DE320508C - Verfahren zur Nutzbarmachung von in der Sulfitlauge enthaltenen wertvollen Stoffen - Google Patents

Verfahren zur Nutzbarmachung von in der Sulfitlauge enthaltenen wertvollen Stoffen

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DE320508C
DE320508C DE1916320508D DE320508DD DE320508C DE 320508 C DE320508 C DE 320508C DE 1916320508 D DE1916320508 D DE 1916320508D DE 320508D D DE320508D D DE 320508DD DE 320508 C DE320508 C DE 320508C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21CPRODUCTION OF CELLULOSE BY REMOVING NON-CELLULOSE SUBSTANCES FROM CELLULOSE-CONTAINING MATERIALS; REGENERATION OF PULPING LIQUORS; APPARATUS THEREFOR
    • D21C11/00Regeneration of pulp liquors or effluent waste waters
    • D21C11/0007Recovery of by-products, i.e. compounds other than those necessary for pulping, for multiple uses or not otherwise provided for

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Description

  • Verfahren zur Nutzbarmachung von. in der Sulfitlauge enthaltenen wertvollen Stoffen. Die bisher bekanntgewordenen Verfahren zur Aufarbeitung der Sulfitlauge haben eine vollkommene Ausbeute der in der Sulfitlauge enthaltenen wertvollen Stoffe nicht zur Folge gehabt.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, dem in der Sulfitlauge enthaltenen Kalziumbisulfit, welches als Lösungsmittel der nutzbaren Stoffein Betracht kommt und bisher deren- chemisch-technische Aufschließung erschwerte, dauernd diese Eigenschaft zu nehmen.
  • Dieser Zweck wird dadurch erreicht, daB der Sulfitlauge Stoffe zugeführt werden, welche das Kalziumbisulfit zunächst chemisch verändern. Der Erfindung gemäß sind als solche Stoffe Silikat- oder Schwermetallverbindungen erkannt worden.
  • Zur praktischen Durchführung des Verfahrens unter. Anwendung von Silikatverbindungen wird die Sulfitlauge in ein Rührwerk oder einen Behälter gebracht, in welchem sie in dauerndes Bewegung gehalten wird. Hierbei werden z. B. Alkali- oder ähnliche Silikate in solchen Mengen zugeführt, dafb das Kalziumbisulfit in Kalziumsilikat übergeführt wird. Das erhaltene Kalziumsilikat wird nunmehr durch Auswaschen gereinigt, und es verbleiben als Endprodukt des Verfahrens die ihrer Lösungsmittel beraubten, frei -gewordenen Harze in Form von Harzkalkseife bzw. Harzalkaliseife zurück.
  • Nimmt man an Stelle von Silikatverbindungen einen Zusatz von Schwermetallösungen, dann geht das Bisulfit des Kalziumbisulfits mit dem Schwermetall eine chemische Verbindung ein. Das hierbei frei gewordene Kalzium vereinigt sich mit den Harzen zu Harzkalkseife und zu Schwermetallseife.
  • Setzt man z. B. der Sulfitlauge unter Erwärmung eine Menge Eisensulfatlösung zu, dann wird das Eisensulfat durch das Bisulfat des Kalziums zu Eisensulfür reduziert und das frei gewordene Kalzium. vereinigt sich mit den Harzen zu Harzkalkseife und die Eisenoxydulverbindung zu Schwermetallseife. Auf diese Weise werden die in der Sulfitlauge enthaltenen Harze gewonnen und die übrigen in der Mutterlauge noch enthaltenen -Stoffe der weiteren Verwertung zugänglich gemacht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Nutzbarmachung von in der Sulfitlauge enthaltenen wertvollen Stoffen, dadurch gekennzeichnet, daß der Sulfitlauge Silikate oder Schwermetallverbindungen zugesetzt werden. .
DE1916320508D 1916-11-30 1916-11-30 Verfahren zur Nutzbarmachung von in der Sulfitlauge enthaltenen wertvollen Stoffen Expired DE320508C (de)

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