E03B3/08—Obtaining and confining water by means of wells
- E03B3/10—Obtaining and confining water by means of wells by means of pit wells
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Description
- Vorrichtung zur Erweiterung von Brunnenschächten. Nach der Erfindung wird die Erweiterung von Brunnenschächten dadurch hergestellt, daß durch eine Achse eine mit Durchtrittsöffnungen versehene Scheibe gedreht wird, die an ihrem Umfange abwärts gerichtete Bohrstifte besitzt und unten einen Kasten trägt, in den durch einen Schlitz mittels einer Schaufel das Geröll vom Boden eingeführt wird.
- In der Zeichnung ist die Erfindung versinnbildlicht.
- Die Fig. = stellt einen senkrechten Schnitt durch den im Bau begriffenen Brunnenschacht und die Fig.- 2 hierzu einen Grundriß dar. Die Fig. 3 zeigt einen senkrechten Schnitt durch das Arbeitswerkzeug, die Fig. q. hierzu eine Untersicht und die Fig. 5 eine Aufsicht.
- Das untere Glied a des Brunnenkranzes besteht aus einem schneideförmigen Eisenring, auf welchem sich der nächste Zementring b aufsetzt. In bekannter Weise werden beim Fortschreiten der Arbeit noch weitere Ringe c verwendet. Das scheibenförmige Werkzeug ist so groß, daß es gerade durch die Brunnenringe hindurchgeführt werden kann. Es ist an einem in bekannter Weise ausgebildeten Triebwerk angebracht. Hierbei wird die Umdrehung der Antriebwelled durch Kegelräder e, f auf die senkrechte verschiebliche Stange g übertragen, welche an ihrem unteren Ende das Werkzeug trägt.
- Die Scheibe A trägt eine große Anzahl von abwärts gerichteten Stiften j. Diese Stifte sollen bei der Drehung der Scheibe A die Brunnensohle angreifen. Die losgerissenen Erdteile werden durch das hochquellende Wasser mitgenommen und hierbei wird die Scheibe h mit der Stange g zusammen sich langsam senken, und zwar so lange, bis Rückstände und Geröll am Grunde sich so weit ausgespült und angesammelt haben, daß die Stifte keine Feinerde mehr fassen und wirkungslos -bleiben.
- Für .die Fortschaffung des Ge: ölles wird durch ein zweites Werkzeug gesorgt. Dieses kann aus dem ersten dadurch gebildet werden, daß ihm eine Scheibe k mit hochstehendem Rande l hinzugefügt wird. Diese Scheibe k besitzt einen Schlitz m; an dessen Rand eine nach unten gerichtete scharfkantige Schaufel n sitzt. Diese soll bei der Umdrehung des Werkzeugs das Geröll. vom Boden aufnehmen und durch den Schlitz in in die hohlzylindrische Scheibe k befördern. Um ein Herausfallen des Gerölls aus dem Zylinder zu vermeiden, muß der Schlitz m- an den nicht arbeitenden Kanten durch ein senkrecht stehendes Blech o eingefaßt werden. Für das Entweichen des Wassers sind in der Scheibe h Öffnungen von beliebiger Anzahl vorgesehen. Der Auftrieb des Wassers erleichtert die Arbeit bedeutend.
- Das Werkzeug könnte auch so gestaltet sein, daß es bei den beiden Verwendungsarten nur zu wenden ist,, daß also die Teile A, L, k immer fest miteinander verbunden sind. Dann müßten in Fig. i die Stifte j mit ihren Arbeitsspitzen aufwärts zeigen. Für die Schlammbildung oder das Loskratzen von Erdteilen von der Brunnensohle wäre dann das Werkzeug umzukehren, so daß also A unten und k oben zu liegen kommt. Hierbei würde also dann das aufsteigende Wasser und der Schlamm zuerst durch die Öffnungen p und dann durch den Schlitz na austreten.
Claims (1)
- PATENT-ANsPRUcH: Vorrichtung zur Erweiterung von Brunnenschächten, gekennzeichnet durch eine durch Welle (g) gedrehte, mit Durchtrittsöffnungen (p) versehene Scheibe (h), die an ihrem Umfange abwärts gerichtete Bohrstifte (j) besitzt und unten einen Kasten (l) trägt, in den durch einen Schlitz (in) mittels Schaufel (n) das Geröll vom Boden eingeführt wird:
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE330010T | 1918-06-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE330010C true DE330010C (de) | 1920-12-21 |
Family
ID=6187711
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918330010D Expired DE330010C (de) | 1918-06-08 | 1918-06-08 | Vorrichtung zur Erweiterung von Brunnenschaechten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE330010C (de) |
-
1918
- 1918-06-08 DE DE1918330010D patent/DE330010C/de not_active Expired
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