DE328176C - Einspritzvorrichtung, insbesondere zur Heilung von Gonorrhoe-Erkrankungen - Google Patents

Einspritzvorrichtung, insbesondere zur Heilung von Gonorrhoe-Erkrankungen

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DE328176C
DE328176C DE1918328176D DE328176DD DE328176C DE 328176 C DE328176 C DE 328176C DE 1918328176 D DE1918328176 D DE 1918328176D DE 328176D D DE328176D D DE 328176DD DE 328176 C DE328176 C DE 328176C
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gonorrhea
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M3/00Medical syringes, e.g. enemata; Irrigators
    • A61M3/02Enemata; Irrigators
    • A61M3/0233Enemata; Irrigators characterised by liquid supply means, e.g. from pressurised reservoirs

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Description

  • Einspritzvorrichtung, insbesondere zur Heilung von Gonorrhoe-Erkrankungen. Die vorliegende Erfindung besteht darin, daß durch besondere Einrichtungen die Spülflüssigkeit unter einem bestimmten und gleichmäßigen Druck gehalten wird, welcher einerseits groß genug ist, um die Harnröhre mit Sicherheit in einem aufgeblähten., aufgeweiteten, straffen Zustand zu erhalten, also einen möglichst großen freien, Querschnitt der Harnröhre zu bewirken, anderseits aber nicht genügt, den Schließmuskel zu öffnen. In die so geweitete Harnröhre wird sodann die Spülflüssigkeit in feinem Strahl von, großer Geschwindigkeit, also unter verhältnismäßig großem- Druck, hineingespritzt. Die Geschwindigkeitsenergie des Flüssigkeitsstrahles wird durch die Reibung an der Harnröhrenwand und den in der Harnröhre aufgestauten Flüssigkeitsmassen allmählich aufgezehrt, so daß am hinteren Ende, also auf den Schließmuskel, vom Strahle nur ein mäßiger Druck ausgeübt wird.
  • Aus der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des. Erfindungsgegenstandes dar gestellt. .
  • In Fig. r bedeutet a ein allseitig geschlossenes Gefäß, b eine im Deckel einschraubbare Luftpumpe, c ein Absperrventil, welches durch Druck -auf das Ende e eines Hebels d (Fig. 3) geöffnet werden kann. Am anderen Hebelende wirkt eine Feder f, welche das Ventil für gewöhnlich geschlossen hält und gleichzeitig bewirkt, d'aß- das Ventil c als Sicherheitsventil wirkt. Unten schließt an das Ventil c ein Steigrohr g mit Saugkorb h an. Ferner schließt sich an Ventil c ein Düsenröhr i an, welches .am äußeren. Ende mit einer feinen Öffnung il versehen ist. Die Düse i wird durch eine weitere Düse -k umgeben, welche eine der Harnröhrenweite entsprechende größere Austrittsöffnung aufweist. Zweckmäßig wird die Düse i -gegen. den Düsenkopf k1 .derart exzentrisch angeordnet, daß die Bohrung von i gerade in der Bohrung von k1 freikommt, wie in Fig.2 angedeutet ist. Der Düsenkopf k1 -ist auf das Rohr k aufgebracht, welches ein ÜÜberlaufrohr m trägt. Das Rohr m ist oben bei m mit einer Bohrung versehen,, damit es sich nicht im abwärts laufenden Ende mit Wasser füllen und so als Saugheber wirken kann..
  • ö stellt ein Auffanggefäß dar und ist in der Zeichnung zweiteilig dargestellt. In dem einen Abteil o1 befindet sich das Gefäß a, im zweiten o2 wird die ablaufende Spülflüssigkeit aufgefangen-, Um den Apparat ohne besondere Temperaturmeßvorrichtungen für jedermann, in einfachster Weise gebrauchsfähig zu gestalten, wird der Gefäßteil o2 gleichzeitig als Meßgefäß ausgebildet und mit dradeinteifungen versehen, wie in, :der Zeichnung angedeutet. Die unteren Gradteile geben an, bis wie hoch das Gefäß mit zimmerwarmem (etwa r5gradigem) Wasser anzufüllen -ist, um nach Auffüllung bis zu der obersten Marke mit kochendem (roogradigem) Wasser die neben den ersteren Skalenteilen verzeichneten. Mischungstemperaturen zu ergeben.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Das entsprechend temperierte Wasser wird durch die Pumpenöffnung in den Behälter a eingefüllt. Hierauf wird die Pumpe b aufgeschraubt und durch letztere die Flüssigkeit im Behälter unter Druck gesetzt. Zweckmäßig wird .so lange gepumpt, bis der Federdruck des Ventiles überwunden wird, die Flüssigkeit also beginnt, aus der Düse i herauszutreten. Hierauf wird die Düsenmündung von k1 in die Harnröhrenmündung eingeführt und so dagegen gepreßt, daß ein dichter Absehluß nach außen erfolgt. Dieses kann etwa in der Weise geschehen, d'aß das Geschlechtsglied zwischen Daumen undMittelfinger der linken Hand genommen und mit dem Zeigefinger derselben hinter das Überlaufrohr m gehakt und angezogen wird. Mit der rechten Hand öffnet man pun das Ventil in der beschriebenen Weise. Infolgedessen wird die Spülflüssigkeit durch die Diise'i in die Harnröhre gespritzt, füllt diese aus und tritt sodann durch .die Außendüse k in das tlerlaufrohr m zurück und von. hier in das Auffangegefäß o@.
  • Die Flüssigkeit in der Harnröhre steht also unter dem konstanten. Drück einer Flüssigkeitssäule von der Höhe des Rohres in. An. den . überlaufenden Flüssigkeitsmengen kann also dauernd der Spülvorgang kontrolliert werden. Ist der Druck im Behälter so weit gesunken, daß die Spülung nur noch unvollkommen erfolgt, so kann mit der rechten Hand die unter Federwirkung stehende Pumpe leicht bedient werden, bis der Höchstdruck erreicht d. h. das Ventil durch den Druck gehoben. wird und das Wasser wieder von selbst zu laufen beginnt. Hierauf kann das Ventil wieder wie bisher. von der rechten Hand bedient werden.
  • Die Einzelheiten des beschriebenen Apparates können verschiedene Abänderungen erfahren. . Es kann z. B. die Spülflüssigkeit in a direkt durch eine Spiritus= oder ähnliche Flamme erwärmt und nach Erreichung der erfbxderlichen Temperatur und dichtem Abschluß nach außen durch Dampferieugung in irgendeiner Form (etwa durch Beheizung und Verdampfung eines vom eigentlichen Spülwasser abgesonderten Wasserquantums usw.) der zum Einspritzen erforderliche Druck' erzeugt- werden; wodurch die Luftpumpe b entbehrlich wird. Auch kann dieser letztere Druck dadurch erzielt werden, daß a nach Art der bekannten. Irrigatoren als offenes Gefäß ausgebildet wird, welches entsprechend.hoch aufgehängt und mit i durch einen Schlauch verbunden wird. Diese und ähnliche konstruktive Abweichungen berühren nicht,das -Grundprinzip vorliegender Erfindung, nämlich die Erzeugung eines bestimmten,'gleichmäßigen Flüssigkeitsdruckes in der Harnröhre durch entsprechende Vorkehrungen im allgemeinen, sowie die Erzielung dieses durch Errichtung einer entsprechenden Stauhöhe der albfließenden Spülflüssigkeit im besonderen; sowie gleichzeitiger Einspritzung der letzteren unter großer Geschwindigkeit. .
  • Als Spülflüssigkeit kann zweckdienlich eine desinfizierende Flüssigkeit, z. B. eine Lysol-, Lysoform=, übermangansaure Kalilösung usw., gewählt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCII: Einspritzvorrichtung,- insbesondere zur Heilung von. Gonorrhoe-Erkrankungen, gekennzeichnet durch ein an das Düsenrohr (k) angeschlossenes Überlaufrohr (m), um das Spülwasser in dem zu spülenden Körperraum (Harnröhre) durch Bildung einer -entsprechenden Stauhöhe für das abfließende .Spülwasser unter einem bestimmten, gleichmäßigen Druck zu halten.
DE1918328176D 1918-04-05 1918-04-05 Einspritzvorrichtung, insbesondere zur Heilung von Gonorrhoe-Erkrankungen Expired DE328176C (de)

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DE1918328176D Expired DE328176C (de) 1918-04-05 1918-04-05 Einspritzvorrichtung, insbesondere zur Heilung von Gonorrhoe-Erkrankungen

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DE (1) DE328176C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4383531A (en) * 1982-01-15 1983-05-17 Panagiotis Panagiotopulos Compact hygienic syringe apparatus

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4383531A (en) * 1982-01-15 1983-05-17 Panagiotis Panagiotopulos Compact hygienic syringe apparatus

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