DE320404C - Verfahren zum Abwerfen von Seeminen, die in einem nach unten gekehrten Ausstossschacht gelagert sind, insbesondere fuer Unterseeboote - Google Patents

Verfahren zum Abwerfen von Seeminen, die in einem nach unten gekehrten Ausstossschacht gelagert sind, insbesondere fuer Unterseeboote

Info

Publication number
DE320404C
DE320404C DE1918320404D DE320404DD DE320404C DE 320404 C DE320404 C DE 320404C DE 1918320404 D DE1918320404 D DE 1918320404D DE 320404D D DE320404D D DE 320404DD DE 320404 C DE320404 C DE 320404C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mine
stored
submarines
dropping
downward
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1918320404D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CARBONIT AKT GES
Original Assignee
CARBONIT AKT GES
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CARBONIT AKT GES filed Critical CARBONIT AKT GES
Application granted granted Critical
Publication of DE320404C publication Critical patent/DE320404C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G8/00Underwater vessels, e.g. submarines; Equipment specially adapted therefor
    • B63G8/28Arrangement of offensive or defensive equipment
    • B63G8/33Arrangement of offensive or defensive equipment of mine-laying means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Verfahren zum Abwerfen von Seeminen, die in einem nach unten gekehrten Ausstoßschacht gelagert sind, insbesondere für Unterseeboote. Die von U-Booten aus nach unten ausgestoßenen Minen wurden bisher in offenen Schächten gelagert, und zwar derart, daß sich der Anker unten -und darüber das Minengefäß befand. Beim Legen der Mine trat demnach zuerst der Anker und dann das daraufsitzende Minengefäß aus dem unteren Schiffskörper. Da die Minen während der Fahrt des U-Bootes gelegt werden, lag bei solchen Anordnungen die Gefahr nahe, daß sich das Minengefäß durch den Wasserdruck im Schacht festklemmt oder mit den Zündungseinrichtungen (Kontaktkappen, Stoßzangen o. dgl.) mit dem Schiffskörper in Berührung kam, wodurch die Mine sich entzünden konnte. -Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieses Übelstandes. Der ihr zugrunde liegende Gedanke besteht darin, die Mine im unteren Schiffskörper so zu lagern, daß bei ihrem Anstoß das Sprengzentrum dem Bootskörper abgekehrt und möglichst schnell von ihm entfernt wird. Erreicht wird dies "dadurch, daß die Mine umgekehrt, nämlich das Minengefäß unten und der Anker oben, in dem an sich bekannten, nach unten gekehrten Ausstoßschacht gelagert wird.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
  • Nach Fig. i und 1a (Längsschnitt-und Querschnitt) wird das Minengefäß a mit dem Minenanker b derart im Schacht .c des U-Bootes. gelagert, daß es mit den seitlich angeordneten Kontaktkappen d beim Legen zuerst aus dem Schacht heraustritt. Das Minengefäß und der darauf ruhende Minenanker sind in bekannter Weise mit Führungsrollen e ausgestattet, die in Gleitschienen f laufen.
  • Sobald die Mine beim Legen im -Schacht gelöst wird, fällt sie nach unten, wobei das Minengefäß zuerst aus dem Schiffskörper herauskommt und der entgegengesetzt zur Fahrtrichtung auftretende Wasserdruck bewirkt, daß die mit den Kontakten versehene Seite des Minengefäßes vom Schiffskörper entfernt wird. Nachdem die Mine ganz aus dem Schacht herausgetreten und im Sinken begriffen ist, dreht sie sich um etwa =8o°, und zwar mit dem Minengefäß voran, so daß auch während der Drehbewegung die Kontaktkappen immer auf der dem Schiffskörper abgewandten Seite bleiben. Das Anstoßen der Kontaktkappen an den Schiffskörper ist daher ausgeschlossen.
  • In Fig. 2 und 2a (Längsschnitt und Querschnitt) ist eine andere Ausführungsform dargestellt, bei der die Zündkontakte d auf dem Kopfe des Minengefäßes angeordnet sind. Außerdem ist hier eine in einem aus der Sprengladung h herausragenden Rohr i bewegliche Initialladung g vorgesehen, die außerhalb der Sprengladung h liegt, solange die Mine im Schacht ruht. Auf diese Weise ist die Entzündung der Mine innerhalb des U-Bootes ausgeschlossen. Erst wenn die Mine den Schacht verlassen. und sich während des Sinkens, also schon in gehöriger Entfernung vom U-Boot, um i8o° gedreht hat, gleitet die Initialladung in die Sprengladung hinein und schärft die Mine.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE:-x. Verfahren zum Abwerfen von Seeminen, die in einem nach unten gekehrten Ausstoßschacht gelagert sind, insbesondere für Unterseeboote, dadurch gekennzeichnet, daß die Mine mit dem Anker zu oberst nach unten abgeworfen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mine mit einer beweglich gelagerten Initialladung versehen ist, die erst nach erfolgtem Aufrichten der ausgestoßenen Mine in die Sprengladung der Mine gelangt.
DE1918320404D 1918-05-26 1918-05-26 Verfahren zum Abwerfen von Seeminen, die in einem nach unten gekehrten Ausstossschacht gelagert sind, insbesondere fuer Unterseeboote Expired DE320404C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE320404T 1918-05-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE320404C true DE320404C (de) 1920-04-20

Family

ID=6154928

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1918320404D Expired DE320404C (de) 1918-05-26 1918-05-26 Verfahren zum Abwerfen von Seeminen, die in einem nach unten gekehrten Ausstossschacht gelagert sind, insbesondere fuer Unterseeboote

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE320404C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3626434C3 (de) Verfahren und Einrichtung zum Vernichten großvolumiger Seegrundminen
DE320404C (de) Verfahren zum Abwerfen von Seeminen, die in einem nach unten gekehrten Ausstossschacht gelagert sind, insbesondere fuer Unterseeboote
DE1146419B (de) Feuerwerksrauchkoerper fuer Seefahrtszwecke
US1400211A (en) Apparatus for offense or defense against submerged or partially submerged obstructions
DE334992C (de) Vorrichtung zum Schaerfen und Entschaerfen von Unterseeminen
DE321456C (de) Zur Bildung einer Minenkette dienendes Geschoss, das eine Anzahl von durch ein Seil verbundenen Einzelminen enthaelt
DE316576C (de)
DE3609864B3 (de) Hohlladungsgeschoß
EP2353994B1 (de) Täuschkörper
DE172245C (de)
DE540891C (de) Torpedoartige, mehrfach wirkende Seemine
DE3147866C1 (en) Underwater mine for attacking surface ships
DE322634C (de) Zuendvorrichtung fuer Seeminen
DE322879C (de) Stosszuendvorrichtung fuer Seeminen
DE336698C (de) Signalboje
DE2522880A1 (de) Springmine
DE275413C (de)
DE323090C (de) Tauchboot zum Auslegen von Seeminen
DE977838C (de) Vorrichtung und Verfahren zur stoerungsfreien Gestaltung des Eintauchvorganges von Torpedos, Geschossen, Bomben und allen Flugkoerpern, die aus der Luft in Wasser uebergehen
DE322969C (de) Seemine
DE1703812C3 (de) Ruckstoßsprengkorper
DE335091C (de) Vorrichtung an Unterseebooten zur Zerstoerung von Seeminen
DE336700C (de) Selbsttaetige, mit Verzoegerung arbeitende Vorrichtung zur Versenkung von an der Wasseroberflaeche treibenden Minen
AT38783B (de) Seemine.
DE520591C (de) Einrichtung zum mechanischen Zuenden von Seeminen