DE321305C - Einrichtung zur Herstellung von Gluehlampen - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung von Gluehlampen

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DE321305C
DE321305C DE1919321305D DE321305DD DE321305C DE 321305 C DE321305 C DE 321305C DE 1919321305 D DE1919321305 D DE 1919321305D DE 321305D D DE321305D D DE 321305DD DE 321305 C DE321305 C DE 321305C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K3/00Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Herstellung von Glühlampen. Die Eifindung betrifft diejenige Herstellungsart von Glühlampen, insbesondere von kleinen Glühbirnen bei Taschenlampen, bei welcher die Stromzuführungsdrähte mit dem Leuchtkörper in die mit dem Hals nach oben gerichtete Glasglocke eingehängt werden.
  • Bei dem bisherigen Herstellungsverfahren dieser Art wurden die Zuführungsdrähte auf dem Glasrand des Halses gelagert, und es wurde entweder auf dem oberen Halsrand ein Glasröhrchen aufgeschmolzen, oder es 'sollte ein solches Röhrchen innerhalb des Halses eingeschmolzen werden. Die Zuführungsdrähte waren dabei, und zwar mit ihrer Knickstelle, in jedem Falle der Flariimenwirhung beim Einschmelzen im vollen Maße ausgesetzt, wodurch sie leicht mürbe und brüchig wurden. Das spätere Abbiegen der Drahtenden nach oben und unten zwecks Verbindung mit dem Lampensockel führte hierbei auch leicht zu Beschädigungen des Lampenhalses.
  • Es ist auch schon vorgeschlagen worden, den erwärmten Lampenhals der Wirkung einer Zange zu unterwerfen, welche dann *die Drähte zusammen mit einem Entlüftungsröhrchen mit dem Glas des Lampenhalses innig vereinigen soll. Von einem solchen Preßvorgang wird auch bei der vorliegenden Herstellungsart Gebrauch gemacht, erfindungsgemäß werden jedoch die Zuführungsdrähte mit dem Leuchtkörper auf einer besonderen Haltevorrichtung gelagert, die sich über dem nach oben gerichteten offenen Lampenhals befindet. Hierdurch kommen die Einführungsdrähte in geradlinigen Verlauf, d. h. ohne Knick, zur Einschmelzung bzw. Einbettung in die Glasmasse, und es bleiben ihre umgebogenen Schenkel frei, d. h. 'sie werden an dem Glas reicht angeschmolzen. Infolgedessen wird der Arbeitsraum für den Einschmelzvorgang vergrößert, so daß man stärkere Flammen, und zwar mehrere Stichflammen von verschiedenen Richtungen aus auf das Werkstück zur Wirkung bringen kann, ohne die Gefahr einer zu hohen Beanspruchung der Zuführungsdrähte; da die letzteren für sich aufgehängt bzw. gelagert sind und sie nicht auf dem Lampenhals aufruhen, so wird auch die Gefahr vermieden, daß bei dem erwähnten Preßvorgang die Drähte aus ihrer ordnungsmäßigen Lage verschoben werden.
  • Die Herstellungsart ist auf der Zeichnung beispielsweise zur Darstellung gebracht.
  • Fig. i der Zeichnung zeigt die Glühbirne a. mit dem Hals b. , Die Zuführungsdrähte c mit dem Leuchtdraht d sind inüblicher Weise durch einen Glaspfropfen e aneinander befestigt. Für den Einbau werdendieDrähte mit vorläufigenAbbiegungen c' auf ein bei f angedeutetes Gestellgehängt,welches so zu der von einem Halter getragenen Glühbirne angeordnet ist, daß die Teile sich in der in Fig. i gezeichneten Stellung befinden.
  • Nunmehr wird, wie in Fig. z angedeutet, ein Glasröhrchen g in den Lampenhals b eingeführt, und es werden der Hals b und das Ende des Röhrchen g erwärmt, worauf in an sich bekannter Weise durch eine besondere Zange der Hals b in die aus Fig. 3 ersichtliche flache Form gepreßt wird. Dabei verbleibt in der Mitte bei g die Verbindung mit dem Inneren der Kugel a, während zu beiden Seiten die Zuleitungsdrähte c in der. Glasmasse des Halses b eingebettet sind. Nach erfolgter Entlüftung wird das Röhrchen g dann ' in bekannter Weise abgeschmolzen. Die Drähte c werden schließlich in gleicbfllls bekannter Weise mit dem auf b aufzukittenden Sockel verbunden.
  • Die besteht zweckmäßig aus mehreren Strahibrennern, die mindestens von zwei Seiten -her den Birnenhals bestreichen, wobei eine gleichmäßige Erwärmung auf dem Halsumfang zu erzielen ist, das um so mehr, wenn die auf einem Schlitten beweglich gelagerten Brenner während. der Erwärmung hin und her bewegt werden. N;;ch der Erwärmung wird die Brennereinrichtung zur Seite geschwenkt, womit zweckmäßig im Interesse der Gasersparnis ein Meinstellerhahn betätigt wird.
  • Das Verfahren läßt sich auch so ausfühien, daß das Entlüftungsrohr in Wegfall kommt; man quetscht dann den erwärmten Hals so zusammen, daß gemäß Fig. 3 die Drähte c in das Glas eingebettet werden, und daß in der Mitte des Halses ein Kanal, der, sehr eng sein kann, frei bleibt. Es wird dann ein Entlüftungsrohr in an sich bekannter Weise angeschmolzen.

Claims (1)

  1. ;?,TENT-ÄNsPPUcH: EinricUtung zur Herstellung von Glühlatnpen, bei welcher in die mit dem Hals nach oben gerichtete Glasglocke die Stromz1aführungsdrähte mit dem an ihnen befestigten Leuchtkörper eingehängt werden, dadurch gekennzeichnet, daß getrennt von der Glühbirne (a, b) eine Haltevorrichtung-(f) vorgesehen ist, auf welcher die Stromzuführungsdrähte mit ihren umgebogenen Enden (c, c') gelagert sind.
DE1919321305D 1919-02-19 1919-02-19 Einrichtung zur Herstellung von Gluehlampen Expired DE321305C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1236068B (de) * 1961-11-03 1967-03-09 Patra Patent Treuhand Verfahren zur Herstellung von elektrischen Kleingluehlampen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1236068B (de) * 1961-11-03 1967-03-09 Patra Patent Treuhand Verfahren zur Herstellung von elektrischen Kleingluehlampen

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