DE324485C - Maxim-Maschinengewehr - Google Patents

Maxim-Maschinengewehr

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Publication number
DE324485C
DE324485C DE1918324485D DE324485DD DE324485C DE 324485 C DE324485 C DE 324485C DE 1918324485 D DE1918324485 D DE 1918324485D DE 324485D D DE324485D D DE 324485DD DE 324485 C DE324485 C DE 324485C
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DE
Germany
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spring
maxim
machine gun
brake
rifle
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Expired
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DE1918324485D
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English (en)
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MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/64Mounting of breech-blocks; Accessories for breech-blocks or breech-block mountings
    • F41A3/78Bolt buffer or recuperator means
    • F41A3/82Coil spring buffers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Maxim-Maschinengewehr. Beim Maschinengewehr Maxim dient ausschließlich eine auf Zug beanspruchte Schraubenfeder a, welche in Fig. z dargestellt ist, zur Aufnahme des Rückstoßes und zum Wiedervorbringen des Rohres oder des Rohres und Verschlusses. Die Feder wird nun beim Rücklauf des Gewehrlaufes anfangs einen kleinen und später großen Widerstand entgegensetzen. Es ist aber wünschenswert, daß dieser Widerstand während des Rücklaufes gleich bleibt, weil dadurch die Lafette am wenigsten aus der Richtung gebracht wird und so das Gewehr am ruhigsten schießt.
  • Um dies zu erreichen, dient die Erfindung, welche darin besteht, daß eine Bremse mit Feder nach Fig. 2 und 3 mit dem Lauf oder Verschluß verkuppelt wird.
  • Die Einschaltung einer Bremse neben der an der Schloßkurbel angreifenden Feder hat außerordentliche Vorteile. Es darf als bekannt vorausgesetzt werden, daß bei dem Maxim-Maschinengewehr eine bestimmte Federkraft vorhanden sein muß_, damit dasselbe funktioniert. Ist die Feder zu stark, so können Störungen dadurch entstehen, daß beim Wiedervorwärtsgang der Verschluß zu rasch und heftig gegen den Rohrboden trifft; ist die Feder zu wenig gespannt, so wird das Funktionieren des Gewehrs deshalb in Frage gestellt, weil größere Hindernisse, die, sei es im Schloßgehäuse, sei es im Zuführer auftreten können, durch die Federkraft sodann nicht überwunden werden können. Soll das Gewehr einmal nach abwärts und ein andermal nach aufwärts schießen, so liegt bei gleichbleibender Federspannung ebenfalls die Gefahr vor, daß das Gewehr nicht automatisch weiterfeuert. Im ersteren Falle wird beim Rückstoß der zurücklaufende Teil außer von der Feder auch noch von dem Verschlußgewicht in seiner Bewegung beeinflußt und der Verschluß wird unter Umständen sich nicht genügend weit vom Rohrboden- entfernen und das Einbringen der Patronen verhindern. Beim Aufwärtsschießen kommt zur Rückstoßkraft noch-das Gewicht der zurücklaufenden Teile und daraus wird ein starkes Anschlagen der Teile am Ende der Rückwärtsbewegung erfolgen, und beim Vorwärtsbewegen wirkt der Feder wiederum das Gewicht der bewegten Teile entgegen und der Verschluß schließt sich unter Umständen nicht vollständig.
  • Um diese Übelstände zu beseitigen, hat der Erfinder die Bremse zwischen Lauf und Verschluß neben der Feder eingeschaltet. Es kann bei dieser Anordnung eine bedeutend stärkere Feder genommen werden, denn jede zu rasche Bewegung des Rohres und Verschlusses wird durch die hydraulische Bremse verhindert; es gilt dies sowohl für den Rück- als Vorlauf. Ob bei dieser Ausführung die Waffe horizontal, senkrecht nach aufwärts oder abwärts feuert, ist gleichgültig; denn die Einwirkung derBremse auf die Feuerkraft ist derart, daß die Bewegung der in Frage stehenden Teile durchaus gleichförmig wird.
  • Die Bremse wird derart eingerichtet, daß sie anfangs, -,wenn die Federspannung gering ist, stark und mit zunehmender Federspannung weniger stark bremst, so daß die Federspannung plus Bremswiderstand an jeder Stelle gleich oder nahezu gleich groß ist. Die in Fig. 2 und 3 dargestellte Anordnung besteht aus einer nur auf Druck beanspruchten Feder c und einer Flüssigkeitsbremse. Letztere besteht aus dem Bremszylinder d, welcher zum Durchfluß für das Glyzerin Tuten e besitzt. Mittels des Zapfens f wird der Zylinder mit dem Gehäuse des Maschinengewehres verbunden. Der dazugehörige Kolben g ist mit der Kolbenstange h fest verbunden. Das bewegliche Federlager z.' ist ein Teller, der mit seinem Muttergewinde auf dem Schraubengewindeder Kolbenstangeverschraubt werden kann. Er besitzt Vorsprünge k, welche sich in den geradlinigen Nutzen k1 des Bremszylinders führen. Ferner besitzt der Federteller i große Öffnungen 1, um dem Glyzerin bei der Bewegung der Kolbenstange keinen großen Widerstand entgegenzusetzen. Lm die Feder c zu spannen, hat man nur nötig, die Kolbenstange h zu drehen, wodurch der Federteller gezwungen ist; sich nach rückwärts zu bewegen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcIi: Maxim-Maschinengewehr, dadurch gekennzeichnet, daß der Rück- und Vorlauf durch eine hydraulische Bremse in Verbindung mit einer Vorholfeder geregelt wird.
DE1918324485D 1918-08-03 1918-08-03 Maxim-Maschinengewehr Expired DE324485C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE324485T 1918-08-03

Publications (1)

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DE324485C true DE324485C (de) 1920-08-31

Family

ID=6179772

Family Applications (1)

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DE1918324485D Expired DE324485C (de) 1918-08-03 1918-08-03 Maxim-Maschinengewehr

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