DE17522C - Einrichtungen zum Ueberspinnen elektrischer Leitungsdrähte - Google Patents
Einrichtungen zum Ueberspinnen elektrischer LeitungsdrähteInfo
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- DE17522C DE17522C DENDAT17522D DE17522DA DE17522C DE 17522 C DE17522 C DE 17522C DE NDAT17522 D DENDAT17522 D DE NDAT17522D DE 17522D A DE17522D A DE 17522DA DE 17522 C DE17522 C DE 17522C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B13/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
- H01B13/06—Insulating conductors or cables
- H01B13/08—Insulating conductors or cables by winding
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Manufacturing Of Electric Cables (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Z 4 S
Zum Umspinnen der Leitungsdrähte werden Bänder von lose gedrehtem Baumwollgarn
(Vorgespinnst etc.) verwendet.
Der zu umspinnende Draht wird vortheilhaft in der Weise vorbereitet, dafs man demselben
einen Schellacküberzug giebt, bevor man ihn mit der Faser umwickelt. Nach dem Umwickeln
wird derselbe erwärmt, wodurch der Schellack flüssig wird und die Fasern an demselben
ankleben.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt
Fig. ι eine Ansicht eines Leitungsdraht-Stückes Z, welches mit nur einem Band Z1
von parallel laufenden Baumwollfasern spiralförmig umwickelt ist,
Fig. 2 eine Ansicht eines solchen Drahtfctückes, um welches zwei solcher Bänder Z1
^md Z2 in abwechselnden Spiralen gewunden
sind,
Fig. 3 die Gesammtanordnung der Maschine,
Fig. 4 eine Seitenansicht, Fig. 5 eine halb durchschnittene Vorderansicht, Fig. 6 einen
Grundrifs der Maschine.
Fig. 7 ist ein centraler Schnitt durch den oberen Theil der Fig. 4.
Fig. 8 stellt links von der Mittellinie einen Grundrifs der Maschine und rechts einen Schnitt
nach x-x in Fig. 5 nach Wegnahme der Bandspule dar.
Das Gestell a, Fig. 3, trägt sämmtliche Arbeitstheile. der Maschine in doppelter Anzahl
und wird durch einen um die Schnurscheibe <23 am unteren Ende des Gestelles laufenden
Riemen a1 in Umdrehung versetzt. Der Draht b1
wird durch die hohle Spindel b hindurchgezogen und läuft über die Rolle P zu einer
Abzugvorrichtung, welche den Draht gleichmäfsig abzieht.
Die hohle Spindel b, Fig. 4 und 5, durch welche der Draht b1 hindurchgeht, sitzt auf der
Grundplatte bz des Gestelles.
Das Gestell α ist mit der Rolle «2 und den
• unteren Lagern des Spulenträgers aus einem Stück gegossen; ' an ihrem oberen Ende sind
die Gestellstücke a, Fig. 4, durch das Lager a3
mit einander verbunden, welches sich um das obere Ende der Spindel b legt. Die Platte c
ist am Kopf des Gestells α befestigt und mit Lagern für die oberen Zapfen des Spulenträgers
versehen. Der Spulenträger besteht aus dem leichten Rahmen d, welcher an einem Ende
an dem Zahnrad d1 befestigt ist. Die Nabe des letzteren bildet den Zapfen für das obere
Lager des Spulenträgers, dessen unterer Zapfen sich in einer Pfanne d"*1 in dem unteren Theil
des Gestelles α dreht. Innerhalb des Rahmens d sitzt der kurze Zapfen d3, auf welchen die
Spule e1 des Bandes e aufgesteckt ist.
Am Kopf der Spule ist eine aus Glas oder sonstigem, wenig Reibung erzeugenden Material
hergestellte Scheibe e2 befestigt, über deren Rand das Band geführt wird.
Die Nabe des Zahnrades d1 ist über der
Platte c zu einer viereckigen Büchse erweitert, in welcher die Walzen f und f1 gelagert sind.
Die Walze / wird mit Hülfe kleiner, an den Seiten der rechtwinkligen Büchse sitzender
Federn gegen die Walze f1 angeprefst. Diese Walzen werden durch die Drehung des Rades d
und des Spulenträgers durch die auf der Platte c sitzende innere Schnecke /s, in welche das
auf der Walze/1 sitzende Schneckenrad/2 ein-
Jf
greift, in Umdrehung versetzt. Die Nabe des Zahnrades d1 hat eine centrale, konische Oeffnung,
durch welche das Band nach den Walzen / und fl gelangt. Die eine oder beide
Walzen können mit Kautschuk überzogen sein, und beide sind durch die Räder /4 mit einander
verbunden.
Zwischen den Lagern a3 und der Platte c
ist ein Getriebe g aufgekeilt; in dieses und in das Zahnrad d1 greift das Wechselrad h ein,
so dafs, wenn das Gestell α und der Spulenträger sich um die feste Spindel b drehen,
der Spulenträger und die Walzen/ und fx sich in dem Gestell α drehen, und zwar in solcher
Richtung, dafs dabei das lose gedrehte Band e beim Verlassen der Rollen//1 aufgedreht wird.
Wenn man den Bundring b* losmacht und das Gestell so weit in die Höhe hebt, dafs das
Getriebe g sich über dem oberen Ende der Spindel b befindet, so kann man dieses Getriebe
wegnehmen und durch ein anderes ersetzen, um die Menge des zugeführten Bandes der Dicke des zu umspinnenden Drahtes b1
entsprechend reguliren zu können.
In Fig. 7 ist eine Form der Vorrichtung, mit Hülfe deren das Band dem Draht zugeführt
wird, dargestellt. Fig. 5 zeigt eine Abänderung dieser Vorrichtung.
Auf der Platte c sitzt der Rahmen z, mit welchem die Kopfplatte ζ'1 durch ein Scharnier
verbunden ist. In diesem Rahmen i sind die Walzen z'2 und z4 gelagert, um welche das endlose
Band ζ'6 läuft. In Lappen, welche an dem Deckel' ζ'1 festsitzen, sind die Walzen z'3 und z'5
gelagert, welche ein zweites endloses Band z'r bewegen. Die beiden gegenüber liegenden
Seiten der endlosen Bänder zs und z'7 werden
durch die gebogene Platte z'8, welche auch durch eine entsprechend angeordnete Walze
ersetzt werden kann, gegen einander geprefst. Man kann die Kopfplatte ix mit den Walzen z'3
und z'5 und ihrem endlosen Bande zurückschlagen, um das Band e, nachdem dasselbe
durch die Walzen/ und/1 gezogen worden ist, zwischen die beiden Bänder z6 und z7 zu legen
und dann an dem Draht befestigen zu können.
Die endlosen Bänder z6 und zT werden
durch das Getriebe/, Fig. 4, 6 und 8, bewegt, welches auf der senkrechten Welle J1 sitzt und
in das Rad d1 eingreift. Am oberen Ende der Welle/1 sitzt das Schneckenrad/2, welches die
auf der Walze z'2 sitzende Schnecke /3, Fig. 4
und 8, in Umdrehung versetzt.
Auf der rechten Seite der Fig. 7 ist eine Vorrichtung zum Ausbreiten des Bandes nach
dem Aufdrehen desselben dargestellt. Die stumpfe Messerschneide / drückt das Band über
die Riffeln und in die Rinnen der geriffelten Walze m, welche die Stelle der Walze z2 einnimmt,
während diese sich direct hinter jener befindet. Die Riffelwalze m, welche durch
Zahnräder mit der über ihr liegenden Walze z3 in Verbindung steht, erhält ihre Bewegung
ähnlich wie die Walze z2.
Auf der Welle der Riffelwalze m sitzen die beiden Scheiben m1 m\ von welchen jede so
viele Erhöhungen hat, als Riffeln in der Walze m vorhanden sind. Diese Scheiben wirken gegen
Stifte, welche von den Seiten des Gleitstückes abstehen, das die stumpfe Messerschneide /
trägt. Jedesmal, wenn die Stifte in eine Vertiefung der Scheiben m * fallen, wird das Messer
durch die Feder Z1 in eine Rinne der Walze m eingedrückt; mit Hülfe einer auf der Stange P sitzenden Mutter wird die Bewegung des Messers regulirt.
durch die Feder Z1 in eine Rinne der Walze m eingedrückt; mit Hülfe einer auf der Stange P sitzenden Mutter wird die Bewegung des Messers regulirt.
Die endlosen Bänder z6 und z7, welche das Band e von der Riffelwalze nach dem Draht b1
führen, haben eine etwas gröfsere Umfangsgeschwindigkeit, als die Walze m, so dafs sie
einen kleinen Zug auf das Band e ausüben und hierdurch die Wellen, welche sich durch
den Druck des Messers gebildet haben, wieder aufheben. Die eben beschriebene Vorrichtung
zum Ausbreiten des Bandes ist nur dann erforderlich, wenn man Bänder von gröfserer
Breite verwendet; schmale Bänder legen sich von selbst flach. Man kann auch das Ausbreiten
des Bandes dadurch bewirken, dafs man einzelne Walzen in der Mitte nach Art eines
Fasses ausbaucht.
Fig. 7 zeigt auf jeder Seite eine besondere Art der Abzugsvorrichtung.
An Stelle der endlosen Bänder z6 und
kann man auch eine Reihe von Walzen η und nl, welche durch Zahnräder ?z2 bewegt werden, anwenden, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist.
kann man auch eine Reihe von Walzen η und nl, welche durch Zahnräder ?z2 bewegt werden, anwenden, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Einrichtungen zum Abziehen, Breitlegen und Weiterführen des zum Ueberspinnen verwendeten baumwollenen Vorgespinnstes.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE17522C true DE17522C (de) |
Family
ID=294453
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT17522D Active DE17522C (de) | Einrichtungen zum Ueberspinnen elektrischer Leitungsdrähte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE17522C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1086389B (de) * | 1952-11-11 | 1960-08-04 | British Insulated Callenders | Umspinnmaschine fuer Baender od. dgl. |
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- DE DENDAT17522D patent/DE17522C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1086389B (de) * | 1952-11-11 | 1960-08-04 | British Insulated Callenders | Umspinnmaschine fuer Baender od. dgl. |
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