DE952068C - Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen der Kleb-Etikette aus Spulenhuelsen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen der Kleb-Etikette aus Spulenhuelsen

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DE952068C
DE952068C DEV7170A DEV0007170A DE952068C DE 952068 C DE952068 C DE 952068C DE V7170 A DEV7170 A DE V7170A DE V0007170 A DEV0007170 A DE V0007170A DE 952068 C DE952068 C DE 952068C
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DE
Germany
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sleeve
head
steam
membrane
bobbin
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Expired
Application number
DEV7170A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Johann Geiger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Glanzstoff AG
Original Assignee
Glanzstoff AG
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Publication date
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Publication of DE952068C publication Critical patent/DE952068C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H73/00Stripping waste material from cores or formers, e.g. to permit their re-use
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Labeling Devices (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen der Kleb-Etikette aus Spulenhülsen Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Entfernen der Kleb-Etikette und zum Reinigen der Innenwände zylindrischer oder konischer, an den Enden offener Spulenhülsen, die zum erneuten Gebrauch hergerichtet werden sollen.
  • Es ist üblich, Spulenhülsen aus Ersparnisgründen mehrmals zur Aufnahme von Wickelgut zu benutzen, sofern nur geringe Aufwendungen zu deren Auffrischung erforderlich sind. Unter diese Auffrischung fällt auch das Aufweichen und Entfernen der an der Innenwand aufgeklebten Etikette.
  • Aus der Reinigungstechnik für Flaschen ist bekannt, die Etikette durch Aufweichen in Wasser und späteres Bürsten abzulösen. Dieses Verfahren erfordert verhältnismäßig viel Zeit, da Wasser bei normalen Temperaturen nur langsam den Klebstoff erweicht. Seine Anwendung auf Papierhülsen ist außerdem nicht möglich, da gleichzeitig vom feuchten Wasser auch die Hülse aufgeweicht wird. Man ging daher auf ein anderes, feuchtes, aber möglichst warmes Medium, nämlich Sattdampf über. Die Hülsen werden dabei von Hand über ein Sattdampf ausströmendes Rohr gesteckt. Mittels einer intensiven Sattdampfbehandlung sind die Etikette in kurzer Zeit abzulösen, ohne daß die Papierhülse in Mitleidenschaft gezogen wird. Um dabei unnötiges Entweichen von Dampf zu vermeiden, muß die beidseitig offene Hülse während der Einwirkung des Dampfes verschlossen werden. Dies geschieht an einem Ende durch den Rohrflansch, am anderen durch von Hand gegengehaltene Dichtungsflächen.
  • Da die Etikette ausnahmslos von innen in Nähe eines Hülsenendes eingeklebt sind, wurde beim Füllen der gesamten Hülse ein unnötig hoher Verbrauch an Dampf verursacht. Die erweichten Etikette wurden dann unmittelbar danach mittels Bürsten oder Weichholzstäben von Hand entfernt.
  • Diese Arbeitsweise mit der Hand war sehr langwierig und kostspielig, so daß ein Aufarbeiten kaum Vorteile einbrachte. Außerdem führte das Arbeiten mit dem heißen Dampf oftmals zu Verletzungen des Bedienungspersonals: Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Entfernen von Kleb-Etiketten von der Innenwand offener Spulenhülsen sowie das daran geübte Verfahren zum Entfernen werden die bisherigen Nachteile vermieden. Nach der Erfindung wird ein Sattdampf ausströmender Dämpfkopf in die Spulenhülse eingeführt, der eine in Richtung der Spitze der Spulenhülse befestigte Gummimlembran trägt, die dem Dämpfkopf so zugeordnet ist, daß der das Etikett einschließende Hülsenraum nach außen allseitig abgeschlossen ist. Die Gummimembran ist an dem in einen Tragarm auslaufenden Dämpfkopf zwischen Stützscheiben befestigt und weist radial gerichtete Membranlappen auf, deren Grundkreis etwa dem Hülsendurchmesser bei tiefstem Einführungsstand des Dämpfkopfes in die Spulenhülse entspricht und deren äußerer Umfangskreis größer als der größte Innendurchmesser der Spulenhülse am Hülsenfuß ist.
  • Es wurde weiterhin gefunden, daß durch die besondere Ausbildung der Gummimembran in Verbindung mit einer entsprechenden Ausfuhrbewegung des Dämpfkopfes aus der Spulenhülse die aufgeweichten Etikette von der Hülsenwand abgelöst und herausbefördert werden. Wenn man, wie vorgesehen, die Gummimembran wesentlich größer ausführt, als sie dem Durchmesser des abzudichtenden Hülsenteils entsprechend ausgebildet sein müßte, den äußeren Rand der Gummimembran aber bis in den Durchmesserbereich der jeweiligen abzudichtenden Hülsenweite mit radialen Ausstanzungen versieht, so daß sich die stehengebliebenen bandartigen Membranlappen gegen die Hülseninnenwand bis zu deren größten Durchmesser hin anlegen können, so erreicht man bereits beim geraden, besser aber noch beim drehenden Herausziehen des Dämpfkopfes aus der Hülse, daß diese Membranlappen die aufgeweichten Etiketten von der Hülseninnenwand loslösen und unmittelbar hinausbefördern. Mittels der Vorrichtung und dem Arbeitsverfahren nach der Erfindung gelingt das einwandfreie Entfernen der Kleb-Etikette in Arbeitszeit sparender Weise und unter Herabsetzung von Verletzungsgefahren.
  • Die Vorrichtung wird an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt Fig. 1 den Dämpfkopf innerhalb- der Hülse im Schnitt und Fig. 2 die Ausbildung der Membran mit den bandartigen Membranlappen.
  • In Fig. I stellt I die Spulenhülse aus Papier dar. In diese Spuienhülse wird der Dämpfkopf 2 eingeführt. Der Dämpfkopf 2 Sitzt auf einem Rohr 3, welches als Halterung für den Dämpfkopf und als Zufuhrorgan für den einzuleitenden Sattdampf dient. Der Dämpfkopf 2 ist an seinem Fußteil 4 konisch und so weit völlig ausgebildet, daß sein Durchmesser bei weitester Eindringtiefe in die Hülse 1 gerade den lichten Durchmesser des Hülsenfußes bei 5 erreicht. Die Spitze des Dämpfkopfes 2 läuft in einen kurzen Tragarm 6 aus, an dessen Ende zwischen zwei Stützscheiben 7 und 8 die Gummimembran g durch eine Schraubenverbindung Io befestigt ist. Die Stützscheibe 8 erreicht nahezu den Durchmesser der Papierhülse beim tiefsten Einführungsstand des Dämpfkopfes. Diese Stützscheibe 8 ist an ihrem Rand sanft gerundet und kann gleichzeitig zur Ausrichtung der Hülsenachse in ihrer Haltevorrichtung herangezogen werden. Die Stützscheibe 7 ist im Durchmesser kleiner gehalten als die erstgenannte Scheibe8. Sie ist außerdem zur Dampfzufuhr 3 hin umgebördelt.
  • Die Gummimembran g ist - wie Fig. 2 zeigt -sternförmig ausgebildet, d. h. von ihrem äußeren Umfangskreis II aus, der größer ist als der größte Hülsendurchmesser, sind Ausstanzungen I2 vorgenommen, deren Spitzen auf einem Grundkreis I3 liegen, der dem Hülsendurchmesser beim tiefsten Einführungsstand des Dämpfkopfes entspricht.
  • Daduich bleiben bandartige Membranlappen I4 außerhalb der Vollmembran stehen. Diese Membranlappen 14 legen sich beim Einführen des Dämpfkopfes 2 in die Hülse I in zylindrischer oder konischer Form an die Hülseninnenwand an und schließen dabei die zur Spitze 15 hin offene Hülse unter dem Druck des eingeführten Sattdampfes ab.
  • Nachdem der Dämpfkopf 2 seine tiefste Stellung in der Spulenhülse I erreicht hat, wird Dampf für einige Sekunden durch die Bohrungen I6 eingeblasen und danach der ganze Dämpfkopf in -gerader oder besser schraubenförmiger Bewegung wieder aus der Spulenhülse herausgezogen. Die schraubende Bewegung wird so gewählt, daß über die volle Einführtiefe der Dämpfkopf 2 etwa um I800 gedreht wird. Dabei fassen die überstehenden bandartigen Membranlappen 14 das inzwischen geweichte Etikett sowie andere Verschmutzungen an der Innenwand, lösen sie von der Hülsenwand ab und schieben sie gleitend aus der Hülse heraus.
  • Mit Hilfe der vorbeschriebenen Vorrichtung ist es möglich, feuchtigkeitsempfindliche, offene zylindrische oder konische Spulenhülsen durch kurzzeitiges intensives Einwirken von Sattdampf von ihren Markierungen, Etiketten und anderen Schmutzteilen zu befreien, ohne die Hülsenrand zu beschädigen. Die Anwendung des Dämpfkopfes nach der Erfindung erstreckt sich nicht nur auf Spuienhülsen aus Papier, sondern auch auf alle anderen Hülsenwerkstoffe, die geeignet sind, der Einwirkung von Sattdampf standzuhalten. An Stelle der Bewegung des Dämpfkopfes kann auch die Spulenhülse auf einen feststehenden Dämpfkopf aufgesteckt und abgezogen werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zum Entfernen von Kleb-Etiketten von der Innenwand zylindrischer oder konischer, an den Enden offener Spulenhülsen mittels Sattdampf, dadurch gekennzeichnet, daß ein in die Spulenhülse (I) eingeführter, Sattdampf ausströmender konischer Dämpfkopf-(2) und eine in Richtung der Spitze (I5) der Spulenhülse (I) am Dämpfkopf (2) befestigte Gummimembran (g) in dem zu reinigenden, das Etikett einschließenden Hülsenraum so zueinander angeordnet sind, daß siediesen Hülsenraum nach außen allseitig abschließen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Dämpfkopf (2) in einen Tragarm (6) ausläuft, an dessen Ende zwischen zwei Stützscheiben (7 und 8) die Gummimembran (g) angeordnet ist, welche bandartige, radial gerichtete Membranlappen (I4) aufweist, deren Grundkreis (I3) etwa dem Hülsendurchmesser bei tiefstem Einführungsstand des Dämpfkopfes (2) in die Spulenhülse (I) entspricht und deren äußerer Umfangskreis (II) größer als der größte Innendurchmesser der S2ulenhülse (I) am Hülsenfuß (5) ist.
  3. 3. Verfahren zum Entfernen von Kleb-Etiketten von der Innenwand offener Spulenhülsen unter Benutzung der Vorrichtung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kleb-Etikette durch Einwirken von Sattdampf erweichende Dämpfkopf unter schraubender Bewegung aus der Spulenhülse herausgezogen wird, wobei die bandartigen Membranlappen der Gummimembran die Etikette aufrollen und aus der Hülse entfernen.
DEV7170A 1954-04-23 1954-04-23 Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen der Kleb-Etikette aus Spulenhuelsen Expired DE952068C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2753967C2 (ru) * 2017-03-22 2021-08-24 Филип Моррис Продактс С.А. Способ удаления клейкой этикетки с рулона и устройство для отделения клейкой этикетки от концевой части смотанного листа в рулоне

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2753967C2 (ru) * 2017-03-22 2021-08-24 Филип Моррис Продактс С.А. Способ удаления клейкой этикетки с рулона и устройство для отделения клейкой этикетки от концевой части смотанного листа в рулоне

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