DE328043C - Lampe fuer Benzol und andere leicht verdampfbare Brennstoffe - Google Patents
Lampe fuer Benzol und andere leicht verdampfbare BrennstoffeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V37/00—Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F21V37/00—Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
- F21V37/0004—Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
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- F21V37/0029—Wicks mineral
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- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D3/00—Burners using capillary action
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
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- F23D2900/31017—Burners using carburetted gas
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Description
- Lampe für Benzol und andere leicht verdampfbare Brennstoffe. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Lampe für Benzol und andere leicht verdampfbare Brennstoffe, bei welcher der Brennstoff im Brennstoffbehälter durch poröses Material aufgenommen wird. Die Erfindung bezweckt die Betriebssicherheit und die Bequemlichkeit der Handhabung derartiger Lampen zu verbessern und erreicht den Zweck dadurch, daß das den Brennstoff absorbierende Material in dem Brennstoffbehälter in Form von Brocken porösen, steinigen Stoffes zur Anwendung gebracht wird, und daß gleichzeitig am Brennstoffbehälter für den von den steinigen- Brocken nicht aufgenommenen flüssigen: Brennstoff ein Ablaßhahn vorgesehen - wird.
- Die Anwendung von Brocken porösen, steinigen Materials zur Aufnahme des Brennstoffs hat zur Folge, daß der Brennstoff, sobald er einmal von den porösen Brocken aufgenommen ist, von ihnen auch festgehalten wird, ohne die Neigung zu zeigen, aus dem porösen Material allmählich unter dem Einfluß der Schwerkraft herauszusickern und sich am Boden des Behälters anzusammeln,. wie es der Fall ist, wenn als absorptionsfähiger Stoff zusammendrückbare Materialien, wie z. B.` Schwamm oder Filz oder Gewebe, benutzt werden. Sogar eine poröse Füllmasse aus steinigem Material, welche eine einheitliche zusammenhängende Bassinfüllung bildet, ist von dem Mangel nicht frei, daß' sich aus ihr allmählich, wenn die Lampe längere Zeit in gefülltem Zustande steht; flüssiger Brennstoff abscheidet und am Boden des Bassins sich ansammelt. Die günstige Wirkung der aus getrennten Brocken gebildeten Füllung hängt änscheinend damit zusammen, daß den kleinen Mengen flüssigen Brennstoffs, welche aus den einzelnen Brocken vielleicht austreten könnten, keine Möglichkeit geboten ist, den Weg zum Boden des Behälters fortzusetzen, da das natürliche kapillare Gefüge an- den Berührungsstellen zwischen den Brocken, durch welche hindurch der Flüssigkeitstransport erfolgen müßte, gestört ist. Jedenfalls ergibt die Erfahrung, daß die Brockenfüllung des Bassins gemäß der Erfindung den Brennstoff sicher festhält, sobald er einmal aufgenommen ist. Daneben ergibt dieselbe ohne weiteres ein verzweigtes System von Hohlräumen, durch welche die mit dem Brennstoff zu karborierende Luft hindurchzuströmen vermag,. bevor sie in eine passende Leitung gelangt, welche das mLuftgas dem Brenner zuführt. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, die erforderliche Bewegung des Luftgases ausschließlich durch die Zugwirkung des bei Lampen üblichen Zylinders oder Schornsteins zu erzielen, ohne daß es einer besonderen Druckvorrichtung bedarf, um die Luft durch die Bassinfüllung hindurchzudrücken, wie es sonst bei Karburieranlagen geschieht, die man allerdings auch bereits früher mit porösen Steinbrocken zur Aufnahme der Karburierflüssigkeit beschickt hat. Von solchen mit porösen Steinbrocken beschickten Karburatoren unterscheidet sich also die Lampe gemäß vorliegender Erfindung .dadurch, daß bei ihr, wie es die Natur einer gewöhnlichen Lampe verlangt, der Brennstofftransport durch den üblichen Zylinder unterhalten wird, und daß außerdem der Brenner unmittelbar auf den Brennstoffbehälter aufgesetzt wird, während .bei einer Karburatoranlage mehr oder minder lange Gasleitungen zwischen Karburator und Brenner zwischengeschaltet sind" so. daß bei einer durch Karburatoren gespeisten Beleuchtungsanlage-.die B.eschafienheit des Füllmaterials in sehr weiten Grenzen- gleichgültig ist, da ja.-die: mas@4inelle einstgllbare Saug- oder Druckeinrichtung jedem" Widerstand im Karburiergefäß angepaßt werden kann.
- Die porösen Steinbrocken zur Füllung des Lampenbassins werden zweckmäßig unter Benutzung des in der Natur vorkommenden hochporösen Kieselgurmaterials hergestellt, welches unter Mitverwendung eines geeigneten Bindemittels in die Form von Stückeil passender Größe übergeführt werden kann. Es kann aber auch an sich nicht poröses Steinmaterial, wie z. B: Ton, in bekannter Weise etwa durch Beimischung von feinverteiltem Brennstoff zu Brocken geformt und durch einen Brennprozeß in porösen Zustand übergeführt werden.
- Die poröse Steinbrockenfüllung des Bassins erheischt noch eine Ergänzung, um die Handhabung der - Lampe tatsächlich bequem und ihren Betrieb gefahrlos zu machen. Diese Ergänzung besteht in einem Ablaßhahn für zu viel: in das Bassin eingefüllten Brennstoff.
- Man kann nicht im voraus wissen, wieviel Brennstoff bei jedesmaliger Füllung der Lampe aufgenommen werden- wird. Deshalb muß nach jedesmaliger Füllung der überschüssige Brennstoff abgelassen werden. Das würde sich durch die Füllöffnung nur schwer und keineswegs gefahrlos ausführen lassen. Deshalb wird das Lampenbassin gemäß der Erfindung mit einem Ablaßhahn ausgerüstet, durch den der überschüssige Brennstoff, welcher am Ende jeder Füllung am Boden des Bassins zurückbleibt, -in das Füllgefäß zurückgeleitet werden kann.
- Die Anwendung des_porösen Füllmaterials in Form von porösen Steinbrocken bietet noch den Vorteil, daß das Material nach Bedarf erneuert werden kann oder auch außerhalb des Brennstoffbehälters mechanisch gereinigt und gegebenenfalls durch Abbrennen an offener Luft u, -dgl. regeneriert werden kann. Durch die Möglichkeit des Ersatzes und der Regenerierung des Absorptionsmaterials wird die dauernde Funktionsfähigkeit der Lampe sichergestellt, '
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH-Luftgaslampe für Benzol und andere leicht verdampfende Brennsfoffe mit porösem Absorptionsmaterial für den Brennstoff im Brennstoffbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß das poröse Absorptionsmaterial aus Brocken steinigen Materials besteht, und daß der Brennstoffbehälter mit einem-Ablaufhahn für überschüssigen flüssigen Brezen-Stoff ausgestattet ist:
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE328043T | 1919-02-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE328043C true DE328043C (de) | 1920-10-19 |
Family
ID=6185586
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919328043D Expired DE328043C (de) | 1919-02-28 | 1919-02-28 | Lampe fuer Benzol und andere leicht verdampfbare Brennstoffe |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE328043C (de) |
| GB (1) | GB145028A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750655C (de) * | 1936-04-25 | 1945-01-24 | Verfahren zum Verhueten von Braenden |
-
1919
- 1919-02-28 DE DE1919328043D patent/DE328043C/de not_active Expired
-
1920
- 1920-06-14 GB GB16063/20A patent/GB145028A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750655C (de) * | 1936-04-25 | 1945-01-24 | Verfahren zum Verhueten von Braenden |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB145028A (en) | 1920-11-25 |
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