DE32969C - Neuerung an rotirenden Trommeln zum Auflösen von Blei oder Bleioxyd in einem Strome heifser Luft, besonders zur Darstellung von basisch essigsaurem Blei - Google Patents

Neuerung an rotirenden Trommeln zum Auflösen von Blei oder Bleioxyd in einem Strome heifser Luft, besonders zur Darstellung von basisch essigsaurem Blei

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DE32969C
DE32969C DENDAT32969D DE32969DA DE32969C DE 32969 C DE32969 C DE 32969C DE NDAT32969 D DENDAT32969 D DE NDAT32969D DE 32969D A DE32969D A DE 32969DA DE 32969 C DE32969 C DE 32969C
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DENDAT32969D
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A. W. ANDERSON in London
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/14Compounds of lead
    • C09C1/16White lead

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Meine Erfindung betrifft die Construction eines Apparates, welcher die Auflösung von : metallischem Blei bezw. von Bleioxyd durch Essigsäure oder ein anderes Lösungsmittel zwecks Herstellung von Bleiweifs erleichtern und beschleunigen soll.
Fig. ι ist ein Querschnitt,
Fig. 2 der Längsschnitt durch einen solchen Apparat und
Fig. 3 ein Querschnitt durch eine Modification desselben.
A ist eine cylindrische oder polygonale Trommel aus Holz oder einem Material, welches - durch das Lösungsmittel L für das Blei nicht angegriffen wird.
Die Achse der Trommel ist nach der in Fig. ι und 2 dargestellten Construction hohl, nach der in Fig. 3 gezeigten dagegen eine volle Welle und wird von einem Motor aus in continuirliche langsame Drehung versetzt. An der hohlen Welle C sitzen radial gerichtete Arme D und an dem inneren Umfange der Trommel eben solche Stege B.
G ist ein mit Stopfbüchse G1 versehenes Rohr zum Einführen von Heifsluft; H ist das entsprechende, ebenfalls mit Stopfbüchse H1 . versehene Luftauslafsrohr. J ist ein Mannloch zum Füllen des Apparates; J ein mit Seiher K versehenes Ablafsventil.
Der Apparat wirkt wie folgt: ■
Das vorher erhitzte Lösungsmittel L für Blei wird zusammen mit dem fein zertheilten metallischen Blei durch das Mannloch / in die Trommel A eingeführt, die auf den Frictionsrollen EE1 aufliegt und dadurch gedreht werden kann, dafs man einen durch Hand oder Maschine bewegten Trieb F mit der Rolle E1 verbindet.
Durch diese Rotation der Trommel A veranlassen die Stege B ein stetes Hochtragen der Bleitheile aus der Flüssigkeit, bis die Lage der Stege B das Herabfallen der Bleitheile gestattet, die in die trichterförmigen Räume zwischen den Armen D auf der Welle C gelangen und dort so lange bleiben, bis sie infolge der Drehung der Trommel auch von hier ausgeschüttet werden. Durch das Rohr G wird heifse Luft in die hohle Achse C eingeleitet und gelangt durch die Löcher oder Oeffnungen M, die meist mit Gaze bedeckt werden, in die Trommel A, um dieselbe durch die ebenfalls mit Gaze bezogenen Löcher P zu verlassen.
Die Scheidewand Q. der hohlen Achse C verhindert, dafs die bei G eingeführte heifse Luft direct zum Auslafs gelangen kann.
Das metallische Blei wird sonach abwechselnd der Einwirkung der heifsen lösenden Flüssigkeit und der oxydirenden Wirkung der heifsen Gebläseluft in regelmäfsiger und selbstthätiger Wiederkehr ausgesetzt.
Die eingeführte heifse Luft hält also das Lösungsmittel auf dem erforderlichen Wärmegrad und befördert das Oxydiren des metallischen Bleies, während die Stege B der sich mit sehr geringer Geschwindigkeit drehenden Trommel A, sowie die Arme D auf der Achse C dafür sorgen, dafs die Bleitheile der
Wirkung der heifsen Luft gehörig lange und oft ausgesetzt sind.
Ist die Flüssigkeit mit Bleisalz gesättigt, so kann sie durch das Ventil J abgelassen und ; darauf mit Kohlensäure behandelt .werden. :
Die nicht aufgelösten Bleitheile werden durch das Sieb K zurückgehalten. Darauf kann man durch das .Mannloch/eine frische Beschickung Blei und durch das Rohr G, welches zu diesem Zwecke mit Zweigrohr versehen ist, eine neue Menge der lösenden Flüssigkeit einführen. ; Oder es kann, nachdem das metallische Blei aufgelöst und die lösende Flüssigkeit zur Genüge gesättigt ist, Kohlensäure direct in den ■ Apparat eingeleitet und das Bleiweifs niedergeschlagen werden. '
•In Fig. 3 ist im Schnitt eine modificirte Construction der Trommel A gezeigt. Hier ist eine einfache volle WeUe ohne Är.mg an- ■ geordnet.
Die radial gerichteten Stege B sind mit Löchern B2 und hervorstehenden Randleisten -B1 versehen, um ein gröfseres Quantum metallisches Blei aufnehmen zu können; die Flüssigkeit entweicht durch die Oeffnungen S2.
Die heifse Luft wird bei dieser Construction direct durch die Rohre G und H ein- bezw. abgeleitet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Apparat zur Herstellung von Bleiweifs durch Auflösen von ,metallischem Blei oder Bleioxyd mittelst eines geeigneten Lösungsmittels in einer rotirenden Trommel A, die mit den Stegen B und der hohlen Welle C mit den Armen D versehen ist (Fig. ι und 2), oder welche durchlochte und mit Randleisten versehene Stege B trägt (Fig. 3), wobei heifse Luft entweder in die hohle durchlochte Achse C (Fig. ι und 2) qder direct in ,die Trommel A (Fig. 3) geleitet wird, um den Oxydationsprocefs zu beschleunigen und die Temperatur ..des Lösungsmittels gleichmäfsig hoch zu halten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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