DE3237182C2 - - Google Patents

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DE3237182C2
DE3237182C2 DE19823237182 DE3237182A DE3237182C2 DE 3237182 C2 DE3237182 C2 DE 3237182C2 DE 19823237182 DE19823237182 DE 19823237182 DE 3237182 A DE3237182 A DE 3237182A DE 3237182 C2 DE3237182 C2 DE 3237182C2
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D18/00Pressure casting; Vacuum casting
    • B22D18/02Pressure casting making use of mechanical pressure devices, e.g. cast-forging

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Verdrängungsgußmaschine mit
  • - einer Grundplatte (1),
  • - einer daran befestigten Sohle (2) zur Aufnahme des Kerns,
  • - einem auf der Grundplatte (1) mit Hilfe eines Antriebs verschiebbar angeordneten zweiteiligen Zwischenelements (3) an dem jeweils ein Gehäuse (10, 10 a) zur Aufnahme eines Verstellwerks (8, 8 a) befestigt ist,
  • - zwei relativ zum Kern (5) bewegbaren Formhälften (4, 4 a) die über Aufspannplatten (7, 7 a) jeweils mit einem Verstellwerk (8, 8 a) verbunden sind.
Derartige Verdrängungsgußmaschinen eignen sich insbesondere zur Herstellung von großdimensionierten, dünnwandigen Teilen, wie z.B. Verkleidungstafeln für Baggerführerkabinen, Behältermäntel, Verkleidungselemente und dergleichen.
Eine Verdrängungsgußmaschine mit den oben angeführten Merkmalen ist aus dem SU-Urheberschein 63 848 bekannt. Bei dieser bekannten Verdrängungsgußmaschine sorgt ein Antrieb für die Verstellung, d.h., das Heranrücken der Teile des Zwischenelementes bis zu ihrer Verbindung. Hierbei haben die Formhälften ihre Endstellung noch nicht erreicht. In ihre Endstellung werden sie durch einen weiteren Antrieb verschoben. Diese konstruktive Auslegung der Verdrängungsgußmaschine hat zur Folge, daß die Hublänge der bewegbaren, beim Verdrängen in Berührung mit dem schmelzflüssigen Metall kommenden Teile auf ein Minimum von 10 bis 12 mm reduziert ist, was einen Verschleiß der Grundplatte und der Formhälften wesentlich vermindert. Dennoch treten trotz dieses verhältnismäßig kurzen Weges aufgrund der Verformung und Instabilität der Formhälften verursachte Fehler auf, die die Qualität der Gußstücke herabsetzen. Dies ist darauf zurückzuführen, daß beim Füllen des Gußhohlraumes der Formhälften mit der Schmelze unter der Einwirkung der sich einander nähernden Formhälften Reaktionskräfte entstehen, die über die Höhe der Formhälften ungleichmäßig verteilt sind und sich entsprechend dem Aneinanderrücken der Formhälften entsprechend der Aufstiegsgeschwindigkeit der Schmelze im Gußhohlraum ständig ändern. Je weiter die Resultierende der Reaktionskräfte vom Angriffspunkt der Kraft des Hydraulikzylinders entfernt ist, desto größer ist das Biegemoment, das einen Standfestigkeitsverlust der Formhälften bewirkt. Die Reaktionskräfte verteilen sich nicht nur über die Höhe der Formhälften ungleichmäßig, sondern auch über deren Breite, weshalb das entstehende Biegemoment eine Schiefstellung der Formhälften herbeiführen kann. Durch diese Vorgänge ergeben sich Genauigkeitsverluste der Gestalt des herzustellenden Gußstückes sowie ein schnellerer Verschleiß und gegebenenfalls auch ein Verkeilen der Formhälften.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verdrängungsgußmaschine zu entwickeln, bei der dank der konstruktiven Ausführung der Einrichtung für das vorläufige Heranrücken einer der Matrizen und des Verstellwerkes zum Längsverstellen jeder Matrize die Durchbiegung der Matrizen verringert wird und folglich die Genauigkeit der Gestalt des Gußstückes erhöht und der Verschleiß des Bettes und der Seitenbacken auf ein Minimum reduziert wird.
Die gestellte Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale von Anspruch 1 gelöst, d. h., daß bei einer Verdrängungsgußmaschine mit einem Bett, auf dem ein Untersatz befestigt und ein tragendes Zwischenelement mit einer Trennfuge angeordnet ist, und zwei Matrizen, von denen jede mit einem Verstellwerk zum Längsverstellen auf dem tragenden Zwischenelement versehen und an einer Traverse befestigt ist, die mit dem Verstellwerk starr verbunden ist, das in einem am tragenden Zwischenelement angebrachten Gehäuse angeordnet ist, gemäß der Erfindung eine Einrichtung für das vorläufige Heranrücken einer der Matrizen vorgesehen ist und das Verstellwerk zum Längsverstellen der Matrize durch eine Zahnstange und vier Stößel ausgebildet ist, von denen ein jeder an seiner Außenfläche ein Sägengewinde aufweist, das in das Innengewinde eines Zahnrades eingreift, dessen Außenzähne mit der Zahnstange im Eingriff stehen, wobei die eine Zahnstange für die Verbindung mit der Stange eines Antriebszylinders dient und mit einem an die andere Zahnstange kinematisch gekoppelten Glied versehen ist.
Dank einer solchen Ausführung der Verdrängungsgußmaschine vermindert sich die Durchbiegung der Matrizen aufgrund einer gleichmäßigen Verteilung der durch den Antrieb erzeugten Kraft.
Die Kraft des Antriebs wird auf jede Matrize über vier Stößel übertragen, so daß sich die Zahl der Kraftangriffspunkte erhöht hat. Im Kraftangriffspunkt ist die Durchbiegung gleich Null, d.h. die Anzahl an Punkten hat sich erhöht, in denen eine Durchbiegung nicht vorliegt, und somit ist die größtmögliche Durchbiegung erst zwischen diesen Punkten möglich. Diese Durchbiegung wird viel weniger ausgeprägt sein, weil der Abstand zwischen den Kraftangriffspunkten verkürzt ist.
Es ist hierbei sinnvoll, daß das Glied durch zwei, in die Zahnstange eingreifende Zahnräder gebildet ist, die relativ zur Längsachse der Zahnstange symmetrisch angeordnet sind und von denen jedes an dem einen Ende einer Welle starr angebracht ist, während das andere Ende der Welle mittels einer lösbaren Klauenkupplung mit dem einen Ende einer weiteren Welle verbunden ist, an deren anderem Ende ein Zahnrad starr angebracht ist, das in die andere Zahnstange eingreift.
Diese konstruktive Ausführung des Gliedes und dessen kinematische Kopplung mit der Zahnstange ermöglicht eine Abnahme der Masse und der Abmessungen der Maschine dank einer Reduzierung der Anzahl der für die Bewegung der Matrizen verantwortlichen Antriebe. Die Längsverstellung der beiden Matrizen wird durch lediglich einen Antriebszylinder bewerkstelligt.
Es ist vorteilhaft, daß die Einrichtung für das vorläufige Heranrücken einer der Matrizen einen fahrbaren Wagen darstellt, der die an der Traverse befestigte Matrize und das Gehäuse mit dem darin untergebrachten Verstellwerk zum Längsverstellen der Matrize trägt, wobei das eine Ende des Wagens mit der Stange eines Kraftzylinders für dessen Bewegung verbunden ist und das andere Ende eine Zentriertaste für das tragende Zwischenelement aufweist.
Die Verwendung des Wagens gestattet es, die Abmessungen der Maschine zu vermindern, das Zyklogramm ihrer Arbeit zu verringern und die Betriebssicherheit der Maschine aufgrund einer Verminderung der Gleitebene der Matrizen zu verbessern. Die Abnahme der Abmessungen der Maschine konnte durch den Einsatz von Schlössern erzielt werden, die den Wagen von der im Augenblick des endgültigen Zusammenrückens der Matrizen bei der Schmelzverdrängung entstehenden Kraft entlastet. Dadurch bot sich die Möglichkeit für die Unterbringung des Kraftzylinders unterhalb des Wagens.
Es ist günstig, jedes der vier Räder des fahrbaren Wagens auf einer am Gehäuse des Wagens befestigten Exzenterwelle anzuordnen, wodurch der Verschleiß der Oberfläche der Führungen, auf denen sich der Wagen bewegt, ausgeglichen wird. Je nach dem Verschleiß der Führungen (der Schienen und der Räder) erfolgt eine Senkung des Wagens und der darauf befindlichen Matrize, was zu einem Genauigkeitsverlust der Gestalt des Gußstückes und einem hohen Verschleiß der Raste führt. Durch die Drehung der Exzenterwelle um einen gewissen Winkel wird der Wagen gehoben und folglich die Senkungstiefe des Wagens ausgeglichen, so daß die Genauigkeit erhalten bleibt.
Es ist vorteilhaft, ein Mittel zur Einstellung des Ausfahrens jedes Stößels in Form einer Planscheibe vorzusehen, die an dem dem Auswerfen entgegengesetzten Ende des Stößels angebracht ist und eine mit dem Ende des Stößels zusammenwirkende Mittenöffnung sowie zwei als Schlitze ausgestaltete Öffnungen für deren Winkelversetzung relativ zu Bolzen, die für die Befestigung der Planscheibe am bezüglich des Gehäuses ortsfesten Element des Verstellwerkes zum Längsverstellen der Matrize dienen, aufweist. Das erfindungsgemäße Mittel zur Einstellung des Ausfahrens des Auswerfers erleichtert beachtlich die Montage und Demontage des Verstellwerkes zum Längsverstellen jeder Matrize, d.h. dem endgültigen Zusammenrücken der Matrizen.
Die synchrone Bewegung der Matrizen wird durch die Einstellung des Ausfahrens der Stößel der linken Matrize relativ zur rechten Matrize um einen Wert erreicht, der gleich dem Betrag der verfahrenstechnisch bedingten Spalte in der kinematischen Kette, bestehend aus zwei Zahnrädern und der Zahnstange, den Wellen, zwei lösbaren Klauenkupplungen usw., ist.
Die anderen Vorteile der Erfindung werden anhand eines nachstehend angeführten konkreten Ausführungsbeispiels einer Verdrängungsgußmaschine unter Hinweis auf Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 schematisch eine erfindungsgemäße Verdrängungsmaschine im Längsschnitt;
Fig. 2 eine Ansicht in Pfeilrichtung A der Fig. 1;
Fig. 3 eine Ansicht von Stößeln in Pfeilrichtung B der Fig. 1;
Fig. 4 eine Ansichtung in Pfeilrichtung C;
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 1.
Die Verdrängungsmaschine umfaßt ein Bett 1 (Fig. 1), auf dem ein Untersatz 2 befestigt und ein tragendes Zwischenelement 3 mit einer Trennfuge angebracht ist, sowie zwei Matrizen 4 und 4 a zur Ausgestaltung des Außenumrisses des Gußstückes. Im Untersatz 2 ist ein Kern 5 zur Ausgestaltung des Innenumrisses des Gußstückes untergebracht.
Das tragende Zwischenelement 3 setzt sich aus einem bewegbaren und einem unbeweglichen, am Bett befestigten Teil zusammen. Der bewegbare Teil des tragenden Zwischenelementes 3 stellt einen fahrbaren Wagen 6 dar, der für das vorläufige Heranrücken der Matrize 4 a gedacht ist. Die Matrize 4 ist an einer Traverse 7 und die Matrize 4 a an einer Traverse 7 a befestigt. Die Matrize 4 ist mit einem Verstellwerk 8 zum Längsverstellen am unbeweglichen Teil 9 des tragenden Zwischenelementes 3 und die Matrize 4 a mit einem Verstellwerk 8 a zum Längsverstellen am fahrbaren Wagen 6 versehen. Das Verstellwerk 8 ist in einem am unbeweglichen Teil 9 des tragenden Zwischenelementes 3 befestigten Gehäuse 10 und das Verstellwerk 8 a in einem am fahrbaren Wagen 6 befestigten Gehäuse 10 a untergebracht.
Das Verstellwerk 8 zum Längsverstellen der Matrize 4 ist durch eine Zahnstange 11 (Fig. 2) und vier Stößel 12, nachfolgend als "Auswerfer" bezeichnet, gebildet. Jeder Auswerfer 12 weist an seiner Außenfläche ein Sägengewinde auf, das mit dem Innengewinde eines Zahnrades 13 (Fig. 1) im Eingriff steht, dessen Außenzähne in die Zähne der Zahnstange 11 eingreifen. Im Gehäuse 10 ist eine Tragplatte 14 starr angebracht, in welcher in Wälzlagern 15 die vier Zahnräder 13 gelagert sind. Jedes der Zahnräder 13 ist durch einen Deckel 16 (Fig. 2) abgeschlossen, in den ebenfalls Wälzlager 17 (Fig. 1) eingebaut sind. Bei der Maschine ist ein Mittel zur Einstellung des Ausfahrens jedes Auswerfers 12 (Fig. 2) vorgesehen, das als Planscheibe 18 ausgestaltet ist, die an dem dem Auswerfen entgegengesetzten Ende des Auswerfers 12 angebracht ist und eine Mittenöffnung 19 sowie zwei als Schlitze 20 ausgebildete Öffnungen aufweist. Die Schlitze bewirken eine Winkelversetzung der Planscheibe 18 relativ zu Bolzen (nicht gezeigt) für deren Befestigung am Deckel 16. Die Öffnung 19 der Planscheibe 18 wirkt mit dem Ende des Auswerfers 12 zusammen.
Das Verstellwerk 8 a (Fig. 1) zum Längsverstellen der Matrize 4 a umfaßt eine Zahnstange 11 a und vier Auswerfer 12 a. Jeder Auswerfer 12 a weist an seiner Außenfläche ein Sägengewinde auf, das ins Innengewinde eines Zahnrades 13 a eingreift, dessen Außenzähne mit den Zähnen der Zahnstange 11 a in Eingriff kommen. Im Gehäuse 10 a ist eine Tragplatte 14 a starr befestigt, in welcher in Wälzlagern 15 a vier Zahnräder 13 a gelagert sind, wobei jedes Zahnrad 13 a durch einen Deckel 16 a abgeschlossen ist, in den Wälzlager 17 a eingebaut sind.
Die Maschine enthält ein Mittel zur Einstellung des Ausfahrens 12 a (Fig. 3), das als Planscheibe 18 a ausgeführt ist, die an dem dem Auswerfen entgegengesetzten Ende des Auswerfers 12 a angebracht ist und eine Mittenöffnung 19 a, sowie zwei als Schlitze 20 a ausgebildete Öffnungen ausweist. Die Schlitze sorgen für eine Winkelversetzung der Planscheibe 18 a relativ zu Bolzen (nicht gezeigt) für deren Befestigung am Deckel 16 a. Die Öffnung 19 a wirkt mit dem Ende des Auswerfers 12 a zusammen.
Die Zahnstange 11 (Fig. 2) weist an einem ihrer Enden einen Schäkel 21 mit einer Öffnung 22 für die Verbindung mit der Stange 23 eines Kraftzylinders (nicht gezeigt) mittels einer Achse 24 (Fig. 2) auf und ist mit einem Glied 25 versehen, welches mit der anderen Zahnstange 11 a (Fig. 1) kinematisch gekoppelt ist. Das Glied 25 (Fig. 2) ist durch zwei Zahnräder 26, 26′ gebildet, die symmetrisch relativ zur Längsachse der Zahnstange 11 angeordnet sind und in diese eingreifen. Jedes Zahnrad 26, 26′ ist jeweils an dem einen Ende einer Welle 27, 27′ starr befestigt. Das anderere Ende der Welle 27 (Fig. 4) ist mittels einer lösbaren Klauenkupplung 28 mit der anderen Welle 27a verbunden. An dem anderen Ende der Welle 27 a (Fig. 3) ist ein Zahnrad 26 a starr befestigt, das mit der Zahnstange 11 a im Eingriff steht. Das andere Ende der Welle 27 (Fig. 4) ist mittels einer lösbaren Klauenkupplung 29 mit der Welle 27a verbunden. An dem anderen Ende der Welle 27a (Fig. 3) ist ein Zahnrad 26a starr befestigt, das in die Zahnstange 11 a eingreift. Die Zahnräder 26 a, 26a sind symmetrisch relativ zur Längsachse der Zahnstange 11 a angeordnet.
Der fahrbare Wagen 6 (Fig. 1) trägt die an der Traverse 7 a befestigte Matrize 4 a und das Gehäuse 10 a mit dem darin untergebrachten Verstellwerk 8 a zum Längsverstellen der Matrize 4 a.
An einem Ende des Wagens 6 ist eine Konsole 30 befestigt, die mit der Stange 31 eines Kraftzylinders 32 gelenkig verbunden ist, der am Bett 1 starr befestigt ist. An dem anderen Ende des Wagens 6 ist eine als Stift 33 ausgeführte Raste vorgesehen. Im Untersatz 2 befindet sich eine Hülse 34. Beim vorläufigen Heranrücken der Matrizen mündet der Stift 33 in die Hülse 34 ein und sorgt für die Arretierung der Matrizen 4, 4 a.
Vier Räder (Fig. 5) des fahrbaren Wagens 6 rollen auf zwei als Schienen ausgebildete Führungen 36. Jedes Rad 35 ist in Lagern 37 gelagert, die auf eine Exzenterwelle 38 aufgesetzt und durch Hülsen 39 für die Verhinderung einer Längsverschiebung des Rades auf der Welle befestigt sind. An einem Ende jeder Exzenterwelle 38 sitzt eine Scheibe 40, deren Mittenöffnung 41 mit dem Ende der Welle zusammenwirkt. Jede Scheibe 40 sichert jede Exzenterwelle 38 gegen ein Durchdrehen. Die letztere weist eine Eintrittsöffnung 42 in Form eines Hexaeders auf. Jede Exzenterwelle 38 sorgt für eine Höhenverstellung des Wagens 6. Alle Scheiben 40 sind am Gehäuse des fahrbaren Wagens 6 mit Bolzen (nicht gezeigt) befestigt.
Die Verdrängungsgußmaschine besitzt vier Seitenbecken 43, 43 a sowie 44, 44 a (Fig. 4) mit einer Teilfuge, die sich mit der der Matrizen 4, 4 a deckt. Die Backen 43, 44 sind an dem unbeweglichen Teil des tragenden Zwischenelementes 3 (Fig. 1) und dem Gehäuse 10 (Fig. 4) befestigt. Die Backen 43 a, 44 a sind am Gehäuse 10 a und dem fahrbaren Wagen 6 (Fig. 1) starr befestigt.
An der Trennfuge der Backen 43 (Fig. 1) und 43 a ist ein Eingußsystem 45 angeordnet.
Schlösser 46 verhindern das Öffnen der Matrize 4 a, der Backen 43 a, 44 a des Gehäuses 10 a, die durch den Wagen 6 getragen werden (Fig. 1), relativ zur Matrize 4 (Fig. 4), den Backen 43, 44 und dem Gehäuse 10.
Die Verdrängungsmaschine funktioniert wie folgt.
Das vorläufige Zusammenrücken der Matrizen 4, 4 a erfolgt durch Kraftzylinder 32 (Fig. 1). Seine Stange 31 bewegt über die Konsole 30 den fahrbaren Wagen 6 auf den beiden Führungen 36 solange, bis der Stift 33 in die Hülse 34 einmündet. Dann werden die Schlösser 46 (Fig. 4) geschlossen. Das vorläufige Zusammenrücken der Matrizen endet damit. Ein schmelzflüssiges NE-Metall wir nun über das Eingußsystem 45 in dem als Metallaufnahmegefäß bezeichneten Hohlraum gegossen, der durch die Wände der Matrizen 4, 4 a, die Backen 43, 43 a, 44, 44 a den Untersatz 2 (Fig. 1) und die Seitenfläche des Kerns 5 begrenzt ist. Anschließend findet das endgültige Zusammenrücken der Matrizen 4, 4 a statt. Von der Stange 23 (Fig. 2) des Kraftzylinders (nicht gezeigt) wird die Bewegung auf die Zahnstange 11 übertragen. Die Zähne der Zahnstange 11 wirken mit denen der Zahnräder 13 zusammen. Das Innengewinde der Zahnräder 16 (Fig. 11) wirkt mit dem äußeren Sägengewinde der Auswerfer 12 zusammen und bewegt diese in Längsrichtung. Die Auswerfer 12 verschieben dabei die Matrize 4, indem sie auf die Traverse 7 einwirken, in Längsrichtung, also zum Kern 5 hin.
Parallel dazu wirken die Zähne der Zahnstange 11 (Fig. 2) mit denen der Zahnräder 26, 26′ zusammen. Das Zahnrad 26 überträgt über die Welle 27 (Fig. 4) und die lösbare Klauenkupplung 28 die Bewegung auf die Welle 27 a und entsprechend das Zahnrad 26′ über die Welle 27′ und die lösbare Klauenkupplung 29 auf die Welle 27a. Die Zahnräder 26 a (Fig. 3) und 26a, die jeweils an den Enden der Wellen 27 a und 27a sitzen, wirken mit ihren Zähnen mit denen der Zahnstange 11 a zusammen und bewegen diese in Längsrichtung. Während der Bewegung wirken die Zähne der Zahnstange 11 a mit den Zähnen der Zahnräder 13 a zusammen. Das Innengewinde der Zahnräder 13 a (Fig. 1) wirkt mit dem Außengewinde der Auswerfer 12 a zusammen und verschiebt diese in Längsrichtung.
Die Enden der Auswerfer 12 a, indem sie auf die Traverse 7 a einwirken, bewegen die Matrize 4 a in Längsrichtung zum Kern 5 hin. Beim Zusammenrücken der Matrizen 4,4 a wird die Schmelze nach oben verdrängt und somit ein Gußstück hergestellt.
Dank dieser konstruktiven Ausführung der Verdrängungsgußmaschine wird eine Durchbiegung der Matrizen sowie der Verschleiß des Bettes und der Seitenbacken vermindert und die Gestaltungsgenauigkeit des Gußstücks erhöht. Dies wird durch die Erhöhung der Anzahl der Angriffspunkte, d.h. die gleichmäßige Verteilung der Verdrängungskraft über die Matrizenebene erzielt. Im Kraftangriffspunkt ist die Durchbiegung gleich Null. Weil sich die Anzahl der Punkte erhöht hat, in denen keine Durchbiegung zu verzeichnen ist, ist folglich die größtmögliche Durchbiegung erst zwischen diesen Punkten möglich. Diese Durchbiegung ist jedoch viel geringer, da der Abstand zwischen den Kraftangriffspunkten verringert ist. Der Einsatz des fahrbaren Wagens ermöglicht eine bessere Betriebssicherheit der Maschine dank einer Verkürzung der Gleitebene der Matrizen, eine Verminderung der Maschinenabmessungen und eine Verkürzung des Zyklogramms der Arbeit der Maschine.
Die Masse und die Abmessungen der erfindungsgemäßen Verdrängungsgußmaschine sind durch eine kompakte Ausführung des Verstellwerks zum Längsverstellen der Matrizen und eine Verminderung der Antriebszahl wesentlich verringert.

Claims (7)

1. Verdrängungsgußmaschine mit
  • - einer Grundplatte (1),
  • - einer daran befestigten Sohle (2) zur Aufnahme des Kerns,
  • - einem auf der Grundplatte (1) mit Hilfe eines Antriebs verschiebbar angeordneten zweiteiligen Zwischenelements (3) an dem jeweils ein Gehäuse (10, 10 a) zur Aufnahme eines Verstellwerks (8, 8 a) befestigt ist,
  • - zwei relativ zum Kern (5) bewegbaren Formhälften (4, 4 a), die über Aufspannplatten (7, 7 a) jeweils mit einem Verstellwerk (8, 8 a) verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
  • - das Zwischenelement (3) aus einem an der Grundplatte (1) befestigten Teil und einem verschiebbaren Teil besteht,
  • - jedes Verstellwerk (8, 8 a) durch
  • - eine Zahnstange (11, 11 a) und
  • - vier Stößel (12, 12 a) mit einem Außengewinde gebildet wird, das in das Innengewinde eines Zahnrads (13, 13 a) eingreift, dessen Außenzähne mit der Zahnstange (11, 11 a) im Eingriff stehen,
  • - die Zahnstange (11) eines Verstellwerks (8) über eine Stange (23) mit einem Antriebszylinder verbunden ist und
  • - die Zahnstangen (11, 11 a) der beiden Verstellwerke (8, 8 a) über eine Zahnradanordnung (25) kinematisch gekoppelt sind.
2. Verdrängungsgußmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnradanordnung (25) zwei in die Zahnstange (11) eingreifende Zahnräder (26, 26′) aufweist die jeweils an einem Ende einer Welle (27, 27′) befestigt sind, deren anderes Ende mittels einer lösbaren Kupplung (28, 29) mit einem Ende einer weiteren Welle (27 a, 27a) verbunden ist, an deren anderem Ende ein Zahnrad (26 a, 26a) befestigt ist, das in die andere Zahnstange (11 a) eingreift.
3. Verdrängungsgußmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Teil des Zwischenelements (3), ein Wagen (6) ist, der an einem Ende mit der Stange (31) eines Kraftzylinders (32) verbunden ist und der am anderen Ende einen Stift (33) zur Zentrierung aufweist.
4. Verdrängungsgußmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Rad (35) des Wagens (6) auf einer Exzenterwelle (38) sitzt.
5. Verdrängungsgußmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stößel (12, 12 a) eine Vorrichtung zur Voreinstellung seines Ausfahrens aus dem Gehäuse (10, 10 a) aufweist.
6. Verdrängungsgußmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Voreinstellung des Ausfahrens eines Stößels (12, 12 a) eine Planscheibe (18, 18 a) ist, die mit ihrer Mittenöffnung (19, 19a) mit dem dem Auswerfen entgegengesetzten Ende des Stößels (12, 12 a) zusammenwirkt und zwei als Schlitze (20, 20 a) gestaltete Öffnungen aufweist, in die Bolzen zur Festlegung der Planscheibe (18, 18 a) an einem ortsfesten Element des Verstellwerkes (8, 8 a) eingehen.
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