DE31705C - Neuerung an Handgranaten für Feuerlöschzwecke - Google Patents

Neuerung an Handgranaten für Feuerlöschzwecke

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DE31705C
DE31705C DENDAT31705D DE31705DA DE31705C DE 31705 C DE31705 C DE 31705C DE NDAT31705 D DENDAT31705 D DE NDAT31705D DE 31705D A DE31705D A DE 31705DA DE 31705 C DE31705 C DE 31705C
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DE
Germany
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innovation
fire extinguishing
hand grenades
extinguishing purposes
grenades
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT31705D
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English (en)
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H. D. HARDEN in Chicago, State of Illinois, V. St. A
Publication of DE31705C publication Critical patent/DE31705C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C8/00Hand tools or accessories specially adapted for fire-fighting, e.g. tool boxes
    • A62C8/005Receptacles or other utensils for water carrying; Bombs filled with extinguishing agents

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

KAISERLICHES
Die bisher bekannten Handgranaten für Löschzwecke bestehen meistens aus hohlen, kugelförmigen, mit Löschmitteln gefüllten Gefäfsen. Dergleichen Granaten platzen indessen sehr schwer, da die Wandstärke derselben beträchtlich dick sein mufs, um den inneren Druck der eingeschlossenen Gase auszuhalten; die kugelige Form giebt ferner einer gewissen Wandstärke zugleich die gröfste Widerstandsfähigkeit. Dies, zusammen mit dem inneren Gasdruck, erschwert das Zerbrechen des Gefäfses aufserordentlich, besonders wenn letzteres gegen weiche oder nachgiebige Gegenstände geworfen wird.
Zur Vermeidung dieses letzteren Uebelstandes ist diese Handgranate construirt, bei welcher das Zerbrechen der Gefäfse sicher erfolgen soll. Dieselbe besteht im wesentlichen aus mehreren an einander angeordneten Gefäfsen, Flaschen oder sonstigen Behältern, welche, wenn sie zusammengesetzt sind, äufserlich die Form einer Kugel oder doch eine rundliche Oberfläche zeigen, und welche durch geeignete Mittel in ihrer gegenseitigen Lage erhalten werden.
In beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 eine solche Handgranate, aus drei einzelnen Behältern A B und C bestehend, dargestellt. Fig. 2 zeigt einen dieser Behälter, B, welcher bei bl eine Erhöhung, bei b eine dieser Erhöhung entsprechende Vertiefung erhält. Die Behälter A und C sind ebenfalls mit solchen Erhöhungen und Vertiefungen versehen. Bei der Zusammensetzung der drei Gefäfse A B und C, wie Fig. 1 zeigt, pafst die Erhöhung b1 von B in eine entsprechende Vertiefung von C, die Erhöhung von C in eine Vertiefung von A und die Erhöhung von A in die Vertiefung b des Behälters B. Die drei Behälter ABC werden von aufsen durch einen Draht D zusammengehalten, der in der Nuth c der Behälter liegt und dadurch gegen Abrutschen gesichert ist.
Fig. 3 zeigt eine Handgranate, die nur aus zwei Flaschen A und B zusammengesetzt ist. Fig. 4 stellt eine dieser Flaschen, B, von der Unterseite gesehen dar. Die Erhöhung b1 pafst auch hier in eine entsprechende Vertiefung der Flasche A, eine Erhöhung der letzteren in die Vertiefung b der Flasche B. Beide Flaschen werden durch den Draht D in der Nuth c zusammengehalten.
Wird eine solchergestalt zusammengesetzte Granate gegen irgend einen Gegenstand geworfen, so werden die an einander liegenden, nicht kugeligen Oberflächen der Gefäfse mit solcher Heftigkeit gegen einander schlagen, dafs mindestens eines der Gefäfse zerbrechen wird, worauf dann die Kraft des ausströmenden Gases die übrigen Gefäfse zertrümmert.
Es ist klar, dafs man dieselben Resultate erreicht, wenn man die Zahl der zu einer Granate vereinigten Gefäfse beliebig grofs nimmt oder wenn man ihre äufsere Form verändert oder sie auf andere Weise, wie dargestellt, mit einander verbindet. Die hier angegebene Form, hat sich jedoch als die zweckmäfsigste herausgestellt. Die Füllung der Behälter kann auf irgend welche Weise oder, mit irgend welchen passenden Materialien geschehen.
Eine derart. hergestellte Granate kann auch zwischen den einzelnen Flaschen mit besonderen Höhlungen versehen sein, welche Explosivstoffe
aufnehmen. Durch die Einwirkung des Feuers, in welches die Granate geworfen wird, wird bei der Explosion der Stoffe eine Zertrümmerung aller Flaschen erfolgen.

Claims (1)

  1. PateNT-A nsPRυCH:
    Eine Handgranate für Feuerlöschzwecke, be- - stehend aus zwei oder mehreren die Löschmittel aufnehmenden Behältern ABC.. ., welche zu einem Ganzen von Kugel- oder kugeliger Form zusammenpassen, gegen Verschiebung durch entsprechend angeordnete Erhöhungen b1. . . und Vertiefungen b . . . gegenseitig gesichert sind und durch ein sie umfassendes Bindemittel, Draht D oder dergleichen, zusammengehalten werden. '
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT31705D Neuerung an Handgranaten für Feuerlöschzwecke Expired - Lifetime DE31705C (de)

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