DE322425C - Vielfachantrieb mittels eines einzigen Stellrades, insbesondere fuer die Schieber von Torpedoausstossrohren - Google Patents

Vielfachantrieb mittels eines einzigen Stellrades, insbesondere fuer die Schieber von Torpedoausstossrohren

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DE322425C
DE322425C DE1912322425D DE322425DD DE322425C DE 322425 C DE322425 C DE 322425C DE 1912322425 D DE1912322425 D DE 1912322425D DE 322425D D DE322425D D DE 322425DD DE 322425 C DE322425 C DE 322425C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41FAPPARATUS FOR LAUNCHING PROJECTILES OR MISSILES FROM BARRELS, e.g. CANNONS; LAUNCHERS FOR ROCKETS OR TORPEDOES; HARPOON GUNS
    • F41F3/00Rocket or torpedo launchers
    • F41F3/08Rocket or torpedo launchers for marine torpedoes
    • F41F3/10Rocket or torpedo launchers for marine torpedoes from below the surface of the water

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Vielfachantrieb - mittels eines einzigen Stellrades, insbesondere für die Schieber von Torpedoausstoßrohren. Gegenstand der Erfindung ist ein Vielfachantrieb, bei dem die Bewegung mehrerer Organe oder Gruppen von Organen dadurch erfolgt, daß ein einziges Stellrad mit einer Mindestanzahl von Umdrehungen entsprechend dem bei der Bewegung zu überwindenden Widerstand beeinflußt wird. Die Vorrichtung nach der Erfindung ermöglicht eine Einrückung eines von zwei nacheinander zu bewegenden Organen oder Gruppen von Organen in der Weise, daß das eine Organ nicht eher aus seiner Normalstellung verschoben werden kann, bis das andere in die Normalstellung vorher zurückgeführt ist. Diese Bedingungen sind für eine Anzahl von Fällen Erfordernis, wo schwierig zu bewegende Organe in einer bestimmten Reihenfolge beeinflußt werden müssen, wie beispielsweise Zeiger, Barrieren, Eisenbahnsignale o. dgl. Im besonderen ist der Erfindungsgegenstand jedoch für die Bewegung der Verschlüsse von Torpedoausstoßrohren bestimmt und soll hierfür im besonderen beschrieben werden.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist in den Fig. i bis i f- veranschaulicht.
  • An einem Unterwassertorpedoausstoßrohr sind drei Schieber V, Tll, T71 erforderlich (Fig. i und io). Der eine Schieber v verschließt die Mündung des Ausstoßrohres i gegen das Außenwasser hin; er ist an einer in geeigneter Weise angetriebenen Zahnstange 2 befestigt. Die beiden anderen Schieber Tal, V2 dienen zum Lenzen des Rohres - und werden gemeinschaftlich verstellt, wie dies später auseinandergesetzt ist. Die Bewegungsvorrichtung für die Schieber muß so eingerichtet sein, daß der Schieber V nur dann geöffnet werden kann, wenn die Schieber V1, T' geschlossen sind, und umgekehrt.
  • Für gewöhnlich ist das Torpedorohr mit Wasser gefüllt, und der Mündungsverschluß V sowie die Entwässerungsschieber V1, Tl' sind geschlossen. Bevor ein Torpedo eingeführt wird, werden die Entwässerungsschieber Vi, T' geöffnet, um durch V'- das Wasser aus dem Rohre in die Wasserballastkammern abzuführen, während durch V'- der Luftzutritt im Rohr ermöglicht wird, worauf die Entwässerungsschieber wieder geschlossen werden. Der Mündungsverschluß V bleibt während. dieser Zeit geschlossen. Nach dem Einführen des Torpedos und Schließen des Deckels wird der Mündungsverschluß geöffnet, damit der Torpedo ausgestoßen werden kann. Hierbei füllt sich das Rohr wieder mit Wasser.
  • Die drei Schieber werden gemäß der Erfindung mittels eines einzigen Stellrades 3 bewegt. Dieses Stellrad (Fig.2) sitzt auf einer Welle 4., die ein Zahnrad 5 trägt, das mit einem Zahnrad 6 in Eingriff steht, dessen Nabe eine Mutter bildet und dessen Achse durch eine Schraube 7 gebildet wird, die fest in dem Gehäuse 8 gelagert ist. Das Zahnrad 6 besteht aus einem Stück mit einer Muffe 57, 58, die einen Stift 9 (Fig. 2 und 8) trägt, der seitlich angeordnet ist und sich zwischen die beiden Zähne einer schwingenden Gabelscheibe io legen kann (Fig.8), deren Schwingungen mittels eines Zapfens i i und eines Armes 12, auf eine Klinke 13 übertragen werden, die unter dem Einfluß einer Feder 6o steht. Die Länge des Stiftes 9 ist gleich der Ganghöhe des Gewindes 7, so daß also nach einer Umdrehung der Schraube 7 der Stift 9 nicht mehr vor der Scheibe io liegt, da er sich hierbei mit dem Zahnrad 6 und der Muffe 57, 58 um ein der Ganghöhe entsprechendes Stück nach links bewegt hat. Bei dieser Bewegung gelangt die Außenfläche des Muffenteiles 57 in einen der zu beiden Seiten des radial gerichteten Schlitzes liegenden kreisförmigen Ausschnitte der Scheibe io und verhindert so eine Drehung der Scheibe io.
  • Die Klinke 13 ist mit dem Arm I2 gelenkig verbunden, und die Feder 6o dient dazu, die Klinke 13 in der Ruhestellung senkrecht nach unten gerichtet zu halten. Die Feder 6o ist jedoch so schwach, daß beim Auftreffen der Klinke 13 auf die eine oder die andere Seite des Daumens 61 der Daumenscheibe 14 sofort ein Ausschwingen der Klinke nach der einen oder anderen Seite erfolgen kann. Die Daumenscheibe 14 hat das in der Zeichnung (Fig. 2) dargestellte Profil und wird bei der Abwärtsbewegung der Klinke 13 jedesmal umgelegt; sie nimmt entweder die in Fig. 2 oder die in Fig. 5 dargestellte Lage ein. Ist beim Herabgehen der Klinke 13 die Daumenscheibe nach der in der Fig. 5 dargestellten Lage umgelegt worden, so wird bei der Aufwärtsbewegung der Klinke in dem Augenblick, wo diese außer Eingriff von dem Daumen 61 kommt, der die beiden Ausnehmungen in der Daumenscheibe 14 voneinander trennt, die Klinke durch die Wirkung der Feder 6o in die in den Fig.2 und 6 dargestellte Normallage zurückgeführt. Die Gleitbewegung der Klinke 13 an dem Daumen 61 übt hierbei keine Wirkung auf die Daumenscheibe 14 aus. Die Klinke wird bei der nächsten Abwärtsbewegung in dem Augenblick, wo sie auf die schräge Fläche des Daumens auftrifft, zunächst etwas abgelenkt, bis sie in die andere- Ausnehmung der Daumenscheibe eintritt, die nunmehr nach der anderen Richtung umgelegt wird.
  • Auf die Welle der Daumenscheibe 14 ist eine kleine Kurbel 62 aufgekeilt, die mit der Stange 621 eines Schiebers 15 durch ein Schlitzgelenk verbunden ist. Der Schieber 15, der die in Fig. 14 dargestellte Form hat, besitzt an jedem Ende' zwei schräge Flächen 16, auf denen kleine Stifte 17 aufruhen (Fig.2 und 13). Jeder Stift gleitet, ebenso wie der Schieber 15, in einer Ausnehinung einer zylindrischen Welle i9, die am Gehäuse 8 festgekeilt ist. Auf der Welle ig sind drehbar zwei Winkelräder 2o, 26t angeordnet, die auf einem Bronzering 63 aufgekeilt sind. Irl entsprechenden Ausnehinungen dieser Ringe ist je eine unter Wirkung einer Feder 64 stehende Kugel 18 gelagert.
  • Eine Drehung des Ringes 63 in der der Uhrzeigerbewegung entgegengesetzten Richtung wird durch die Klemmwirkung der durch die Federn 64 (Fig. 13) nach links gedrückten Kugeln 18 verhindert. Eine Drehung des Ringes 63 in der Richtung des Uhrzeigers ist jedoch möglich, da hierbei die Innenfläche des Ringes 63 die Kugeln 18 unter Zusammendrücken der Federn in den freien Raum der Ausnehmung führt. Werden die Stifte 17 durch die schrägen Flächen 16 des Schiebers 15 gehoben, so verhindern sie eine Bewegung der Kugeln 18 nach links und gestatten somit eine Drehung des Ringes 63 nach jeder Richtung. -Auf der Welle 4 sitzt ferner ein Kupplungsstück 5o, das mit zwei um 18o° gegeneinander versetzten Kupplungszähnen 54 52 versehen ist, diese Zähne greifen zwischen zwei entsprechende Kupplungszähne 53, 54 eines Zahnrades 55, das auf der Welle 4 frei drehbar gelagert ist. Diese Kupplung gestattet, daß mit dem Stellrad 3 eine Viertelumdrehung im toten Gang nach der einen oder der anderen Seite gemacht werden kann, ehe das Rad 55 mitgenommen wird. Das Rad 55 greift in ein Zahnrad 56 ein, das gleichzeitig das Gehäuse eines Umlaufgetriebes 2o, 21, 2o1 bildet.
  • Die Räder 2o und 2o1 bestehen aus einem Stück mit Kegelrädern 22 bzw. 23, von denen das Kegelrad 23 mit einem Kegelrad 24 in Eingriff steht, das mit einer Kardanwelle 2s (Fig. io) verbunden ist, die den Schleusenschieber V verstellt. Die Welle 25 beeinflußt mittels Stirnräderübertragung einen Kurbelzapfen 26, der sich in einem Schlitz 261 (Fig. 7) einer Scheibe 27 verschiebt, die mit einem Zahnrad 28 aus einem Stück besteht, das mit der Zahnstange 2 des Schleusenschiebers V in Eingriff ist, so daß während einer halben Umdrehung (Fig. 9) der Kardanwelle 15 die Entfernung der Achse 67 der Scheibe 27 vorn Angriffspunkt der Kraftam Kurbelzapfen 26 des Schlitzes 261 sich von einem Maximum nach einem Minimum verändert. Demzufolge wird das Verhältnis zwischen den beiden Hebelarmen beim Bepinn und am Ende -der Öffnungsbewegung gleich den Verhältnissen zwischen den entsprechenden Werten für den zu überwindenden Widerstand. Die am Stellrad 3 aufzuwendende Kraft bleibt somit trotz des veränderlichen Widerstandes praktisch konstant. Das Übersetzungsverhältnis in dem Getriebe zwischen dem Stellrad und der Zahnstange z ist so bemessen, daß zwei volle Umdrehungen des Stellrades 3 bzw. des Rades 55 zum Öffnen bzw. Schließen des Schiebers genügen. -Das Kegelrad 22 (Fig. io) steht in Eingriff mit einem Kegelrad 29, das durch eine Kettenübertragung 3o eine Welle 31 in Drehung versetzt, die mittels Kegelrades ein Kegelrad 32 (Fig. i) antreibt, das mit dem Gehäuse 33 eines Umlaufgetriebes aus einem Stück bestellt, dessen Kegelräder 34, 35 auf Wellen 36 und 37 angeordnet sind. Diese Wellen tragen -an ihren freien Enden Zahnräder 38 bzw. 39, die mit Zahnsegmenten 40 bzw. 41 in Eingriff stehen, die die Entwässerungsschieber V1, T= drehen. Däs Umlaufrad 411 des Differentialgetriebes trägt in seiner Nabe eine Spiralfeder 42, die mit ihrem einen Ende an der Nabe und mit dem anderen Ende an dem Zapfen 7o des Umlaufrades 411 befestigt ist. Diese Anordnung der Feder hat ein Feststellen des Umlaufrades auf seinem Zapfen am Ende einer gewissen Winkeldrehung zur Folge. Auch hier sind die Übersetzungsverhältnisse so gewählt, daß zwei volle Umdrehungen des Stellrades 3 bzw. des Rades 55 genügen, um die Schieber Vl, T= zu öffnen oder zu schließen. Die Viertelumdrehung des Stellrades im toten Gang dient dazu, das Getriebe des Schiebers T oder das der Schieber V1, T= ein- oder auszuschalten.
  • Aus der Arbeitsweise des Torpedoausstoßrohres ergibt sich für die verschiedenen Schieber folgende Bedienungsweise: Soll ein im Rohr befindlicher Torpedo ausgestoßen werden, so wird bei geschlossenen Entwässerungsschiebern V1, V'= zunächst der Schieber V geöffnet und der Torpedo aus-. gestoßen. -Hierauf ,wird der Schieber T geschlossen, und dann werden die Schieber V1, T= geöffnet, um das Wasser aus dem Rohr abzulassen und schließlich die Schieber V1, T= wieder geschlossen.
  • Wird das Stellrad 3 zwecks öffnens des Schiebers T gedreht, so bewirkt während der zuerst erfolgenden Viertelumdrehung des Stellrades im toten Gang der Stift 9 des Rades 6, der in der Anfangsstellung mit der Gabelscheibe io in Eingriff steht (Fig. il), die Verstellung dieser Gabelscheibe und ruft das Niedergehen der Klinke 13 hervor, wodurch die Daumenscheibe 14 verstellt und der Schieber 15 so verschoben wird, daß der durch seine Schrägflächen 16 unter Vermittlung der Stifte 17 und der Kugeln 18 das Rad 2o1 freigibt, während das Rad 2o festgestellt wird. Nach dieser Viertelumdrehung toten Ganges kommen die Kupplungszähne 51, 52 mit den Zähnen 53, 54 des Rades 55 in Eingriff, so daß dieses Rad bei der Weiterdrehung des Stellrades mitgenommen wird. Der Stift 9 des Zahnrades 6 tritt allmählich aus der Gabelscheibe io infolge Verschiebung dieses Zahnrades 6 längs seiner Achse heraus, so daß das Zahnrad sich drehen kann, ohne die Gabelscheibe zo mitzunehmen; daher wird auch die Daumenscheibe 14 nicht weiter verstellt. Da das Kegelrad 2o festgestellt ist, so wird die Drehung des Rades 55 durch das Umlaufrad 21 auf das Kegelrad 2o1 und auf das Kegelrad 23 übertragen, das durch Eingriff mit dem Kegelrad 24 die Kardanwelle 25 dreht. Diese Welle 25 setzt durch Stirnräderübertragung den Kurbelzapfen 26 in Umdrehung, der sich in dem' Kulissenschlitz 261- der Scheibe 27 verschiebt, die unmittelbar das Zahnrad 28 dreht, das mit der Zahnstange des Schiebers V in Eingriff steht. Der Schiebers T wird somit geöffnet, während die Schieber V1, Tue' nicht bewegt werden.
  • Zwecks Schließens des Schiebers T wird das Stellrad in der umgekehrten Richtung gedreht. Die Viertelumdrehung toten Ganges hat hierbei auf die Stellung der Teile keinen Einfluß. Durch die beiden vollen Umdrehungen des Stellrades wird der Schieber geschlossen, während das Zahnrad 6 mit der Muffe 57, 58 und den Stift 9 nach rechts bewegt wird. Kurz vor dem Ende der beiden Umdrehungen ist der Stift 9 wieder in Eingriff mit der Gabelscheibe io gekommen, die dann mitgenommen wird und infolge der entgegengesetzten Drehungsrichtung jetzt die Klinke 13 anhebt, die durch ihre Feder .6o wieder lotrecht gestellt wird. Die Daumenscheibe 14 bleibt hierbei in ihrer Stellung (Fig. 15) stehen, und das Getriebe ist infolgedessen für das Öffnen der Entwässerungsschieber vorbereitet. Wird das Stellrad zwecks COffnens der Entwässerungsschieber gedreht, so wird während - der Viertelumdrehung im toten Gang, in gleicher Weise wie vorher beschrieben, die Klinke 13 gesenkt. Sie trifft hierbei den in der Stellung Fig. 6 befindlichen Daumen 61 auf der linken Seite und .legt die Daumenscheibe 14 nach links hin um (Stellung Fig.2). Hierbei wird mittels des Schiebers das Kegelrad 2o freigegeben und das Kegelrad 2o1 festgestellt. Die weitere Drehung des Stellrades wird durch die Kegelräder 2o, 22, 29, Kettenübertragung 3o, Welle 31 und Kegelrad 32 des Umlaufgetrieberahmens, auf die Kegelräder 34, 35 übertragen.
  • Da die beiden Entwässerungsschieber in der Regel ungleich groß sind und vor der Öffnung dieser Schieber ein Überdruck im Rohr vorhanden sein kann, so wird, um ein Herausschleudern von Wasser aus dem Rohr in den Ausstoßraum zu vermeiden, zuerst für die Öffnung des Schiebers V° gesorgt, obwohl er die größere Kraft erfordert. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß der größere Schieber I'2 zu seiner Öffnung eine viermal so große Kraft gebraucht als der kleine Schieber P. Um diesen Unterschied auszugleichen, treibt man den Schieber V2 mit einem Zahnsegment 41 an, dessen Durchmesser ungefähr fünfmal größer ist als der Durchmesser des Zahnsegmentes 40 für den Schieber V1, derart, daß schließlich der geringere Widerstand auf den großen Schieber kommt. Dieser große Schieber V2 beginnt sich zuerst zu öffnen, indem sich sein Antriebsrad 35 mittels des Umlaufrades 411 an dem festgestellten Kegelrad 34 abrollt. Die Drehungsbewegung des Umlaufrades 41 indessen um seinen Zapfen wickelt seine Spiralfeder 42 auf, die am Ende einer bestimmten Zeit das Umlaufrad auf seinem Zapfen 70 festlegt und von diesem Augenblick an die Mitnahme des ganzen Umlaufgetriebes durch das Gehäuserad 32 bewirkt, so daß jetzt auch das Kegelrad 34 mitgenommen wird und den kleinen Schieber V' öffnet. Beide Schieber sind vollständig offen, wenn das Stellrad 3 zwei volle Umdrehungen gemacht hat.
  • Der Schluß dieser Schieber erfolgt durch zwei volle Umdrehungen des Stellrades in umgekehrtem Sinne, denen wiederum eine Viertelumdrehung toten Ganges vorangeht, die aber ebenfalls ohne Einfluß auf die Stellung der Teile ist. Da das Umlaufrad 4i1 festgestellt ist, so werden beide Schieber zunächst gleichmäßig geschlossen, da beide Kegelräder 34, 35 gleichmäßig von dem umlaufenden Gehäuse (33) mitgenommen werden. Ist der Schieber Vl mit kürzerer Bewegungszeit geschlossen, so wird das Kegelrad (34) an einer weiteren Bewegung gehindert und steht still. Das Umlaufrad 41" dreht sich dann bei der Weiterdrehung des Gehäuses 33 in umgekehrter Richtung wie vorher und wickelt hierbei die gespannte Feder 4.2 bis zur Entspannung ab, während welcher Zeit der Schieber V2 durch das sich weiter drehende Kegelrad. 35 ganz geschlossen wird. Während des letzten Teiles der Umdrehung wird die Klinke 13 wieder gehoben und für die nächstfolgende Bewegung bereitgestellt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Vielfachantrieb. mittels eines einzigen Stellrades, insbesondere für die Schieber von Torpedoausstoßrohren, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellradwelle (4) mit dem Gehäuserade (55) eines Umlaufgetriebes (2o, 2r, 2o1), dessen die Bewegung der Schieber bewirkende Kegelräder (2o, 2o1) lose und abwechselnd feststellbar auf einer feststehenden Welle (i9) sitzen, unter Einschaltung eines toten Ganges gekuppelt ist, währenddessen das eine oder das andere der beiden Kegelräder (2o, 261) auf der Welle (i9) festgestellt oder freigegeben wird.
  2. 2. Vielfachantrieb nach Anspruch i,. dadurch gekennzeichnet, daß die Kegelräder (2o, 2o1) auf der Welle (i9) mittels selbsttätig wirkender Kugelklemmkupplungen (i7, 18) befestigt sind, deren Kugeln (i8) während des toten Ganges beim Beginn der Drehung der Stellradwelle zur Freigabe des einen oder anderen Kegelrades von einem Schieber (z5) ausgelöst werden, .der mit einer Daumenscheibe (i4) verbunden ist, die von der Stellradwelle aus unter Vermittlung einer Gabelscheibe (Maltheserkreuz) (io) und einer hiermit verbundenen, auf und ab gehenden Klinke (i3) nach der einen oder der anderen Seite umgelegt wird und dabei den Schieber (i5) hin und her bewegt.
  3. 3. Vielfachantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellradumdrehungen auf das in die Zahnstange (2) des Mündungsverschlusses (V) eingreifende Zahnrad (28) mittels eines Kurbelzapfens (26) übertragen werden, der sich bei seiner Umdrehung in einem Schlitz (261) einer auf der Welle (67) des Zahnrades (28) aufgekeilten Scheibe (27) verschiebt, so, daß der Hebelarm, mittels dessen .der Kurbelarm (26) auf das Zahnrad (28) wirkt, sich während des Öffnens oder Schließens des Mündungsverschlusses zwischen einem Maximum und einem Minimum verändert.
  4. 4. Vielfachantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, um die Schieber (Vl, V'=) der zweiten Schiebergruppe nacheinander zu öffnen, zwischen den beiden Schiebern dieser Gruppe ein Umlaufgetriebe eingeschaltet ist, dessen Ümlau@rad (41i) mit seinem Zapfen (70) durch eine Spiralfeder (qz) verbunden ist, so daß beim Beginn der Drehung des Umlaufgehäuses (33) das den Schieber (V=) bewegende Kegelrad (35) mittels des Umlaufrades (d.r1) auf dem zunächst stillstehenden anderen K Cegelrad (3q.) des Getriebes abrollt, bis durch die bei der Drehung des Umlaufrades: (4i1) um seinen Zapfen (7o) erfolgende Aufwickelung der Feder (4a) das- Umlaufrad (41l) an seinem Zapfen (70) festgelcgL wird, so daß bei der Weiterdrehung des Umlaufgehäuses (33) nunmehr "auch das Kegelrad (3q.) mitgenommen und der andere Schieber (T1) mitbewegt wird.
DE1912322425D 1912-08-02 1912-08-02 Vielfachantrieb mittels eines einzigen Stellrades, insbesondere fuer die Schieber von Torpedoausstossrohren Expired DE322425C (de)

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