DE344579C - Geraet zum Anbringen von Hebezeug am Rumpf gesunkener Schiffe - Google Patents

Geraet zum Anbringen von Hebezeug am Rumpf gesunkener Schiffe

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DE344579C
DE344579C DE1921344579D DE344579DD DE344579C DE 344579 C DE344579 C DE 344579C DE 1921344579 D DE1921344579 D DE 1921344579D DE 344579D D DE344579D D DE 344579DD DE 344579 C DE344579 C DE 344579C
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DE
Germany
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ship
hull
jaws
wall
sunken ships
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Application number
DE1921344579D
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WILH BASTING
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WILH BASTING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C7/00Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects
    • B63C7/16Apparatus engaging vessels or objects

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Gerät zum Anbringen von Hebezeug am Rumpf gesunkener Schiffe. Die Arbeit des Tauchers beim Anbringen der Ketten und Seile von Hebezeugen am Rumpf gesunkener Schiffe ist auf Meerestiefen von 40 bis 5o m beschränkt, weil darüber hinaus der Wasserdruck zu groß wird, um ein Arbeiten in den bisher bekannten Taucheranzügen zu gestatten. Die Erfindung soll nun die Hebung aus größeren Tiefen ohne Taucherarbeit möglich machen dadurch, daß mit den Hebeketten verbundene Geräte bis auf den Schiffsrumpf hinabgelassen und durch eine vori oben auf elektrischem Wege zur Entzündung gebrachte Treibladung in die Schiffswand eingetrieben werden. Die dazu dienenden Lochstempel sind mit federnden Widerhaken versehen, welche nach dem Durchschlagen der Schiffswand aus den Stempeln hervortreten und hinter die Schiffswand fassen. Ist auf solche Weise eine genügende Anzahl von Ketten in dem Schiffsrumpf befestigt, so wird dessen Hebung in bekannter Weise durchgeführt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt das Gerät im Längsschnitt; Abb. z, 3 und q. zeigen den Stempelkopf in Ansicht, Schnitt und Oberansicht und Abb.5 eine andere Ausführungsform des Stempelkopfes in größerem Maßstabe.
  • Das Gerät besteht aus einem mit einer Gegendruckplatte a versehenen Hohlzylinder b und darin. verschiebbarem Kolben c, dessen nach unten heraustretende Kolbenstange d den Lochstempel e trägt. Der teils zylindrische, teils kegelförmig nach unten in eine scharfe Spitze auslaufende Lochstempel e besitzt in seinem oberen zylindrischen Teile radiale Schlitze f, in denen um Zapfen g schwingbare Backen h angeordnet sind, deren obere Enden von Federn i nach außen gedrückt werden (Abb. 3), die jedoch beim Eindringen in die Schiffswand ze, in den Stempelkopf zurückweichen, nach Durchschlagen der Schiffswand aus den Schlitzen f heraustreten und nach Art von Widerhaken hinter die Schiffswand fassen. Die Backen h sind mit Anschlägen hl versehen, welche gegen Vorsprünge f l der Schlitze f stoßen und ein völliges Herausspringen der Backen verhindern.
  • Das Eintreiben des Lochstempels e bewirkt eine über dem Kolben c in dem Hohlzylinder b angebrachte Treibladung t, welche durch eine in der Platte a angebrachte Öffnung o vom Bergungsschiffe aus auf elektrischem Wege entzündet wird. Die Treibladung t ist so bemessen, daß sie den Kolben e mit einer genügenden Durchschlagkraft vortreibt, ohne den Hohlzylinder b zu zertrümmern, welcher in seinem unteren Teile Öffnungen an und Schlitze n besitzt, die vor dem Gebrauch durch einen dünnen, in der Zeichnung nicht angedeuteten Überzug zu verschließen sind, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Die Öffnungen m haben den Zweck, nach erfolgter Explosion die Gase in das Wasser entweichen zu lassen, während die Schlitze n der durch den Kolben zusammengepreßten Luft Austritt gewähren sollen, nachdem der erwähnte Überzug durch den erzeugten Gas- bzw. Luftdruck zerstört worden ist. Die Platte a dient dazu, den bei der Explosion entstehenden Rückschlag aufzufangen und kann zu diesem Zweck durch Auflegen größerer Platten beliebig vergrößert und beschwert werden. Solche Platten können mit besonderen Tragseilen versehen sein, um sie nach Gebrauch heraufzuholen und anderweitig zu verwenden, während das Gerät selbst mit der Hebekette h dauernd verbunden bleibt. ' In Abb. 5 ist eine andere Ausführungsform des Stempelkopfes von oben gesehen veranschaulicht, bei welcher die als Widerhaken dienenden Backen P um eine Längsachse drehbar sind, beim Eindringen in die Schiffswand am Umfange des Stempelkopfes anliegen und nach Durchdringen der Schiffswand ausschwingen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPR'ÜcHE: i. Gerät zum Anbringen von Hebezeug am Rumpf gesunkener Schiffe, gekennzeichnet durch einen mit dem Hebezeug hinabzulassenden mit Gegendruckplatte (a) versehenen Hohlzylinder (b) und darin gleitenden, einen Lochstempel (e) tragenden Kolben (c), welcher durch eine vom Bergungsschiffe aus zu entzündende Treibladung (t) vorgetrieben wird und die Schiffswand mit dem Stempelkopf durchschlägt, dessen federnde Widerhaken (h) hinter die durchschlagene Schiffswand fassen.
  2. 2. Gerät nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen spitzen Stempelkopf (e) mit radialen Schlitzen -(f), in denen Backen (1a) um Bolzen (g) schwingen und von Federn (i) nach außen gedrückt werden, wobei ein völliges Heraustreten der Backen aus den Schlitzen (f) durch Anschläge (hl) und Vorsprünge (f 1) verhindert wird.
  3. 3. Gerät nach Anspruch i, gekennzeichnet durch . um ihre Längsachse schwingende Backen (p).
DE1921344579D 1921-02-25 1921-02-25 Geraet zum Anbringen von Hebezeug am Rumpf gesunkener Schiffe Expired DE344579C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958626C (de) * 1953-11-27 1957-02-21 Emil Streubert Spreizanker zur Befestigung von Hebetrossen an gesunkenen Schiffen
FR2850631A1 (fr) * 2003-01-31 2004-08-06 Ifremer Procede de recuperation d'une cargaison de liquides polluants a bord d'une epave

Cited By (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958626C (de) * 1953-11-27 1957-02-21 Emil Streubert Spreizanker zur Befestigung von Hebetrossen an gesunkenen Schiffen
FR2850631A1 (fr) * 2003-01-31 2004-08-06 Ifremer Procede de recuperation d'une cargaison de liquides polluants a bord d'une epave
WO2004069647A1 (fr) * 2003-01-31 2004-08-19 Institut Francais De Recherche Pour L'exploitation De La Mer - Ifremer - Procede de recuperation d'une cargaison de liquides polluants a bord d'une epave

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