DE324207C - Bogenzufuehrvorrichtung mit quer ueber dem Einlegetisch liegender, hin und her bewegter Saugstange - Google Patents

Bogenzufuehrvorrichtung mit quer ueber dem Einlegetisch liegender, hin und her bewegter Saugstange

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DE324207C
DE324207C DE1913324207D DE324207DD DE324207C DE 324207 C DE324207 C DE 324207C DE 1913324207 D DE1913324207 D DE 1913324207D DE 324207D D DE324207D D DE 324207DD DE 324207 C DE324207 C DE 324207C
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pressure
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press
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H7/00Controlling article feeding, separating, pile-advancing, or associated apparatus, to take account of incorrect feeding, absence of articles, or presence of faulty articles
    • B65H7/16Controlling air-supply to pneumatic separators

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  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Bogenzuführvorrichtung mit quer über dem Einlegetisch liegender, hin und her bewegter Saugstange. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung, die bei Schnellpressen die Papierbogen vorlegt und somit die Einlegerin entbehrlich macht, insbesondere für schnelllaufende Pressen (Rotations- und Zweitourenmaschinen).
  • Ähnliche Vorrichtungen mit quer zum Einlegetisch liegender, hin und her bewegter Saugstange sind in verschiedenen Ausfübrungen bekannt, weisen aber Mängel auf, die durch die vorliegende Erfindung vermieden werden sollen. Insbesondere kommt es bei den bekannten Vorrichtungen vor, daß bei schnellem Pressengang die Bogen schief angehoben und schief an die Marken gebracht werden und beim Druckabstellen die Bogen schief oder überhaupt nicht losgelassen werden. Dieser Übelstand soll durch vorliegende Erfindung beseitigt werden.
  • Die Vorrichtung ist schematisch in den Fig. r und 3 der Zeichnung im Aufriß in zwei Ansichten, in Fig. 2 im Längsschnitt, in Fig. q. im Querschnitt und in Fig. g im Grundriß gezeichnet, während Fig. 6 das Schema der Luftleitung zeigt. Die Vorrichtung besteht aus den zwei Ständern a, die auf die Seitenteile der Presse aufgesetzt -und durch einen Querträger b miteinander verbunden sind, und aus einer Welle c, welche an beiden Enden mehrere unrunde, zu Steuerungszwecken dienende Scheiben trägt und durch ein Kettenrad d im Gleichgang mit der Presse angetrieben wird. Durch die Kurbelscheibe e wird unter Zwischenschaltung der Schubstange fein Hebel g angetrieben. Das freie Ende dieses Hebels ist gelenkig mit der Zugstange la verbunden, an deren anderem Ende drehbar ein quer zur Presse liegendes Rohr i. angelenkt ist, welches bei der Bewegung des Hebels g auf Schienen j auf- und niedergleitet. Der Hebel g ist durch eine Welle k mit einem auf der anderen Pressenseite liegenden gleichen Hebel verbunden, an welchem wieder in gleicher Weise eine Zugstange h und an dieser wieder das andere Ende des Rohres i angelenkt ist. Das Rohr i ist mit durchbohrten Ansätzen l versehen und trägt an seinen -Enden je ein Doppelventilgehäuse m, in welchem zwei federbelastete Steuerventile n und o untergebracht sind. Das Ventil n ist durch Schläuche P mit einem durch eine Luftpumpe .P evakuierten Behälter S verbunden. Beide Ventile werden durch einen dreiarmigen Ventilhebel q betätigt, dessen längster Arm an die Anschläge r und s stößt, während die kurzen die Ventile niederdrücken. Durch eine nicht gezeichnete Sperrvorrichtung werden die Ventile in der Öffnungsstellung festgehalten. Die Anschläge y sind fest, während die Anschläge s mit dem Druckgestänge der Presse verbunden sind, derart, daß sie aus dem Bereich des Ventilhebels q gedrückt werden, wenn der Druck abgestellt ist. Vor dem Papierstoß befinden sich die Mündungen zweier Rohre t, aus welchen Druckluft gegen die Vorderfläche des Papierstoßes strömt. Der Austritt der Druckluft wird durch ein Steuerventil zs (Fig. i und 6) geregelt. Dieses wird in gleicher Weise durch Anschläge v und w gesteuert und in seiner Offenlage durch eine nicht gezeichnete Sperrvorrichtung festgehalten. Der Ventilhebel x ist auf einen exzentrisch gelagerten Zapfen aufgesteckt und wird durch Verdrehung dieses Zapfens aus dem Bereich der Anschläge v und w gebracht. Der Zapfen ist durch ein Gestänge y mit dem Druckabstellgestänge der Presse verbunden, so daß das Ventil u zugleich mit den Ventilen n außer Tätigkeit gesetzt wird. Das Ventil u ist durch einen Schlauch x mit einem Behälter D verbunden, in welchen eine Pumpe .P Druckluft fördert.
  • Die Laufschienen j sind an ihrem oberen Ende derart beweglich gelagert, daß sie durch Hebel e1 gehoben und gesenkt werden können. Der auf der Antriebsseite sitzende Hebel cl ist als doppelarmiger Hebel ausgebildet und trägt. an seinem anderen Ende eine Rolle, welche auf einer am Umfang der Kurbelscheibe e eingearbeiteten Kurve läuft. Beide Hebel cl sind durch eine Welle d, miteinander verbunden. Bevor das Rohr i in seine oberste Stellung kommt, werden die Hebel cl angehoben, so daß das Rohr mit seinen Ansätzen l knapp über den vorderen Rand des Papierstoßes zu stehen kommt. Unmittelbar vor Erreichung dieser Stellung werden durch die Anschläge s die Ventile n geöffnet und dadurch die Hohlräume des Rohres i durch die Schläuche p mit dem Behälter S, aus dem die Pumpe P die Luft absaugt, verbunden. Infolgedessen strömt durch die Ansätze l Luft nach und der oberste Papierbogen wird angesaugt und durch den äußeren Luftdruck gegen die Ansätze des Rohres gedrückt. jetzt gleitet infolge der Weiterbewegung der Hebel g das Rohr i mit dem anhaftenden Bogen abwärts. Um den Bogen sicher halten zu können, werden während dieser. Bewegung die Ventile ya durch eine nicht gezeichnete Sperrvorrichtung offen gehalten. Knapp vor der unteren Endlage des Rohres i wird durch die Anschläge r die Sperrvorrichtung gelöst und gleich darauf werden die Ventile o geöffnet, welche Luft in das Rohr einströmen lassen. - Dadurch fällt der Bogen ab. Beim folgenden Aufwärtsgang des Rohres i werden bis knapp vor der oberen Endlage die Ventile o offengehalten, dann durch die Anschläge s die Sperrung ausgelöst und die Ventile n geöffnet, worauf sich der geschilderte Vorgang wiederholt.
  • Wenn jeder folgende Bogen in gleicher Weise angehoben werden soll, muß die Lage des Rohres i in Bezug auf den Papierstoß unverändert bleiben. Dies wird dadurch erreicht, daß die Tische e1, auf welchen das Papier gelagert ist, beispielsweise durch Schraubenräder g1 bis g$ und Spindeln fl bis f4 jeweils um die Papierdicke in an sich bekannter Weise gehoben werden.
  • Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der Vorrichtung für sogenannte Doppelanlage (Fig. g), das heißt, es ist der Tisch geteilt und die Hebevoriichtung derart ausgebildet, daß man jede Tischhälfte verschieden hoch heben kann, wenn man auf den Tischhälften Papier von verschiedener Dicke verarbeitet.
  • Im Folgenden sollen nun die Vorteile der neuen Konstruktion beschrieben werden. Durch die Kupplung der Anschläge s mit dem Druckabstellgestänge wird erreicht, daß es unmöglich gemacht wird, daß, nachdem der Druck abgestellt wurde, noch ein Papierbogen angehoben wird, während es bei den bekannten"Vorrichtungen vorkommt, daß ein einmal gefaßter Bogen beim Druckabstellen nicht losgelassen, sondern weiter mitgenommen und zerrissen wird. In gleicher Weise wird durch die Kupplung des Hebels x erreicht, daß das Ventil u nicht mehr geöffnet und somit nach dem Druckabstellen keine Druckluft mehr verbraucht wird. Umgekehrt muß beim Wiederanlassen der Presse sofort im richtigen Augenblick ein Bogen vorgelegt werden. Bei Stoppzylindermaschinen darf die Presse nie ohne eingelegten Bogen durchlaufen, weshalb Vorrichtung und Presse zugleich abgestellt werden.
  • Bei Zweitouren- und Rotationspressen, bei welchen der Druck abgestellt wird, die Presse aber bei kurzen Unterbrechungen weiterläuft, müßte in diesem Falle bloß die Vorrichtung abgestellt werden. Es ist aber sehr schwer konstruktiv durchführbar, bei raschlaufender Presse die Vorrichtung wieder im richtigen Augenblick einzuschalten. In sehr einfacher Weise wird aber eine sichere Ab- und Anstellung der Bogenförderung durch die Saugstange durch vorliegendes Verfahren erreicht, indem bloß die Anschläge, welche die Vakutunventile betätigen, außer dem Bereich der Ventilhebel gebracht werden. Da die Vorrichtung weiterläuft und die Zerstörung des Vakuums in der Saugstange in normaler Weise erfolgt, wird ein bereits erfaßter_ Bogen richtig an die Marken gebiacht und ist beim Wiederanstellen des Druckes sofort zur Vorlage bereit.. Auch die normale Betätigung der ' Vakuumventile erfolgt beim Druckanstellen wieder im richtigen Augenblick, da ja die beweglichen Anschläge mit dem Druckabstellgestänge der Presse derart gekuppelt sind, -daß bei angestelltein Druck durch die Anschläge s :die Vakuumventile x geöffnet werden.
  • Durch vorliegendes Verfahren, die Vbrrichtung selbst weiterlaufen zu lassen und nur die Wirkung der Vakuumventile durch Ausschwingen der Anschläge s zu unterbrechen, wird daher beim Druckabstellen schon auf das spätere Anstellen Rücksicht genommen, wodurch vermieden wird, daß auch bei ganz schnellaufenden Pressen und plötzlicher Druckabstellung und -wiederanstellung Unregelmäßigkeiten in der Bogenförderung vorkommen. Bemerkenswert ist, daß während der Unterbrechung derBogenförderungund zur Einleitung der Unterbrechung nicht das Vakuum zerstört wird. Es sind Konstruktionen bekannt, bei welchen die Unterbrechung der Bogenförderung dadurch erreicht wird, daß während der letzteren das Vakuum zerstört wird. Der Bogen fällt dann sofort ab und kommt leicht schief an die Marken oder wird nicht. vollständig losgelassen und dann zerrissen. Dieser Übelstand ist bei vorliegender Vorrichtung ausgeschlossen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Bogenzaführvorrichtung mit quer über dem Einlegetisch liegender, hin und her bewegter Saugstange, dadurch gekennzeichnet, daß die Organe (Anschläge s o. dgl.), welche zur Betätigung der mit der Saugstange (i) hin und her schwingenden und die Saugleitung beherrschenden Absperrorgäne dienen, derart mit dem Druckabstellgestänge der Presse verbunden sind, daß sie beim Abstellen des Druckes diese Absperrorgane nicht mehr betätigen können, während die den Lufteinlaß beherrschenden Absperrventile (o) auch bei abgestelltem Druck am entsprechenden Hubende des Saugstangenweges geöffnet werden.
DE1913324207D 1912-11-14 1913-07-23 Bogenzufuehrvorrichtung mit quer ueber dem Einlegetisch liegender, hin und her bewegter Saugstange Expired DE324207C (de)

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