DE32179C - Neuerung an Cylinderwalken - Google Patents

Neuerung an Cylinderwalken

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DE32179C
DE32179C DENDAT32179D DE32179DA DE32179C DE 32179 C DE32179 C DE 32179C DE NDAT32179 D DENDAT32179 D DE NDAT32179D DE 32179D A DE32179D A DE 32179DA DE 32179 C DE32179 C DE 32179C
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Germany
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upper tongue
compression roller
innovation
same
tongue
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT32179D
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English (en)
Original Assignee
F. BERNHARDT in Fischendorf bei Leisnig i. S
Publication of DE32179C publication Critical patent/DE32179C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C17/00Fulling
    • D06C17/02Fulling by rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Fatentirt im Deutschen Reiche vom al. October 1884 ab.
Der Kanal c ist mit einem Bügel b starr verbunden, welcher um vorspringende concentrische Ansätze der beiden Untercylinderlager drehbar ist und auf einem Excenter e vermöge seines Eigengewichtes und des während des Arbeitens erhältlichen Druckes frei aufliegt. Durch Drehung des Excenters e vermittelst Schneckenrades, Schnecke .und Handrades kann man den Kanal c jederzeit, auch während des Ganges der Maschine, in jede beliebige, für die verschiedenartigsten Stoffe oder für die verschiedenen Walk- bezw. Waschstadien jeweilig günstigste Lage bringen. Man kann, wenn man nicht auf absolut gleiche Zwischenräume zwischen Unterzunge % und Untercylinder u in jeder einstellbaren Lage rechnet, auch den Bügel b und mit ihm den Kanal c um einen anderen Punkt drehbar machen, der so gewählt ist, dafs die Zwischenräume nahezu stets dieselben bleiben. Ebenso kann man mit dem Stellmechanismus variiren, mit welchem man durchaus nicht blos an Excenter, Schneckenrad und Schnecke gebunden ist. Der Kanal selbst ist ganz aus Metall hergestellt.
Derjenige Maschinentheil, welcher das beim Walken nothwendige Stopfen oder Stauchen besorgt, ist bei meiner Maschine eine Combination von sogen. Oberzunge ο und Stauchrolle s, welche beiderseits unwandelbar mit einander verbunden sind, so dafs die aus getrennter Anwendung beider hervorgehenden Unzuträglichkeiten, bestehend aus dem sich während des Arbeitens stetig verändernden Zwischenraum zwischen Oberzunge und Stauchrolle, vermieden sind. Die Oberzunge 0, welche also gleichzeitig mit als Lagerhalter für die Stauchrolle s dient, ist, ganz analog dem beschriebenen Kanal c, ebenfalls mit einem Bügel, und zwar mit I fest verschraubt, der seinerseits, wie der Bügel b, ebenfalls um vorspringende, concentrische Ansätze der Obercylinderlager drehbar ist. Man kann, wenn man von absolut gleichen Zwischenräumen zwischen Oberzunge ο und Obercylinder a in den verschiedenen möglichen Stellungen absieht, den Bügel I auch um einen anderen, nicht mit der Mitte des Lagers zusammenfallenden, aber den Bewegungen des letzteren folgenden Punkt drehbar machen. Auch kann man mit der Oberzunge ο zwei und noch mehr Stauchrollen hinter einander in starre Verbindung bringen.
Der durch angegossene Lappen des Bügels / gehende Bolzen mit Rolle r wird von dem geschlitzten Hebel h umfafst, welcher auf der Welle w festgekeilt ist, die an einem Ende den Hebel d mit Zapfenbüchse ρ trägt, auf welche letztere die Spiralfeder f drückt. Diese Spiralfeder wird von der durch die Zapfenbüchse ρ gehenden und am Ende mit Gewinde versehenen Stange t angespannt oder entspannt, je nachdem das als Mutter dienende konische Rad k durch das eingreifende m eine rechte oder linke Drehung erfährt. Nach ganzem oder th eil weisem Entspannen trifft der Stellring i an die Zapfenbüchse ρ und nimmt die Hebel d
und h sammt Bügel /, Zunge ο und Rolle s mit in die Höhe.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Cylinder-Walke, an welcher eine oder beide der nachbenannten Einrichtungen vorhanden sind:
    i. Die mit einer oder zwei hinter einander befindlichen Stauchrollen s in starrer Verbindung stehende Oberzunge o, welche um den Mittelpunkt' des Obercylinders a oder sonst einen anderen so gewählten, den Bewegungen der Obercylinderlager folgenden Punkt drehbar ist, so dafs die Abstände zwischen Oberzunge ο und Obercylinderumfang entweder stets dieselben oder annähernd dieselben bleiben.
    Die Druckertheilung' der in Anspruch i. erwähnten, mit einander starr verbundenen Oberzunge ο und Stauchrolle s durch an einem oder an zwei Hebelarmen d wirkenden Spiralfedern /, deren An- und Entspannungsmechanismus gleichzeitig zum Heben betreffender Oberzunge ο mit Stauchrolle s benutzt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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