DE319031C - Stanzmesser - Google Patents

Stanzmesser

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DE319031C
DE319031C DE1919319031D DE319031DD DE319031C DE 319031 C DE319031 C DE 319031C DE 1919319031 D DE1919319031 D DE 1919319031D DE 319031D D DE319031D D DE 319031DD DE 319031 C DE319031 C DE 319031C
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punching
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B5/00Clicking, perforating, or cutting leather
    • C14B5/02Stamps or dies for leather articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Stanzmesser. Es ist bekannt, daß die bei der Schuhfabrikation zum Ausstanzen von Sohlen und, Flecken und in anderen Industrien gebräuchlichen Stanzmesser im Interesse der leichteren Arbeit und der Unfallsicherheit eine gewisse Höhe haben müssen, damit der Arbeiter das Werkstück übersehen und das Messer handhaben kann. Wenn diese große Höhe durch. Wahl eines entsprechenden Stahlprofils erreicht wird, so wird das Messer schwierig herzustellen, schwer im Gewicht und teuer, so daß man sich im allgemeinen mit der Mindesthöhe. von ioo bis i2o mm begnügt. Man hat auch schon vorgeschlagen, die Höhe des Stanzmessers durch Anwendung eines besonderen dieses Messer fassenden Halters zu vergrößern, konnte jedoch bei einem solchen Messer auch nicht über die Mindesthöhe hinausgehen, weil bei größeren Höhender Halter zu schwer und die Verbindung mit dem Messer zu unsicher wird. Auch wird die Handhabung des Messers durch den besonderen Halter sehr erschwert.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine unnormale Messerhöhe dadurch erreichbar gemacht, daß mit einem den unteren Teil des Messers bildenden niedrigen Stahlrahmen noch ein hoher Aufsatz aus dünnerem, aber in senkrechter Richtung gewelltem Blech verbunden ist. Dadurch wird eine hohe Festigkeit bei geringem Gewicht und billigem Herstellungspreis erreicht und anderseits die Handhabung des Messers infolge der senkrechten Wellen erleichtert.
  • Ein solches Messer ist auf der. beiliegenden Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar. ist Fig. i eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Aufsicbt auf Fig. i.
  • Obgleich die Größenverhältnisse je nach Zweck und Arbeitsweise verschieden sein können, soll dem dargestellten Ausführungsbeispiel zur Veranschaulichung der Erfindung in verkleinertem Maßstabe ein Stanzmesser zugrunde gelegt sein, das in natürlicher Größe etwa i2o mm hoch sein würde. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist nur der untere Teil in einer Höhe von etwa 50 mm. natürlicher Größe als eigentliches Stanzmesser, bestehend aus dem kastenförmigen dicken Stahlblock i mit scharfer Schneide 2, ausgebildet. Der obere Teil besteht aus einem in natürlicher Größe etwa 7o mm hohen Aufsatz 3 aus gewelltem Blech von beispielsweise 2 mm Dicke, welcher in einer entsprechenden Entfernung von seiner oberen Kante mit dem aus einem Blechstreifen q. bestehenden Fingerschutz für die beiden Hände des das Messer handhabenden Arbeiters versehen ist. Der Aufsatz 3 ist mit dem eigentlichen Stanzmesser i in geeigneter Weise beispielsweise durch Schweißen oder Löten verbunden. In vorliegendem Falle ist der Aufsatz 3 an den Punkten a, falls erforderlich, auch noch an den Punkten b, angeschweißt.
  • Die Vorteile eines gemäß der Erfindung ausgebildeten Stanzmessers sind u. a. folgende Zunächst ist die Herstellung des niedrigen Stanzmessers i wesentlich leichter und einfacher als die Herstellung der üblichen Stanzmesser in ioo oder mo mm Höhe. Dadurch, daß der Aufsatz 3 aus gewelltem Blech von etwa 2 mm Dicke besteht, wird das gesamte Messer leichter als ein Messer, welches massiv in der gleichen Höhe hergestellt ist.
  • Die Ausbildung des Messers nach vorlieGender Erfindung hat aber auch noch den Vorteil, daß das Messer beliebig hoch hergestellt werden kann. Bis jetzt werden die hohen Messer aus praktischen Gründen in einer Höhe von ioo, höchstens i2o mm hergestellt, weil Messer in einer darüber hinausgehenden Höhe herzustellen und aus dem Ganzen zu schweißen, mit den jetzt vorhandenen Einrichtungen kaum möglich, auf jeden Fall aber sehr schwierig und kostspielig ist. Dadurch, daß das Messer gemäß der Erfindung in einer größeren Höhe hergestellt werden kann, wird auch der Fingerschutz wirksamer. Bei einem Messer in der Höhe von etwa ioo öder i2o mm besteht immer die Gefahr, daß beim Umfassen des Messers mit beiden Händen der kleine Finger, versehentlich unter die Schneide faßt une abgequetscht wird. Wird aber, was gel'3 der Erfindung ohne weiteres möglich ist, das Messer so hoch ausgeführt; daß der kleinE Finger nur mit besonderer Anstrengung oder üherhaupt nicht unter die Schneide fassen kann, dann ist die Gefahr des Abquetschens so gut wie überhaupt nicht mehr vorhanden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Stanzmesser mit einem besonderen Aufsatz zur Erzielung der erforderlichen Messerhöhe, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Aufsatz (3) aus gewelltem Blech hergestellt und mit dem Messerstahlrahmen (i) fest verbunden ist. -
DE1919319031D 1919-02-04 1919-02-04 Stanzmesser Expired DE319031C (de)

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ID=6151440

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