DE3223641C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Drehpotentiometer/Schal
ter-Kombination nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer einen elektrischen Schalter und gleichzeitig
einen variablen Widerstand bildenden bekannten Anord
nungen dieser Art (US-PS 28 87 553) befindet sich der
variable Widerstand in Form eines Drehpotentiometers
auf der einen Seite eines einheitlichen, durch eine
mittlere Trennwand gebildeten Gehäuses, von der aus
gehend nach beiden Seiten periphere Umrandungen weg
stehen, so daß gegenüber einer ersten muldenförmigen
Gehäusestruktur, die das Drehpotentiometer aufnimmt,
eine zweite entsprechend ausgebildete Gehäusestruktur
angeordnet ist, die von der gemeinsamen
Drehwelle für das Drehpotentiometer betätigte Schalter
aufnimmt. Diese Schalter sind nietenartig an der
mittleren Trennwand befestigt und durchdringen das
gesamte Gehäuse, so daß sie gleichzeitig nach außen
mit einem Gewinde versehenen Kontaktanschlüsse bilden.
Von Federn vorgespannte Schaltmesser liegen an den
nach außen geführten Schaltanschlüssen an und werden
über eine von der Welle des Drehpotentiometers gleich
zeitig betätigte Nockenstruktur geschaltet, d. h. so
bewegt, daß sie entweder an den Schaltkontakten anlie
gen oder die Schalter geöffnet sind.
Bei einem Mehrstellungs-Vorwahlschalter ist es ferner
bekannt (DE-AS 17 65 357), auf der einen Seite einer
Schaltungsplatte Kontaktbahnen in Form von flachen
Leitungen und auf der anderen Seite Kontaktfedern an
zubringen, wobei die Kontaktbahnen von in einem Schalt
rad gelagerten Kontaktfedern überstrichen werden, wäh
rend auf der anderen Seite der Schaltungsplatte eine
weitere, mit dem Schaltrad über eine gemeinsame Achse
verbundene Scheibe angeordnet ist, die über eine ent
sprechende Codierung auf ihrer Innenseite mit den Kon
taktfedern auf dieser Seite der Schaltungsplatte in
Wirkverbindung tritt. Es ist auch möglich, die Kontakt
bahnen auf beiden Seiten der Schaltungsplatte anzuord
nen und dann beidseitig mit entsprechenden Kontaktfedern
abzutasten.
Schließlich ist es bei einer Vorrichtung zum Schalten
und zum gleichzeitigen, allmählichen Verstellen von
sich hierdurch ändernden elektrischen Einflußgrößen
bekannt (DE-OS 27 46 841), auf einer Trägerplatte ein
Potentiometer anzuordnen, wobei angrenzend an das Poten
tiometer ein Schnappschalter positioniert ist, der über
einen stößelartigen Betätigungsarm verfügt. Das Potentio
meter weist eine sich mit seiner Drehachse synchron
drehende nockenartige Kontur auf, wobei in einer be
stimmten Potentiometerstellung der Schnappschalter
betätigt wird.
Bei einem Dreh- und/oder Schiebeschalter für Ein- und
Mehrlagenkarten ist es ferner bekannt (EP 00 05 217 A1),
eine federnd gegen Kontaktbahnen gedrückte Kontakt
walze vorzusehen, die in Schaltstellungen des so ge
bildeten Schalters als Kontaktbrücke zur Verbindung
von wenigstens zwei quer zur Richtung der Kontaktbahnen
nebeneinander angeordneten flächenhaften Kontakten wirkt.
Dabei ist diese Kontaktwalze so ausgebildet, daß sie
selbst als Wälzkontakt arbeitet und auf den Kontakt
flächen der Schaltkarte federnd unter Bildung eines
flächenhaften Kontakts abrollt.
Schließlich läßt sich der DE-OS 21 03 109 ein mehrstel
liger Drehschalter als bekannt entnehmen, bei dem in
mehreren parallelen Schaltebenen geätzte oder gedruckte
Leiterplatten angeordnet sind, auf denen neben anderen
Bauelementen Leiterzüge in bekannter Ätz- oder Druck
technik aufgebracht sind, die mit beweglichen Kontakt
armen in Kontakt stehen. Die Kontaktarme sind an einer
die Leiterplatte rechtwinklig durchragenden Schalter
achse angeordnet, wobei jede Schaltebene aus zwei oder
mehreren aneinanderstoßenden, je einen Sektor der
Schleif- und Kontaktbahn enthaltenden Leiterplatten
besteht.
Ausgehend von der eingangs genannten Drehpotentiometer/
Schalter-Kombination liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, diese so auszubilden, daß sie bei einfachem
Aufbau problemlos zu montieren ist, mit möglichst wenig
Einzelteilen auskommt und eine Vielzahl von kontinuier
lich ablaufenden Schaltbewegungen parallel und gleich
zeitig mit der ablaufenden Verschiebung des Potentio
meterschleifers ermöglicht.
Die erfindungsgemäße Drehpotentiometer/Schalter-Kombi
nation löst diese Aufgabe mit den kennzeichnenden Merk
malen des Anspruchs 1 und hat den Vorteil, daß auf
einer gemeinsamen Lagerplatte, und zwar unter Aus
nutzung deren Vorder- und Rückfläche, das Potentiometer
und die eine Vielzahl von Schaltvorgängen im Verlauf
der Potentiometerverstellung ermöglichende Schaltvor
richtung angeordnet ist, wobei eine einwandfreie Synchro
nisation der jeweiligen Schaltvorgänge auf die Potentio
meterstellung gegeben ist.
Besonders vorteilhaft ist der einfache und kostengün
stige Aufbau bei Verwendung von nur wenigen Einzeltei
len, wobei die Schleifer für den Potentiometerbereich
und für die Schaltvorrichtung identisch oder jedenfalls
von ihrer Struktur her gleichwirkend sind.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen
sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen
der im Anspruch 1 angegebenen Kombination möglich. Be
sonders vorteilhaft ist die Ausbildung der Schaltvor
richtung auf der zum Potentiometerbereich gegenüber
liegenden Fläche der Trägerplatte in Form von kaschier
ten Leiterbahnen, wobei eine durchgehende Abgriffsbahn
je nach Schleiferstellung mit einer beliebigen Anzahl
von Segmenten der Schaltbahn, die vorzugsweise zueinan
der konzentrisch angeordnet sind, verbunden werden kann.
Damit beim Verstellen des Potentiometers in den Schalt
stellungen keine Unterbrechung auftritt, sind die Seg
mente der Schalterbahn in ihrer abstandsmäßigen Be
ziehung so angeordnet daß der Schleifer mit seiner
kalottenförmigen Ausstülpung beim Übergang von einem
Segment auf das andere stets eines der Segmente und im
genauen Übergangsbereich beide Segmente berührt. Dies
ist deshalb vorteilhaft, weil beim bevorzugten Einsatz
der Schaltvorrichtung zum sukzessiven Anschalten von
optischen Anzeigeeinrichtungen, beispielsweise Leucht
dioden, die
so dann die Potentionmeterstellung angeben können, keine Unter
brechung auftreten sollte, wenn der Schieber von einem Segment
der Schalterbahn auf das andere gleitet. Eine Unterbrechung würde
bedeuten, daß keine der optischen Anzeigen aufleuchtet und für die
sen Zeitpunkt eine Orientierung über die effektive Potentiometer
stellung nicht möglich ist.
Vorteilhaft ist ferner, daß die gemeinsame Achse für den Potentio
meterbereich und die Schaltvorrichtung durch Verrastung in einer
Durchbrechung der Trägerplatte gehalten wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung darge
stellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht auf den Potentiometerbereich mit Träger
platte und Montageplatte bei abgenommener Schleiferlagerung
und Drehknopf,
Fig. 2 die Rückansicht der Trägerplatte der Fig. 1 mit Schaltvor
richtung und Montageplatte, wieder bei abgenommenem
Schleifer für den Schaltbereich,
Fig. 3 eine Draufsicht von oben auf Potentiometerbereich mit
Schaltvorrichtung und als bevorzugte Weiterbildung eine
auf der Montageplatte angeordnete von der Schaltvorrich
tung geschaltete optische Anzeigeeinrichtung und die
Fig. 4 bei a) einen ersten Lagerteil für den Potentiometerschleifer,
bei b) den Potentiometerschleifer, der gleichzeitig als Schleifer für die Schaltvorrichtung einsetzbar ist und
bei c) den zweiten Lagerteil für den Schleifer der Schaltvor richtung, der einstückig gleichzeitig die gemeinsame Achse bildet.
bei b) den Potentiometerschleifer, der gleichzeitig als Schleifer für die Schaltvorrichtung einsetzbar ist und
bei c) den zweiten Lagerteil für den Schleifer der Schaltvor richtung, der einstückig gleichzeitig die gemeinsame Achse bildet.
Bei dem in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel
einer Drehpotentiometer/Schalter-Kombination ist die eigentliche
Lagerplatte 1 senkrecht auf einer größeren Montageplatte 2 be
festigt, es versteht sich, daß eine solche Anordnung
beliebig ist.
Die Lagerung auf einer Montageplatte hat aber dann Vorteile,
wenn die Kombination zum fortlaufenden, synchron
zur Potentiometerverstellung erfolgenden Anschalten von optischen
Anzeigeanordnungen 3 dient.
Die optischen Anzeigeanordnungen bestehen aus einer
beliebigen Vielzahl von beispielsweise Leuchtdioden 3a bis 3e und
4, die in einer gemeinsamen Lagerbank 5 gefaßt sein können und
deren rückwärtige elektrische Anschlüsse 6 über die Montageplatte
2, die eine Printplatte, eine Norm ale Trägerplatte oder ein sonstiges
Bauteil sein kann, in elektrischer Verbindung mit den Schaltertei
len der Schaltvorrichtung steht, worauf weiter unten noch einge
gangen wird. Die Lagerplatte 1 wird doppelseitig ausgenutzt;
die Vorderseite, die in Fig. 1 gezeigt ist, trägt eine in diesem
Fall ringförmige Widerstandsbahn 7 mit einer inneren konzen
trischen Abgriffsbahn 8 - diese Abgriffsbahn kann selbstverständ
lich auch außerhalb der Widerstandsbahn 7 liegen oder an anderer
Stelle angeordnet sein.
Die Widerstandsbahn ist
auf der Lagerplatte vorzugsweise unmittelbar aufge
setzt und kann mit ihren Endbereichen bei 7a und 7b durch die
Lagerplatte geführt und rückseitig etwa durch Lötung befestigt
sein; dasselbe trifft für die vorzugsweise aus einer metallischen
Ringstruktur bestehende Abgriffsbahn 8 zu. Zentral befindet sich
eine Bohrung 9 in der Lagerplatte 1, die der Aufnahme und Lage
rung der Betätigungsanordnung für die Verstellung und die Lage
rung der Abgriffe dient. Die Rückseite der Lagerplatte 1 weist,
wie in Fig. 2 gezeigt, konzentrisch zur Lagerbohrung 9
für die Schalterverstellung eine Schalterbahn 10
mit einer zu dieser konzentrischen Kontaktbahn 11 auf. Bei dem dar
gestellten Ausführungsbeispiel umgibt die Schalterbahn 10, die in
eine Vielzahl von einzelnen Segmenten 10a, 10b, 10c usw. unter
teilt ist, die Konzaktbahn 11 konzentrisch. Eine besonders vor
teilhafte Ausgestaltung von Schalterbahn und Kontaktbahn besteht
darin, daß diese gebildet sind unmittelbar durch Leiterbahnen,
wie sie für sich gesehen bei Printplatte u. dgl. bekannt sind, also
durch Kupferkaschierungen, die durch bekannte Techniken auf
der Lagerplatte 1 aufgebracht sind. Die Lagerplatte 1 weist
gleichzeitig auch die ebenfalls als Leiterbahn oder Kupferkaschie
rungen ausgebildeten Zuleitungen 12 sowie 13a, 13b, 13c usw. für
die Segmente der Schalterbahn 10 und die Abgriffsbahn 11 auf;
diese Leiterbahnen sind in der üblichen Weise einstückig mit den
Segmenten und der Abgriffsbahn verbunden und führen zu Anschluß
bereichen 14, die ihrerseits gebildet sein können von Anschluß
stiften, die herrühren oder befestigt sind an Kontaktplättchen 15a, 15b
(vergl. Fig. 1). Von den Kontaktplättchen erstrecken sich dann nach
unten zur Montageplatte Zuleitungen 16 und können dort in Bohrungen
eingeführt und auf der Unterseite verlötet sein. Gleichzeitig können hier
durch wieder die entsprechenden Leiterplattenverbindungen zu
den Anschlüssen 6 der optischen Anzeigeeinrichtung 3 hergestellt
werden.
Die Kontaktplättchen 15a, 15b mit ihren Kontaktzuleitungen und
Anschlußzapfen können in einer Ausgestaltung
gleichzeitig der (vertikalen) Lagerung der Lagerplatte 1 auf
der Montageplatte 2 dienen, da sie bzw. ihre metallischen Kontakte
sowohl mit der Lagerplatte 1 als auch m it der Montageplatte 2
fest verbunden, nämlich vorzugsweise verlötet sind.
Es versteht sich im übrigen, daß die Anzahl der Segmente 10a, 10b . . .
der Schalterbahn (Kupferkaschierungen) beliebig sein kann, je nach
der Anzahl der gewünschten Schaltvorgänge im Verlauf einer
vollständigen Verstellung des Potentiometerbereichs von Anschlag
zu Anschlag.
Die Endmontage bis zur elektrischen Funktionsfähigkeit der inso
weit erläuterten Potentiometer/Schalter-Kombination erfolgt dann
dadurch, daß auf beiden Seiten jeweils erste und zweite Lagerteile
17a, 17b für die beidseitigen Schleifer 18a, 18b vorgesehen sind,
die die aus einem federnden, elektrisch leitenden Metall bestehen
den Schleifer in ihrer einander zugeordneten Position unverrück
bar lagern und auf die elektrisch abzugreifenden und miteinander
zu verbindenden Teilkomponenten drücken und gleichzeitig die Durch
führung einer Drehbewegung unter der Wirkung eines vorzugsweise
eine Rändelung aufweisenden Stellknopfes 19 ermöglichen.
Bevorzugte Ausführungsformen des ersten und zweiten Lagerteils
der Betätigungsanordnung für die Schleifer oder Abgriffe sind bei
a) und c) in Fig. 4 dargestellt; so verfügt ein erstes Lagerteil 17b
über einen in etwa rundlichen Grundkörper 20 als Basis, mit einer
zentralen, vorzugsweise unrunden Durchtritts- oder Aufnahmeöff
nung 21, zwei seitlichen zapfenartigen Vorsprüngen 22a, 22b und
einem äußeren, nach oben in der Zeichenebene erhabenen, bei 23
unterbrochenen Randteilwulst 24. Ferner ist die Durchtrittsöff
nung 21 ebenfalls von einem erhabenen Ringwulst 25 umgeben, mit
welchem dieses Lagerteil 17b auf einer inneren Fläche 26 der Lager
platte 1 angrenzend an die Durchtrittsbohrung 9 aufliegt und gleitet.
Diesem ersten Lager
teil entsprechend ist der Schleifer für den Potentiometerbereich
ausgebildet der bei b) in Fig. 4 dargestellt ist und mit 18b be
zeichnet ist. Der Schleifer 18b ist etwa ringförmig ausgebildet und
besteht aus einem geeigneten Federmaterial mit beidseitigen Durch
trittsöffnungen oder Aufnahmeöffnungen 27a, 27b für die Zapfen 22a,
22b des ersten Lagerteils. Teile des Schleifers 18b sind aus der
Zeichenebene nach oben hochgebogen, und zwar der bei 28 kennt
lich gemachte, einen kalottenförmigen Schleifeinsatz tragende
oder lediglich eine Ausstülpung bei 29 aufweisende, sich beid
seitig öffnende Federarm, sowie zwei innere Schleifarme 30, mit
denen der Schleifer 18b die Abgriffsbahn 8 im Potentiometerbe
reich berührt. Die kalottenförmige Ausstülpung 29 oder ein ent
sprechender Einsatz gleitet dann beider Versteilung des Potentio
meters auf der Widerstandsringbahn 7.
Entsprechend einer vorteilhaften Ausgestaltung
wird für die rückseitige Schaltvorrichtung auf der Lagerplatte
1, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist der gleiche Schleifer wie für den
Potentiometerbereich verwendet; er ist daher nicht nochmals dar
gestellt und läßt sich bei 18a in Fig. 3 erkennen. Zur Lagerung
dieses Schleifers 18a ist das zweite Lagerteil 17a vorgesehen,
welches bei c) in Fig. 4 dargestelltist. Das zweite Lagerteil 17a
verfügt ebenfalls über eine breitere Basisfläche 32 mit den beid
seitigen Zapfen 33a, 33b für die Aufnahme und unverrückbare, ins
besondere unverdrehbare Lagerung des Schleifers 18a und über
einen zentralen Achsenteil 34. Der Achsenteil 34 ist an seinem
Endbereich, wie bei 35 angedeutet geschiltzt ausgebildet so daß
sich die beiden Teile zusammendrücken lassen und verfügt
über nach außen abgewandte, äußere Rastnasen 36.
Zur Montage wird so vorgegangen, daß der Schleifer 18a, zunächst
für die Schaltvorrichtung auf das zweite Lagerteil 17a aufgesetzt
wird, und zwar so, daß die Abgriffsarme 30 die innere Abgriffs
bahn 11 und die Ausstülpung 29 die äußere Schalterbahn 10 federnd
berühren. Die Achse 34 wird dann durch die Bohrung 9 hindurchge
führt und auf der anderen Seite wird das erste Lagerteil 17b, eben
falls mit aufgesetztem Schleifer 18b auf die herausstehende Achse
34 des zweiten Lagerteils 17a gepreßt wobei die unrunde
Form der Achse 34 sowie der Durchtrittsöffnung 21 für
die richtige Orientierung der beiden Schleifer 18a, 18b sorgen.
Durch einen entsprechenden Druck schnappen dann die Rastnasen
36 rückseitig des ersten Lagerteils 17b ein und die gesamte Betäti
gungs- und Lagerordnung für die Schleifer ist sicher montiert
wobei die Schleifer federnd auf den zugeordneten Bahnen aufliegen.
Die Achse 34 weist selber noch eine unrunde Durchtritts
öffnung auf, in welche die Achse
eines Betätigungsdrehknopfes eingeschoben wird.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung
bestehtdarin, daß die einzelnen Segmente 10a, 10b . . . der Schal
terbahn 10 in einem solchen, sich gegenseitig isolierenden Abstand
als Leiterbahn-Kaschierung auf der Trägerplatte 1 angeordnet
sind, daß die kalottenförmige Ausstülpung 29 des zugeordneten
Schleifers beim Übertritt von einem Segment zum anderen für einen
vorgegebenen Moment beide Segmente elektrisch kontaktiert so daß
in jeder Position die Potentiometerstellung präzise angezeigt wird,
wobei beim Übergang von einem Segment zum anderen dann zwei
der Leuchtdioden 3a bis 3e und 4 aufleuchten können. Die Leucht
diode 4 ist gesondert bezeichnet da sie eine der Endpositionen des
Potentiometers angibt und auch in einer anderen Farbe, beispiels
weise rot aufleuchten kann, während die anderen Leuchtdioden 3a
bis 3e beispielsweise grün leuchten. Die elektrische Verschaltung
der anzeigenden Leuchtdioden kann dann so getroffen sein, daß ent
weder ein sich allmählich mit der Potentiometerverstellung ver
längerndes Lichtband aus einzelnen, sukzessive zusätzlich auf
leuchtenden Leuchtdioden gebildet wird, oder die Anzeige jeweils
von einer Leuchtdiode zur anderen weiterspringt.
Claims (7)
1. Drehpotentiometer/Schalter-Kombination, insbesondere zur
synchron zur Potentiometerverstellung erfolgenden An
schaltung von optischen Anzeigeanordnungen, mit einer
mittleren Lagerplatte, auf deren einer Seite die Wider
standsbahn des Potentiometers mit an einem ersten Lager
teil befestigtem Schleifer und auf deren anderer Seite
der mit der Potentiometerdrehung betätigbare Schalter
angeordnet sind, mit einem gemeinsamen Achsantrieb, da
durch gekennzeichnet, daß der Schalter gebildet ist von
einer auf der anderen Seite der Lagerplatte (1) ange
ordneten, mehrfach segmentierten Schalterbahn (10) und
einer zugeordneten Kontaktbahn (11), wobei ein zweites
Lagerteil (17a) für den mit dem Schleifer (18b) des Poten
tiometers identischen Schleifer (18a) für den Schalter
vorgesehen ist und beide Lagerteile (17a, 17b) mitein
ander verrastbar sind.
2. Drehpotentiometer/Schalter-Kombination nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (10a, 10b, 10c . . .)
der Schalterbahn (10) sowie der Kontaktbahn (11) ein
schließlich ihrer Zuleitungen gebildet sind von Träger
platten-Leitungsbahnen.
3. Drehpotentiometer/Schalter-Kombination nach Anspruch 1
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Lagerteile (17a,
17b) eine Basisfläche (20, 32) mit zueinander im Abstand
angeordneten Lager- und Fixierzapfen (22a, 22b; 33a, 33b)
für die Aufnahme und Befestigung der Schleifer (18a, 18b)
aufweisen.
4. Drehpotentiometer/Schalter-Kombination nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schleifer (18a, 18b)
eine ringförmige Struktur mit seitlichen Ausnehmungen
(27a, 27b) für die Zapfenlagerungen der ersten und zweiten
Lagerteile aufweist, sowie aus seiner Ebene herausgebogene
Schleifbereiche (28, 30) zur Kontaktierung und elektrischen
Verbindung der Abgriffe mit den jeweiligen Bahnen.
5. Drehpotentiometer/Schalter-Kombination nach einem
der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß
der erste, potentiometerseitige Lagerteil (17b) eine zen
trale, unrunde Durchtrittsöffnung (21) für einen vom zweiten
Lagerteil (17a) ausgehenden Achsstummel (34) aufweist
und daß der Achsstummel (34) endseitig nach außen vor
springende Rastnasen (36) aufweist.
6. Drehpotentiometer/Schalter-Kombination nach einem der
Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerplatte
(1) von einer über elektrische Kontaktplättchen (15a,
15b) auf einer Montageplatte (2) gelagerten Printplatte
gebildet ist, die die Segmente (10a, 10b, 10c . . .) als
Kupferkaschierungen lagert.
7. Drehpotentiometer/Schalter-Kombination nach einem der
Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen
Segmente (10a, 10b, 10c . . .) der Schalterbahn (10) so
zueinander in einem elektrisch isolierenden Abstand ange
ordnet sind, daß sie vom Schleifer (18b) beim Übergang
gleichzeitig kontaktierbar sind, zur kontinuierlichen
Überleitung des optischen Anzeigezustands.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19823223641 DE3223641A1 (de) | 1982-06-24 | 1982-06-24 | Potentiometer/schalter-kombination |
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| DE19823223641 DE3223641A1 (de) | 1982-06-24 | 1982-06-24 | Potentiometer/schalter-kombination |
Publications (2)
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| DE3223641C2 true DE3223641C2 (de) | 1991-11-21 |
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Family Applications (1)
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1982
- 1982-06-24 DE DE19823223641 patent/DE3223641A1/de active Granted
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2296077A1 (de) | 2009-09-04 | 2011-03-16 | Pepperl + Fuchs GmbH | Verfahren zum Einstellen von Betriebsparametern eines Sensors und Sensor zum Nachweis einer physikalischen Messgröße |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3223641A1 (de) | 1983-12-29 |
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