DE329153C - Schrotmuehle zum Vermahlen harter und weicher, trockener und schmierender Stoffe - Google Patents

Schrotmuehle zum Vermahlen harter und weicher, trockener und schmierender Stoffe

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DE329153C
DE329153C DE1918329153D DE329153DD DE329153C DE 329153 C DE329153 C DE 329153C DE 1918329153 D DE1918329153 D DE 1918329153D DE 329153D D DE329153D D DE 329153DD DE 329153 C DE329153 C DE 329153C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/10Crushing or disintegrating by roller mills with a roller co-operating with a stationary member
    • B02C4/26Crushing or disintegrating by roller mills with a roller co-operating with a stationary member in the form of a grid or grating
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/06Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives
    • B02C18/14Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives within horizontal containers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Es sind Schrotmühlen bekannt, bei welchen zwischen den Sägeblättern Abstreifer angeordnet sind, die mit Schenkeln versehen sind. Diese Schenkel tragen einen Vorsprung, der in eine Kammer der Mahlgegenlage eintritt zum Zweck, die Knochenreste oder Splitter in der Kammer der Mahlgegenlage aufzufangen und an dem Vorsprung der Abstreifer zu vermählen. Die erweiterte Kammer in der Mahlgegenlage füllt sich mit dem nachgiebi- - gen zerkleinerten Mahlgut, während Knochensplitter, welche, in einer Zahnlücke mitgenommen werden, in der erwähnten Kammer zur Seite abgelenkt werden sollen, so daß sie vor die beiden Schenkel der dem Sägeblatt benachbarten Abstreifer sich legen und von den nachfolgenden Zähnen zerschnitten werden. In der Praxis füllt sich jedoch diese Kammer nicht nur mit nachgiebigem zerkleinerten Mahlgut, sondern auch mit Knochensplittern an, die von den Zähnen der Schrotwalze nicht erfaßt werden und schließlich eine feste harte Masse in der Kammer bilden, wodurch die Splitter in der Kammer keineswegs abgelenkt werden können, sondern nur einen schweren Gang der Maschine herbeiführen, indem die Splitter und das in der Kammer sich ansammelnde Mahlgut bremsend auf die Schenkel der Abstreifer wirkt.
Die Erfindung verfolgt den Zweck, daß die Mahlgutreste nicht in der Mahlgegenlage oder in der unmittelbaren Nähe aufgefangen oder festgehalten werden, sondern weiter über die Reinigungsschenkel hinweggeführt werden, um dort frei durch die Reinigungsschenkel hindurch nach außen gelangen zu können. Die größeren Mahlgutreste werden oberhalb der Reinigungsschenkel aufgefangen", wo sie von den Zahnkränzen erfaßt und zerschnitten werden, bis sie ebenfalls durch die Schenkel der Reiniger hindurchfallen können. Hierdurch wird ein leichter Gang der Maschine erreicht, weil die Bremswirkung der zerkleinerten Produkte vor und in der geschlossenen Mahlgegenlage nicht mehr eintreten kann und der größere Teil des Mahlgutes schon durch die Schenkel frei abgeführt wird.
Auf der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes in Fig. ι bis 6 im senkrechten Schnitt dargestellt.
Auf der Zahnkranzwelle w sind Zahnscheiberi α und die Zwischenscheiben ν aufschiebbar angeordnet; sie werden in bekannter Weise mittels einer Mutter auf der Welle w fest zusammengehalten. Um die Scheiben ν sind mit etwas Spiel Ringe b angeordnet, die die Zwischenräume zwischen den Zahnscheiben ausfüllen. Die Ringe b bei Fig. 1 und 2 besitzen je ein Loch, in die die Sperrfinger h mit etwas Spiel eingreifen, wodurch letztere mit ihren Abbiegungen h allen Bewegungen der Zahnkränze folgen und gleichzeitig als Haltevorrichtungen der Ringe b derart dienen, daß die Abbiegungen /ι1 von den Zähnen der Zahnkränze nicht erfaßt noch von diesen beschädigt werden können.
In Fig. 3 und 4 der zweiten Ausführungsform sind die Sperrfinger statt der Abbiegungen h1 mit Kröpfungen h2 versehen.*"
Fig. S und 6 zeigen eine dritte Ausführungsform, .bei welcher die Sperrfinger, an-
statt daß sie in die Ringe b mit etwas Spiel' eingreifen, mit diesem aus einem Stück hergestellt sind. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß auch die hakenförmigen Ansätze^3 mit den Nasen und den Ringen aus einem Stück bestehen.
Die Wirkungsweise bei den verschiedenen Ausführungsformen ist die gleiche. Das Mahlgut wird in bekannter Weise an die Schrotwalze angedrückt, wobei das durch die Zahnkränze nicht ganz zerkleinerte Mahlgut, wie Knochensplitter oder andere Mahlreste, auf die Abbiegungen h1 (Fig. ι und 2) oder die Kröpfungen hz (Fig. 3 und 4) bzw. hakenförmige Ansätze h? (Fig. 5 und 6) weitergeleitet wird, bis es gegen diese stößt. Hier ■ werden die Materialreste festgehalten und von den Zähnen der Schrotwalze so· weit zerkleinert, bis sie durch die hakenförmig gebogenen Reinigungsfinger h1, h2, ha hindurchfallen. '

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schrotmühle zum Vermählen harter und weicher, trockener und schmierender Stoffe, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungs- und·Sperrfinger mit entgegen der Drehrichtung der Schrotwalze gerichteten Abbiegungen (h1, h?, ha) versehen sind, welche die zwischen den Zähnen der Zahnkränze (a) und Mahlgegenlage (c) nicht zerkleinerten Mahlgutfeste auffangen, so daß ihre Zerkleinerung außerhalb der Mahlgegenlage (c) stattfindet und das zerkleinerte Mahlgut durch die Abbiegungen hindurch die Schrotmühle verlassen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1918329153D 1918-10-29 1918-10-29 Schrotmuehle zum Vermahlen harter und weicher, trockener und schmierender Stoffe Expired DE329153C (de)

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