DE327803C - Vorrichtung fuer rubrikenrichtige Buchungen auf losen Journalblaettern und Kontokarten mittels Durchschreibeverfahrens - Google Patents

Vorrichtung fuer rubrikenrichtige Buchungen auf losen Journalblaettern und Kontokarten mittels Durchschreibeverfahrens

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DE327803C
DE327803C DE1919327803D DE327803DD DE327803C DE 327803 C DE327803 C DE 327803C DE 1919327803 D DE1919327803 D DE 1919327803D DE 327803D D DE327803D D DE 327803DD DE 327803 C DE327803 C DE 327803C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L3/00Platens or like sheet supports for manifolding using pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. for book-keeping purposes
    • B41L3/02Platens or like sheet supports for manifolding using pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. for book-keeping purposes with stationary clamping means for holding the manifolding assembly in registered position, e.g. resilient clamps for holding non-perforated sheets

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  • Handling Of Cut Paper (AREA)

Description

  • Vorrichtung für rubrikenrichtige Buchungen auf losen Journalblättern und Kontokarten mittels Durchschreibeverfahrens.. Es sind -bereits Vorrichtungen bekannt, mittels deren lose, mit Lochungen versehene Journalblätter auf an einer Unterlagsplatte entsprechend vorgesehene Haltestifte aufaufgesteckt werden,, wobei die Kontokarte ebenfalls mit Lochungen versehen und durch besondere verschiebbare Haltestifte in Übereinstimmung mit dem Journalblatt gehalten ist. Diese Vorrichtungen zeigen - den Nachteil, daß der Halt des Blattes bzw. der Karte auf den offenen Stiften nicht. gesichert ist. Die Haltestifte für das lose Journalblatt bzw. die Kontokarte sind dabei auf entgegengesetzten Seiten angeordnet, so daß die Karfen nur für die rechte bzw. nur für die linke Seite des Journälblattes verwendbar sind.
  • Bei einer anderen Vorrichtung dieser Art dient zum Halten des Journalblattes auf der Unterlagplatte eine federbelastete-Stange, die das Verschieben des Blattes infolge. der durch die schreibende Hand ausgeübten Reibung nicht ausschließt.
  • Der Erfindungsgegenstand vermeidet die genannten Nachteile unter Verwendung einer mit Haltestiften versehenen Unterlagsplatte durch Anordnung mindestens einer um ein an der Unterlagsplatte sitzendes Gelenk aufklappbaren Halteschiene, welche an ihrem. freien Ende mit der Unterlagsplatte verriegelt werden kann und in der Verriegelungslage die Haltestifte überdeckt, zu deren Aufnahme sie bestimmte Bohrungen besitzt. Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist als Beispiel in der Zeichnung dargestellt, Fig. i ist die Oberansicht im Gebrauchszustande, Fig. 2 ist die Seitenansicht; teilweise im Schnitt, im Zustande außer Gebrauch, Fig. 3 die Ansicht eines Teiles in größerem Maßstäbe, zum Teil im Schnitt, und Fig. 4 der Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. i in größerem Maßstäbe.
  • i ist die Unterlagsplatte aus Metall, vorzugsweise aus poliertem Aluminium, auf welcher am linken und rechten Rande j e eine Halteschiene 2 scharnierartig am Zapfen. 3 aufklappbar angeordnet ist.. Auf der Platte i ist unter jeder Halteschiene 2 ein Paar zylindrischer Haltestifte ¢ befestigt. Die Halteschiene 2 weist auf der der Platte i zugekehrten Seite ein Paar Bohrungen 5 (Fig: 4) auf, die zu den"Haltest iften ¢ passen, so daß aie in der Schließlage der Halteschiene über die Haltestifte 4 greifen. Die durch die Achsen der Haltestifte 4 gehende Ebene ist parallel zu der innenliegenden Kante 16 der Halteschiene. 6 sind an der Platte i befestigte Stücke mit Bohrung 7, durch welche ein Stift 8 hindurchgesteckt werden kann; der in eine Ausbohrung 9 der Halteschiene 2 eingreift und letztere in der Schließlage festhält, in welcher sie an die Unterlagsplatte dicht angepreßt ist. An jede Halteschiene ist eine -parallel zu derselben verlaufende Nebenschiene io angelenkt, und zwar mittels eines an der letzteren 'befestigten Armes u, der auf einer Achse 12 i drehbar gelagert ist, die in Führungsplatten 13 sitzt. Der Arm i i ist mit einem Handgriff 14 versehen und durch eine Feder 15 derart belastet, daß die Nebenschiene io an die Unterlagspdatte i angepreßt wird. Die Nebenschiene io ist mit numerierter Skala i bis 32, entsprechend dem Zeilenabstand der Journalblätter bzw. der Kontokarten versehen.
  • Die Unterlagsplatte erstreckt sich über die ganze Breite des Journalblättes 17, welches an seinen beiden Seitenrändern .mit je einem Paar kreisrunder Lochungen versehen ist. Diese entsprechen genau denHaltestiften 4 und ihre Mittelpunkte liegen in einer Geraden, die den Seitenrändern- des Journalblattes parallel ist. Das journa#Iblatt trägt sowohl »auf der linken als auch auf der rechten Seite die Ru= briken: Solldatum, So1lteXt, Sollumsatz, diverse Kontibezeichnungen, während in der Mitte Raum für Buchungssatz vorgesehen ist. .
  • Die Kontokarte 18 ist in die Rubriken: Datum, Text und Soll- und Habenkolonnen eingeteilt und die Einteilung. ist derart -getroffen, daß, wenn z. B. der linke Seitenrand der Kontokarte an den Rand 16 der linken Halteschiene anstößt, die Datum-'und Text-.rubriken von journalblatt und Kontokarte sowie die Sollrubriken der Kontokarte mit den Sollrubriken des Journalblattes (mit Ausnahme der Kontokorrentrubrik, bei der das Soll des Journalblattes dem Haben der Kontokarte entspricht) übereinstimmen.
  • Die Ausführung der Buchungen erfolgt beispielsweise' derart, daß die Originalschrift auf die Kontokarte und die Durchschrift auf das Journalblatt kommt. Nachdem das Journalblatt mit Durchschreibepapier mittels der Haltestifte 4 und Halteschienen 2 unverrückbar auf der Unterlagsplatte i festgestellt ist, wird die Kontokarte j e nach der Art der Buchung links oder rechts, indem man die Nebenschiene hochschwenkt, so eingelegt, daß die zu beschreibenden Zeilen übereinstimmen, was mittels der Skala leicht zu ermitteln ist, und daß ihr Seitenrand genau an dem Rand 16 der Halteschiene als Anschlag anliegt, worauf die Nebenschiene wieder herabgeschwenkt und die Kontokarte festgestellt wird.
  • Durch das Beschreiben der Kontokarten mit Originalschrift im Gegensatz zu dem früheren Verfahren, bei welchem die Durchschrift @ auf die Kontokarten zu stehen kam, ergibt sich einerseits die -Kontrolle über die Richtigkeit sämtlicher Eintragungen (durch Übereinstimmung von Journalsoll- und Habenumsatzsumrnen in Durchschrift ohne Saldokontrolle) und anderseits ist die Kontokarte, welche ein wichtiges Dokument von dauerndem Wert - und für den vielseitigen Gebrauch. bestimmt sein soll, in Originalschrift ausgestellt, während das Journal, das nur vorübergehenden Wert als Kontrollbuch hat, die Durchschrift aufnimmt.
  • Wenn das Journalblatt mit der Originalschrift und die Kontokarte mit der Durchschrift versehen werden soll, so wird eine besondere Anschlagschiene für die unter das Journalblatt und das Durchschreibepapier zu schiebende Kontokarte vorgesehen.
  • Die besonderen Vorteile der beschriebenen Vorrichtung bestehen darin, da13 irrtümliche Buchungen im Soll statt im Haben und umgekehrt ausgeschlossen sind, so daß die Endsummen von SGII- und Habenkolonne jederzeit übereinstimmen. Infolge des Wegfalles der Saldokontrolle steht mehr Raum zur Verfügung, insbesondere, wenn die - Halteschienen; wie im Ausführungsbeispiel, an den Rändern .der Unterlagsplatte angeordnet sind.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung für .rubrikenrichtige Buchungen- auf losen Journalblättern und Kontokarten mittels IYurchschreibeverfahrens, mit einer Unterlagsplatte, welche zum Aufstecken des mit entsprechenden Lochungen versehenen Journalblattes bestimmte Haltestifte aufweist, gekennzeichnet durch mindestens eine um ein an der Unterlagsplatte sitzendes Gelenk auf-. klappbare Halteschiene (2), welche an ihrem freien Ende mit der Unterlagsplatte "verriegelt werden kann und in der Verriegelungslage die Haltestifte (4) für das Journalblatt überdeckt, zu deren Aufnahme sie mit entsprechenden Bohrungen versehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i mit einer parallel zur Halteschiene verschwenkbaren; federbelasteten Nebenschiene, dadurch gekennzeichnet, daß die letztere (io) starr mit ihrer Verschwenkachse verbunden und mit breitem Fuß ausgestattet ist. 3. - Vorrichtung nach Ansprüchen r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenschiene mit der an sich bekannten numerierten, dem 'Zeilenabstand des journalblattes bzw. der Kontokarte entsprechenden Skala versehen ist.
DE1919327803D 1918-01-07 1919-03-01 Vorrichtung fuer rubrikenrichtige Buchungen auf losen Journalblaettern und Kontokarten mittels Durchschreibeverfahrens Expired DE327803C (de)

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