DE321121C - Rasierpinsel mit auswechselbarem Faserbausch - Google Patents

Rasierpinsel mit auswechselbarem Faserbausch

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DE321121C
DE321121C DE1914321121D DE321121DD DE321121C DE 321121 C DE321121 C DE 321121C DE 1914321121 D DE1914321121 D DE 1914321121D DE 321121D D DE321121D D DE 321121DD DE 321121 C DE321121 C DE 321121C
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MARGUERITE FAUCON GEB BERGER
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B3/00Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier
    • A46B3/20Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier the bristles being fixed or joined in rubber bodies, e.g. in soft rubber
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B2200/00Brushes characterized by their functions, uses or applications
    • A46B2200/10For human or animal care
    • A46B2200/1033Brush for applying or spreading shaving foam or soap

Landscapes

  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Description

  • Rasierpinsel mit auswechselbarem Faserbausch. Die Erfindung bezieht sich auf einen Rasierpinsel mit auswechselbarem Faserbausch. Es ist bereits vorgeschlagen worden, in Rasierstuben Rasierpinsel zu benutzen, deren Haarbausch nur einmal benutzt werden kann und nach dem# Gebrauch von dem Handgriff abgenommen und fortgeworfen wird, zum Zweck, jede Gefahr der Ansteckung zu vermeiden. Ein Rasierpinsel dieser Art besteht aus einem Bausch von Baumwollfäden o. dgl., die durch eine Bindung vereinigt sind, und emern hohlen Handgriff, in den das schmale -'nde des Bausches gesteckt und gegebenenfalls unter Zuhilfenahme von Klauen festgehalten wird. Die Mündung des Handgriffs ist innen mit einem oder mehr Messern ausgerüstet, die die Bindung des Faserbausches zerschneiden, wenn man ihn in den Handgriff einführt, derart, daß die Bindung gelöst wird und der Bausch auseinander fällt, sobald man ihn aus dem Handgriff zieht: hierdurch werden die Fasern zerstreut und können nicht mehr benutzt werden.
  • Die bisher benutzten hygienischen Rasierpinsel dieser Art besitzen gewisse Unzuträglichkeiten, denen der Erfindungsgegenstand abhelfen soll. Besonders haben die für den auswechselbaren Bausch verwendeten Pflanzenfasern den Fehler, nicht elastisch zu sein; macht man sie steif, so beschädigen sie die Haut und verursachen Schmerzen; hierdurch sind sie unbrauchbar; macht man sie dagegen weich, so kleben sie unter dem Einfluß des Wassers und der Seife zusammen und sind in diesem Zustand mehr dazu geeignet, den Schaum abzuwischen, als solchen zu erzeugen.
  • Man sucht jetzt diesen Fehler zu vermeiden, indem man um den Faserbausch eine oder mehr sehr biegsame Federn windet; durch die Verwendung dieser Federre gibt man der Pflanzenfaser eine gewisse Elastizität, die der natürlichen Elastizität des Tierhaares ähnlich ist. Es ergibt sich, daß die weichsten Fasern unter diesen Umständen die besten zur Herstellung von Rasierpinseln nach der Erfindung sind. Eine Feder aus Metalldraht in kegeliger Schraubenform gewickelt, eignet sich sehr gut zu diesem Zweck infolge ihrer Einfachheit und ihres geringen Preises. Man könnte auch flache Federn verwenden. Man kann die Federn fest an dem Bausch anbringen und mit ihm fortwerfen, oder man kann sie auch abnehmbar anbringen, derart, daß eine einzige Feder für eine große Anzahl von Bäuschen dienen kann. Es ist vorteilhaft, in allen Fällen die Federn an dem Handgriff zu befestigen, entweder abnehmbar oder stetig, um ihnen eine Stütze zu geben. Bei einer schraubenförmig aufgewundenen Feder ist es leicht, diese Befestigung durch Einschrauben zu bewirken.
  • Die Verbindung einer Feder mit dem Faserbausch hat nicht allein den Vorteil, ihm die federnde Elastizität zu verleihen, sondern gestattet auch die Weichheit gemäß der Art des zu behandelnden Bartwuchses zu regeln. Diese Regelung kann beispielsweise durch Änderung der Lage der Feder auf dem Bausch oder auf dem Handgriff bewirkt werden oder indem man die Feder mittels der Finger zurechtdrückt.
  • Weiter besteht die Erfindung darin, die Elastizität des Faserbausches zu erhöhen, indem man ihn im ganzen oder teilweise mit irgendeinem geeigneten Stoff tränkt, z. B. indem man ihn unter Zusatz von C51 oder Fett in heißes Wasser taucht, nach einem vorherigen Auslaugen in einer wäßrigen Lösung von Alkali oder Ammoniak, worauf man ihn trocknen läßt. Statt 01 oder Fett kann man eine Appretur oder einen gegen Feuchtigkeit widerstandsfähigen Stoff verwenden. Man wird vorzugsweise die Spitze des Faserbausches nicht mit in die Appretur tauchen, um ihr ihre ganze Weichheit zu erhalten.
  • Der Faserbausch kann, gleichgültig, ob er mit oder ohne Feder verwendet wird, mit einer dünnen Scheide umgeben werden, die beispielsweise aus undurchlässigem gefalteten Papier besteht; hierdurch wird das Seifenwasser und der Schaum zurückgehalten., damit sie nicht von dem Bausch abfließen und die Kleidung beschmutzen. Die Scheide kann auch aus sehr dünnem Kautschuk bestehen und in diesem Fall infolge ihrer Elastizität gleichzeitig die Feder ersetzen.
  • Um die Bäusche leicht aus Baumwolle oder anderem Faserstoff herzustellen, deren Kosten bisher durch die Bindung mittels Bindfaden erhöht wurden, ersetzt man vorteilhafterweise den Faden durch einen gerollten und geleimten Papierstreifen. Wenn man ziemlich lange Strähnen von Faserstoff benutzt, kann man gleichzeitig mehrere mit den Enden zusammenhängende Bäusche herstellen, indem man für jedes Paar von Bäuschen einen einzigen Papierring benutzt. Hierdurch wird das Anliegen der Papierringe sehr schnell und billig bewirkt. Natürlich ist es auch leichter, die Papierstreifen anzulegen, als den Faden zu wickeln.
  • Einige Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt; es zeigen Fig. i einen Bausch von Faserstoff mit einer Feder und einer dünnen Scheide, Fig. 2 im Schnitt den Handgriff eines Rasierpinsels mit einer Feder und einer dünnen Scheide, der Bausch von Faserstoff ist einpunktiert, Fig. 3 eine Strähne zur Herstellung der Faserbäusche, Fig. 4 einen Handgriff ,mit federnden Klauen in geöffnetem Zustand, Fig. 5 im Schnitt einen Handgriff, dessen federnde Klauen über einem Bausch von Faserstoff geschlossen sind, Fig. 6 dieselbe Anordnung von oben, Fig. 7 und 8 in zwei senkrechten Schnitten Behälter zum Sammeln der gebrauchten Bäusche.
  • Der in Fig. i gezeigte Bausch aus Faserstoff i, dessen eines Ende mit einem Faden 2 zusammengebunden ist, ist von einer Feder 3, die in kegeliger Schraubenform aufgewickelt ist, und von einer Scheide 4 aus gefaltetem wasserdichten Papier umgeben. Die ersten Windungen der Feder sind in ganz enger Schraubenform gewickelt, so daß sie in die mit Innengewinde versehene Mündung 5 des Handgriffs 6 (Fig. 2) eingeschraubt werden können. Im Innern des Handgriffs sind Messer 7 angeordnet, über die das Band :2 geführt und durchgeschnitten wird, sobald man den Bausch i in den Handgriff einschiebt. In Fig. 3 ist gezeigt, wie man gleichzeitig sechs Rasierpinsel herstellen kann, indem man eine Strähne von Faserstoff einstweilen mit zwei Bändern 8 und 9 zusammenbindet. Hierauf umwickelt man die Strähne an drei Stellen mit Papierstreifen io, die vorher geleimt wurden; hierauf zerschneidet man die Strähne nach den Linien 11, 12, 13, 14, 15. Jeder Papierring dient also zum Binden von zwei Bäuschen. Natürlich ist die Zahl der auf diese Weise hergestellten Bäusche beliebig.
  • Der in den Fig. 4 bis 6 gezeigte Handgriff ist so gestaltet, daß die Bäusche besonders leicht eingesetzt und herausgenommen werden können; er enthält vier federnde Klauen 16, die das Bestreben haben, auseinanderzufedern und die durch eine Schraubspindel 17 an einem Rohr 18 befestigt sind. Über diesem Rohr gleitet eine Hülse; diese besteht aus einer inneren zylindrischen Tülle i9, einer äußeren Tülle 2o und einer Überwurfmutter 21, die auf die Tülle 2o geschraubt ist. Die Drehung der Hülse wird verhindert durch einen Zapfen 22, der in einer Nut 23 der Röhre gleitet und durch Rasten 24, 25 an dem Abgleiten von der Hülse verhindert wird. Sobald die Hülse auf der Röhre hochgeschoben ist (Fig. 5), drückt sie die Klauen 16 zusammen und zwingt sie, zwischen sich den Faserbausch i festzuklemmen. - Gleichzeitig gleitet ein abnehmbar in der Hülse befestigtes Messer 7 über die aus Schnur oder Papier bestehende-Bindung des Bausches i und zerschneidet sie. Wenn man die Hülse hinunterzieht, springen die Klauen auseinander und lassen den Bausch los, so daß die Fasern nunmehr auseinanderfallen können. Die Überwurfmutter 21 dient gleichzeitig dazu, das Messer 7 abnehmbar zu befestigen und desgleichen die Feder 3 abnehmbar zurückzuhalten. Das eine Ende dieser Feder greift in eine Aussparung 27 ein und in Gewindestücke 28 an der Überwurfmutter. Wenn man die Hülse hinunterzieht, geht die Feder mit herab und läßt den Faserbausch i los, der mit einer dünnen Scheide umgeben sein kann oder nicht; demgemäß ist das Herausnehmen und Einsetzen der Bäusche sehr leicht und schnell.
  • Um die gebrauchten Bäusche zu sammeln, kann man einen Behälter 29 benutzen, der Wasser enthält und mit einem Deckel 30 überdeckt ist, in dem eine COffnung 3 i angebracht ist, groß genug, um leicht die Bäusche einzulegen. Wenn man einen Griff von der Anordnung gemäß Fig. 2 verwendet, ist es vorteilhaft, die Öffnung 31 mit Spitzen 32 zu versehen, die nach unten gerichtet sind und die dazu dienen, den gebrauchten Bausch festzuhalten, wenn man den Pinsel in den Behälter einführt und wieder zurückzieht. Der Bausch trennt sich dann von dem Griff und fällt ins Wasser. Wenn der Griff die Messer 7 nicht enthält, ist es vorteilhaft, in dem Behälter unter der Öffnung 3 1 eine Rolle 33 anzuordnen, die mit Zähnen 34 und kreisförmigen Messern 35 ausgerüstet ist und die man von außen durch eine Kurbel 36 bewegen kann. Die Zähne 34 ergreifen die Fasern des Bausches, den man in die Öffnung steckt, und die Messer verteilen diese Fasern.
  • Verwendet man einen Handgriff mit federnden Klauen gemäß Fig. 4 bis 6, so kann man einen Behälter 37 (Fig. 8) aus Glas oder anderem Stoff benutzen, in dem eine schwimmende Drehscheibe 38 angeordnet ist. Wenn man den Pinselbausch unter Zurückziehung der beweglichen Hülse herabfallen läßt, genügt es, die Stange 39 zwischen den Fingern zu drehen, um ein Verstreuen -der Fasern zu bewirken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Rasierpinsel, dessen Bausch aus Fasern abnehmbar in dem Handgriff befestigt ist und nach einmaligem Gebrauch zerstört werden soll, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehr Federn um den Bausch angeordnet sind und ihm, unabhängig von seiner Weichheit, die ihm fehlende Elastizität verleihen. Rasierpinsel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder fest an dem Rasierpinsel befestigt ist. 3. Rasierpinsel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder aus einem in kegeliger Schraubenform aufgerollten Draht besteht, dessen schmales Ende so zur Schraube gerollt ist, daß er in die Mündung des Handgriffs eingeschraubt werden kann. 4. Rasierpinsel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern aus Baumwolle oder anderem nicht elastischem Stoff nach einer Auslaugung in einer Lösung von Alkali oder Ammoniak mit einer fetten oder wasserdichten Appretur getränkt werden. 5. Rasierpinsel nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß beim Eintauchen der Fasern in die Appretur die Spitzen der Fasern nicht mit eingetaucht werden, um ihnen ihre volle Weichheit zu bewahren. 6. Rasierpinsel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Bausch aus Faserstoff von einer dünnen Scheide umgeben ist, die dazu dient, den Schaum und das Seifenwasser zusammenzuhalten. 7. Rasierpinsel nach Anspruch i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die dünne Scheide aus undurchlässigem gefalteten Papier besteht. B. Rasierpinsel nach Anspruch r und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheide aus dünnem Kautschuk besteht und gleichzeitig die Wirkung der Feder ausübt. 9. Rasierpinsel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern des Bausches miteinander durch einen geleimten Papierstreifen verbunden werden. 1o. Rasierpinsel nach Anspruch i--mit federnden Klauen, die durch eine federnde Hülse des Griffs zusammengespannt werden, dadurch gekennzeichnet; daß die den Bausch umgebende Feder an der verschiebbaren Hülse befestigt ist und mit ihr zurückgezogen wird, wenn die Klauen aus ihrem Eingriff mit dem Bausch befreit werden. i i. Rasierpinsel nach Anspruch i und io mit einem Messer zum Durchschneiden der Bindung des Bausches, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer in der auf dem Handgriff verschiebbaren Hülse untergebracht ist. 12. Wasserbehälter zum Sammeln und Zerstören der Faserbäusche nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine drehbare Rolle, die mit Zähnen und drehbaren Messern besetzt und von außen durch eitle Kurbel bewegt wird, wobei die Welle der Rolle in dem Behälter gelagert ist. 13. Wasserbehälter zum Sammeln der Faserbäusche nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine schwimmende Dreh-Scheibe, deren Stange, aus der öffnung des Behälters hinausragend, mit den Fingern gedreht werden kann, um das Wasser zu bewegen und den Bausch zu zerstören,-indem die Fasern zerstreut werden.
DE1914321121D 1913-02-25 1914-02-25 Rasierpinsel mit auswechselbarem Faserbausch Expired DE321121C (de)

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