DE322196C - Schreibmaschine mit rueckseitigem Typenanschlag - Google Patents
Schreibmaschine mit rueckseitigem TypenanschlagInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J27/00—Inking apparatus
- B41J27/10—Inking apparatus with ink applied by rollers; Ink supply arrangements therefor
- B41J27/12—Rollers
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- Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)
Description
- Schreibmaschine mit rückseitigem Typenanschlag. Bei den jetzt bekannten Schreibmaschinen mit rückseitigem Typenanschlag drückt die Type die Schreibfläche gegen ein mit Farbstoff getränktes Kissen, Farbband oder Tränkerolle, wodurch die Schrift entsteht. Hierbei tritt der Übelstand ein, daß infolge des ungenügenden Widerstandes des Kissens, Farbbandes o. dgl., welches, um die flüssige Farbe aufsaugen zu können, aus weichem Faserstoff bzw. Gewebe besteht, die Typen das Schreibpapier durchschlagen, wodurch das Papier verletzt und die Schrift unsauber wird.
- Der Übelstand läßt sich dadurch beseitigen, daß an Stelle des Kissens oder Farbbands aus saugfähigem Faserstoff oder Gewebe ein Widerlager mit härterer, gegen das Eindringen der Type widerstandsfähiger Oberfläche, z. B. Metall, Kautschuk, Zelluloid, Hartgummi, Holz usw., angeordnet und dieses nicht mit flüssiger Farbe, sondern trocken eingefärbt wird. Die Einfärbung erfolgt zweckmäßig selbsttätig. Das Widerlager - kann die Form einer Platte, eines Klotzes, einer Rolle o. dgl. haben. Es kann fest oder bewegbar sein.
- Soll beim Schreiben gleichzeitig eine Kopie entstehen, so kann man ein mit Farbstoff getränktes Farbband oder Farbtuch zwischen der anschlagenden Typ- und der Rückseite der Schreibfläche anbringen und legt zwischen den eigentlichen Schreibbogen und das Farbband schwach geleimtes durchsichtiges Papier, auf dessen Vorderseite dann die Kopie in der Durchsicht erscheint. Man spart dann Kohlepapier.
- In der Zeichnung ist eine Ausführungsform 1i der Erfindung dargestellt. Fig. z ist eine Draufsicht, Fig.2 ein Längsschnitt, Fig.3 ein Querschnitt des für die Erfindung in Betracht kommenden Teiles einer Schreibmaschine. a ist die obere Platte des Schreibmaschinengehäuses. Sie enthält einen Schlitz b, in dem der Wagen c in bekannter Weise durch eine hier nicht gezeichnete Feder nach links gezogen wird. Der Wagen c trägt die Rollen d und e, zwischen welchen der zu beschreibende Bogen geführt wird. Der an der Platte a um den Zapfen i schwingbar angeordnete Hebel h trägt die Type g. Mittels des Armes k und des Gestänges l steht der Hebel h mit der entsprechenden Taste in Verbindung. Beim Druck auf die Taste schwingt die Type von unten durch den Schlitz b gegen die Rückseite des zu beschreibenden Papiers f. Der Einfachheit halber ist nur ein Typenhebel gezeichnet. An dem Balken m ist der Arm n schwingbar angebracht, der die um y drehbare Rolle o und das damit starr verbundene Zahnrad trägt. Durch die Feder q -wird der Arm n so weit angehoben, da.ß die Rolle o etwas über der Schreibfläche schwebt. Die Feder s trägt den Einfärber t. Die Stange v steht mit der hier nicht gezeichneten Universalschiene in Verbindung. Beim Niederdrücken jeder Taste schwingt der Arm n nach unten, bis die Rolle o auf der Schreibfläche ruht. Gleichzeitig schwingt die Type g gegen die Rückseite der Schreibfläche, so daß von der mit Farbstoff versehenen Rolle o der Abdruck erfolgt. Beim Loslassen der Taste geht der Arm n infolge der Wirkung der Feder q in die Höhe, das Zahnrad P stößt gegen die federnde Zunge U, wodurch das Zahnrad und gleichzeitig die damit starr verbundene Rolle o etwas gedreht und somit ein Teil davon durch den Einfärber t mit Farbe neu versehen wird. Beim Schreiben wird also die Rolle o ständig neu eingefärbt. w ist ein Farbband, das eingeschaltet und benutzt wird, falls beim Schreiben gleichzeitig eine Kopie hergestellt werden soll. Es werden dann zum Schreiben zwei Blätter eingelegt, von denen das untere durchsichtig ist. Die auf der Rückseite entstehende Schrift der Kopie scheint hindurch, so daß sie auf der Vorderseite lesbar ist.
Claims (1)
- PATL,NT-ANsPRÜcH.t z. Schreibmaschine mit rückseitigem Typenanschlag, dadurch gekennzeichnet, daß Jede Type beim Anschlag die Vorderseite der Schreibfläche gegen ein mit widerstandsfähiger Oberfläche versehenes Widerlager preßt und dieses selbsttätig trocken eingefärbt wird. z. Schreibmaschine nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Type und der Rückseite der Schreibfläche ein Farbband oder Farbtuch eingeschaltet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE322196T | 1918-12-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE322196C true DE322196C (de) | 1920-06-22 |
Family
ID=6165809
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918322196D Expired DE322196C (de) | 1918-12-05 | 1918-12-05 | Schreibmaschine mit rueckseitigem Typenanschlag |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE322196C (de) |
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1918
- 1918-12-05 DE DE1918322196D patent/DE322196C/de not_active Expired
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