DE3247493C2 - Magnetisches Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät - Google Patents
Magnetisches Aufzeichnungs- und WiedergabegerätInfo
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Abstract
Ein magnetisches Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät mit einer Redigieraufzeichnungseinrichtung zum Redigieren und Aufzeichnen eines neuen Videosignals in einem vorbestimmten Abschnitt eines Magnetbandes, auf dem bereits ein Videosignal in Videospuren und ein Steuersignal in einer Steuerspur aufgezeichnet sind, und mit einer Steuersignalaufzeichnungs- und -Wiedergabeeinrichtung zur Wiedergabe des aufgezeichneten Steuersignals vom Magnetband, während die Redigieraufzeichnungseinrichtung in Betrieb ist, enthält eine Steuersignalerzeugungseinrichtung (45-50) zum Erzeugen eines neuen Steuersignals mit einer Frequenz, die gleich der des aufgezeichneten Steuersignals ist, und eine Steuereinrichtung (55, 26) zum Feststellen des Vorhandenseins eines Steuersignals, das durch die Steuersignalaufzeichnungs- und -Wiedergabeeinrichtung wiedergegeben worden ist, und zur Abgabe des neuen Steuersignals, das durch die Steuersignalaufzeichnungseinrichtung erzeugt worden ist, an die Steuersignalaufzeichnungs- und -Wiedergabeeinrichtung, wenn das Nichtvorhandensein des wiedergegebenen Steuersignals festgestellt wird, um das neue Steuersignal in der Steuerspur des Magnetbandes aufzuzeichnen. Hierbei wird eine Einfügungsredigieraufzeichnung auch bei zunächst fehlendem Bandgeschwindigkeitsregeleinrichtungs-Steuersignal durch Ableitung des Steuersignals aus dem bei der Einfügungsredigieraufzeichnung aufzuzeichnenden Videosignal fortgesetzt.
Description
statt das Steuersignal eines neuen Videosignals aufzuzeichnen. Hierbei wird in einer Steuersignalerzeugungseinrichtung
ein Steuersignal mit einer Frequenz erzeugt, die gleich der des zuvor aufgezeichneten Steuersignals
ist Mit einer Steuersignalaufzeichnungs- und -wiedergabeeinrichtung
zur Wiedergabe des aufgezeichneten Steuersignals aus der Steuerspur wird dieses neue Steuersignal
in der Steuerspur auf dem Magnetband aufgezeichnet. In einer Bandantriebsrollen-Regeleinrichtt'ng
wird ein Re^filabweichungssignal aus dem neuen Steuersignal
und dem wiedergegebanen zuvor aufgezeichneten Steuersignal gebildet, so daß ein regulärer und
stabiler Bandantrieb gewährleistet ist und die obigen Synchronisationsstörungen nicht auftreten.
Wenn jedoch ein unbespielter Abschnitt, in dem das Videosignal nicht aufgezeichnet ist, in einem vorbestimmten
Abschnitt vorliegt, in dem die Einfügungsredigierungsaufzeichnung durchgeführt werden soll, ist das
Steuersignal ebenfalls nicht in diesem unbespielten Abschnitt aufgezeichnet Wenn die Bedienungsperson ferner
vergißt, einen Endpunkt am Ende der Einfügungsredigieraufzeichnung
zu setzen und die Einfügungsredigieraufzeichnung ständig unter Überschreitung eines
mit einer Aufzeichnung versehenen Bereiches fortgesetzt wird, ist das Steuersignal ebenfalls nicht über diesen
mit der Aufzeichnung versehenen Bereich hinaus aufgezeichnet. Folglich wird auf dem unbespielten Bereich
kein Steuersignal aufgezeichnet sein. Obwohl sich das Gerät in einer Einfügungsredigieraufzeichnungs-Betriebsart
befindet, wird daher der Regelbetrieb der Bandantriebsrollen-Regeleinrichtung in diesen Fällen
irregulär, weil kein wiedergegebenes Steuersignal vorhanden ist. Dies hat den Nachteil, daß sich keine feine
Einfügungsredigieraufzeichnung durchführen läßt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs
1 anzugeben, das eine einwandfreie Einfügungsredigieraufzeichnung auch in Bandabschnitten gewährleistet, in
denen kein Steuersignal eines zuvor aufgezeichneten Videosignals vorhanden ist.
Die Lösung dieser Aufgabe ist im Patentanspruch 1 gekennzeichnet.
Bei dem erfindungsgemäßen Gerät wird mit einer Steuereinrichtung geprüft, ob ein wiedergegebenes
Steuersignal vorhanden ist oder nicht. Ist das Steuersignal vorhanden, so wird dieses durch eine Schaltvorrichtung
auch während der Aufzeichnung des neuen Videosignals der Bandantriebsrollen-Regeleinrichtung zugeführt.
Beim Ausbleiben des wiedergegebenen Steuersignals wird das neue Steuersignal der Steuersignalaufzeichnungs-
und -wiedergabevorrichtung zugeführt, um das neue Steuersignal in der Steuerspur auf dem Magnetband
aufzuzeichnen. Auf diese Weise kann eine einwandfreie Einfügungsredigieraufzeichnung auch in unbespieiten
oder teilweise unbespielten Bandabschnitten durchgeführt werden.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
In einer vorteilhaften Weiterbildung wird das neue Steuersignal erst zwei Steuersignalperioden nach dem
Feststellen des Steuersignalausfalls aufgezeichnet, so daß beim Fehlen nur eines Steuerimpulses diese Bandstelle
nicht als unbespielter Bereich ausgewertet wird, jedoch auch keine nennenswerten unbespielten Bandabschnitte
zwischen dem zuvor aufgezeichneten Steuersignal und dem neu aufgezeichneten Steuersignal auftreten.
Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden anhand der Zeichnung eines bevorzugten Ausiührungsbeispiels
näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 ein schematisches Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels
eines erfindungsgemäßen magnetischen Aufzeichnungs- und Wiedergabegeräts,
Fig.2(A) bis 2(C) Zeitverläufe eines Steuersignals,
das in dem Gerät nach F i g. 1 bei verschiedenen Betriebsarten auftritt
F i g. 3 eine zeichnerische Darstellung eines Spurverlaufs auf einem Magnetband und
F i g. 3 eine zeichnerische Darstellung eines Spurverlaufs auf einem Magnetband und
Fig.4 ein Flußdiagramm zur Erläuterung eines wesentlichen
Teils der Wirkungsweise einer zentralen Verarbeitungseinheit in dem Gerät nach F i g. 1.
Nach F i g. 1 wird ein Magnetband 11 durch Führungszapfen 12a und \2b geführt und schräg um Umfangsflächen einer rotierenden Trommel 13 und einer feststehenden Trommel 14 über einen Winkelbereich von etwas mehr als 180° gewickelt Das Band 11 wird zwischen einer Antriebsrolle 16 und einer Gegendruckrolle 17 eingeklemmt und in Richtung eines Pfeils X durch die Antriebsrolle 16 angetrieben. Nach F i g. 3 ist beispielsweise ein frequenzmoduliertes Videosignal in Spuren 60 aufgezeichnet, die schräg in bezug auf die Längsrichtung des Bandes 11 verlaufen. Außerdem ist ein Steuersignal oder Steuerimpuls mit konstanter Periodendauer in einer Steuerspur 61 am einen Rand in Längsrichtung des Bandes 11 aufgezeichnet. Ferner sind Audiosignale in Audiospuren 62a und 626 am anderen Rand in Längsrichtung des Bandes 11 aufgezeichnet. In den schrägen Spuren 60 des Bandes 11 wird ein Teilbild des Videosignals aufgezeichnet. An sich diametral gegenüberliegenden Stellen der rotierenden Trommel 13 sind rotierende Videoköpfe 15a und 15έ> angeordnet. Diese Videoköpfe 15a und 15f> tasten die schrägen Spuren 60 des Bandes 11 abwechselnd ab.
Nach F i g. 1 wird ein Magnetband 11 durch Führungszapfen 12a und \2b geführt und schräg um Umfangsflächen einer rotierenden Trommel 13 und einer feststehenden Trommel 14 über einen Winkelbereich von etwas mehr als 180° gewickelt Das Band 11 wird zwischen einer Antriebsrolle 16 und einer Gegendruckrolle 17 eingeklemmt und in Richtung eines Pfeils X durch die Antriebsrolle 16 angetrieben. Nach F i g. 3 ist beispielsweise ein frequenzmoduliertes Videosignal in Spuren 60 aufgezeichnet, die schräg in bezug auf die Längsrichtung des Bandes 11 verlaufen. Außerdem ist ein Steuersignal oder Steuerimpuls mit konstanter Periodendauer in einer Steuerspur 61 am einen Rand in Längsrichtung des Bandes 11 aufgezeichnet. Ferner sind Audiosignale in Audiospuren 62a und 626 am anderen Rand in Längsrichtung des Bandes 11 aufgezeichnet. In den schrägen Spuren 60 des Bandes 11 wird ein Teilbild des Videosignals aufgezeichnet. An sich diametral gegenüberliegenden Stellen der rotierenden Trommel 13 sind rotierende Videoköpfe 15a und 15έ> angeordnet. Diese Videoköpfe 15a und 15f> tasten die schrägen Spuren 60 des Bandes 11 abwechselnd ab.
Ein Motor 18 treibt ein Schwungrad 20 über einen Riemen 19 an. Dadurch wird die koaxial am Schwungrad
20 befestigte Antriebsrolle 16 gedreht. Während sich das Schwungrad 20 dreht, erzeugt ein Abtastkopf
21 jedesmal einen Impuls, wenn ein (nicht dargestellter) Magnet, der am Schwungrad 20 angebracht ist, an einer
Stelle vorbeiläuft, die einer Spaltfläche des Abtastkopfes 21 gegenüberliegt. Dieser Impuls des Abtastkopfes
21 wird einem Frequenz-Spannung-Umformer 23 (F-U-Umformer) über einen Verstärker 22 als die Drehzahl
der Antriebsrolle 16 darstellendes Signal (Drehzahlsignal) zugeführt. Das Ausgangssignal des F-U-Umformers
23 wird einem Mischverstärker 24 zugeführt.
Während das Band in Richtung des Pfeils X läuft, tastet ein Steuerkopf 25 die Steuerspur 21 des Bandes 11 ab. Das abgetastete bzw. wiedergegebene Steuersignal wird einem Verstärker 27 über einen Schaltkreis 26, der eine Verbindung mit einem Kontakt a herstellt, und ferner einem Phasenvergleicher 28 zugeführt.
Während das Band in Richtung des Pfeils X läuft, tastet ein Steuerkopf 25 die Steuerspur 21 des Bandes 11 ab. Das abgetastete bzw. wiedergegebene Steuersignal wird einem Verstärker 27 über einen Schaltkreis 26, der eine Verbindung mit einem Kontakt a herstellt, und ferner einem Phasenvergleicher 28 zugeführt.
Ferner wird ein Ausgangsvideosignal beispielsweise einer Bildaufnahmekamera über einen Anschluß 43 einer
Aufzeichnungssignalverarbeitungsschaltung 44 und einem Tiefpaßfilter 45 zugeführt. Im Tiefpaßfilter 45
wird eine Trägerchrominanzsignalkomponente des Videosignals eliminiert, und eine auf diese Weise gewonnene
Luminanzsignalkomponente wird einer Synchronisiersignal-Trennschaltung 47 über einen Videoverstärker
46 zugeführt. In der Trennschaltung 47 wird ein zusammengesetztes Synchronisiersignal abgetrennt.
Das abgetrennte zusammengesetzte Synchronisiersignal wird einem Tiefpaßfilter 48 zugeführt, in dem ein
Vertikalsynchronisiersignal gewonnen wird. Dieses Vertikalsynchronisiersignal wird einem monostabilen
Multivibrator 50 über einen Synchronisiersignalverstärker 49 zugeführt Die Frequenz des Vertikalsynchronisiersignals
wird auf diese Weise gegenüber der ursprünglichen Frequenz im monostabilen Multivibrator
50 durch zwei dividiert, so daß sich ein Puls mit einer Frequenz von 30 Hz ergibt. Dieser Ausgangspuls des
monostabilen Multivibrators 50 wird einem Kontakt 6 des Schaltkreises 26 sowie Phasenvergleichern 28 und
38 zugeführt Ein Ausgangssignal des Phasenvergleichers 28 wird dem Misch verstärker 24 zugeführt. Ein
Ausgangssignal des Mischverstärkers 24 wird dem Motor 18 zugeführt, um die Drehzahl des Motors 18 zu
steuern. Das Band 11 läuft daher synchron mit dem Videosignal der Kamera. Während einer normalen Wiedergabe
kann ein Ausgangssignal eines Bezugsfrequenzsignaloszillators, der gesondert vorgesehen ist,
dem Phasenvergleicher 28 anstelle des Ausgangssignals des monostabilen Multivibrators 50 zugeführt werden.
Die Welle 30 eines Trommelmotors 29 durchsetzt den mittleren Teil der feststehenden Trommel 14 und ist
koaxial am mittleren Teil der rotierenden Trommel 13 befestigt An einem Teil der Welle 30 ist ferner eine
Scheibe 31 so befestigt, daß die Welle 30 den mittleren Teil der Scheibe 31 durchsetzt Wenn sich der Trommelmotor
29 dreht, rotieren die Trommel 13 und die Scheibe 31 gemeinsam. An sich diametral gegenüberliegenden
Stellen der Scheibe 31 sind Magnete 32a und 326 angeordnet Durch einen Trommelabtastkopf 33 und die
Magnete 32a und 326 wird die Drehphase bzw. Drehwinkellage
des Trommelmotors 29 abgetastet bzw. gemessen. Dabei erzeugt der Trommelabtastkopf 33 abwechselnd
Phasenmeßsignale mit entgegengesetzter Polarität Diese Phasensignale werden monostabilen
Multivibratoren 34 und 35 zugeführt
Die Ausgangsimpulse der monostabilen Multivibratoren 34 und 35 werden einem Flipflop 36 zugeführt, so
daß sie das Flipflop 36 abwechselnd kippen. Das Flipflop 36 erzeugt daher eine Rechteckschwingung mit einer
Frequenz von beispielsweise 30 Hz. Diese Rechteckschwingung hat während der Dauer der Abtastung einer
Spur durch einen der Videoköpfe 15a und 156 eine hohe Amplitude und während der Dauer der Abtastung
einer Spur durch den anderen Videokopf eine niedrige Amplitude. Die Rechteckschwingung wird in einem Impulsformer
37 einer Impulsformung unterzogen. Die Ausgangsimpulse des Impulsformers 37 werden dem
Phasenvergleicher 38 als Vergleichssignal zugeführt
Ferner wird ein die Drehzahl des Trommelmotors 29 darstellendes Frequenzsignal durch einen Frequenzgenerator
(FG) 40 erzeugt und einem Frequenz-Spannung-Umformer (F-U-Umformer) 42 über einen Verstärker
41 zugeführt Das Ausgangssignal des F-U-Umformers 42 wird einem Mischverstärker 39 zugeführt
Die Drehzahl des Trommelmotors 29 wird durch ein A usgangssignal des Misch Verstärkers 39 gesteuert
Das durch die Videoköpfe 15a und \5b wiedergegebene Signal wird einer Signalverarbeitungsschaltung 52
über einen Schaltkreis 51 zugeführt, der während der Wiedergabe-Betriebsart mit einem Kontakt a verbunden
ist und in bekannter Weise verarbeitet Das wiedergegebene Videosignal wird über einen Ausgangsanschluß
54 einem (nicht dargestellten) Empfänger zur Überwachung und Bildwiedergabe zugeführt, und zwar
durch einen an seinen Kontakt a geschalteten Schaltkreis 53.
Während einer Aufzeichnungs-Betriebsart ist der Schaltkreis 51 mit einem Anschluß b verbunden. Ein
über den Anschluß 43 zugeführtes Aufzeichnungsvideosignal wird daher nach der Verarbeitung in der Signalverarbeitungsschaltung
44 den Videoköpfen 15a und 156 über den Schaltkreis 51 zugeführt und in den Videospuren
60 auf dem Band 11 aufgezeichnet.
Nachstehend wird die Wirkungsweise des Geräts bei einer Einfügungsredigieraufzeichnung beschrieben.
Vor einer Einfügungsredigieraufzeichnung wird eine Wiedergabetaste 566 eines Betriebsschalterteils 56 betätigt.
Daraufhin wird ein Signal aus dem Betriebsschalterteil 56 einer zentralen Verarbeitungseinheit (nachstehend
ZVE genannt) 55 zugeführt, und die ZVE 55 gibt daraufhin ein Wiedergabe-Betriebssignal über einen
Anschluß 59 ab, um das Gerät auf Wiedergabebetrieb einzustellen. Der Benutzer überwacht das durch den
Empfänger wiedergegebene Bild und betätigt eine Stillstands/Pause-Taste 56a, um den Bandlauf anzuhalten,
wenn das Band 11 eine Stelle (Aussetzpunkt CO. in F i g. 3) erreicht, bei der die Einfügungsaufzeichnung beendet
werden soll. In diesem Zeitpunkt wird ein Bandzähler 58 zurückgestellt, so daß er auf »0000« steht.
Dann wird das Band 11 um ein vorbestimmtes Stück
zurückgespult, indem eine Rücklauftaste 56e betätigt
wird, um das Gerät auf Rücklauf-Betrieb einzustellen. Nach Betätigung einer Halt-Taste 56/wird die Wiedergabetaste
566 betätigt, um das Gerät auf Wiedergabebetrieb einzustellen. Der Benutzer stellt das Auftreten
einer Stelle (Einsetzpunkt CI. in F i g. 3) fest, bei der die Einfügungsredigieraufzeichnung beginnen soll, während
er das auf dem Empfänger wiedergegebene Bild beobachtet Wenn das Band 11 die Anfangsstelle der
Einfügungsredigieraufzeichnung erreicht, wird die Stillstand/Pause-Taste
56a betätigt, so daß das Gerät auf Stillstandsbetrieb eingestellt wird. Wenn danach eine
Einfügungsredigieraufzeichnungstaste 56c/ betätigt wird, hält das Band 11, nachdem es ein kurzes Stück
zurückgespult worden ist, durch ein über den Anschluß 59 abgegebenes Signal der ZVE an. Was die Reihenfolge
der Betätigung der Tasten betrifft, so können die Stillstand/Pause-Taste 56a und die Einfügungsredigieraufzeichnungstaste
56c/ gleichzeitig betätigt werden. Der Betrag, um den das Band zurückgespult wird, wird
so gewählt, daß, wenn danach eine Einfügungsredigieraufzeichnung ausgelöst wird und die Videoköpfe die
Aufzeichnung von der Stelle CI. ar. beginnen, das Band
11 bereits eine vorbestimmte Geschwindigkeit hat. An dieser Stelle steht der Bandzähler 58 auf einer Zahl, die
sich durch Subtraktion des Rückspulbetrags des Bandes 11 vom Wert »0000«, dem Rückstellwert an der Stelle
CO, ergibt
In einem Zustand, in dem die Einfügungsredigieraufzeichnungstaste 56c/ in der beschriebenen Weise betätigt
worden ist, wird der Antrieb des Bandes 11 in Richtung
des Pfeils X durch die Antriebsrolle 16 ausgelöst wenn die Wiedergabe-(Start-)Taste 566 betätigt wird.
Wenn das Band 11 die vorbestimmte Bandgeschwindigkeit
und die Stelle CI. des Bandes die Führungstrommel erreicht wird der Schaltkreis 51 durch ein Schaltsignal
der ZVE 55 auf den Kontakt 6 umgeschaltet Praktisch erzeugt die ZVE 55 das Umschaltsignal nach einer Verzögerungszeit,
die der Zeit entspricht in der das Band 11 nach dem Zeitpunkt der Betätigung der Wiedergabetaste
566 die vorbestimmte Bandgeschwindigkeit erreicht Das über den Eingangsanschluß 43 zugeführte Videosignal
wird daher von der Stelle CI. an durch die Videoköpfe 15a und 156 in den Videospuren 60 auf dem Band
11 aufgezeichnet Wenn ein neues frequenzmoduliertes Videosignal in den bereits mit einem frequenzmodulierten
Videosignal bespielten Videospuren 60 durch die
Videoköpfe 15a und 156 aufgezeichnet wird, wird das aufgezeichnete Signal durch das Aufzeichnen des neuen
Signals weitgehend gelöscht.
Wenn die Wiedergabetaste 566 in einem Zustand betätigt
wird, in dem die Einfügungsredigieraufzeichnungstaste 56c/betätigt ist, wird der Schaltkreis 53 durch
ein Schaltsignal der ZVE 55 auf den Kontakt b umgeschaltet. Mithin erscheint das über den Anschluß 43 zugeführte
Videosignal wieder am Anschluß 54, wenn die Einfügungsredigieraufzeichnungs-Betriebsart ausgelöst
wird, so daß durch den Empfänger ein aus dem aufgezeichneten Signal gewonnenes Bild zur Beobachtung
wiedergegeben wird.
Ein über den Eingangsanschluß 43 zugeführtes neues Videosignal wird bei der Einfügungsredigieraufzeichnung
von der Stelle CI. bis zur Stelle CO. auf dem Band 11 aufgezeichnet. Die Einfügungsredigieraufzeichnung
erfolgt daher in einem von der Stelle CI. bis zur Stelle CO. reichenden Spurbereich 60a der Spuren 60 auf dem
Band 11.
Bei der Einfügungsredigieraufzeichnung beginnt der Bandzähler 58 bei dem um den Rückspulbetrag unterhalb
von »0000« liegenden Wert zu zählen. Wenn die Stelle CO. erreicht worden ist, steht der Bandzähler 58
auf »0000«, wobei er ein Signal an die ZVE 55 abgibt. Die ZVE 55 gibt daraufhin ein Signal über den Anschluß
59 ab. Dadurch wird der Einfügungsredigieraufzeichnungsbetrieb des Geräts gelöscht und das Gerät wieder
auf Wiedergabebetrieb eingestellt, um die Videospuren
60 jenseits der Stelle CO. wiederzugeben. In diesem Zeitpunkt werden die Schaltkreise 51 und 53 jeweils
durch Signale der ZVE 55 auf ihre Kontakte a umgeschaltet. Das durch die Videoköpfe 15a und \5b wiedergegebene
Signal wird daher über den Ausgangsanschluß 54 dem Empfänger zur Betrachtung des wiedergegebenen
Bildes zugeführt. In ähnlicher Weise wie bei der Wiedergabe nach der Einfügungsredigieraufzeichnung
wird das in der Steuerspur 61 aufgezeichnete Steuersignal auch während der Einfügungsredigieraufzeichnung
durch den Steuerkopf 25 wiedergegeben. Ferner wird, wie bereits erwähnt wurde, die Drehzahl des
Bandantriebsrollenmotors 18 durch das wiedergegebene Steuersignal gesteuert bzw. geregelt.
Während der Einfügungsredigieraufzeichnung werden die in den Audiospuren 62a und 62b aufgezeichneten
Audiosignale durch einen (nicht dargestellten) Audiolöschkopf gelöscht und ein Audiosignal, das dem bei
der Einfügungsredigieraufzeichnung aufgezeichneten Videosignal entspricht, durch einen (nicht dargestellten)
Audiokopf in den Audiospuren 62a und 626 aufgezeichnet.
Falls die Endstelle der Einfügungsredigieraufzeichnung nicht zuvor aufgesucht und die Einführungsredigieraufzeichnung
nach Aufsuchen lediglich der Anfangsstelle der Einfügungsredigieraufzeichnung begonnen
wird, kann das Band 11 bis zu seinem Anschlußende durchlaufen, bevor die Einfügungsredigieraufzeichnung
beendet wird. In diesem Falle bewirkt ein Bandanschlußendedetektor 57, daß die ZVE 55 über den Anschluß
59 ein Signal abgibt, das das Gerät anhält Dieser Bandanschlußdetektor 57 tastet das Band optisch ab
und spricht auf einen transparenten Bandvorlaufabschnitt an, der mit seinem einen Ende an dem Anschlußende
des Bandes angeklebt und mit seinem anderen Ende an einer Wickelrollennabe befestigt ist. Wenn ferner
die Einfügungsredigieraufzeichnung unterbrochen werden soll, weil das Anschlußende des Bandes erreicht
wird, wenn die Einfügungsredigieraufzeichnung fortgesetzt wird, oder wenn die Einfügungsredigieraufzeichnung
aus einem anderen Grunde unterbrochen werden soll, wird die Halt-Taste 56/"betätigt. Ferner kann anstelle
der Betätigung der Halt-Taste 56/der Bandzähler 58 auf null zurückgestellt werden.
Für eine normale Aufzeichnung werden eine Aufzeichnungstaste 56c und die Wiedergabetaste 56£>
gleichzeitig betätigt.
Vorstehend wurde die normale Einfügungsredigieraufzeichnung beschrieben, die konventionell ausgeführt wird.
Vorstehend wurde die normale Einfügungsredigieraufzeichnung beschrieben, die konventionell ausgeführt wird.
Es gibt jedoch Fälle, in denen das Steuersignal nicht in einem dem Spurbereich 60a zwischen den Stellen CI.
und CO. innerhalb der Steuerspur 61 entsprechenden Teil aufgezeichnet wird. Das heißt, das Steuersignal
kann nicht dort in der Steuerspur 61 aufgezeichnet sein, wo der Steuerkopf 25 das Band berührt, während die
Videoköpfe 15a und t5b den Spurbereich 60a abtasten. Wie bereits erwähnt wurde, tritt ein solcher Fall auf,
wenn das Videosignal ursprünglich nicht zwischen den Stellen CI. und CO. aufgezeichnet worden ist, so daß
das Steuersignal in diesem Falle nicht aufgezeichnet ist. Ferner wird der Einfügungsredigieraufzeichnungsbetrieb
nicht automatisch unterbrochen, wenn der Benutzer das Aufsuchen der Stelle CO. und das Rückstellen
des Bandzählers 58 auf »0000« vergißt und einfach mit der Einfügungsredigieraufzeichnung beginnt. Wenn die
Einfügungsredigieraufzeichnung ständig weiter fortgesetzt wird, bis der Aufzeichnungssignalteil in diesem Zustand
überschritten wird, wird das Steuersignal nicht über den Aufzeichnungssignalteil hinaus aufgezeichnet.
Unter diesen Umständen wird kein Steuersignal wiedergegeben. Dementsprechend wird dem Phasenvergleicher
28 kein Signal vom Verstärker 27 zugeführt, so daß die Regeleinrichtung für den Bandantriebsrollenmotor
18 nicht in der normalen Weise arbeitet. In diesem Falle wird der Bandlauf daher instabil, so daß es
nicht mehr möglich ist, die Einfügungsredigieraufzeichnung durchzuführen.
Durch die Erfindung wird dieser Nachteil beseitigt, und nachstehend wird die Wirkungsweise des Geräts für
den Fall beschrieben, daß kein Steuersignal wiedergegeben wird.
Wie bereits erwähnt wurde, bleibt der Schaltkreis 26 wie bei einer normalen Wiedergabe auf den Kontakt a umgeschaltet, wenn das Steuersignal, das bereits auf dem Band 11 aufgezeichnet ist, in der normalen Weise während der Einfügungsredigieraufzeichnung durch den Steuerkopf 25 wiedergegeben wird. Das wiedergegebene Steuersignal wird dem Phasenvergleicher 28 zugeführt, so daß die Bandantriebsrollen-Regeleinrichtung durch das Ausgangssignal des Phasenvergleichers 28 geregelt wird.
Wie bereits erwähnt wurde, bleibt der Schaltkreis 26 wie bei einer normalen Wiedergabe auf den Kontakt a umgeschaltet, wenn das Steuersignal, das bereits auf dem Band 11 aufgezeichnet ist, in der normalen Weise während der Einfügungsredigieraufzeichnung durch den Steuerkopf 25 wiedergegeben wird. Das wiedergegebene Steuersignal wird dem Phasenvergleicher 28 zugeführt, so daß die Bandantriebsrollen-Regeleinrichtung durch das Ausgangssignal des Phasenvergleichers 28 geregelt wird.
Ferner wird das auf der linken Seite in F i g. 2(A) dargestellte wiedergegebene Steuersignal durch den Verstärker
27 dem Phasenvergleicher 28 und der ZVE 55 zugeführt. Wie bereits erwähnt wurde, verschwindet das
der ZVE 55 durch den Verstärker 27 zugeführte wiedergegebene Steuersignal nach dem Zeitpunkt f 1 gemäß
Fig.2(A), wenn im Zeitpunkt il eine Stelle erreicht
wird, an der kein Steuersignal in der Steuerspur 61 aufgezeichnet ist. Dagegen wird das in F i g. 2(B) dargestellte
Pulssignal mit einer Periodendauer (1/30 Sekunden), die gleich der des Steuersignals ist, durch den monostabilen
Multivibrator 50 erzeugt
Die ZVE 55 enthält einen internen Zeitgeber. Bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Betriebszeit des Zeitgebers gleich der Dauer von zwei bis drei
Perioden des wiedergegebenen Steuersignals gewählt, beispielsweise 1/15 Sekunden bis 1/10 Sekunden oder
etwa gleich 70 bis 80 Millisekunden. Wenn daher das wiedergegebene Steuersignal im Zeitpunkt 11 verschwindet,
wie es in Fi g. 2(A) dargestellt ist, bewirkt der Zeitgeber der ZVE 55, daß die ZVE 55 dem Schaltkreis
26 im Zeitpunkt ti ein Schaltsignal zuführt, wenn auch noch nach einer Zeit, die dem Ablauf von zwei
Impulsen des wiedergegebenen Steuersignals entspricht, kein wiedergegebenes Steuersignal auftritt. Der
Schaltkreis 26 wird daher vom Kontakt a auf den Kontakt b umgeschaltet. Demzufolge wird nach dem Zeitpunkt
/2 das Ausgangsimpulssignal des monostabilen Multivibrators 50 dem Steuerkopf 25 über den Schaltkreis
26 zugeführt und in der unbespielten Steuerspur 61 als Steuersignal aufgezeichnet. Das Steuersignal in
der Steuerspur 61 hat daher den in F i g. 2(C) dargestellten Verlauf.
Nach dem Umschalten des Schaltkreises 26 auf den Kontakt b steht der Bandzähler 58 auf »0000«, während
die Aufzeichnung des Steuersignals durchgeführt wird. Die Einfügungsredigieraufzeichnung des Videosignals
wird solange fortgesetzt, bis der Bandendedetektor 57 das Bandende feststellt oder die Halt-Taste 56/betätigt
wird. Während der Einfügungsredigieraufzeichnung wird, nach dem Beginn der Aufzeichnung des Steuersignals
durch das Umschalten des Schaltkreises 26, die Aufzeichnung des Steuersignals auch dann fortgesetzt,
wenn wieder eine Stelle erreicht wird, an der das Steuersignal bereits aufgezeichnet ist. Während dieser Aufzeichnung
des Steuersignals wird ein bereits aufgezeichnetes Steuersignal soweit gelöscht, daß es bei einer späteren
Wiedergabe nicht stört.
Bei der Wiedergabe eines Bandes, auf dem das Steuersignal in der beschriebenen Weise aufgezeichnet ist,
tritt in einem kurzen Zeitabschnitt nach dem Zeitpunkt 11 kein Steuersignal auf, wie es in F i g. 2(C) dargestellt
ist. Ferner tritt nach dem Zeitpunkt f 1 der erste Steuerimpuls nicht genau nach zwei Perioden auf. Das wiedergegebene
Bild ist daher während dieses kurzen Zeitab-Schnitts zwar etwas instabil, doch fällt die Bandantriebsrollen-Regeleinrichtung
sofort nach dem Zeitpunkt f2 wieder mit dem Steuersignal in Tritt, so daß sich ein
stabiler Bandablauf ergibt.
Wenn während einer Einfügungsredigieraufzeichnung festgestellt wird, daß kein Steuerimpuls wiedergegeben
wird, kann durch ein Signal der ZVE 55 eine Alarmiereinrichtung 70 zur Abgabe eines optischen
oder akustischen Warnsignals ausgelöst und gleichzeitig der Schaltkreis 26 umgeschaltet werden.
Der wesentliche Teil der Betriebsweise der ZVE 55 ergibt sich aus dem in Fig.4 dargestellten Flußdiagramm.
Wenn die Wiedergabe-(Start)-Taste 566 in einem Zustand betätigt wird, in dem die Einfügungsredigieraufzeichnungstaste
56c betätigt ist, beginnt die Einfügungsredigieraufzeichnung in einem Schritt 80. In einem
Schritt 81 wird dann der Schaltkreis 26 auf den Kontakt a umgeschaltet Anschließend wird in einem
Schritt 82 die Laufzeit des Zeitgebers auf eine Zeit eingestellt, die der Dauer von zwei bis drei Steuerimpulsintervallen
entspricht, das heißt, auf etwa 70 bis 80 Millisekunden. Im folgenden Schritt 83 wird dann überprüft, ob
ein Steuerimpuls wiedergegeben wird. Wenn die Prüfung im Schritt 83 »JA« ergibt, d. h. wenn ein Steuerimpuls
auftritt, wird der Schritt 82 wiederholt. Wenn die Prüfung im Schritt 83 dagegen »NEIN« ergibt, d. h. kein
Steuersignal auftritt, wird im nächsten Schritt 84 geprüft, ob die Laufzeit f70 bis 80 Millisekunden) des Zeitgebers
abgelaufen ist. Ist sie noch nicht abgelaufen, dann lautet das Prüfungsergebnis im Schritt 84 »NEIN«, so
daß der Schritt 83 wiederholt wird. Wenn die Laufzeit des Zeitgebers abgelaufen ist, lautet das Prüfungsergebnis
im Schritt 84 »JA«, so daß der Schaltkreis 26 im folgenden Schritt 85 auf den Kontakt b umgeschaltet
wird. Sodann wird die Einfügungsredigieraufzeichnung des Videosignals durchgeführt, während das Steuersignal
in demjenigen Teil des Bandes 11 aufgezeichnet wird, in dem kein Steuersignal aufgezeichnet ist.
Wenn die Laufzeit des Zeitgebers in der ZVE 55 so kurz gewählt würde, daß sie nur etwa einer Periodendauer
des Steuersignals entspricht, dann würde auch ein solcher Teil des Bandes, in dem nur ein Steuerimpuls
fehlt, z. B. aufgrund eines Signalausfall oder dergleichen, als unbespielter Teil gewertet. Würde dagegen die
Laufzeit des Zeitgebers zu lang gewählt, würde die Feststellung des unbespielten Teils, in dem kein Steuersignal
aufgezeichnet ist, entsprechend verzögert, so daß der unbespielte Teil zwischen dem aufgezeichneten Steuersignal
und dem neu aufgezeichneten Steuersignal entsprechend lang wäre. Daher ist es günstig, die Laufzeit
des Zeitgebers etwa gleich der Dauer von zwei bis drei Perioden des Steuersignals oder gleich etwa 70 bis 80
Millisekunden zu wählen.
Bei diesem Ausführungsbeispiel wird zwar das aufgezeichnete Videosignal durch das Aufzeichnen des neuen
Videosignals über dem aufgezeichneten Videosignal während der Einfügungsredigieraufzeichnung gelöscht.
Doch kann das neue Videosignal auch sukzessiv aufgezeichnet werden, während das aufgezeichnete Videosignal
durch einen rotierenden Löschkopf (einen sogenannten fliegenden Löschkopf) sukzessiv gelöscht wird.
Andere Abwandlungen des dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiels liegen ebenfalls im
Rahmen der Erfindung.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Magnetisches Aufzeichnungs- und Wiedergabe- net daß es eine Alarmiereinrichtung (70) zum Erzeugerät
mit einer Redigieraufzeichnungseinrichtung 5 gen eines Alarms in Abhängigkeit von einem Auszum
Aufzeichnen eines neuen Videosignals in einem gangssignal aufweist das gebildet wird, wenn die
vorbestimmten Abschnitt eines Magnetbandes, auf Feststelleinrichtung feststellt daß das wiedergegedem
bereits ein Videosignal in Videospuren und ein bene Steuersignal während des vorbestimmten Zeit-Steuersignal
in einer Steuerspur aufgezeichnet sind; abschnitts nicht vorhanden ist
mit einer Steuersignalerzeugungseinrichtung zum 10
Erzeugen eines Steuersignals mit einer Frequenz,
die gleich der des aufgezeichneten Steuersignals ist;
mit einer Steuersignalaufzeichnungs- und -wieder-
mit einer Steuersignalaufzeichnungs- und -wieder-
gabeeinrichtung zur Wiedergabe des aufgezeichne- Die Erfindung betrifft ein magnetisches Aufzeichten
Steuersignals aus der Steuerspur und zum Auf- 15 nungs- und Wiedergabegerät nach dem Oberbegriff des
zeichnen des neuen Steuersignals in der Steuerspur Patantanspruchs 1.
auf dem Magnetband; mit einer Bandaniriebsrollen- Üblicherweise wird ein Redigiersystem verwendet
Regeleinrichtung zum Regeln der Drehzahl einer wenn eine Einfügungsredigieraufzeichnung durchge-Antriebsrolle
für das Magnetband in Abhängigkeit führt wird, um ein Videosignal eines anderen Provon
einem Regelabweichungssignal, das durch einen 20 gramms anstelle eines Videosignals in einem vorbe-Vergleich
der Phasenlagen des neuen Steuersignals stimmten Abschnitt eines Magnetbandes aufzuzeich-
und des durch die Steuersignalaufzeichnungs- und nen, in dem ein Programmvideosignal aufgezeichnet ist
-Wiedergabeeinrichtung wiedergegebenen Steuersi- So wird während der Einfügungsredigieraufzeichnung
gnals erzeugt wird; und mit einer Schalteinrichtung ein Videosignal eines anderen Programms durch rotiezum
wählbaren Obertragen des durch die Steuersi- 25 rende Aufzeichnungs- und Wiedergabeköpfe unter
gnalaufzeichnungs- und -Wiedergabeeinrichtung gleichzeitiger Löschung des aufgezeichneten Signals
wiedergegebenen Steuersignals an die Bandan- durch rotierende Löschköpfe ausgezeichnet Bei einem
triebsrollen-Regeleinrichtung oder des neuen Steu- anderen System wird ein freqenzmoduliertes Videosiersignals
an die Steuersignalaufzeichnungs· und gnal einss anderen Programms über dem aufgezeichne-
-wiedergabeeinrichtung, gekennzeichnet 30 ten Signal durch Überlappungsaufzeichnung aufgedurch
eine Steuereinrichtung (55), die prüft ob ein zeichnet um ein anderes Programmvideosignal aufzudurch
die Steuersignalaufzeichnungs- und -wieder- zeichnen. Bei diesem anderen System wird das aufgegabeeinrichtung
(25) wiedergebbares Steuersignal zeichnete Signal im wesentlichen durch einen Entmavorhanden
ist oder nicht, und die Schalteinrichtung gnetisierungseffekt gelöscht Bei diesen Systemen muß
(26) so steuert daß diese das wiedergegebene Steu- 35 einer Regeleinrichtung zum Regeln der Bandgeschwinersignal
der Bandantriebsrollen-Regeleinrichtung digkeit bei der Einfügungsredigieraufzeichnung ein
(28, 24, 18 bis 20, 16) auch während der Aufzeich- Steuersignal oder ein Steuerimpuls zugeführt werden,
nung des neuen Videosignals zuführt, und die Schalt- Aus der DE-AS 24 23 489 ist es bekannt das Steuereinrichtung (26) ferner so steuert, daß bei Ausblei- signal zusammen mit dem Videosignal für jedes von ben eines durch die Steuersignalaufzeichnungs- und 40 aufeinanderfolgenden Programmen aufzuzeichnen. Es -Wiedergabeeinrichtung (25) wiedergebbaren Steu- ist hierbei möglich, äquidistante Abstände zwischen ersignals das neue Steuersignal der Steuersignalauf- Steuersignalen an den Abgrenzungen zweier aufeinanzeichnungs- und -Wiedergabeeinrichtung (25) züge- derfolgender Programme sicherzustellen, so daß sich führt wird, um das neue Steuersignal in der Steuer- dieses Verfahren für eine aneinandergereihte Aufzeichspur (61) auf dem Magnetband aufzuzeichnen. 45 nung unterschiedlicher Videoszenen eignet. Wird dieses
nung des neuen Videosignals zuführt, und die Schalt- Aus der DE-AS 24 23 489 ist es bekannt das Steuereinrichtung (26) ferner so steuert, daß bei Ausblei- signal zusammen mit dem Videosignal für jedes von ben eines durch die Steuersignalaufzeichnungs- und 40 aufeinanderfolgenden Programmen aufzuzeichnen. Es -Wiedergabeeinrichtung (25) wiedergebbaren Steu- ist hierbei möglich, äquidistante Abstände zwischen ersignals das neue Steuersignal der Steuersignalauf- Steuersignalen an den Abgrenzungen zweier aufeinanzeichnungs- und -Wiedergabeeinrichtung (25) züge- derfolgender Programme sicherzustellen, so daß sich führt wird, um das neue Steuersignal in der Steuer- dieses Verfahren für eine aneinandergereihte Aufzeichspur (61) auf dem Magnetband aufzuzeichnen. 45 nung unterschiedlicher Videoszenen eignet. Wird dieses
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- Verfahren jedoch für eine Einfügungsredigieraufzeichnet,
daß die Steuereinrichtung eine Feststelleinrich- nung verwendet, so ist es lediglich möglich, äquidistante
tung (55) zum Feststellen des NichtVorhandenseins Abstände zwischen den verschiedenen Steuersignalen
des wiedergegebenen Steuersignals während eines an der Abgrenzung zu erzielen, an der das Programm
vorbestimmten Zeitabschnitts und zum Erzeugen ei- 50 von einem zuvor aufgezeichneten Programm zu einem
nes Schaltsignals aufweist; und daß die Schaltein- eingefügten Programm wechselt Hingegen sind äquirichtung
(26) normalerweise einen Zustand ein- distante Abstände an der anderen Abgrenzung, an der
nimmt, in dem sie das durch die Steuersignalauf- sich das zuvor aufgezeichnete Programm wieder an das
zeichnungs- und -Wiedergabeeinrichtung (25) wie-. eingefügte anschließt, nicht möglich. Diese nicht äquidergegebene
Steuersignal der Bandantriebsrollen- 55 distanten Abstände der Steuersignale sind durch den
Regeleinrichtung (28, 24, 18 bis 20,16) zuführt, und sehr kleinen Unterschied zwischen der Bandgeschwinin
Abhängigkeit vom Ausgangsschaltsignal der Fest- digkeit bei der Einfügungsaufzeichnung und der Bandstelleinrichtung
(55) in einen Zustand umgeschaltet geschwindigkeit beim zuvor aufgezeichneten Prowird,
in dem sie das neue Steuersignal der Steuersi- gramm bedingt. Folglich geht bei der Wiedergabe der
gnalaufzeichnungs- und -Wiedergabeeinrichtung (25) 60 anderen Abgrenzung die Synchronisation des Empfän-
gci a vci iui cn, au uaü aiCn uiiuaiui üiigcn im vvicuti gcgc-
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich- benen Bild ergeben.
net, daß der vorbestimmte Zeitabschnitt der Fest- Es wurde daher ein Gerät entwickelt, das unter der
stelleinrichtung (55) langer als zwei und kurzer als Bezeichnung »Modell NV-700« bereits in Verkehr gedrei
Perioden des Steuersignals gewählt ist. 65 bracht wurde, in dem zur Vermeidung dieser nicht äqui-
4. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich- distanten Abstände der Steuersignale bei der Einfünet,
daß die Feststelleinrichtung in einer zentralen gungsredigieraufzeichnung das Steuersignal des frühe-Verarbeitungseinheit
(55) vorgesehen ist, die einen ren Programms wiedergegeben und benutzt wird an-
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|---|---|---|---|
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