DE32452C - Mefsrädchen - Google Patents

Mefsrädchen

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Publication number
DE32452C
DE32452C DE188532452D DE32452DD DE32452C DE 32452 C DE32452 C DE 32452C DE 188532452 D DE188532452 D DE 188532452D DE 32452D D DE32452D D DE 32452DD DE 32452 C DE32452 C DE 32452C
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Germany
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wheel
distance
tips
tip
measuring
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Expired
Application number
DE188532452D
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English (en)
Original Assignee
R. JAKOB, Major und Bataillons-Kommandeur im 5. Pommerschen Infanterie-Regiment Nr. 42 in Metz, Esplanadenstrafse 4
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Application filed by R. JAKOB, Major und Bataillons-Kommandeur im 5. Pommerschen Infanterie-Regiment Nr. 42 in Metz, Esplanadenstrafse 4 filed Critical R. JAKOB, Major und Bataillons-Kommandeur im 5. Pommerschen Infanterie-Regiment Nr. 42 in Metz, Esplanadenstrafse 4
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/12Measuring wheels

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. KLASSE 42: Instrumente.
RICHARD JAKOB in METZ. Mersrädchen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Januar 1885 ab.
Das Mefsrädchen besteht aus einem metallenen Rade a, an dessen Peripherie sich elf gleich lange Spitzen befinden.
Das Rad ist um seine Achse am Ende eines ebenfalls metallenen Griffes b drehbar. Zwischen den elf Zirkelspitzen liegen zehn genau gleiche Abstände. Die erste und letzte der elf Spitzen (die Endspitzen) liegen weiter aus einander als die anderen und befindet sich zwischen ihnen, in den Körper des Rades eingelassen , eine Stifthemmung c, welche beim Drehen des Rädchens eine nur einmalige Umdrehung zuläfst.
Bei dem auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulichten Mefsrädchen beträgt die Entfernung von Spitze zu Spitze genau 4 mm, welche Entfernung in Rücksicht auf die militärischen Zwecken dienenden Karten bestimmt wurde.
Es bedeutet:
bei einem
Mafsstabe
75000
50000
25 000
12 500
6 250
80000
60000
40000
20000
5 000
die Entfernung ' von Spitze zu
Spitze = 4 mm
der Umfang des Rädchens von Endspitze zu Endspitze = 10 X 4 = 40 mm
400 m
300 m
200 m
100 m
50 m
25 m
320 m = 400 Schritt
240 m = 300 Schritt 160 m = 200 Schritt
4 km 3 km 2 km ι km 500 m 250 m
3 200 m = 4 000 Schritt
ι 600 m = 2 000
Schritt 80 m = 100 Schritt 20m= 25 Schritt 200m = 250 Schritt.
Die beiden Endspitzen haben den doppelten Abstand von einander, also 8 mm.
Der Abstand von Spitze zu Spitze, von 4 mm, kann indefs beliebig angenommen werden, sobald das Mefsrädchen anderen Zwecken und nur für bestimmte Gröfsenverhältnisse dienen soll.
Anwendung und Wirkungsweise.
Der Hemmungsstift c wird an die Spitze des Griffes h angelegt, wodurch die eine der Endspitzen in die Verlängerung der Mittellinie des Griffes kommt. Diese Spitze wird auf denjenigen Punkt der Karte aufgesetzt, von dem aus eine Entfernung gemessen werden soll (e). Der Griff wird senkrecht zur Karte gehalten. Durch eine Vorwärtsbewegung des Griffes dreht sich nun das Rädchen und rollt über das Papier, wobei die Spitzen auf die zu messende Linie dd, welche gerade oder krumm sein kann, aufgesetzt werden. Es geschieht also eine Arbeit, welche dem Ueberschlagen mit einem gewöhnlichen Zirkel gleichkommt. Sobald die elfte, d. h. die andere der beiden Endspitzen, auf das Papier aufgesetzt worden ist, also sobald eine ganze Umdrehung stattgefunden hat, verhindert der Hemmungsstift ein weiteres Rollen (f) und zeigt dadurch an, dafs die zehnmalige Entfernung einer Spitze von der anderen zurückgelegt worden ist. Der Apparat wird nunmehr um seine Längsachse herum um i8o° auf der Endspitze gedreht, so dafs er jedesmal aus den Stellungen fff in die Stellung e zurückgelangt, worauf ein weiteres Rollen des Rädchens stattfinden kann.
Will man mithin eine Entfernung auf einer Karte messen, so . rollt man dieselbe in eben
angegebener Weise mit dem Mefsrädchen ab und zählt zuerst die Anzahl der ganzen Umdrehungen; sodann, nahe dem Ziele, wenn nicht mehr Raum für eine ganze Umdrehung vorhanden ist, zählt man die Anzahl der einzelnen aufgesetzten Spitzen, multiplicirt die Anzahl der ganzen Umdrehungen mit io, addirt zu diesem Product die Anzahl der noch aufgesetzten einzelnen Spitzen, so dafs man die Gesammtsumme der gleichen Abstände erhält. Hieraus wird die Entfernung des Anfangspunktes vom Endpunkte der gemessenen Linie ohne Mühe sofort abgeleitet.
Für Entfernungen, welche kleiner sind als der Abstand der Spitzen von einander, genügt für gewöhnliche Verhältnisse das Augenmafs, indefs kann das eine Ende des Griffes b (der Kopf) derart eingerichtet werden, dafs er zu ι qmm abgeflacht wird, lim als Mafs für kleinere Entfernungen dienen zu können.
Das Mefsrädchen kann sowohl vom Messenden auf sich zu, als von sich ab gerollt werden; das Abrollen und Drehen geschieht bei einiger Uebung leicht und sicher.
Die Vortheile, welche dieses Mefsrädchen bietet, können folgendermafsen zusammengefafst werden:
i. Feldmäfsigkeit, weil einfach und leicht handlich, selbst zu Pferde brauchbar, da ein Zurückstellen des Instrumentes auf den Nullpunkt zum Beginn von neuen Messungen, wie bei den bisherigen Apparaten, fortfällt.
2. Unmittelbares Ablesen der Entfernungen, ohne Zuhülfenahme des Mafsstabes der Karten oder eines Zählrades oder einer Scala. (Das Messen erfolgte bisher theils durch Drehen einer Schraube mittelst Umdrehungen eines Laufrades und Zurückrollen des letzteren auf dem Mafsstabe, theils durch Ablesen der stattgehabten Umdrehungen des Laufrades von bestimmter Gröfse an einem Zählrad oder durch Ablesen der Umdrehungen des Laufrades an einer Scala.)
3. Schärfe und Genauigkeit, da der Anfangs- und Endpunkt der gemessenen Entfernung genau bestimmt sind und da die Entfernungen zwischen den einzelnen Spitzen ebenso zum unmittelbaren Messen dienen, und zwar mit gleicher Schärfe, als wie beim gänzlichen Abrollen des Rädchens.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Mefsrädchen, welches mittelst gleichmäfsig von einander entfernter Spitzen Längen mifst und nach einem bestimmten Drehwinkel mittelst eines an die Fassung des Rädchens sich anlegenden Stiftes gehemmt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE188532452D 1885-01-28 1885-01-28 Mefsrädchen Expired DE32452C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE32452T 1885-01-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE32452C true DE32452C (de) 1885-08-17

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ID=33557787

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DE188532452D Expired DE32452C (de) 1885-01-28 1885-01-28 Mefsrädchen

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DE (1) DE32452C (de)

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