DE322661C - Rechenmaschine zur Ausfuehrung der vier Grundrechnungsarten - Google Patents

Rechenmaschine zur Ausfuehrung der vier Grundrechnungsarten

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DE322661C
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    • G06C23/04Driving mechanisms for functional elements of pin carriage, e.g. for step-by-step movement

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Description

  • Rechenmaschine zur Ausführung der vier Grundrechnungsarten. Die Erfindung bezieht sich auf Rechenmaschinen zur Ausführung der vier Grundrechnungsarten. Es ist bei Rechenmaschinen bekannt, ein Wendegetriebe anzuordnen, durch dessen Umschaltung der Drehsinn der Zählerwelle zwecks Ausübung von Additions-oder Subtraktionsoperationen umgekehrt werden kann. Ferner ist es auch nicht mehr neu, bei Rechenmaschinen Reibungsgetriebe mit senkrecht aufeinanderstehenden Reibungsrädern anzuordnen, bei denen durch Verschiebung des kleineren Reibungsrades ein Übersetzungsverhältnis erzielt werden kann. Diese beiden an sich bekannten Aggregate vereinigt die Erfindung in baulich einfacher Weise derart, daß die Ausführung sämtlicher vier Grundrechnungsarten mit nur einer Tastenreihe und lediglich durch Niederdrücken der einzelnen Tasten ermöglicht wird. Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß auf der durch Niederdrücken gezahnter Tasten beeinflußten Antriebswelle ein an sich bekanntes Wendegetriebe sitzt, dessen Zwischenrad Unmittelbar auf der Achse einer Friktionsscheibe angeordnet ist, das seine Bewegung in bekannter Weise auf ein verschiebbares, mit ihm zusammenarbeitendes zweites Friktionsrad überträgt, welches den Wert _ der niedergedrückten Taste nach Größe und Sinn auf die Antriebsmechanismen der Zählwerke weiterleitet. Ferner gestattet die Recheniuaschine nach der Erfindung, daß die Zahlen eines jeweiligen Zahlengebildes wie beim Schreiben nacheinander durch Drücken der Schalttasten in die Zählwerke eingeleitet werden können.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht mit einem Zählwerk für zehnstellige Zahlen: Fig. i ist ein Längsschnitt nach Linie ALB der Fig. 3. Fig. 2 ist ein teilweiser Längsschnitt bzw. Aufriß mit abgenommener Längswand nach Linie C-D der Fig. 3. Fig.3 ist eine Draufsicht mit teilweise abgenommener Deckwand und teilweisem Schnitt durch die Achsen. Fig. 4. ist ein Querschnitt nach -Linie E-F der Fig. r, mit Auslassung des Zählwerks bei normaler Tastenstellung und Stellung des Zahlenreihenschiebers bei eingeschaltetem Kegelrad.
  • Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie G-H der Fig. r mit Auslassung des Zählwerks bei Stellung der Schalttaste in der tiefsten Lage und Stellung des Zahlenreihenschiebers während seines Überspringens auf das nächstfolgende Kegelrad.
  • Fig. 6 ist ein Querschnitt nach Linie T-K der Fig. 2 unter Weglassung" der Schalttasten und des Zahlenreihenschiebers bei Lage des Zählwerks in Nullstellung.
  • Fig. 7 ist eine Längenansicht der. Zehnerübertragung zwischen den einzelnen Achsen des Zählwerks, und Fig.8 eine Seitenansicht derselben in Be- i triebsstellung.
  • Fig. 9 ist ein Querschnitt nach Linie L-lll der Fig. 3.
  • In einem Gehäuse i ist eine Zahnachse z mit durchlaufender Zahnung in den Lagern 3 I drehbar angeordnet, in die neun Schalt- I tasten 4 eingreifen können, die in der Deckwand des Gehäuses i und der Führungsplatte 5 geführt sind. Die zehnte Schalttaste 4 für die Zahl Null besitzt keine Zahnung. Die Schalttasten 4 für die Zahlen i bis 9 sind gezahnt, und zwar ist das Verhältnis- der Anzahl der Zähne 1 : 2, i : 3, 1 : 4 ... i : 9. Die Zugfedern 6 bewerkstelligen das Zurückspringen der Schalttasten 4 nach beendeter Schaltung. Die Bewegung der Zahnachse 2 wird durch das dop- , pelseitige Kegelrad 7 auf das Kegelrad 8 i übertragen. Damit die Rückwärtsbewegung der Zahnachse 2 bei dem Zurückspringen der Schalttasten 4 nach beendeter Schaltung nicht auf das Kegelrad 8 übergreift, ist das doppelseitige Kegelrad 7, das lose auf der Zahnachse 2 aufsitzt, mit einer Innenverzah- i nung versehen, in die eine Sperrklinke 9 (Fig. 9) eingreift, die in einer auf der Zahnachse 2 befestigten Hülse io so angebracht ist, daß sie bei der Drehung der Zahnachse 2 im Sinne der Bewegung der Schalttasten nach unten in der Hülse iö in Anschlag kommt und so das doppelseitige Kegelrad 7 mitnimmt. Bei der Rückbewegung der Schalttasten 4 und der Rückbewegung der Zahnachse 2 gleitet die Sperrklinke 9 aus der Innenverzahnung des doppelseitigen Kegelrades 7 heraus und an derselben entlang, weil dasselbe am äußeren Umfange mit einer zehnteiligen Sperrzahnung versehen ist, in die eine Sperrklinke i i eingreift, die durch die Anschlagshülse 1 2 eine Drehung des doppelseitigen Kegelrades 7 im Sinne der Bewegung der Schalttasten .4 nach unten zuläßt, eine Rückwärtsbewegung des doppelseitigen Kegelrades 7 aber verhindert. Durch die Feder 13 in der Hülse io wird die Sperrklinke 9 nach Beendigung der Rückwärtsbewegung der Zahnachse 2 sofort in die Innenverzahnung des doppelseitigen Kegelrades 7 hineingedrückt und nimmt bei Niederdrükken der nächsten Schalttaste das doppelseitige Kegelrad 7 wieder mit.
  • Die Zahnachse 2 ist in den Lagern 3 so angeordnet, daß sie seitlich verschoben werden kann, so daß das doppelseitige Kegelrad 7 einmal das Kegelrad 8 von rechts, ein anderes Mal von links antreibt, j e nach der Stellung der Zahnachse 2. Diese seitliche Verschiebung der Zahnachse 2 geschieht durch eine Führungsgabel 14, die in den beiden Augenlagern 15; um den Bolzen 16, in dem Schlitz 17 der Deckwand des Gehäuses i drehbar geführt wird. Die Führungsgabel 14 greift in den Führungsring 18 mit zwei Führungsbolzen i9, der lose auf der Zahnachse 2 angeordnet ist und dessen Stellung durch die Führungsscheiben 2o auf der Zahnachse 2 fixiert ist, ein.
  • Das Kegelrad 8 ist auf eine Achse 2i aufgesetzt, die durch das Lager 22 genau eingepaßt geführt wird und an ihrem rückwärtigen Ende die Friktionsscheibe 23 trägt. Auf dieser sitzt senkrecht dazu das Friktionsrad 24, das auf der Zwischenachse 25 in der Führungsnabe 26 zwangläufig in der Richtung der Zwischenachse 25, dem Durchmesser der Friktionsscheibe 23 entlang, verschoben werden kann: Die Verschiebung geschieht durch den Multiplikationsschieber 27. Die Zähnezahl des doppelseitigen Kegelrades 7 zum Kegelrad 8 steht in einem bestimmten Verhältnis, in dem Ausführungsbeispiel 3 : i, so daß die Friktionsscheibe 23 eine ganz bestimmte Drehung macht, in diesem Falle die dreifache Drehung der Zahnachse 2. Das Friktionsrad 24 kann nun durch den Multiplikationsschieber 27 so eingestellt werden, daß der Durchmesser desselben mit dem jeweiligen Berührungsdurchmesser auf der Friktionsscheibe 23 in einem solchen Verhältnis steht, daß sich die Drehung der Zwischenachse 25 und der Zahnachse 2 wie i : i, 1 : 2, 1 : 3 ... i : 9 verhält. Die jeweilige Fixierung des Friktionsrades 24 durch den Multiplikations@ schieber 27 geschieht mittels einer gekerbten doppelseitigen -Gleitschiene 28, in die von unten herauf eine doppelseitige Sperrklinke 29 mittels der Druckfeder 3o eingedrückt wird. Die Stellung des Multiplikationsschiebers 27, dter'außerdem noch durch einen Schlitz 31 in der Deckwand des Gehäuses i geführt wird, wird auf. derselben mittels des Zeigers 3.2 auf einer Multiplikationsskala, die die Teilstriche i bis 9 trägt, ersehen. Auf der Zwischenachse 25, die in den beiden Seitenwändlen des Gehäuses i und in .dem Lager 33 drehbar gelagert ist, befinden sich so viel Kegelräder 34, wie die Größe der Zahlenreihen beträgt, bis zu welcher man mit der Maschine rechnen will, im Ausführungsbeispiel -für eine zehnstellige Zahl io Kegelräder 34. Diese Kegelräder 34 sind durch die Nabe 35 zwangläufig auf der Zwischenachse 25 geführt und in Richtung der Längsachse verschiebbar. Diese Verschiebung geschieht durch das Gabelgelenk 36 (Fig. 4), -das in den Führungsring 37 mit den zwei Führungsbolzen 38 eingreift. Der Führungsring 37 ist in der Eindrehung des Kegelradfies 34 frei beweglich. Das Gabelgelenk 36 hat seinen Drehpunkt um den Schraubenbolzen 39, der in den an der Deckwand des Gehäuses i befestigten Lagerzapfen 40 eingeschraubt -ist. Das Gabelgelenk 36 wird freistehend durch den Federdrahtstift 41, der mit dem einen Ende in dem Lagerzäpfen 4o befestigt ist, mit dem andern Ende in den oberen Führungsbolzen 38 eingreift, in allseits senkrechter Lage zur Zwischenachse 25 gehalten. In dem Gabelgelenk 36 befindet sich gegenüber dem Führungsring 37 in einem Schlitz eine Anschlagscheibe 42, die in Vertikalrichtung um den Stift 43 im Gabelgelenk 36 drehbar gelagert ist. Am Boden des Gehäuses i ist auf der Seite der Schalttasten 4 eine Hebelplatte 44 drehbar in den Lagern 45 angebracht und wird durch das am Boden des Gehäuses r befestigte Federband 46 in horizontaler Lage gehalten. Die Anschlagscheibe 42 ist mit dieser Hebelplatte 44 durch die Zugfeder 47 derart verbunden, daß dieselbe ebenfalls Horizontälstellung einnimmt, wenn die Hebelplatte 44 horizontal steht. In dem Schlitz 48 der Deckwand des Gehäuses i ist der Zahlenreihenschieber 49 geführt und kann mit der Hand durch den Führungsknopf 5o nach links und rechts verschoben werden. Am rechten unteren Ende des Zahlenreihenschiebers 49 ist in einem Schlitz desselben um den Bolzen 51 (Fig. 2) drehbar ein Sperrkegel 52 angebracht, der bei der Linksdrehung des Zahlenreihenschiebers 49 über die Anschlagscheiben 42 der Gabelgelenke 36 hinweg gleitet. Durch die an der rechten Seitenwand des Gehäuses i angebrachten Zugfedern 53 wird der Zahlenreihenschieber 49 sofort bei Loslassung desselben durch die Hand nach rechts gezogen, und zwar bis zur Anschlagscheibe 42 des Gabelgelenks 36, de dem Sperrkegel 5ä des Zahlenreibenschiebers 49 rechts gerade am nächsten steht, denn der Sperrkegel 52 schlägt links in dem Schlitz des Zahlenreihenschiebers 49 an und vermöge seiner Länge an der Anschlagscheibe 42 des Gabelgelenks 36. Durch die Zugfedern 53 wird auf den Zahlenreihenschieber 49 konstant ein Zug nach rechts ausgeübt, welcher vermittels des Sperrkegels 52 und der Anschlagscheibe 42 eine Drehung des Gabelgelenks 36 um den Schraubenbolzen 39 auf der Seite des Führungsrings 37 nach links verursacht. Dadurch wird das den Führungsring 37 tragende Kegelrad 34 ebenfalls auf der Zwischenachse 25 nach links verschoben und gelangt mit dem am nächsten stehenden Kegelrad 54 des Zählwerks in Eingriff. Auf der Außenseite des Zahlenreihenschiebers 49 ist eine Führungsnase 55 (Fug. z) derartig angebracht, daß bei Anschlag des Sperrkegels 52 an die Anschlagscheibe 42, dieselbe unter die Anschlagscheibe42 des nächsten rechts liegenden Gabelgelenks 36 greift und so eine Abwärtsbewegung desselben verhindert. Jedoch ist diese Führungsnase 55 so weit nach unten versetzt, daß sie bei der Linksverschiebung des Zahlenreihenschiebers 49 unter allen Anschlagscheiben 42 hinweggleitet. Die jeweilige Stellung des Zahlenreihenschiebers 49 wird auf der Deckwand des Gehäuses i durch eine Zahlenreihenskala, die von rechts nach links mit I, io, ioo, i ooo . . . i o'° bezeichnet ist, mittels des Zeigers 56 ersichtlich gemacht.
  • Das Zählwerk der Maschine besteht aus so viel in gleichen Abständen zueinander horizontal liegenden Zählwerksachsen 57, als die Zahlenreihe beträgt, bis zu welcher man mit der Maschine rechnen will; im ausgeführten Beispiel für eine zehnstellige Zahl, also zehn Achsen 57. Diese Achsen 57 sind in den Lagerschilden 58 leicht drehbar gelagert und gegen Längsverschiebung fixiert. Auf jeder derselben befindet sich ein Kegelrad 54 aufgekeilt, in das jeweils das rechts davon in einem kleinen Abstand stehende Kegelrad 34 von rechts nach- links senkrecht dazu in Eingriff gebracht werden kann.
  • jede dieser Achsen 57 trägt eine Friktionskupplung 59, deren innere Hälfte 59' fest auf der Achse 57 aufgekeilt ist, während die äußere Kupplungshälfte 59" lose auf derselben aufsitzt und auf ihrem äußeren Umfange die Zahlen o bis 9 der Zehnerschaltung trägt, die, von oben gesehen, im Uhrzeigersinn nacheinander folgen und durch die Schaulöcher 6o der Deckwand des Gehäuses i sichtbar sind. Damit die Zahl Null bei Auslösung der losen Kupplungshälfte 59" durch die Schaulöcher 6o sichtbar wird, trägt dieselbe der Zahl o gegenüber einen Gewichtsstift 61, der- die Kupplungshälfte 59" bei Auslösung immer in die Nullage schwingen läßt. Zur Übertragung der Zahlen von einer Zahlenreihe auf die nächsthöhere Zahlenreihe sind außerdem auf jeder losen Kupplungshälfte 59" j e ein Zahnrad 62 mit Zehnerteilung und ein Stiftrad 63 angebracht, und z,%?#ar derart, daß zwischen je zwei horizontal nebeneinanderliegenden Kupplungen 59 des Zählwerks dieselben gegeneinander versetzt sind-. Der Stift des Stiftrades steht jeweils zwischen der Zahl 9 und der Zahl o am Umfange der losen äußeren Kupplungshälfte. Die Übertragung zwischen dem Stiftrad 63 der einen Kupplung und dem Zahnrad 62 der anideren Kupplung geschieht jeweils durch ein Zahnrad 64 mit Zehnerteilung. Damit bei Inbetriebsetzung des Zählwerks die Achsen 57 in jeder Lage gehalten werden können, ist auf jeder derselben noch ein zehnteiliges Sperrad 65 befestigt, in das eine Sperrfed-er 66 eingreift, die gerade das Drehmoment des Gewichtsstiftes 6z aufhebt. Die Ein- und Äusschaltung der Kupplung 59 geschieht durch eine durchlaufende Schaltgabel67, die in die Eindrehungen der losen Kupplungshälften 59" eingreift und durch den in den Lagern 68 auf der Deckwand des Gehäuses 1 gelagerten Hebelbügel 69 seitlich verschoben werden kann. Auf der Schaltgabel 67 sind Halter 7o befestigt, auf welchen die Zahnräder 64 für die Zähneübertragung drehbar gelagert sind.
  • Die Handhabung des Apparates ist folgende: a) Addition.
  • Es sei angenommen, daß die Zahl
    3084
    576
    366o
    addiert werden soll.
  • Bevor man mit der Addition beginnt, wird der Hebelbügel 69 in Betriebsstellung gebracht, so daß die Friktionskupplungen 59', 59" des Zählwerks eingeschaltet sind. Die Führungsgabel 14 wird in die Additionsstellung gerückt, so daß das Kegelrad 8 durch das doppelseitige Kegelrad 7, von oben gesehen, entgegengesetzt im Uhrzeigersinn gedreht wird.- Der Multiplikationsschieber 27 muß mit seinem Zeiger 32 auf -der Multiplikationsskala die Zahl 1 zeigen. Die Zahl 3 084 ist eine vierstellige Zahl. Es wird nun der Zahlenreihenschieber 5o so weit nach links geschoben, bis der Zeiger 56 auf dem Skalastrich 1 ooo der Zahlenreihenskala steht. Hierauf wird die Schalttaste 4, die die Zahl 3 trägt, niedergedrückt. Die dadurch verursachte Bewegung der Zahnachse 2 um ein Drittel ihres Umfanges wird durch die Friktionsscheihe 23 auf die Zwischenachse 25 übertragen und von da durch das Kegelrad 34, welches vermöge des Anschlags des Zahlenreihenschiebers 5o an die Anschlagscheibe 4? seines Gabelgelenks 36 mit dem Kegelrad 54 gekuppelt ist, das auf der Achse der Tausenderstelle im Zählwerk angebracht ist, weiter übertragen und erscheint darauf im vierten von rechts liegenden Schauloch die Zahl 3. Der Druck der niedergedrückten Schalttaste 4 auf die Hebelplatte 44 bewirkt eine Drehung derselben um ihren Drehpunkt nach unten; so daß die Anschlagscheibe 42 des Gabelstücks 36 des in Eingriff gebrachten Kegelrades 34 durch die Zugfeder 47 herabgezogen wird und in diesem Moment der Zahlenreihenschieber 5o nach rechts überspringt, bis zur Anschlagscheibe 42 des in der Hunderterstelle liegenden Kegelrades 34. Da jedoch im Moment des Drucks einer Schalttaste * auf die Hebelplatte sämtliche Anschlagscheiben 42 nach unten gezogen werden, und so der Zahlenreihenschieber über sämtliche Anschlagscheiben nach rechts gezogen werden könnte, ist die Führungsnase 55 an demselben angebracht, die jeweils unter die nächste rechts liegende Anschlagscheibe greift und deren Herabziehen verhindert. Nach Stellung des Zahlenreihenschiebers in der Hunderterstelle wird nun die Schalttaste, die die Zahl o trägt, niedergedrückt. Da dieselbe keine Drehung der Zahnachse verursacht, bleibt im Schauloch der Hunderterstelle die Zahl o stehen und es springt nur der Zahlenreihensrhieber auf die Zehnerstelle über. Hierauf wird wiederum die Schalttaste, die die Zahl 8 trägt, niedergedrückt und es erscheint die Zahl 8 im Schauloch der Zehnerstelle, der Zahlenreihenschieber springt auf die Einerstelle und beim Niederdrücken der Schalttaste der Zahl 4 erscheint die Zahl4 in der Einerstelle. Somit ist die Zahl 3 084 in den Schaulöchern sichtbar.
  • Um die Zahl 576 zu 3 084 hinzu zu addieren, wird nun der Zahlenschieber wieder auf die Hunderterstelle gebracht und die Schalttaste mit der Zahl 5 gedrückt. Im Schauloch der Hunderterstelle, wo, vorher die Zahl o zu sehen war, erscheint nun die Zahl 5. In den Schaulöchern steht also die Zahl 3 584-N ach Überspringen des Zahlenschiebers auf die Zehnerstelle wird die Schalttaste mit der Zahl 7 gedrückt und es erscheint in der Zehnerstelle statt der vorher zu sehenden Zahl 8; die Zahl 5. Jedoch hat mittlerweile, da 8 + 7 = 15 gibt, die Friktionskupplung in der Zehnerstellung mit der vorigen Einstellung der Zahl 8 und der nunmehr folgenden Zahl ? eine ganze Drehung vollzogen. Das Stiftrad derselben ist deshalb schon einmal mit dem Zahnrad 64, das zwischen der Friktionskupplung der Zehner- und Hunderterstelle die Zehnerübertragung bewirkt, in Eingriff gekommen und hat die Friktionskupplung der Hunderterstelle um ein Zehntel ihres Umfanges gedreht, so daß statt 5 die Zahl 6 in der Hunderterstelle erscheint. In den Schaulöchern steht die Zahl 3654. Bei Niederdrücken der Schalttaste mit der Zahl 6 erscheint in der Einerstelle die Zahl o. Da diese Friktionskupplung aber ebenfalls bereits. eine volle Umdrehung machte, wurde die Friktionskupplung in der Zehnerstelle gleichzeitig um ein Zehntel gedreht, so daß statt 5 die Zahl 6 in diesem Schauloch erscheint. Hiermit ist das richtige Resultat der Addition der Zahlen 3 084 + 576 = 3 66o in den Schaulöchern zu ersehen.
  • Sollen zwecks Ausführung einer neuen Rechenoperation die Zahlen in den Schaulöchern gelöscht werden, so ist der Hebelbügel 69 auf die Nullstellung umzulegen, was ein Abgleicen sämtlicher losen Kupplungshälften 59" der Friktionskupplungen von den festen Kupplungshälften 59' derselben bewirkt. Die losen äußeren Kupplungshälften schwingen dann durch die Gewichtsstifte in die Nulllage zurück. b) Subtraktion. Es sei angenommen, daß von der Zahl
    3084
    die-Zahl- 576
    2508
    subtrahiert werden soll.
  • Vor Ausführung der Subtraktion ist der Hebelbüge169 in Betriebsstellung zu setzen, um die Friktionskupplungen des Zählwerks einzuschalten. Hierauf muß die Stellung des Multiplikationsschiebers auf Skalenzahl 1, vorerst das Zählwerk auf die Zahl 3 084 eingestellt werden. Das geschieht wie bei der Addition dadurch, daß bei Stellung der Führungsgabel 14 in der Additionsstellung der Zahlenreihenschieber auf die Tausenderstelle der Zahlenreihenskala geschoben wird und durch Nacheinanderniederdrücken der Schalttasten mit den Zahlen 3, o, 8, 4 die Zahl 3 084 in das Zählwerk übertragen wird. Danach wird die Führungsgabel 14 auf die Subtraktionsstellung umgelegt, was bewirkt, daß da's Kegelrad 8 mit der entgegengesetzten Seite des doppelseitigen Kegelrades 7 in Eingriff kommt und, von oben gesehen, im Uhrzeigersinn gedreht wird. Nun wird der Zahlenreihenschieber wieder auf die Hunderterstelle gebracht und die Schalttaste, die die Zahl 5 trägt, gedrückt. Die dadurch verursachte Bewegung der Zahnachse wird auf die Friktionskupplung der Hunderterstelle des Zählwerks im entgegengesetzten Sinne übertragen, wie dies bei der Addition geschehen ist. Dadurch erscheint also im Schauloch der Hunderterstelle statt der vorher dort sichtbaren Zahl o die Zahl 5. Das Stiftrad der Friktionskupplung in der Hunderterstelle ist jedoch mit dem Zahnrad 64 zwischen der Friktionskupplung der Hunderterstelle und der Tausenderstelle in Eingriff gekommen und hat die Friktionskupplung der Tausenderstelle um ein Zehntel ihres Umfanges zurückgedreht, so daß dort statt der vorher im Schauloch sichtbaren Zahl 3 die Zahl: zu sehen ist. In den Schaulöchern ist also die Zahl 2 584 abzulesen. Nachdem der Zahlenreihenschieber auf die Zehnerstelle übergesprungen ist,- wird die Schalttaste mit der Zahl ? gedrückt und in dem Schauloch der Zehnerstelle, wo zunächst die Zahl 8 zu sehen war, erscheint die Zahl z, so daß in den Schaulöchern die Zahl 2 514 sichtbar wird. Bei Stellung dies Zahlenreihenschiebers in der Einerstelle wird die Schalttaste mit der Zahl 6 gedrückt, was zur Folge hat, daß in der Einerstelle statt der Zahl 4 die Zahl 8 steht. Da wiederum ein Eingriff des Stiftrades der Einerstelle auf die Friktionskupplung der Zehnerstelle stattgefunden hat, erscheint deshalb auch im Schauloch dieser Stelle statt der Zahl 1 die Zahl o und das Resultat der, gesamten Subtraktion 3 084 - 576 = 2 5o8 ist in den Schaulöchern abzusehen. c) Multiplikation. Es sei angenommen, daß die Zahl 576 mit der Zahl 3 084 zu multiplizieren ist.
    576X3084
    2304
    46o8
    1728
    1776384
    Zu diesem Zweck ist der Hebelbügel 69 vorher in Betriebsstellung zu bringen und die Führungsgabel 14 auf Addition umzulegen. 3 o84 sei der Multiplikator und 576 der Multiplikant. Da der Multiplikant eine dreistellige Zahl ist, wird der Zahlenreihenschieber auf die Hunderterstelle gebracht. Nun ist die Zahl 576 vorerst mit der in der Einerstellung des Multiplikators liegenden Zahl 4 zu multiplizieren. Dies geschieht dadurch, daß der Multiplikationsschieber so eingestellt wird, daß dessen Zeiger 32 auf der Multiplikationsskala die Zahl 4 anzeigt. Dadurch ist bewirkt, daß'das Verhältnis der Zähnezahl dies doppelseitigen Kegelrades 7 zum Kegelrad 8 einerseits, mit dem Verhältnis des Berührungsdurchmessers .der Friktionsscheibe 23 zum Durchmesser des- Friktionsrades andererseits, wie 1 : 4 ist. Die Zwischenachse 25 und mit ihr die Friktionskupplungen des Zählwerks machen also jeweils die vierfache Drehung der Zahnachse 2. Wird nun die Schalttaste mit der Zahl 5 gedrückt, so wird die Friktionskupplung in der Hunderterstelle viermal um fünf Zehntel ihres - Umfanges gleich zwei ganze Umdrehungen gedreht und es erscheint im Schauloch der Hunderterstelle die Zahl o, im Schauloch -der Tausenderstelle erscheint die Zahl e, denn weil das Stiftrad der Friktionskupplung in der Hunderterstelle zwei ganze Umdrehungen machte, wurde in der Tausenderstelle die Friktionskupplung ebenfalls um zwei Zehntel ihres Umfanges gedreht. In den Schaulöchern ist also die Zahl 2 ooo abzulesen. Bei Niederdrücken der Schalttaste mit der Zahl? erscheint im Schauloch der Zehnerstelle die Zahl B. und im Schauloch der Hunderterstelle die Zahl e. Die Schaulöcher zeigen also die Zahl 2 28o an. Bei Niederdrücken der Schalttaste mit der Zahl 6 erscheint in der Einerstelle die Zahl 4, in der Zehnerstelle die Zahl o, in der Hunderterstelle die Zahl 3. In den Schaulöchern steht also die Zahl 2304. Da demgemäß die Multiplikationsweise mit der Maschine so vor sich geht, wie die normale Multiplikation; muß nun bei der Multiplikation des Multiplikanten mit der Zahl der Zehnerstelle des Multiplikators das Produkt -dieser Operation eine Stelle nach links gerückt werden. Dies geschieht dadurch, daß, nachdem man den Multiplikationsschieber auf die Zahl 8 eingestellt hat, der Zahlenreihenschieber auf die Tausenderstelle, d. h. um eine Stelle weiter nach links als die Stellenzahlen des Multiplikanten betragen, fixiert wird. Nach. Niederdrücken der Schalttasten mit den Zahlen 5, 7, 6 erscheint in den Schaulöchern die Zahl 48384, denn zur Zahl 23O4 wurden im Zählwerk nacheinander die Zahlen -
    40000
    5 6oo
    480
    46 o8o
    2304
    48384
    hinzugezählt, da jede Drehung der Zahnachse um das achtfache auf die jeweilige Achse des Zählwerks übertragen wurde. Da in der Hunderterstelle des Multiplikators die Zahl o steht, muß nun behufs Multiplikation des Multiplikanten mit der Zahl 3 in der Tau-- senderstelle des Multiplikators der Zahlenreihenschieber um zwei Stellen weiter nach links geschoben werden, also bei der fraglichen Operation auf die Hunderttausenderstelle. Nach Einstellen-des Multiplikationsschiebers auf die Zahl 3 werden d'ie Schalttasten mit den Zahlen 5, 7, 6 wieder nacheinander gedrückt und es erscheint in den Schaulöchern das richtige Resultat der Multiplikation 1 776 384, denn zur vorhergehenden Zahl 48 384 . addierten sich im Zählwerk noch die Zahlen
    1500000
    210000
    18 000
    1728000
    + 48 384
    1776384.
    d) Division. Es -sei anzunehmen, daß die Zahl 1 776 384 durch 576 dividiert werden soll.
    17i6 384.576 = 3 085.
    1728
    4838
    46o8 -
    2304
    2304
    Hierzu wird der Dividende 1 776 384 in das Zählwerk eingesetzt, dadurch, daß man bei Inbetriebsetzung des Hebelbügels den Zahlenreihenschieber auf die Millionerstelle schiebt und bei Lage der Führungsgabel 14 in Additionsstellung nacheinander die den Dividenden tragenden Schalttasten 1, 7, 7, 6, 3, 8, 4 drückt. Hierauf wird die Führungsgabel 14 in Subtraktionsstellung umgelegt. Die Division geschieht durch die Maschine in normaler Weise, d. h. der Divisor wird mit den einzelnen Zahlen des Quotienten multiplizier-t- und das jeweilige Produkt von der jeweiligen Restsumme des Dividenden abgezogen. Multiplikation des Divisors mit den einzelnen Zahlen des Quotienten und Subtraktion dieses Produktes wird durch die Maschine betätigt. Man beginnt mit der Einstellung des Dividenden im Zählwerk, überlegt sich, wie oft in der Einerzahl der Divisor in den linksstehenden Stellen des Dividenden enthalten ist und stellt diese Zahl auf der Skala des Multiplikationsschiebers ein; im gewählten Beispiel also 1776 : 576 - 3. Da der Divisor bei dieser gewählten Operation im Dividenden nicht in den drei ersten Stellen von links herein enthalten ist, mußte man also im Dividenden bereits die Zahl, die in` der vierten Stelle von links enthalten ist, verwenden. Das Produkt des -Divisors mit der ersten Zahl des Quotienten muß deshalb im Zählwerk auch eine Stelle nach rechts gerückt werden. Das geschieht dadurch, daß man den Zahlenreihenschieber statt auf die Millionerstell.e, auf die Hunderttausenderstelle bringt und dann mit dem Niederdrücken der einzelnen Schalttasten mit den Zahlen 5, 7, 6 beginnt. Nach erfolgtem Niederdrücken der Schalttaste, die die Zahl 5 trägt, erscheint im Schauloch der Hunderttausenderstelle, wo vorher die Zahl 7 gestanden hat, die Zahl 2, denn die Friktionskupplung der Hunderttausenderstelle wurde um fünfzehn Zehntel, d. h. um 1,5 Umdrehung zurückgedreht. In der Millionenstelle wird an Stelle der Zahl i die Zahl o sichtbar, da die-ganze Umdrehung der Friktionskupplung der Hunderttausenderstelle eine Drehung der Friktionsküpplung der Millionerstelle um ein Zehntel ihres Umfanges nach rückwärts verursacht. In den Schaulöchern ist also die Zahl 276 384 zu sehen. Wenn die Zahl ? gedrückt ist, erscheint in der Zehntausenderstelle die Zahl 6, in der Hunderttausenderstelle die Zahl o, sinngemäß dem vorher beschriebenen Vorgange. Nach Niederdrücken der Schalttaste mit der Zahl 6 erscheint im Schauloch der Tausenderstelle des Zählwerks die Zahl 8, im Schauloch der Zehntausenderstelle die Zah14, so daß der Rest des Dividenden nach Subtraktion des Produkts vom Divisor und .der ersten Zahl des Quotienten 48 384 ist. Nun folgt die gleiche Überlegung wie bei der normalen Division, d. h. man überlegt, ob der dreistellige Divisor in den ersten drei Stellen von links herein des Dividendenrestes enthalten ist. In diesem Falle ist dies die Zahl 483, in der nun 576 nicht enthalten ist. Wie bei der normalen Division ist also die zweite Zahl des Quotienten o. Bei Hinzunehmen der vierten rechts liegenden Zahl 8 im Rest des Dividenden ist der Divisor in dieser Zahl achtmal enthalten, der Multiplikationsschieber , wird auf die Zahl 8 eingestellt und .der Zahlenreihenschieber um eine Stelle weiter nach rechts, als der Dividendenrest .Zahlenstellen enthält; in diesem Falle also auf die Tausenderstelle. Da 8 X 576 - 4 6o8 ist, gibt dieses-Produkt vom Dividendenrest 4838/4 abgezogen, im Zählwerk den Dividendenrest 23o/4. Bei Hinzunehmen der letzten Zahl 4 des Dividendenrestes .ist der Divisor 576 in dieser Zahl viermal enthalten. Der Multiplikationsschieber wird auf die Zahl 4 gestellt und der Zahlenreihenschieber auf - die Hunderterstelle. Das Produkt des Divisors mit der Zahl 4 des Quotienten ergibt ebenfalls die Zahl 2 304, so daß in diesem Falle die Rechnung beendet ist und in sämtlichen Schaulöchern die Zahl o steht.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r . Rechenmaschine zur Ausführung der vier Grundrechnungsarten, dadurch gekennzeichnet, daß auf der durch Miederdrücken gezahnter Tasten beeinflußten Antriebswelle (2) ein an sich bekanntes Wendegetriebe (7, 8) sitzt, dessen Zwischenrad (8) unmittelbar auf der Achse (2i) einer Friktionsscheibe (23) angeordnet ist, das seine Bewegung in bekannter Weise auf ein verschiebbares, mit ihm zusammenarbeitendes . zweites Friktionsrad (24) überträgt, welches den Wert der niedergedrückten Taste nach Größe und Sinn auf die Antriebsmechanismen der Zählwerke weiterleitet, so daß alle vier Grundrechnungsarten mit nur einer Tastenreihe und lediglich durch Niederdrücken der Tasten ausgeführt werden können.
  2. 2. Rechenmaschine zur Ausführung der vier Grundrechnungsarten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von den niedergedrückten Tasten mittels der Getriebe (7, 8, 23, 24) eingeleitete Drehbewegung auf eine Zwischenwelle (25) übertragen wird, von der aus sie durch zwangläufig geführte Kegelräder (34) auf Zählwerksachsen (57) derart weitergeben wird, daß die jeweilige Bewegung der Zwischenachse (25) auf die Achsen (57) des Zählwerks, welche Friktionskupplungen (59) tragen, die unter sich die Bewegung fortleiten (64) -und durch ein Hebelsystem (67, 68) ausgeschaltet werden können, übertragen wird, indem ein Sperrsystem (42, 44, 49 und 52) durch Niederdrücken der Schalttasten (5) ausgelöst wird.
  3. 3. Rechenmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Einschaltung der verschiedenen Zählwerkachsen (57) und Übertragung der Bewegung der Zwischenachse (25) auf dieselben auf der Zwischenachse (25) zwangläufig geführte Kegelräder (34) verschiebbar angebracht sind, die in an sich bekannter Weise durch je ein Gabelgelenk (36) geführt werden, das um einen feststehenden Bolzen (39) drehbar gelagert ist und rückwärtig eine Anschlagscheibe (42), die sich senkrecht im Schlitz des Gabelgelenks (36) auf- und abwärts drehen kann, besitzt.
  4. 4. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Drehung des Gabelgelenks (36) ein Zahlenreihenschieber (49) der im Schlitz (48) der Deckwand des Gehäuses (i) verschoben werden kann mittels eines auf der rechten Seite sitzenden Sperrkegels (52) an die Anschlagscheibe (42) des Gabelgelenks (36) durch Zug der Federn (53) anschlägt und dessen Drehung verursacht.
  5. 5. Rechenmaschine nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, d'aß die Anschlagscheiben (42) der Gabelgelenke (36) durch eine Zugfeder (47) mit einer Hebelplatte (44) verbunden sind, deren Bewegung um ihren Drehpunkt (45) nach unten, bei Aufschlagen der Schalttasten (5) auf die Hebelplatte (44) ein Herabziehen der Anschlagscheiben (42) der Gabelgelenke (36) verursacht, so daß der Zahlenreihenschieber (q.9) vermöge der Zugfeder (52) nach rechts überspringen kann.
  6. 6. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Verhinderung des Herabziehens der Anschlagscheibe (42) desjenigen Gabelgelenks (36), das dem Zahlenreihenschieber (49) im Augenblick des Überspringens nach rechts am nächsten liegt, am Zahlenreihenschieber (42) eine Führungsnase (55) angebracht ist, die unter diese Anschlagscheibe (42) greift und ein Herabziehen derselben während der Drehung der Hebelplatte (44) nach unten verhindert.
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