DE32299C - Verfahren und Maschine zum Schleifen von Leisten - Google Patents
Verfahren und Maschine zum Schleifen von LeistenInfo
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- DE32299C DE32299C DENDAT32299D DE32299DA DE32299C DE 32299 C DE32299 C DE 32299C DE NDAT32299 D DENDAT32299 D DE NDAT32299D DE 32299D A DE32299D A DE 32299DA DE 32299 C DE32299 C DE 32299C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B21/00—Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor
- B24B21/004—Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor using abrasive rolled strips
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
fAISERLICHES
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67: Schleifen und Poliren.
TH. DAVIDS in HANNOVER. Verfahren und Maschine zum Schleifen von Leisten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom at). Januar 1885 ab.
Die auf beiliegender Zeichnung in den Fig. 1 bis 3 in Seiten-, Vorder- und Oberansicht dargestellte
Schleifvorrichtung für Leisten etc. dient für flache oder profilirte Leisten von Holz,
Metall oder anderem Material und besteht aus einem Schlitten S, welcher in den seitlichen
Führungen F durch geeignete Mittel über den zu schleifenden Leisten hin- und herbewegt
wird. In den Figuren ist angenommen, dafs die Bewegung durch die mit einer Kurbel verbundene
Pleuelstange L erfolgt, welche auf der in den Lagern H befindlichen Welle J befestigt
ist. Ferner ist der gezeichnete Apparat für zwei Leisten G G eingerichtet, welche zwischen
F in einer den Profilen angepafsten Art und Weise so befestigt werden, dafs ein Verschieben
seitlich oder nach oben oder unten nicht möglich ist.
Die Leisten können beim Schleifen entweder ruhen oder sich in der Längenrichtung fortschieben.
In den Fallen, wo j wie bei Holzleisten, das Schleifen direct nach dem Profiliren
oder Flächen derselben auf der Hobelmaschine staufinden kann, ist für die Fortschiebung derselben
in der Liingenrichtung keine besondere Einrichtung nöthig. In den anderen Fällen
können dazu die bekannten Mittel, als Walzen etc., in Anwendung kommen. Da dies aber für
die vorliegende Erfindung unwesentlich ist, so ist in der Zeichnung keine Rücksicht darauf
genommen, sondern der Schleifapparat an sich ausgeführt. , ' .
Zum Schleifen dienen Streifen T von Papier, Gewebe, Leder etc., auf welche das Schleifmittel,
als Glas, Schmirgel, Sand etc., in Pulverform in bekannter Weise befestigt wird. Die
Streifen müssen sich den Contouren des Profils genau anschmiegen können, damit letzteres
gleichmäfsig bearbeitet wird. Hierzu bedarf es eines Druckmittels, um die Streifen den Contouren
auf einer dem Schleif- und Leistenmaterial angemessenen Länge, genau anzupassen, und
mufs, um den Schleifprocefs continuirlich zu machen, diese arbeitende Fläche der Streifen
sich selbsttätig erneuern.
Zur Erreichung dieses Zweckes liegen in Vertiefungen des Schlittens 5 Druckstücke P
von Kork, Holz oder ähnlichem Material, deren untere Flächen das Profil der Leisten genau
ausfüllen. Die Stücke P sind für das gute Auflager der Streifen an beiden Enden angemessen
abgeschrägt. Ueber P liegen Eisenplatten Q, auf welche Druckschrauben R wirken, deren
Muttern R1 in S liegen. Wo der von R auf
Q. und P ausgeübte Druck elastisch sein mufs, können zwischen Q. und R Federn P1 oder
Gummiklötzchen eingeschalten werden.
Die Streifen T, deren Breite durch das Leistenprofil bestimmt wird, sind auf Rollen M
mit Rändern M1 gewickelt. Sie werden von da über die Leitrollen O und unter den Druckstücken P her über die Leitrollen O1 zwischen
die Einzugswalzen U und CZ1 geführt, durch
deren Drehung sie sich von M abwickeln und die Arbeitsfläche stetig erneuern. Die Geschwindigkeit
dieser Eigenbewegung der Streifen in ihrer Längsrichtung wird durch die beim Schleifen eintretende Abnutzung derselben bedingt
und richtet sich nach den jedesmaligen Verhältnissen. Die Drehung von U kann durch
die Hand geschehen, erfolgt aber am besten selbstthätig und ohne Zuthun des Arbeiters,
und zwar entweder durch ein auf U wirkendes Federwerk bekannter Construction oder
durch Reibung oder Zahnsperrwerke. Letztere sind hier angenommen, und zwar sitzen auf U
xwei Sperrräder V F, in deren Zähne die Zug- und Rückhaltklinken W und W1 greifen.
Erstere befinden sich an Armen K auf der Welle J und bewirken durch die schwingende
Bewegung der Pleuelstange L die Bewegung von V. Die Klinken W1 sitzen lose auf den
Enden von J.
Der zum Einziehen der Streifen zwischen den Walzen U und Ux nöthige Druck wird
durch Druckschrauben U2 bewirkt.
Die abgenutzten Streifen wickeln sich auf die Welle .v, welche von U durch Schnur jy
und Scheiben Y Y1 bewegt werden. Mit dem
Mafse der Aufwickelung nimmt das Schleifen der Schnur auf 1^1 zu.
Damit die Streifen T eine den Verhältnissen angemessene Spannung erhalten, werden die
Rollen AI an ihren Rändern M1 passend gebremst.
In der Zeichnung ist an den Lagern N ein Plättchen m befestigt, welches durch die
Schrauben η gegen M1 geprefst wird.
. 4
Claims (2)
- : Patent-Ansprüche:ι . Das Schleifen flacher oder profilirter Leisten von Holz, Metall oder anderem Material durch Flächen, welche in der Längsrichtung der Leisten abwechselnd vor- und zurückbewegt werden, und welche mit Streifen oder Bändern aus Papier, Gewebe, Leder etc., worauf das Schleifmittel, als Glas, Schmirgel, Sand etc., in bekannter Weise fixirt ist, bekleidet sind, und welche gegen die Leisten geprefst werden und behufs Erneuerung der wirksamen Theile eine Eigenbewegung in ihrer Längsrichtung erhalten.
- 2. Zur Ausführung des im Anspruch i. geschilderten Verfahrens der in den Fig. ι bis 3 abgebildete Schleifapparat, bestehend aus dem Schlitten 5 mit den DruckstUcken P, den Rollen M für die unbenutzten Theile der Schleifbä'nder jT, den Leitrollen O und O1, den Einzugswalzen U und U1 mit dem Zahngesperre V und K W W1 und der Walze χ zum Aufwickeln der benutzten Theile der Schleif bänder T.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE32299C true DE32299C (de) |
Family
ID=308327
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT32299D Expired - Lifetime DE32299C (de) | Verfahren und Maschine zum Schleifen von Leisten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE32299C (de) |
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