DE318325C - - Google Patents

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DE318325C
DE318325C DENDAT318325D DE318325DA DE318325C DE 318325 C DE318325 C DE 318325C DE NDAT318325 D DENDAT318325 D DE NDAT318325D DE 318325D A DE318325D A DE 318325DA DE 318325 C DE318325 C DE 318325C
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shaft
sleeves
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H3/00Propeller-blade pitch changing
    • B63H3/02Propeller-blade pitch changing actuated by control element coaxial with propeller shaft, e.g. the control element being rotary
    • B63H3/04Propeller-blade pitch changing actuated by control element coaxial with propeller shaft, e.g. the control element being rotary the control element being reciprocatable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung betrifft eine durch die Drehkraft der Propellerwelle beregte Umsteuerungsvorrichtung für Schiffspropeller.
Bei den bereits bekannten Vorrichtungen dieser Art geschieht die Kraftübertragung von der Welle auf die zu verschiebende Zugstange durch eine komplizierte Anordnung von Kupplungen, Stirn- und Schneckenrädergetrieben.
Nach der Erfindung wird die Verschiebung
ίο der Zugstange dadurch erreicht, daß von zwei mittels Gewinde ineinander greifenden Hülsen, die auf der-Motorwelle sitzen und sich mit ihr drehen, bald die eine, bald die andere Hülse gebremst wird, wodurch sich die Hülsen ineinander- oder auseinanderschrauben. Die Hülsen sind an ihrem äußeren Ende zu Reibungskupplungen ausgebildet und werden durch auf der Welle verschiebbar aufgekeilte Scheiben, die durch Federn angepreßt werden, auf gleicher Drehzahl mit der Motorwelle gehalten. Beim Bremsen der einen oder der andern Hülse wird zugleich auch die betreffende Kupplung gelöst. Dadurch kann sich die Umdrehungszahl der betreffenden Hülse verringern; sie schraubt sich in die andere Hülse hinein oder aus ihr heraus. Eine der Hülsen ist durch einen auf der Welle befindlichen Kamm gehalten; die mit der andern Hülse verbundene Zugstange wird demzufolge hin oder her geschoben, je nach der Propellerstellung, die durch einen Zeiger angegeben wird. " In den äußersten Stellungen erfolgt ein automatisches Ausschalten, womit ein Überdrehen oder Zerstören der Anlage ausgeschlossen ist.
Fig. ι zeigt eine Gesamtansicht der Umsteuerung.
Fig. 2 zeigt einen wagerechten Längsschnitt.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt.
Fig. 4 zeigt eine Teilansicht.
In der Propellerwelle α (Fig. 2), die in den Lagern δ und c geführt wird, befindet sich die Zugstange d, durch deren Verschiebung die Propellerflügel in jede gewünschte Lage gedreht werden können. Die Zugstange d ist durch den Bolzen e fest mit dem Ring f ver-· bunden, der auf der Propellerwelle α ruht und sich mit dieser dreht. Der Ring f wird durch die Hülse g und durch die Mutter h geführt. Die Hülse g ist mittels Gewinde mit der Hülse i verbunden, die mit der Mutter k den Kamm der Welle α umschließt. Die durch die Schraubenfedern m und m1 angepreßten Kupplungsscheiben η und nl, die auf der Welle α verschiebbar sind, bewirken eine Drehung der Hülsen g und i mit der Welle a. Auf den Führungsstangen 0 und o1 ruht der Bremszylinder p, der durch den Schalthebel q nach links oder rechts geschoben wird und dadurch die Hülse g oder die Hülse i bremst, wobei gleichzeitig durch die am Bremszylinder befestigten Stifte r oder r1 die Kupplungen η oder n1 gelöst werden. Dadurch wird die Drehzahl der Hülse g gegenüber der Hülse i vermindert, so daß sich die Hülsen g und i
ineinander- oder auseinanderschrauben und die Zugstange d hin und her schieben.
Beim Bremsen der durch den Kamm gehaltenen Hülse i geht die Hülse g nach links, bis sie in der äußersten Stellung durch die Stange s (Fig. 4) den Bremszylinder von der Hülse i abzieht, worauf die Kupplung n1 sofort wieder eingreift, und die Hülse i sich wieder dreht.
Beim Bremsen der beweglichen Hülse g geht diese mit dem Bremszylinder nach rechts, bis (in der äußersten Stellung) der Rand der Hülse g auf die am Hebel t befestigte Rolle u (Fig. 3 und 4) stößt. Der Hebel t ist mit dem Schalthebel q durch die Welle υ verbunden, wodurch der Bremszylinder von der Hülse g abgeschoben wird und sich letztere sofort wieder mit der Kupplung η dreht.
Die Einrichtung ermöglicht somit ein automatisches Ausschalten in den äußersten Stel- 20
Jungen, wodurch ein Zerstören der Anlage ausgeschlossen ist. j

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: j
    Vorrichtung zum Umsteuern von Schiffs- 25 j propellern mit motorischem Antrieb, mit | einer die Propellerflügel umsteuernden Zug- ' stange, dadurch gekennzeichnet, daß die j \Aerschiebung der Stange (d) durch zwei \ auf der Welle («)■ befindliche, mittels Ge- 30
    winde ineinander greifende Hülsen (g, i) \ derart erfolgt, daß von den beiden mit j der Welle sich drehenden Hülsen bald die
    eine, bald die andere Hülse gebremst wird,
    ■ wodurch sie sich ineinander- oder ausein- 35
    anderschrauben und die mit der einen ·
    Hülse verbundene Zugstange (d) vor- oder ; zurückschieben. ,
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT318325D 1918-10-23 Active DE318325C (de)

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