DE877251C - Druckbehaelter, insbesondere zur Speicherung von Druckgas fuer Feuerloeschzwecke - Google Patents

Druckbehaelter, insbesondere zur Speicherung von Druckgas fuer Feuerloeschzwecke

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DE877251C
DE877251C DER6607A DER0006607A DE877251C DE 877251 C DE877251 C DE 877251C DE R6607 A DER6607 A DE R6607A DE R0006607 A DER0006607 A DE R0006607A DE 877251 C DE877251 C DE 877251C
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DE
Germany
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piece
compressed gas
membrane
fire
closure piece
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Expired
Application number
DER6607A
Other languages
English (en)
Inventor
Emil Bauschinger
Otto Steinhilber
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RADIKAL WERK GmbH
Original Assignee
RADIKAL WERK GmbH
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C13/00Portable extinguishers which are permanently pressurised or pressurised immediately before use
    • A62C13/003Extinguishers with spraying and projection of extinguishing agents by pressurised gas

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Druckbehälter, insbesondere zur Speicherung von Druckgas für. Feuerlöschzwecke Die Erfindung betrifft einen Druckbehälter, insbesondere zur Speicherung von Druckgas für Feuerlöschzwecke, mit einem den Speicherraum abschließenden Verschlußstück, das eine axiale Bohrung aufweist, die durch eine Folie verschlossen ist, welche bei Inbetriebnahme des Druckbehälters durchstoßen wird. Druckbehälter dieser Art dienen insbesondere zur Speicherung des zum Austreiben desLöschmittels erforderlichenDruckgaseswährend des Bereitschaftszustandes des Feuerlöschers. Bei bekannten derartigen Druckbehältern hat .das Verschlußstück, welches die hei Inbetriebnahme des Druckbehälters zu öffnenden Verschlußmittel trägt, einen recht komplizierten und umständlichen Aufbau. Wegen des durch die vielen Einzelteile bedingten großen Aufwandes sind die Kosten für die Herstellung des Druckbehälters und für eine Neufüllung beträchtlich.
  • Demgegenüber hat der Erfinder sich die Aufgabe gestellt, einen Druckbehälter zu schaffen, dessen Verschlußstüek einen möglichst einfachen Aufbau hat, so daß die Herstellung des Druckbehälters und die Neufüllung verbilligt werden.
  • Gemäß der Erfindung ist die die axiale Bohrung des Verschlußstückes abschließende Folie durch eine dünne, membranartige, mit dem Verschlußstück aus einem Stück bestehende Wand gebildet. Bei Feuerlöschern, deren Schlagbolzen keine Schlagspitze aufweisen, ist die membranartige Wand des Verschlußstückes zweckmäßig mit einem z. B. konisch ausgebildeten, zum Durchstoßen der membranartigen Wand dienenden Schlagübertragürigsstück versehen, dessen spitzes, dem Druckgasspeicherraum zugewandtes Ende einen Durchmesser hat, der kleiner ist als derjenige der axialen Bohrung ,des Verschlußstückes.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele .des Exfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt jeweils in einem senkrechten axialen Schnitt Fig. i den oberen Teil einer Druckgasstahlflasche gemäß der Erfindung und Fig. 2 ,den oberen Teil einer abgewandelten AusfüArun:gsform der Druckgasstahlflasche gemäß der Erfindung: Das Verschlußstück i ist mit seinem unteren Ende 2 in die Druckgasstahlflasche 3 eingeschraubt. Ein an seinem oberen Ende vorgesehener Absatz q. liegt hierbei gegen einen Dichtungsring 5 an, der in eine Ausnehmung 6 des oberen Randes der Druckgasstahlflasche 3 eingelegt ist. Die axiale Bohrung 7 des Verschlußstückes i ist an ihrem oberen, dem Schlagbolzen des Feuerlöschers zugewandten Ende durch eine dünne, membranartige Wand_8 abgeschlossen, die mit dem Verschlußstück . i aus, einem Stück besteht. Wenn,der Schlagbolzen eingeschlagen wird, durchstößt er die membranartige Wand 8, so daß das Druckgas, nachdem es den Schlagbolzen nach oben- gedrückt hat, durch -die von :diesem hergestellte Öffnung entweichen kann.
  • In ,der Bohrung 7 ist eine Dosierdüse 9 angeordnet,welehe die Mengedes durchfließendenDruckgases bestimmt und unabhängig von dem Durchmesser der durch den Schlagstift in die- triembränartige Wand 8 eingeschlagenen Öffnung konstant hält. In dem Verschlußstück i sind zwei radiale Bohrungen io und ii vorgesehen, die-zum Füllen-der Druckgasstahlflaschedienen. Zu diesem-Zweck wird ,das Verschlußstück in die Stahlflasche derart eingeschraubt, daß die Bohrungen i o und i i noch oberhalb .des oberen Randes der Stahlflasche liegen. In die Bohrungen werden nunmehr die von einer Drückgasvörratsflasche kommenden Zuführungsleitungen eingeführt. Nach- beendeter Füllung und nach Entfernung der Zuführungsleitungen wird das Verschlußstück niedergeschraubt, bis der Absatz q. gegen den Dichtungsring 5 anliegt und das Verschlüßstück somit die Betriebsstellung einnimmt. Hierbei liegen die Bohrungen io und ii innerhalb des Flaschenkörpers und unterhalb des Dichtungsringes 5, so däß ,die Druckgasstahlflasche vollkommen dicht abgeschlossen ist und das Druckgas nicht entweichen kann. Das obere Ende i2 des Verschlußstückes ist als Sechskant ausgebildet, so daß ,das Verschlußstück mit Hilfe eines Schlüssels hoch-und: niedergeschraubt werden kann. Für Feuerlöscher, deren Schlagbolzen in einem flachen Schlagteller od. dgl. endet, kann die in Fig. 2 gezeigte abgewandelte Ausführungsform verwendet werden. Die Bohrungl 7 des Verschlußstückes i ist hier wiederum durch eine dünne, membranartige Wand 8 abgeschlossen, die mit dem Verschlußstück aus einem Stück besteht. Diese membranartige Wand 8 ist mit einem konisch ausgebildeten Schlagübertragungsstück 13 versehen; dessen spitzes, dem Druckgasspeicherraum zugewandtes Ende 1q. einen Durchmesser aufweist, der kleiner ist als derjenige der Bohrung 7 des Verschlußstückes i. Der niedergehende Schlagbolzen trifft auf das Schlagübertragungsstück 13 auf, dessen Form es in der gleichen Weise wie die Spitze eines Schlagstiftes wirken läßt. Die Wand 8 wird hierbei durchstoßen und das stehengebliebene Material von :den nachfolgenden, allmählich breiter werdenden Teilen .des Schlagübertragungsstückes abgedrängt.
  • Bei Feuerlöschern, deren Druckgasstählflasche derart befestigt ist, .daß die Auslaßöffnung für das Druckgas nach unten gerichtet ist, ist in der axialen Bohrung 7 des Versehlußstückes ein rohrförmiges Stück 15 angeordnet, dessen eines der Schlagarmatur zugewandtes Ende als Dosierdüse 9 aus gebildet ist, während das andere Ende 16 'flachgedrückt ist, so daß ein Verstopfen der Düse durch Materialrückstände verhindert wird. Das Druckgas strömt in diesem Falle durch eine seitlich angebrachte Öffnung 17 ein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE-i. Druckbehälter, insbesondere zur Speicherung von Druckgas für Feuerlöschzwecke, mit einem .den Speicherraum abschließenden Verschlußstück, das eine axiale Bohrung aufweist, .die durch eine Folie verschlossen ist, welche bei Inbetriebnahme des Druckbehälters durchstoßen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie durch eine dünne, membranartige, reit dem Verschlußstück aus einem Stück bestehende Wand gebildet ist.
  2. 2. Druckbehälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die membranartige Wand des Verschlußstückes mit einem z. B. konisch ausgebildeten, zum Durchstoßen der membranartigen Wand dienenden Schlagübertragungsstück versehen ist, dessen dem Druckgasspeicherraum zugewandtes Ende einen Durchmesser hat, der kleiner ist als derjenige der axialen Bohrung des Verschlußstückes.
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