DE322882C - Markenaufkleber, bei dem nacheinander die Zufuehrung eines Markenstreifens an die Klebestelle, das Abschneiden der aufzuklebenden Marke vom Markenstreifen und das Aufkleben der Marke erfolgt - Google Patents

Markenaufkleber, bei dem nacheinander die Zufuehrung eines Markenstreifens an die Klebestelle, das Abschneiden der aufzuklebenden Marke vom Markenstreifen und das Aufkleben der Marke erfolgt

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DE322882C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C11/00Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles
    • B65C11/04Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels
    • B65C11/043Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels modified for the application of labels to articles
    • B65C11/046Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels modified for the application of labels to articles label feeding from strips

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  • Labeling Devices (AREA)

Description

  • Markenaufkleber, bei dem nacheinander die Zuführung eines Markenstreifens an die Klebestelle, das Abschneiden der aufzuklebenden Marke vom Markenstreifen und das Aufkleben der Marke erfolgt. Anfeuchter an Markenaufklebevorrichtungen, die beim Nichtgebrauch die Unterlage nicht berühren und deren Bewegungen aus zwei- getrennten Hüben' zusammengesetzt sind, sind, ebenso bekannt, wie zu beiden Seiten des Markenstreifens angeordnete, auf einem verschiebbaren Wagen sitzende Vorschubmittel, die gegebenenfalls versetzt zueinander vorgesehen sein können, um eine doppelte Sicherheit für das Eingreifen der Finger genannter Mittel zu gewährleisten. Ebenso sind Markenaufkleber bekannt, bei denen der seitliche Abstand der Vorschubv orrichtung von dem Anfeuchter infolge der starren Verbindung beider Teile in wagerechter Richtung immer der gleiclie bleibt.
  • Gegenüber diesen bekannten Markenaufklebern kennzeichnet sich der Markenaufkleber gemäß der Erfindung dadurch, daß auf dem Greiferschlitten zur Verschiebung des Markenstreifens ein ein zusätzliches Weiterschalten des Markenstreifens veranlassender ausschwingbarer Finger drehbar gelagert ist, der beim Beginn der Bewegung des Greiferschlittens vom Markenstreifen abgehoben bleibt und nach einer kurzen Vorwärtsverschiebung des Creiferschlittens den Markenstreifen zwischen sich. und- einer auf der unteren Seite des Markenstreifens befindlichen Platte festklemmt. Diese Anordnung gewährt die Sicherheit, daß bei etwaigem Versagen zweier die eigentliche Weiterschaltung des Markenstreifens veranlassender federnder Klauen diese Weiterschaltung dennoch erfolgt. -Der neue Markenaufkleber arbeitet in bekannter Weise mit gezackten den Markenstreifen zwischen seitlichen Randführungen hinbewegenden Klauen oder Greifern. Diese Klauen oder Greifer sind gemäß der Erfindung so angeordnet, daß sie auf der oberen und unteren Seite des Markenstreifens so lange wirkungslos Weiterrutschen, bis sie an eine Reihe von Durchlochungen im Markenstreifen herantreten, in diese einfallen und den Markenstreifen bis zur Befeuchtungs-und Anklebestelle weiterschieben.
  • Im Gegensatz zu zwei nadelartigen Spitzen, die, gleichviel ob sich ihnen Durchlochungen darbieten oder nicht, in; den Markenstreifen eindringen, werden beiderseits des Markenstreifens angeordnete gezackte Klauen oder Greifer die an sie herantretende Lochreihe schwer verpassen. Der auf dem Greif:erschlitten zur Verschiebung des Markenstreifens dienende, drehbar gelagerte ausschwingbare Finger, der ein zusätzliches Weiterschalten des Markenstreifens veranlaßt, hat den Vorteil, daß er erst zur Wirkung gelangt, nachdem die das eigentliche Fortschalten -des Markenstreifens veranlassenden Greifer oder Klauen in der Länge des Bruchteiles eines Millimeters über die Lochreihe hinweggegangen sind. Hiermit ist der Vorteil verbunden, daß eine aufzuklebende Marke durch den Druckfinger nur auf die Breite dieses Bruchteiles eines Millimeters beschädigt wird, wohingegen die nachfolgende Marke unbeschädigt bleibt.
  • Der neue Markenaufkleber ist in Fig. i in Seitenansicht in einer Ausführung dargestellt.
  • Fig. 2 zeigt in gleicher Ansicht denjenigen Teil des Markenaufklebers, der den Anfeuchter in Bewegung setzt, wenn gerade der Stempel seine Abwärtsbewegung begonnen hat.
  • Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt und Fig.4 eine Draufsicht der Märkenstreifenzuführungsvorrichtung von unten mit weggenommener Unterplatte.
  • Der entgegen der Wirkung der Schraubenfeder 2 nach- abwärts gedrückte Stempel i veranlaßt zunächst ein Ausschwingen des mit Längsschlitz 5 versehenen Hebels 3 nach links (Fig. i) durch den Zapfen 4. Der Hebel 3 verschiebt durch seine lose Verbindung 6 mit dem Schlitten 7 diesen nach links auf die Länge der kleinen Schlitze 8 für die Zapfen 9 am Schieber 15, wobei der Anschlag io am Schlitten 7 nach links verschoben wird und sich seitlich von dem am Wasserkasten 12 vorstehenden Stift i i einstellt. Dadurch wird der Wasserkasten 12 entriegelt und um den Zapfen 13 durch die Spannung der Feder 14 gekippt, die mit ihrem einen Ende am Stift i i und mit ihrem anderen Ende am Schieber 15 befestigt ist, der auch den Drehzapfen 13 trägt. Die Dochte 16 in den Röhren 17 des Wasserkastens 12 werden niederbewegt und berühren die zu befeuchtende Iäläche. Bei weiterem Niederdrücken des= Stempels sind die Zapfen 9 an die Enden der Schlitze 8 herangetreten, und der Schieber 15 wird bei der Weiterbewegung des. Schlittens 7 mitgenommen, der sich dann in -.der vollen Länge der Schlitze 18 auf den am Hauptgestell des Aufklebers befestigten Zapfen i9 verschiebt. Während dieser Verschiebung wird der Wasserkasten 12 mit dem Anfeuchter 16 um die Länge des Schlitzes 18 nach links verschoben und daß Papier angefeuchtet. Beim Antreffen des Stiftes 2o- des Wasserkastens gegen die ortsfeste Kante 21 werden '' der Wasserkasten wieder in seine normale Lage zurückgekippt und der Stift ii wieder .in die Höhe des Anschlages io verriegelt.
  • Während eines Teiles der Niederwärtsbewegung des Stempels hat gleichzeitig der hintere Teil des Schiebers 15 die Weiterschaltung des Markenstreifens z2 bewirkt, der von der im Rahmen 23X gelagerten Vorratswalze 23 abläuft. Diese Weiterschaltung erfolgt in folgender Weise: In den Schlitz eines am Schieber 15 vorspringenden Teiles 24 ragt ein Stift 25 im Greiferschlitten 26 (Fig. 3 und 4) ein, der die Vorrichtung zum Weiterschalten des Markenstreifens enthält und in Schlitzen des Rahmens 23X gleiten kann. Genannte Vorrichtung zum Weiterschalten besteht aus zwei gezahnten federnden Klauen 27, 28, die durch die Federn 29, 30 gegeneinander gedrückt werden und- in die Lochreihe zwischen je zwei Marken eingreifen. Zum zusätzlichen Weiterschalten des Markenstreifens dient ein hin und her bewegter Finger 32, der am äußersten rechten Ende des Schlittenhubes durch die querliegende Platte 33 - vom Markenstreifen 22 abgehoben gehalten wird, dagegen von der Schraubenfeder 34 auf den Markenstreifen gerade in dem Augenblick niedergedrückt wird, wo letzterer genügend weit nach links bewegt ist, um von der Platte 33 abzurutschen. Der Markenstreifen wird auf diese Weise zwischen dem Finger 32 und der unteren Platte 35 festgeklemmt. Dadurch ist das Weiterschalten des Markenstreifens ein doppelt sicheres, weil, selbst wenn die Klauen 27, 28 eine Lochreihe zwischen je zwei Marken verpassen, schon nach einer kurzen Längsbewegung des Greiferschlittens 26 der Finger 32 zur Wirkung gelangt und den Markenstreifen 22 vorschiebt. Dieser Streifen wird zwischen den beiden Leitblechen 36, 3.7 weiter bewegt, die zwischen der Platte 33 auf der einen Seite und der an der unteren Abschlußplatte 39 befestigten Feder 38 auf. der. anderen Seite durch Federn zusammengedrückt werden. - Der Federdruck wird so geregelt, daß der Markenstreifen zwar bequem weitergeschaltet, aber derart festgehalten wird, daß er während der Rückwärtsbewegung des Schlittens 26 nicht zurückgezogen werden kann.
  • Ist der Stempel so weit niedergedrückt, daß der Zapfen ¢ an die Stelle 40 im Schlitz 5 gelangt; so hört die Bewegung zum Anfeuchten und Weiterschalten auf, und in bekannter Weise kommt der mit einem Messer 42 und einer Type 43 besetzte Presserfuß 41 auf die letzte Marke im Streifen zu liegen. Das Messer 42 wirkt zusammen mit der federnden Klinge 44, wodurch die Marke abgetrennt wird. Der Presserfuß drückt die abgetrennte Marke auf die vorher befeuchtete Fläche auf, um mit seiner Type die Markenfläche abzustempeln. Die am Arm 45 schwingende Anfärberolle 46 wird entgegen der Blattfeder 47 aus der Bahn des nach abwärts sieh bewegenden Stempels herausbewegt und färbt die Type ein.
  • Bei jedesmaligem Niedergang des Stempels wird eine Zählvorrichtung 48 einmal in Gang gesetzt. Ein am Gestell der Maschine drehbar befestigter Sperrkegel 49 (Fig. i) wird durch die Schraubenfeder 5o in senkrechter Stellung gehalten. Am Schlitten 7 sind die Zähne 5, gebildet, in die der Sperrkegel q9 einfällt; ist dieser in die Zähne 5 i eingetreten, so kann der Schlitten 7 nicht entgegengesetzt verschoben werden. Infolgedessen kann der einmal niedergedrückte Stempel nicht wieder zurückgezogen werden,, ehe er nicht die Vorwärtsschaltung des Markenstreifens völlig vollendet hat; ist der Stempel angehoben, so muß er _dann auch bis zum oberen Ende seines Hubes emporgezogen werden, ehe er sich wieder niederdrücken läßt.
  • Die in Fig. q. ersichtliche, in der Grundplatte der Vorrichtung vorgesehene Lehre 58 unterstützt den mit dem Aufkleben der Marken Beauftragten darin, die Marken immer an die richtige Stelle zu bringen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Markenaufkleber, bei dem nacheinander die Zuführung eines Markenstreifens an die Klebestelle, das Abschneidcn der aufzuklebenden Marke vom Markenstreifen und das Aufkleben der Marke erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Greiferschlitten (26) zur Verschiebung des Markenstreifens ein ein zusätzliches Weiterschalten des Markenstreifens veranlassender ausschwingbarer Finger (3z) drehbar gelagert ist, der beim Beginn der Schlittenbewegung vom Markenstreifen abgehoben bleibt und nach einer kurzen Vorwärtsverschiebung des Greiferschlittens (26) den Markenstreifen .zwischen sich und einer auf der unteren Seite des Markenstreifens befindlichen Platte (35) derart festklemmt, daß bei etwaigem Versagen zweier die eigentliche Weiterschaltung des Markenstreifens veranlassender federnder Klauen (27, 28) die Weiterschaltung dennoch erfolgt. .
  2. 2. Markenaufkleber nach Patentanspruch i mit gezackten, den Markenstreifen zwischen seitlichen Randführungen hinbewegenden Klauen oder Greifern, dadurch gekennzeichnet, daß diese Klauen oder Greifer (27; 28) auf der oberen und unteren Seite des Markenstreifens wirkungslos so lange -,veiterrutschen, bis sie an eine Reihe von Durchlochungen im Markenstreifen herantreten, in diese einfallen und den Markenstreifen bis zur Befeuchtungs- und Aufklebestelle weiter schieben.
DE1913322882D 1913-11-09 1913-11-09 Markenaufkleber, bei dem nacheinander die Zufuehrung eines Markenstreifens an die Klebestelle, das Abschneiden der aufzuklebenden Marke vom Markenstreifen und das Aufkleben der Marke erfolgt Expired DE322882C (de)

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