DE93603C - - Google Patents
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- DE93603C DE93603C DENDAT93603D DE93603DA DE93603C DE 93603 C DE93603 C DE 93603C DE NDAT93603 D DENDAT93603 D DE NDAT93603D DE 93603D A DE93603D A DE 93603DA DE 93603 C DE93603 C DE 93603C
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- regulator
- lever
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- 238000007792 addition Methods 0.000 claims 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 claims 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 claims 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L15/00—Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
- F01L15/02—Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with valves other than cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped, e.g. flat D-valves
- F01L15/04—Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with valves other than cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped, e.g. flat D-valves main valve being combined with auxiliary valve
- F01L15/06—Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with valves other than cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped, e.g. flat D-valves main valve being combined with auxiliary valve of Meyer or Rider type, i.e. in which the expansion is varied at the expansion valve itself
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Gear-Shifting Mechanisms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Dezember 1896 ab. Längste Dauer: 19. Februar 1909.
Um die Anordnung der durch die Patentschriften Nr. 77417 bezw. 89204 beschriebenen
Expansionsstellvorrichtung für Ridersteuerungen auch für andere Expansionssteuerungen zu ermöglichen,
ist die in Folgendem beschriebene und auf der Zeichnung in einem senkrechten Schnitte, Fig. 1 , zwei Profilansichten, Fig. 2
und einem Horizontalschnitte veranschaulichte Anordnung getroffen worden.
Mit dem Gleitring α des Regulators sind die Winkelhebel b1 und &2 durch Druckstifte derart
verbunden, dafs sie sich bei den Verschiebungen des Gleitringes in der Richtung der Regulatorachse
nach oben oder unten um einen entsprechenden Winkel verdrehen.
Findet nun z. B. eine Verschiebung des Gleitringes α durch den Regulator infolge
schnelleren Ganges der Maschine nach oben statt, so legt sich das untere Ende des Winkelhebels
b1 gegen die Rolle des Druckpunktes c1
vom Schaltzeug if1 und bewirkt dadurch eine
Verdrehung der Schaltklinke e1 um ihren Drehpunkt
f\ bis sich die obere Nase der Klinke in die Verzahnung des Steuerkörpers g1 fest
eingehakt hat und nun die Wirkung des Schaltzeuges beginnt. Der fortgesetzte Druck des
Winkelhebels b1 gegen die Rolle des Druckpunktes
c1 hat nun zur Folge, dafs% durch das
in Wirkung gesetzte Schaltzeug der Steuerkörper um seine Achse h gedreht wird.
Auf der Achse h kann nun entweder zwischen den beiden Steuerkörpern g1 und g2 oder auf
der punktirt angegebenen Verlängerung der Achse ein Hebel befestigt werden, welcher die
Bewegung der Achse h auf das Steuerungsorgan der Schieber oder der Ventilsteuerung
überträgt, welches den Füllungsgrad beeinflufst.
Sobald also der Regulator den Gleitring infolge gröiserer Umdrehungsgeschwindigkeit
der Maschine hebt, wird durch das Schaltzeug d1 und den Steuerungskörper gl die Achse h so
lange gedreht, bis derjenige Füllungsgrad eingestellt ist, welcher der veränderten Leistung
der Maschine bei normaler Umdrehungszahl entspricht, und die' normale Geschwindigkeit
der Maschine folglich wieder hergestellt ist. Der Regulator kehrt nun in seine vorige Mittelstellung
zurück und nimmt den Gleitring a und durch diesen die- Winkelhebel b1 und i>2
ebenfalls in die Mittelstellung zurück.
Bei Eintritt der zurückgehenden Bewegung hört der Druck, den der Winkelhebel bl auf
den Druckpunkt c1 ausgeübt hatte, auf und
die Schaltklinke e1 wird sich sofort, durch ihr'
Eigengewicht unterstützt, durch den als Gegengewicht ausgebildeten Theil i1 der Schaltklinke
aus der Verzahnung des Steuerkörpers ausklinken und der Rückwärtsbewegung des Schaltzeuges dl folgen, ohne den Steuerkörper
mit zurückzudrehen.
Dadurch, dafs der Steuerkörper bei dem Rückgange des Schaltzeuges in der Ruhestellung
unverändert stehen bleibt, bleibt auch der durch denselben eingestellte Füllungsgrad unverändert.
Die Rückwärtsbewegung der Schaltzeuge d1
und d2 wird durch die als Gegengewichte ausgebildeten Theile k1 und k2 derselben bewirkt.
Die Ruhestellung der' Schaltzeuge wird durch Anschläge Z1 und P am Regulatorbock bewerkstelligt.
Wird durch inzwischen eingerückte Maschinen oder durch Abnahme der Dampfspannung der
Gang der Maschine langsamer, der Regulator also sinken, so wirkt der mitsinkende Gleitring
α durch den entgegengesetzt von bl sitzenden
Winkelhebel b2 auf den Druckpunkt c2 und bringt in derselben Weise, wie vorstehend
beschrieben, das Schaltzeug d2 zur Wirkung und die Achse h durch den Steuerkörper g%
in eine der vorigen entgegengesetzte Drehung und vergröfsert die Füllung so lange, bis der
Füllungsgrad so grofs ist, dafs die Maschine wieder ihre normale Umdrehungsgeschwindigkeit
angenommen hat.
Der Regulator kehrt infolge dessen aus seiner tieferen Stellung in die Mittelstellung zurück
und läfst den eingestellten Füllungsgrad bestehen, weil auch hier die Wirkung des Schaltzeuges
d2 bei Eintritt des Rückganges aufgehoben
wird.
Erst wenn neue Schwankungen der Umdrehungszahl durch veränderte Kraftentnahme
oder durch veränderte Dampfspannung im Kessel eine entsprechende Aenderung des Füllungsgrades nöthig machen, wird der durch
Zu- oder Abnahme der Umdrehungszahl beeinflufste Regulator seine Mittelstellung ver-.
lassen und dadurch eine Verstellung der Steuerkörper in dem einen oder anderen Sinne bewerkstelligen
und den erforderlichen Füllungsgrad herstellen.
Die Schaltwerkstheile d1 und d2 werden
durch die Regulatorhebel ^1 und b2 gedreht.
Der Hergang findet folgendermafsen statt.
Angenommen, der Regulator geht durch vermehrte Geschwindigkeit aus seiner Mittelstellung
nach oben, dann werden durch den Gleitring a die beiden Winkelhebel b1 und b2 ebenfalls
aus ihrer Mittelstellung verdrängt.
Der Hebel b1 wird mit seinem unteren Ende
gegen die Rolle des Druckpunktes c1 vom Schaltzeug d1 einen Druck ausüben und dadurch
die Schaltklinke e1 um ihren Drehpunkt^/"1
so lange drehen, bis die obere Nase der Klinke in die Verzahnung des Steuerkörpers g1 fest
eingehakt ist. Nunmehr hört die Nachgiebigkeit der Schaltklinke e1 auf.
Infolge dessen mufs jetzt bei fortgesetzter Einwirkung des Hebels bλ auf den Druckpunkt
ca das Schaltzeug dl eine drehende Bewegung
um seinen Mittelpunkt, die Achse h, ausführen in dem Mafse, in dem das untere
Ende des Winkelhebels b1 durch den Gleitring des Regulators bewegt wird.
Da jedoch vorher durch das Einhaken der Nase von der Klinke el in den auf der Achse h
befestigten Steuerkörper gl eine feste Verbindung
zwischen dem Schaltzeug dx und dem Steuerkörper gl durch die Klinke e1 hergestellt
wurde, so hat auch die Achse h die Drehbewegung des Schaltzeuges d1 mitgemacht
und durch ihre Verbindung mit dem Steuerorgan den Füllungsgrad entsprechend beeinflufst.
Zur Beseitigung der gleitenden Reibung, welche während der Drehbewegung des Schaltzeuges
d1 und d2 durch den Winkelhebel bl
und b'2 im Druckpunkt c1 und c2 entstehen
würde, sind die Druckpunkte mit Rollen versehen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Abänderung der im Patent Nr. 89204, dem ersten Zusätze zum Patente Nr. 77417, gekennzeichneten Expansionsstellvorrichtung für Ridersteuerungen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Verstellung der Schaltzeuge vom Regulator unmittelbar durch einen Winkelhebel (b1 oder b2) bewerkstelligt wird, wobei die Verstellung des Steuerungstheiles mittels Hebels auf der Steuerkörperwelle ausgeführt werden kann, damit die Stellvorrichtung sowohl für Riderschiebersteuerungen als auch für Ventil- und andere Steuerungen verwendbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE93603C true DE93603C (de) |
Family
ID=365020
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT93603D Active DE93603C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE93603C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7754878B2 (en) | 2002-03-20 | 2010-07-13 | Next Technology Tecnotessile Societa Nazionale Di Ricerca R.L. | Free-radical functionalized polysaccharides |
-
0
- DE DENDAT93603D patent/DE93603C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7754878B2 (en) | 2002-03-20 | 2010-07-13 | Next Technology Tecnotessile Societa Nazionale Di Ricerca R.L. | Free-radical functionalized polysaccharides |
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