DE327002C - - Google Patents

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DE327002C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B5/00Coke ovens with horizontal chambers
    • C10B5/10Coke ovens with horizontal chambers with heat-exchange devices
    • C10B5/20Coke ovens with horizontal chambers with heat-exchange devices with recuperators

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 327002 KLASSE 10 a GRUPPE 4
Koksofenbau und Gasverwertung Akt-Ges. in Essen. Rekuperativkoksofen für die wahlweise Beheizung mit Stark- oder Schwachgas.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. April 1916 ab.
Die Erfindung betrifft einen Rekuperativkoksofen, der zur wahlweisen Beheizung mit Stark- und Schwachgas eingerichtet und zu dem Zweck mit einer zweiten Gaszuleitung versehen ist. Eine einwandfreie Anordnung dieser weiteren Gasleitung ist bei dem bekannten Rekuperativkoksofen schwierig, und es ist nicht statthaft, daß man, um den notwendigen Raum für sie zu schaffen, die unter den öfen
ίο liegenden Düsenkanäle für Luft und Gas unmittelbar nebeneinander nur durch dünne Wände getrennt anordnet. Nach der Erfindung werden diese Schwierigkeiten dadurch überwunden, daß über den Rekuperatoren ein quer zu ihnen liegender, die Rekuperatoren jeder Ofengruppe untereinander verbindender Luftsammeikanal angeordnet und von diesem die Luft den unter den Ofenkammern angeordneten Düsenkanälen so zugeführt wird, daß jeweils zwischen zwei die Starkgasleitung enthaltenden Stützmauern nur zwei Luftkanäle oder zwei Gaskanäle unmittelbar nebeneinander liegen, also eine Düsenkanalanordnung ermöglicht wird, die an sich bei andersartigen Koksöfen bekannt ist.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform dieses Rekuperativofens als Beispiel dargestellt. Es zeigen Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Heizwand, den darunterliegenden Rekuperator und den angebauten Generator, Fig. 2 und 3 zwei Längsschnitte durch die Ofengruppe.
Die Heizwand enthält in bekannter Weise einzelne Heizzüge α, aus welchen die Verbrennungsgase durch einen. Kanal b dem Abgaskanal c des Rekuperators· zuströmen. Die Verbrennungsluft tritt aus den Luftkanälen e der einzelnen Rekuperatoren in den gemeinsamen, quer zu ihnen angeordneten Ausgleichkanal f ein, aus welchen sie auf die Düsenkanäle g verteilt wird. Diese können daher unabhängig von der Lage der Rekuperatoren so angeordnet sein, daß stets zwei Luftkanäle und zwei Gaskanäle unmittelbar nebeneinander liegen. Die Luftkanäle g und die Gaskanäle h für das aus dem Generator I kommende Gas sind somit stets durch die dicken Stützmauern i getrennt, so daß ein Übertritt von einem in den andern und die Entstehung eines explosiblen Gemisches in den Kanälen vermieden ist. Dabei bleibt zwischen ihnen ein genügend starkes Mauerwerk, um die Starkgasleitung k zweckmäßig und sicher unter den Heizwänden anzuordnen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rekuperativkoksofen für die wahlweise Beheizung mit Stark- oder Schwachgas, bei dem die Luftverteilungskanäle zweier benachbarter Heizwände nebeneinanderliegen und von den in gleicher Weise angelegten Gasverteilungskanälen durch dicke, die Starkgasleitung enthaltende Stützmauern getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Rekuperatoren ein an deren Lufträume angeschlossener Ausgleichkanal (f) liegt, von dem die einzelnen Luftverteilungskanäle der Heizwände abzweigen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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