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Zeit- und Preisanzeiger für Billards. Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf Uhren und Merktafeln für Billards. Der Hauptzweck der Erfindung besteht
darin, die Beträge anzugeben, welche für die Benutzung des Billards in Übereinstimmung
mit der durch das Spiel verbrauchten Zeit fällig sind, und hierdurch den Besitzer
des Billards gegen Irrtümer und Mißbrauch auf -Seiten des Wärterpersonals zu schützen.
Nach vorliegender Erfindung wird ein Anzeigeapparat und eine Merktafel vorgesehen,
die auf einem Zifferblatt das Weiterschreiten der Zeit während des Spiels anzeigen.
Ferner wird die Anzahl der an dem Siel teilnehmenden Personen und der entsprechende
Betrag angegeben, der für die Benutzung des Billards zu zahlen ist. Der Betrag,
welcher von den Spielern zu zahlen ist, wird sichtbar während des Weiterspielens
angegeben. Der gesamte Betrag, der durch das betreffende Billard aufgebracht wird,
wird addiert. Bei der Beendigung eines Spieles wird ein Läutewerk zum Tönen gebracht,
und für gleichzeitiges Anhalten des Registriermechanismus und Ausschaltung der Tätigkeit
der Anzeigetafel ist gleichfalls Vorsorge getroffen.
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Die Erfindung ist im Nachstehenden in ihrer Anwendung für englisches
Geld dargestellt, sie kann jedoch auch mit geringen, die Natur und den. Umfang der
Erfindung nicht beeinflussenden Änderungen .so umgeändert werden, daß der Anzeigeapparat
auch für die Münzen irgendeines anderen Landes brauchbar ist. Der Anzeiger ist so
gedacht, daß er für ein :1/. Stunde dauerndes Spiel bestimmt ist; das entsprechende
Instrument kann jedoch auch für Spiele abgeändert werden, die länger als die angegebene
Zeit dauern, ohne von dem Wesen vorliegender Erfindung abzuweichen. Gewünschtenfalls
kann der-Anzeigeapparat auch unabhängig ohne Verwendung der Anzeigetafel benützt
werden.
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Auf der Zeichnung ist Fig. i eine Vorderansicht des Anzeigeapparates
und der Anzeigetafel; Fig. 2 ist ein Schnitt in Richtung der Linie A-B der Fig.
i und zeigt die Kupplungsweise der Anzeigeskalen; Fig. 3 ist eine Hinteransicht
der Anzeigeskalen und zeigt deren E'erbindung mit dem Anzeiger;- Fig. 4 ist eine
Vorderansicht des Anzeigemeehanismus in Nullstellung; Fig. 5 ist ein Schnitt nach
Linie C-D der -Fig. 4, nach links gesehen; Fig. 6 zeigt die gleiche Ansicht mit
eingerücktem Anzeigemechanismus; Fig. ; ist eine Einzelheit des Mechanismus zum
achsialen Bewegen der den Betrag anzeigenden Trommel und für die Einstellung des
Betrages der Betragscheibe; Figg. 8 ist ein Schnitt nach Linie C-D der Fig. ,4,
nach rechts gesehen, mit eingerücktem Anzeigemechanismus; Fig. 8a ein .Schnitt nach
Linie E-F der Fig..i und zeigt den Betätigungs-und Nullgtellungsmechanismus für
den Anzeigeapparat; Fig. 9 zeigt in Einzelansicht
die bei
Zeitablauf die selbsttätige Auslösung bewirkenden Teile.
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Die Erfindung ist in der Anwendung auf einen Anzeigeapparat für Spiele
dargestellt, welche "/2 Stunde lang dauern. Durch Änderung der Stellung der Kurvenscheibe
21 (Fig. 6) kann jedoch diese Zeitdauer gewünschtenfalls geändert werden. Die Zifferblattscheibe
t (Fg. i) ist mit einer kreisförmigen Skala versehen, die in Minuten eingeteilt
ist.- Eine Öffnung 2 zeigt die Anzahl der Spieler, für welche das Instrument gerade
eingestellt ist. Die Öffnung 3 gibt den Betrag an, der j e nach der Anzahl der betreffenden,
in der Öffnung 2 erscheinenden Spieler für die halbe Stunde @zu''zahlen ist. Eine
Öffnung 4 gibt den zusammengezählten Betrag an, der der Länge der Spielzeit entsprechend
bereits fällig ist. Die Öffnung 5 gibt den gesamten Betrag an, welcher durch die
Vorrichtung registriert wird. Dieser Betrag wird nicht mit auf Null zurückgestellt,
wenn die Nullstellung der anderen Teile erfolgt. Die Öffnung 511 kann irgendeine
Bezeichnung geben, die angibt, daß der Anzeiger eingestellt worden ist. Der Zeiger
6 gibt den Fortgang der Zeit in Minuten während des Spieles an.
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Unter der Uhr ist eine Billardmerktafel angebracht, welche mit den
gewöhnlichen Anzeigefingern -und verstellbaren Skalen 7 a und 811 ausgestattet ist;
diese Skalen stehen in Verbindung mit dem Uhrmechanismus und werden durch denselben,
wie weiter -unten beschrieben werden wird, gedreht.
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Innerhalb des Uhrgehäuses sind unabhängig voneinander die die Zeit
angebenden -Mechanismen, die Vorrichtung zum Angeben der Anzahl der Spieler und
die den für die halbe Stunde fälligen Betrag anzeigende Vorrichtung, ferner die
den Gesamtbetrag addierende und anzeigende Vorrichtung, ebenso die Nullstellvorrichtung
und die Einstellvorrichtung sowie der Alarmapparat gelagert.
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Ein Uhrwerk 7 (Fig. 4) ist mit einem Kreuzkopf 8 ausgestattet, der
Bolzen g trägt; diese Bolzen sind so angeordnet, daß sie mit der Lederoberfläche
io einer Reibungskupplung ii auf einer Vierkantwelle r2 in Eingriff kommen. Die
Welle i2 wird durch einen Zapfen getragen, welcher in dem Mit-Gelpunkt des Kreuzkopfes
8 gelagert ist. An dem anderen Ende erfolgt die Lagerung durch ein passendes Konsul
13. Auf der Welle i2 ist ein - konisches Zahnrad 14 gelagert, welches mit einem
entsprechenden Rad 15 der Achse 16- in Eingriff ist; auf letzterem befindet sich
der Zeiger 6. Eine Feder 17 liegt mit ihrem einen Ende gegen das konische Zahnrad
14 und hält gewöhnlich die Kupplungsfläche 1o in- Eingriff mit den Bolzen g. Auf
der Welle 12 ist gleitbar die den Betrag angebende Trommel i3 vorgesehen, welche
mit Bolzen ig und ,einem-Flansch 2o ausgestattet ist. Die Bolzen 1g sind gleichmäßig
in Reihen auf dem Umfang der Trommel 18 derart verteilt, daß die Bolzen in jeder
Reihe näher aneinander stehen, j e näher man an den Flansch 2o kommt. Diese Vorichtung
kann insofern abgeändert werden,* als man dieTrommel mit Löchern versehen kann:
Die Welle 12 trägt auch noch eine Kurvenscheibe 21 und eine Scheibe 22 sowie eine
Kurbel 23.
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Über der Welle 12 sind zwei Konsole 24 und 25 angebracht (Fig.7),
welche eine Stange 26 tragen; letztere ist mit Zähnen 27 versehen. Dieselben Konsole
tragen auch eine Welle 28, in welche ein steiles Schraubengewinde 2g, das sich über
einen Teil der Welle erstreckt, eingeschnitten ist. Auf dieses Schraubengewinde
ist eine Schraubenmutter 3o aufgeschraubt, welche das Konsul 3o11 trägt; dieses
kann auf der Stange 26 gleiten, so daß die Mutter und das Könsol am Drehen verhindert
sind. Die Mutter 30 trägt noch eine biegsame Zunge 31, die mit einem Zahn
32 versehen ist; letzterer greift in die Zwischenräume der Zähne 27 und wird darin
durch eine Blattfeder 33 gehalten. Die Welle 2$ ist`. an ihrem Ende 34 vierkantig
gestaltet, so daß man sie mit einem durch das Loch 35 (Fig. q.) in das Uhrgehäuse
eingeführten Schlüssel' drehen kann. Das Loch 36
ist dafür bestimmt, das Uhrwerk
7 durch einen Schlügsel aufzuziehen.
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Eine Verbindungsstange 37 ist am einen Ende mit der Mutter 30 ' und
am anderen Ende mit einem gezahnten Quadranten 38 verbunden. Dieser Quadrant ist
bei 39 drehbar gelagert und greift in ein Zahnrad 40, welches fest mit der
Scheibe 41 verbunden, jedoch lose auf der Achse 16 gelagert ist. Die Scheibe 41
trägt Aufschriften, welche den Betrag für eine halbe Stunde und die Anzahl der Spieler
erkeimen lassen und durch die Öffnungen 2 und 3 sichtbar werden.
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Mit-: der Mutter 30 ist auch ein Arm 42 verbunden, welcher
mit einem Schlitz 43 versehen ist. In diesen Schlitz ,greift der Flansch 2o 'der
.Trommel 18 ein, um diese Trommel auf der Achse 12. 'verschieben zu können.
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Die Kupplung i 1 wird durch einen Winkelhebel 44 gesteuert, der durch
ein bei 45 befestigtes Konsul 46 getragen wird, während die Bewegung dem Winkelhebel
44 durch eine Stange 47 mitgeteilt wird, die in noch weiter zu beschreibender Weise
bewegt wird: -Unter der vierkantigen Welle 12 und parallel mit ihr liegt eine schwingende
Welle 4.8, die drehbar in den Konsolen 49 und 5o
gelagert ist. Diese
Konsole liegen fest in einem Rahmen 54 der auf dem Zifferblatt i um einen bestimmten
Betrag auf- und abrvärts bewegt werden kann. "Diese Bewegung wird durch Schlitze
52 in Verbindung mit den Einstellschrauben 53 begrenzt. Die Schwingwelle 48 .besitzt
einen Finger 54, des= sen Ende in die Bahn einer der Bolzenreihen 19 der
Trommel 18 gebracht werden kann. Die besondere Reihe der Bolzen, in deren Bahn der
Finger 54 liegt, wird bestimmt durch die Stellung der Trommel 18 auf der Welle 12.
Eine Feder 55 (Fig. 8) drückt den Finger gewöhnlich in die Bahn der Bolzen.
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Auf der Schwingwelle 48 ist ein Schaltarm 56 angeordnet (Fig. 8);.
welcher in Verbindung mit einem Schalthebel 57 'wirkt. Dieser Hebel ist auf einer
Spindel 58 angeordnet, welche in Lagern-59 gelagert ist. Diese Lager befinden sich
auf dem Konsol5o. Auf der Spindel 58 ist ein Zahnrad 6o vorgesehen, welches mit
dem Zahnrad 61 in Eingriff gebracht werden kann. Dieses Zahnrad 61 sitzt fest auf
einer Spindel 62, - welche von einer Spiralfeder aus eine drehende Bewegung erhält.
Diese Feder sowie der dazu gehörende Zahnradzug befinden sich in dem Gehäuse 63.
Das Triebwerk kann durch einen in das Loch 64 des Uhrgehäuses gesteckten Schlüssel,
der die Feder aufzieht, in Tätigkeit gesetzt wer. den. Das Gehäuse 63 ist auf dem
Gleitrahmen 51 gelagert und bewegt sich mit diesen auf- und abwärts:, wenn der Rahmen
gehoben oder gesenkt wird.
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An dem Schalthebel 57 ist eine Verbindungsstange 57' .befestigt,
welche einen Zähler 65 fortschaltet. Das Zifferblatt desselben ist durch die bereits
erwähnte Öffnung 5 der Uhrscheibe erkenntlich.
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Auf der Spindel 62 ist ein zweites Zahnrad 66 angeordnet, welches
mit einem anderen Zahnrad 67 gleicher Größe in Eingriff gebracht- werden kann; letzteres
ist auf einer Welle 68 befestigt, welche in Lagern 69 und 7o drehbar gelagert ist.
Diese- Lager sind auf dem Zifferblatt- i befestigt. Auf der . Welle 68 ist ein Zählrad
71 befestigt, während auf derselben Welle lose ein zweites Zählrad 72 angeordnet
ist. Diese beiden Räder tragen auf ihrem Umfang Ziffern, welche durch die Öffnung
4 des Zifferblatts sichtbar sind. Mit dem Rad 72 ist ein Sperrad 73 verbunden, und
auf der Welle 68 ist eine Kurbel 74 angeordnet.
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Unterhalb der Welle 68 ist eine schwingende Welle 75 (Fig. 8) vorgesehen,
die in Lagern 76 und 77 getragen wird; diese Lager sind auf dem gleitbaren Rahmen
51 angeordnet. Die Schwingwelle 75 ist mit einem gekrümmten Hebel 78 versehen,
welcher auf der Welle 75 befestigt ist und mit einem Bolzen 79 auf dem Zählrad
71 in Eingriff gebracht werden kann. Eine an der Welle 75 befestigte Feder 8o hält
den Hebel 78 gewöhnlich in der Bahn des Bolzens 79, so daß immer einmal bei jeder
Umdrehung des Rades 71 der Bolzen 79 mit dem Hebel 78 in Eingriff kommt und die
Welle 75 schwingt. Auf der Schwingwelle 75 ist ferner ein zweiter Hebel 81 befestigt
(Fig. 4); mit welchem ein unter dem Einfluß einer Feder stehender Hebel 82 drehbar
verbunden ist. Dieser Hebel trägt seitlich: einen Bolzen 83, der mit dem Schaltrad
73 in Eingriff kommen kann und dabei letzteres und somit gleichzeitig das Zählrad
72 bewegt, so oft die Welle 75 geschwungen wird, Der Hebel 8z trägt auch noch einen
zweiten seitlichen Bolzen 84. Auf dem Konsol 76 ist ein Winkelhebel 85 drehbar gelagert,
der auf dein einen Sehenkel einen Bolzen 86 trägt. Unter Vermittlung dieses Bolzens
ist er durch eine Stange 87 mit dem Lager 70
verbunden. Der Zweck dieses Winkelhebels
besteht darin, den Bolzen .83 außer Eingriff mit dem Sperrad 73 zu bringen; sobald
die Zählräder in ihre Nullstellung gebracht werden sollen. .
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In den Konsolen 88 und 89, welche auf dem Zifferblatt i befestigt
sind, liegt eine Welle 9o; auf dieser Welle ist ein Nocken 91 befestigt (Fig. -8,
8a), welcher mit einem Vorsprung 92 des Gleitrahmens 51 in Eingriff kommen kann,
so daß, wenn die Welle @go unter Vermittlung eines in ein Loch 93 des Uhrgehäuses
eingesteckten und auf das vierkantige Ende 94 geschobenen Schlüssels gedreht wird,
der Nocken.gi gegen den Vorsprung 92 preßt und den - Rahmen 51 der Wirkung der Federn
95 und 96 entgegen nach unten drückt. Die Welle go bleibt in dieser Stellung, bis
sie in der umgekehrten Richtung gedreht wird, dann kommt der Nocken gi außer Eingriff
mit dem Vorsprung 92 und der Rahmen 5 i springt in seine An-. fangs.stellung zurück:
-Auf der Welle 9o sitzt ein Hebel 97 mit einer Nabe, in welcher ein Schlitz
98 angeordnet ist. Ein Bolzen 99, der auf der Welle go angeordnet und in dem Schlitz
98 vorgesehen ist, ermöglicht der Welle go eine begrenzte Bewegung in der Drehrichtung,
ohne eine entsprechende gleichzeitige Bewegung des Hebels 97. Ein zweiter
ähnlicher Hebel ioo mit einem Schlitz ioi und einem Bolzen tot ist gleichfalls angeordnet,
zum Zweck, die Drehbewegung der Welle zu begrenzen. An dem Ende des Hebels 97 ist
das eine Ende einer Kette io3 befestigt, während das andere Ende jener Kette mit
einem Bolzen 104 auf dem Zählrad 72 verbunden ist. Ein Bolzen 105 ist auf
dem Ende des Hebels zoo angeordnet
und kann in dem Schlitz der
Stange 106 gleiten, die mit der -Kurbel-74 verbunden ist.
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Ein dritter Hebel 112, der mit einem Schlitz 113 in seiner einen Bolzen
114 aufnehmenden Nabe versehen ' ist, ermöglicht eine Winkelbewegung; die-begrenzt,
aber unabhängig von der- Bewegung der Welle 9o ist. Das Ende dieses Hebels 1r2 ist
drehbar mit dem einen Ende einer Stange 115 verbunden; das. andere Ende der
Stange 115 ist drehbar mit der Zugstange i 16 verbunden, welche in einem Schlitz
117 des Konsols_24 -und einem Schlitz rig des Konsols 88 geführt wird und durch
Drehen der Welle 9o und des Hebels 112 und der daraus folgenden Bewegung der Stange
i 15 gehoben werden kann. Ein seitlich feststehender Vorsprung i 18,1 (Fig. 6) der
Zugstange 1 r6 besitzt ein drehbar gelagertes Klinkenglied ii9, welches mit einem
Klinkenbolzen r2o und einer Feder i2i versehen ist. Die Feder ist so angeordnet,
daß sie gewöhnlich den Klinkenbolzen i2o gegen die Zugstange i 16 zieht. Wenn die
Zugstange 116 in ihrer gehobenen- Stellung sich befindet, so =kann der Klinkenbolzen
i2o in den tieferen Teil der gestaffelten Nut 122 des Konsols 13 (Fig. 6) eingreifen.
In einer drehbar gelagerten Klinke 123, welche in dem Konsol 1-3 gelagert ist, ist
eine Nut r224 in -einer mit dem tieferen Teil der Nut 122 des Konsols 13 zusammenfallenden
Stellung. Eine Feder 124 zieht gewöhnlich die Klinke 123 regen die Kurvenscheibe
21.
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Der Zweck der Klinke 123 besteht darin, (-as Klinkenglied i i9 nach
Ablauf einer halben Stunde freizugeben, nachdem der Bolzen i2o durch Auftreffen
der Kurvenscheibe 2i gegen einen hervorragenden Teil des Klinkengliedes 119 in die
untere Nut 122 befördert worden ist. Durch Ausrücken der Kurvenscheibe 2i durch
eine nicht dargestellte beliebige Einrichtung kann die Spielzeit auch auf eine längere
Zeit ausgedehnt werden, ohne daß die Registrierung- unterbrochen wird.
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Mit einer auf der Welle 9o sitzenden Scheibe 107 ist eine Verbindungsstange
iio verbunden, welche nach unten durch das Uhrgehäuse hindurchgeht und an ihrem
unteren Ende mit einem Glied i i i (Fig. 3) verbunden ist, welches in der oberen
drehbaren Skala 711 der Markiertafel befestigt ist.
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Ein Bolzen -125 auf der Zugstange 116 (Fig. 6)- ist so angeordnet,
daß er eine Klinke 126, die auf- dem Konsol 13 gelagert ist, außer Eingriff
mit dem Einschnitt 127 am Umfang der Scheibe 22. drückt, sobald die- Zugstange 116
sich in ihrer gehobenen Stellung befindet. Eine. Feder i28, welche an ihrem oberen
Ende mit einem Bolzen 129 auf der=Zugstange 116 " ' Lind an ihrem unteren Ende mit
einem Bolzen " i 3o auf " dem Zifferblatt i befestigt ist, hat das Bestreben, die-
Zugstange 116 nach unten zu ziehen, wenn das Instrument für seine Arbeit eingestellt
ist. Die Zugstange 116 trägt-auch noch an ihrem oberen Ende einen Bolzen rar (Fig.
4), welcher mit einem Schlitz 132 des Armes 133 in Eingriff ist; dieser Arm ist
mit einer Reihe von Klinken und Zahnrädern 134 ausgestattet, welche einen Hammer
135 betätigen; letzterer schlägt gegen eine Glocke 136; sobald die Zugstange i16
unter dein Einfluß der Feder 128 nach unten geht.
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Die Zugstange i 16 hat auch einen Schlitz 137 (Fig. 4), in welchen
die Spitze eines Hebels 138 durch eine Feder 139 eingedrückt wird, wenn die Zugstange
-sich in ihrer höchsten Stellung befindet, Mit diesem Hebel ist ein Anzeigeschild
140 fest verbunden, welches eine entsprechende Bezeichnung trägt, um anzugeben,
ob das Instrument zur Tätigkeit eingestellt ist, was durch die Öffnung
5" von außen sichtbar ist. Wenn die Zugstange 116. sich in ihrer höchsten
Stellung befindet, so wird die Spitze * des Hebels 138 in den Schlitz 137 eingreifen
und das Anzeigeschild in seiner untersten Stellung sichtbar sein.
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Ein Anschlag 141 (Fig. 5, 6), der durch ein mit dem Zifferblatt i
der Uhr verbundenes Konsol142 getragen wird, besitzt ein derart geformtes Ende 143,
daß dieses in die Bahn eines Bolzens 144 der Welle 9o bewegt werden kann, während
das andere Ende dieses Anschlages mit einem Bolzen 145 ausgestattet ist, welcher
in einem Gelenk 146 eine begrenzte Bewegung machen kann. Dieses Gelenk 146 ist mit
der Stange i 15 verbunden: Der Anschlag 141 ist so angeordnet, doll, wenn die Stange
i i , mit der Zugstange i 16 gehoben ist, ' er in die Bahn des Bolzens 144 gebracht
ist, und somit verhindert, -daß die Welle 9o soviel gedreht werden kann, um die
darauf befestigten Hebel zubewegen. Wenn die Zugstange nach unten geht, so preßt
das Gelenk 146 den Anschlag 141 aus der Bahn des Bolzens 144 und ermöglicht es,
daß die Welle go in der umgekehrten Richtung gedreht werden kann, tim die die Nullstellung
bewirkenden Hebel zu betätigen.
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A tif dem Ende der Welle 9o ist ein Hebel 147 angeordnet, der in seinem
:als Nabe dienenden unteren Teil einen Schlitz 148 trägt. In diesem Schlitz kann
sich mit der Welle go ein auf letzterer befestigter Bolzen 149 bis zu einem begrenzten
Betrag" bewegen, ohne den Hebel 147 mitzubewegen. Eine mit dem einen Ende an der
Kurbel-23 aasgelenkte Stange 15ö ist mit ihrem anderen Ende mit einem Bolzen 151
auf dem Hebel 147 verbunden. "
:Auf dem Konsol 2.5 ist ein
Bolzen 152 angeordnet (Fig. q., $), der eine Platte 133 trägt. Diese Platte
kann durch eine Stange 154 gehoben und gesenkt werden. DieStange 154 ist mit dem
Gleitrahmen 51 verbunden und das Heben und Senken erfolgt mit der entsprechenden
Bewegung des Rahmens. Der Zweck dieser Platte besteht darin, das Einschieben eines
Schlüssels in das Loch 35 und das Drehen der Welle 28 und somit eine Veränderung
des Anzeigemechariismus zu verhindern, während der Registermechanismus sich in Tätigkeit
befindet und der Finger 54 in Eingriff mit den Bolzen ig auf der Trommel 18 ist.
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_ Der .Anschlag 155 dient dazu, um den Schalthebe157 gegen Drehung
dadurch zu sichern, daß er mit einem Bolzen 156 auf dem Hebel in Eingriff kommt,
wenn der verschiebbare Rahmen 51 gesenkt wird (Fig. 8a).
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Bei der Wirkungsweise des Instruments soll angenommen werden, daß
dasselbe ursprünglich in einer solchen Stellung sieh befindet, in der es bei Beendigung
des Spieles und bei der Registrierung des Betrages sich befindet, und daß die registrierende
Scheibe 41 in ihre Nullstellung gebracht ist und der Zeiger 6 des Uhrwerks auf 6o
Minuten zeigt. Zunächst wird dann ein Schlüssel auf das vierkantige Ende 34 der
Welle 28 geschoben und so gedreht, daß die Mutter 30 auf der Schraube 29 entlang
läuft und den gezahnten Quadranten 38 verstellt. Dieser wird unter Vermittlung des
Zahnrades 4o die Scheibe 41 drehen. Wenn die Anzahl der Mitspieler, für welche.
das Instrument eingestellt werden. soll; in der Öffnung :2 erscheint,. so wird der
Schlüssel herausgezogen. Bei dieser Stellung des Instruments wird der Zahn 32 (Fig.
7) in einen Einschnitt der Stange 26 eingreifen, welcher der Anzahl der Spieler
entspricht, die in der zugehörigen Öffnung 2 des Zifferblatts erscheint, Die Trommel
18 wird gleichfalls durch den Arm 42 auf der Welle 12, verschoben und- eingestellt
sein, so daß eine bestimmte Bolzenreihe ig, entsprechend der Anzahl der Mitspieler,
für welche die Scheibe 41 eingestellt ist, dem Finger 54 gegenübersteht.
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Die Uhr 7 und die Feder innerhalb des Gehäuses 63 werden mit Hilfe
eines Schlüssels aufgezogen. ' .
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Hierauf wird -.auch ein Schlüssel auf das vierkantige Ende 94 der
Welle go geschoben und in der Uhrzeigerbewegung gedreht. Bei dieser Drehbewegung
wird der Nocken gi (Fig: 8, 8a) außer Eingriff mit. dein Vorsprung g2 des Gleitrahmens
51 gebrächt, so daß dieser Rahmen sich um eine geringe Entfernung nach oben unter
dem Einfluß der Federn 95 und 96 bewegen kann. Diese Bewegurig wird durch
die Schlitze 52 und Stellschrauben 53 begrenzt. Bei dieser Aufwärtsbewegung wird
das Rad 66 in Eingriff mit dem Rad 67 gebracht. Der Winkelhebel 85 wird auch außer
Eingriff mit dem Bolzen 84 gebracht, so daß der Bolzen 83 in Eingriff mit dem Rade
73 kommen kann. - Die Bewegung des Rahmens 51 bewirkt ferner, daß die Platte 153
das Schlüsselloch 35 verschließt. Bei einer weiteren Bewegung der Welle go in derselben
Richtung bewegt der Hebel 112 die Zugstange 116 vermittels der Stange f15 nach oben,
bis der Klinkbolzen 12o mit der Nut 122 des Konsols 13 und der Decknut 122a
der Klinke I23 in Eingriff ist, in welcher Stellung die Zugstange 1i6 gehalten wird.
Die Drehung der Welle go wird auch. bewirken, daß die Skalenrollen 7a und
8a mit Hilfe der Verbindungsstange iio in die Markierstellung gedreht werden. Das
Hochgehen der Zugstange 116 gestattet der Stange 47, welche gewöhnlich durch den
seitlichen Vorsprung i 1811 nach unten gedrückt wird, unter dem Einfluß der Feder
17 nach oben zu gehen, so daß die Kuppelfläche io (Fig. 4) mit den Bolzen g in Eingriff
kommt, und das Uhrwerk 7 die Welle 12 und somit den Zeiger 6 und die den Betrag
anzeigende Trommel 18 in Bewegung setzt. Die Spitze des Hebels 138 wird dann in
den Schlitz 137 eingetreten sein, so daß das Anzeigeschild 140 so herabfällt, daß
ihr Kennwort hinter der Öffnung 5a erscheint und angibt, daß der Apparat in Tätigkeit
gesetzt ist. Ferner wird der Bolzen 131 den; Arm 133 aufwärts geschoben haben, wobei
der Glockenmechanismus in seine Arbeitsstellung gebracht worden ist. Der Anschlag
141 wird in die Bahn des Bolzens 144 - (Fig. 6) gebracht sein, wodurch es unmöglich
gemacht worden ist, die Welle go in einer der Zeigerbewegung umgekehrten Drehrichtung
zu bewegen.
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Sobald nun die Kupp.elfläche io mit den Bolzen g zusammenkommt, muß
das Uhrwerk 7 die Welle 12 drehen und hierbei den Minutenzeiger 6 durch die konischen
Zahnräder 14 und 15 antreiben. Die Welle i2 wird aber auch die Trommel 18 mitsamt
der Kurvenscheibe 21, der Scheibe?-- und der Kurbel 23 drehen.
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Wenn die Trommel 18 rotiert, s0, werden die Bolzen ig der eingestellten
Reihe in Berührung mit dem Finger 54 kommen und den Finger heben in dem Maße, wie
sie unter denselben hinweggehen. - Die Bolzen sind an dem Ende der Trommel, welches
von dem Flansch zo abgewendet ist, weit voneinander entfernt. Sie sind aber näher
aneinander; j e mehr die Reihen- sich dem Flansch nähern; es
`mu$
infölgedessen -bei einer Drehung der "Trommel- der Finger 54 , weniger oft geschoben
werden, wenn er 'durch die Bolzen 19 bewegt wird, die an dem linken Ende (Fig. 4)
der Trommel stehen, als wenn er durch die Bolzen bewegt werden würde, die an dem
Flanschende der Trommel sich befinden. Die Anzahl der Bewegungen, welche der Finger
54 bei einer- Umdrehung derTrommel machen maß, je nach der Einstellung der Scheibe
41, entspricht der Anzahl der Mitspieler; welche in der Öffnung 2 erscheint, und
der halbstündigen- Spielzeit, welche in der Öffnung 3 erscheint.
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Wenn der Finger 54 durch einen der Bolzen i9 gehoben wird, so wird
die Welle 48 gedreht (Fig.-8a) und somit auch der Anschlagarm 56. Die Bewegung des
-Anschlags 56 gibt den Schalthebel 57 frei, wodurch das Rad 61 sich unter dem Einfluß
der in dem Gehäuse 63 gelagerten Feder drehen kann. Mit der Drehung des Rades 61
wird das Rad -6o angetrieben, welches den Hebel 57 um eine vollständige Umdrehung
herumdreht, worauf er wieder durch den Arm 56 aufgehalten wird. Die Umdrehung des
Hebels 57 bewegt auch den Zähler 65 unter Vermittlung der VerbirrdungsstangeS7'
und fügt zu dem -gesamten Betrag.eine Einheit hinzu.
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Die Drehung des Rades 61 bewirkt auch die Drehung der Räder 66 und
67, tvodurch die Welle 68 gedreht und somit das Zählrad 71
um eine Einheit
weiter geschaltet wird: Wenn das Zählrad 71 eine Umdrehung vollendet hat, -so schlägt
der- Bolzen 79 gegen den Hebel 78 (Fig. 8), welcher die Welle 75 schwingt. Bei dieserBewegung
maß der Hebel 82 das Schaltrad 73 mittels des Bolzens 83 -bewegen, so daß auch das
Zählrad 72 um eine Zahl weitergedreht wird.
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Bei der Drehung der Welle i2 wird die 1,',-urvenscheibe 21 allmählich
der Klinke 12,3 gestatten, unter der Wirkung der Feder 124 den unteren Teil der
Klinke unter dem Bolzen i2o hinwegzuziehen (Fig. 6). Bei- weiterer Drehung- stößt
die Kurvenscheibe 21 gegen den hervorragenden Teil des Klinkengliedes 'i i9, so
daß der Bolzen i2o in -die untere Nut 12a fällt. Diese hält ihn, bis die Welle i2'
'-eine halbe Umdrehung vollendet hat (Fig. 9). 'In der Zwischenzeit hat die Kurvenscheibe
aber auch die Flinke 123 wieder allmählich in ihre Anfangslage `geschoben, so daß
der untere Teil genannter Klinke den Bolzen i2o aus der Nut 122 drängt und das Klinkenglied
i i9 freigibt. Die Stange 116 wird sich jetzt unter der Wirkung der Feder 128 nach
abwärts bewegen. . .
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Der Bolzen 3awird bei dem Abwärtsgang den Arm 133 nach unten ziehen
und somit die Alarmglocke in Tätigkeit bringen. Der Vorsprang i 18a wird - die '
Stange 47 nach abwärts drücken und den Winkelhebel 44 so bewegen, daß die ]#oizen_9
des Uhrwerks 7 außer Berührung mit der Kuppelfläche so gelangen, wodurch die Welle
12- und die Trommel 18 aufhören zu rotieren und der Minutenzeiger 6 seine Bewegung-
anhält.-Der -Äbwärtsgang der Stange i 16 wird die Spitze des Hebels 138 aus
-dem Schlitz 137 -heräusschieben und somit das Anzeigeschild -14o hochheben. Wenn
die Stange i z6 in ihre unterste Stellung gelangt ist, sind die Skalen
7" -und 811 der Merktafel so gedreht, daß die Bezeichnungen unsichtbar sind.
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Wenn es gewünscht wird,--das Instrument kurz vor der Wiedereinstellung
auf -Null zu bringen, so dreht man die Welle 9o mit einem Schlüssel im umgekehrten
Uhrzeigersinne, so daß Sektor 9i den Vorsprung 92 (Fig. 8a) ' nach unten preßt.
Hierbei wird der Rahmen 51 mitgenommen und bringt somit das Zahnrad 66 mit dem Zahnrad
67 außer Eingriff. Bei einem weiteren Drehen der Welle 9o nehmen die Bolzen der
Welle mittels der Schlitze . in den Naben der verschiedenen Hebel diese Hebel mit.
Der Hebel 97 zieht somit die Kette 103 nach unten, welche beim Einstellen
um die Nabe des Zählrades 72 herumgewickelt ist. Auf diese Weise wird das Rad 72
in die Nullstellung zurückgedreht. Der Hebel ioo ' zieht die Stange io6 nach unten
und stellt somit unter Vermittlung der Kurbel 74 das Rad 71 in die Nullstellung.
Der Hebel 147 zieht die Stange i5o nach unten und bewegt somit die Kurbel 23, dreht
dabei die Welle 12 und hiermit den Zeiger 6 in die Nullstellung.
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_ Wenn die Welle 12 in ihrer Nullstellung sich befindet, so. daß sie
wieder in Gang gebracht werden kann, so greift die Klinke 126 1 in den Einschnitt
127 der Scheibe 22 und hält die Welle 12 gegen Drehung, bis die Zugstange von neuem
gehoben wird.
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Es kann gewünschtenfalls noeheinFreigabehebel angeordnet werden, welcher
das Klinltenglied i19 aus der Nut 122 heraushebt, um auch den Registermechanismus
einstellen zu können, ehe der Zeitlauf der halben Stunden vollendet ist. Auch könnte
eine Klinke zum Festhalten des genannten Mechanismus aus der Registrierstellung
für eine Zeit und unabhängig von der Tätigkeit der Kurbel 2 vorgesehen sein.
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Gewünschtenfallskann. auch der- Geldzählmechanismus'weggelässen werden;
in diesem Falle wird der Zähler direkt von der Welle 12 betätigt, um die Anzahl
der gespielten halben Stunden zu registrieren. - -Es können auch noch.Vorrichtungen-angeordnet
sein, welche ein elektrisches Läutewerk in Bewegung setzen,-welches von dem-Apparat
entfernt angeordnet ist -und Mitteilung
macht, sobald das Instrument
außer Tätigkeit getreten ist.