DE326677C - Spielfahrzeug o. dgl., bei dem eine hin und her gehende Bewegung in einer horizontalen Ebene dem zur Aufnahme der Person bestimmten Teil durch einen Mechanismus mitgeteilt wird, welcher von den Laufraedern oder von Pedalen angetrieben wird - Google Patents

Spielfahrzeug o. dgl., bei dem eine hin und her gehende Bewegung in einer horizontalen Ebene dem zur Aufnahme der Person bestimmten Teil durch einen Mechanismus mitgeteilt wird, welcher von den Laufraedern oder von Pedalen angetrieben wird

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DE326677C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G1/00Roundabouts
    • A63G1/30Roundabouts with seats moving up-and-down, e.g. figure-seats

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  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Spielfahrzeug o. dgl., bei dem eine hin und her gehende Bewegung in einer horizontalen Ebene dem zur Aufnahme der Person bestimmten Teil durch einen Mechanismus mitgeteilt wird, welcher von den Laufrädern oder von Pedalen angetrieben wird. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Spielfahrzeug o. dgl., z. B. einen Wagen für Kinder, ein Schaukelpferd, einen Karussellwagen usw., bei dem eine hin und her gehende Bewegung in einer horizontalen Ebene dem zur Aufnahme der Person bestimmten Teil durch einen Mechanismus mitgeteilt wird, welcher von den Laufrädern oder von Pedalen angetrieben wird. Das neue ist, daß für die Erzeugung der hin und her gehenden Bewegung eine horizontale Kurbelscheibe angeordnet ist, die von der Antriebsachse aus durch Zahnräder gedreht wird und die das eine Ende einer Kurbelstange trägt, deren anderes Ende an einem festen oder bieweglichen Teil des Fahrzeugs angebracht ist.
  • Der Sitz kann hierbei gemäß der Erfindung auf Schienen oder anderen Führungen laufen, die mit dem Radgestell fest verbunden sind, und-zwar mittels Räder, Kugellager o. dgl.
  • Ferner können auch Stifte oder Löcher an der Kurbel bzw. der horizontalen Kurbelscheibe angeordnet sein, um den Hub zu verstellen.
  • Schließlich kann das als Schaukelpferd ausgebildete Spielfahrzeug mit an dem beweglichen Teil angeordneten Pedalen versehen sein, durch die Kegelräder und damit die Kurbelscheibe und die' Kurbelstange bewegt werden, deren anderes Ende fest mit dem Untergestell verbunden ist.
  • Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist derjenigen ähnlich, die oben für mit Räder versehene Fahrzeuge beschrieben worden ist, aber umgekehrt, indem, wie bereits gesagt, die Schubstange an dem feststehenden Untergestell angreift, so daß Kegelräder und Kurbel gegenüber dem Untergestell ihren Ort verändern und eine hin und her gehende Bewegung der oberen, Pferd und Reiter tragenden Plattform veranlassen.
  • Die Erfindung ist in den Fig. i bis g in verschiedenen Ausführungsformen beispielsweise dargestellt.
  • Hierbei stellen Fig. i und 2 einen Längsschnitt und eine Unteransicht einer beliebigen Form von Rollwagen, Kutschwagen o. dgl. Wagen für Kinder dar. Es ist darin a die Schubstange, die an den beweglichen Sitz des Fahrzeuges bei b angreift, und die mit ihrem anderen Ende an die horizontale Kurbelscheibe c entweder mittels einer immer gleich bleibenden Befestigung oder mittels verstellbarer Stifte und Löcher oder Führungen angreift (welch letztere Form, die eine Veränderung des Hubes gestattet, in Fig. ¢ dargestellt ist). d ist die Achse, auf der die Kurbelscheibe c und ein Kegelrad e aufgekeilt sind. Letzteres greift in ein auf der sich drehenden Achse g sitzendes Kegelrad f ein. h sind Laufräder oder Rollen, die eine leichte Beweglichkeit des Sitzes verbürgen, und sind Führungen, die ein Herabgleiten des Sitzes von dem Wagengestell zu verhindern haben.
  • Fig. 3 gibt einen Querschnitt zu Fig. i und a und zeigt besonders, wie der Sitz auf dem Wagengestell aufliegt, und wie die Rollen lt und Führungen y dabei wirken.
  • Fig. 4 gibt eine vergrößerte Darstellung der Kurbelscheibe c mit den bereits erwähnten Löchern k.
  • Fig. 5 und 6 zeigen die letztere in größerem Maßstabe, die Anwendung des Erfindungsgedankens auf ein zum Umherfahren bestimmtes, nach Art eines Kinderwagens gebautes Fahrzeug. Hierbei greifen die Federn l an einem Rahmen m an, der die Rollen h und Führungen j trägt. Auch ist ein unterer Rahmen n vorhanden, der mit den Kegelrädern, der Kurbelscheibe und der Schubstange in Verbindung steht, entsprechend dem Längsschnitte in Fig. i. Der Handgriff o greift hierbei an den unteren Rahmen n an; die Rollen h laufen auf Führungen P.
  • Fig. 7 zeigt eine Vorrichtung, die dazu dienen kann, das Triebrad ein- oder auszurücken, in einer beispielsweisen Ausführungsform. Hierbei ist der Handhebel q in zwei Ösen v gelagert. Das auf der Achse g befindliche Triebrad f1 gleitet auf dieser und kann von dem Kegelrad e durch eine Bewegung des Hebels q entfernt werden, der mit seinem gabelförmigen Ende daran anfaßt. Der Handhebel q kann jede beliebige Form haben, z. B. kann er gekröpft sein und sich so den Verhältnissen des betreffenden Gefährts anpassen. Es kann hier auch eine in der Zeichnung mit t bezeichnete Stellvorrichtung angebracht werden.
  • Fig. 8 und g geben einen Längs- und Querschnitt durch eine einem Schaukelpferd o. dgl. angepaßte Ausführungsform, wobei die Bewegung durch Tretkurbeln bewirkt wird. Das Pferd ist hierbei auf einem Rahmen v angebracht, der Rollen h trägt. Diese laufen auf U-Eisen x, und letztere sind ihrerseits an dem Grundgestell w befestigt. Die sonstigen' Bestandteile der Vorrichtung entsprechen der. Ausführungsform nach Abbildung i bis 5 und arbeiten ähnlich, aber umgekehrt, indem die Schubstange a bei b an dem feststehenden Gestell w angelenkt ist. Die U-Eisen x können eine gewellte Form besitzen, um eine hin und her gehende und gleichzeitig eine Schaukelbewegung des Obergestells v zu erzielen. Die Schubstange muß dann an ihren Enden entsprechend ausgebildet sein.
  • Bei den in Fig. i bis g gezeichneten Ausführungsformen der Erfindung können die Kegelräder usw. leicht so bemessen werden, daß der Sitz gegenüber dem eigentlichen Wagengestell jede gewünschte Geschwindigkeit erhält. So wird man z. B., wenn diese Geschwindigkeit nur gering sein soll, dies durch entsprechende Bemessung der Räder e und f sowie der Kurbelscheibe c und der Anordnung der auf ihr angebrachten Löcher leicht bewirken können.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Spielfahrzeug o. dgl., bei dem eine hin und her gehende Bewegung in einer horizontalen Ebene dem zur Aufnahme der Person bestimmten Teil durch einen Mechanismus mitgeteilt wird., welcher von den Laufrädern oder von Pedalen angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß für die Erzeugung der hin und. her gehenden Bewegung eine horizontale Kurbelscheibe angeordnet ist, die von der Antriebsachse aus durch Zahnräder gedreht wird und die das eine Ende einer Kurbelstange trägt, deren anderes Ende an einem festen oder beweglichen Teil des Fahrzeugs angebracht ist. Z. Fahrzeug o. dgl. nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Sitze aufnehmende Teil mit Rollen versehen ist und mittels der Kurbelstange auf einer mit dem Radgestell verbundenen Plattform hin und her bewegt wird. 3. Fahrzeug o. dgl. nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelstift in der horizontalen Kurbelscheibe verstellbar befestigt ist, um den Hub der Kurbel verändern zu können. ' 4. Fahrzeug o. dgl. nach Anspruch i, das als Schaukelpferd ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem beweglichen Teil Pedale angeordnet sind, . durch die die Kegelräder und damit die Kurbelscheibe und die Kurbelstange bewegt werden, deren anderes Ende fest mit dem Untergestell verbunden ist.
DE1913326677D 1912-08-23 1913-07-10 Spielfahrzeug o. dgl., bei dem eine hin und her gehende Bewegung in einer horizontalen Ebene dem zur Aufnahme der Person bestimmten Teil durch einen Mechanismus mitgeteilt wird, welcher von den Laufraedern oder von Pedalen angetrieben wird Expired DE326677C (de)

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