DE316786C - - Google Patents
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- DE316786C DE316786C DENDAT316786D DE316786DA DE316786C DE 316786 C DE316786 C DE 316786C DE NDAT316786 D DENDAT316786 D DE NDAT316786D DE 316786D A DE316786D A DE 316786DA DE 316786 C DE316786 C DE 316786C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64D—EQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
- B64D1/00—Dropping, ejecting, releasing or receiving articles, liquids, or the like, in flight
- B64D1/02—Dropping, ejecting, or releasing articles
- B64D1/04—Dropping, ejecting, or releasing articles the articles being explosive, e.g. bombs
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- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
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Description
AUSGEGEBEN
AM 5. DEZEMBER 1919
Die im Hauptpatent 315110 angegebene
Abwurfvorrichtung ist derart ausgeführt, daß am Führersitz des Luftfahrzeuges ein
Schaltkasten angebracht ist, welcher die verschiedenen Schalthebel, das Meßinstrument,
die Anzeigelampen, die Leitungsprüfvorrichtung usw. enthält. Da die Anzeigelampen
von den Hebelsystemen, welche die Bombe tragen, durch einen Kontakt gesteuert werden,
so wurden naturgemäß bei der Anordnung gemäß, dem Hauptpatent die Lichtleitungen
vom Schaltkasten, wo sich die Lampen und der Lichtschalter befinden, zu
den Abwurfböcken geführt und von dort liefen sie zurück zur Batterie. Die Lichtleitungen
bildeten also ebenso wie die Hauptleitungen der Elektromagnete lange Außenleiter,
insbesondere bei großen Luftfahrzeugen, wie Luftschiffen. Damit war 'nicht nur ein großer Verbrauch an Leitungsmaterial, sondern auch die Gefahr von Kurzschlüssen
verknüpft.
Diesem Übelstand hilft die Erfindung ab. Sie besteht darin, daß die Lichtleitung den
Abwurfschalter der Elektromagnetleitungen unmittelbar überbrückt, und daß der am Abwurfbock
befindliche Steuerkontakt nicht in die Lichtleitung, sondern in die Hauptleitung
des Elektromagneten gelegt ist. Dadurch wird erreicht, daß man mit einer anstatt mit
zwei langen Außenleitungen auskommt. Auch hat man noch den Vorzug, daß ein unnötiger
Stromverbrauch, welcher durch versehentliches Geschlossenhalten der Elektromagnetleitung
entsteht, durch das selbsttätige Öffnen des Steuerkontaktes beseitigt ist.
Eine Vervollkommnung der Anordnung kann noch dadurch erreicht werden, daß in
die den Abwurfschalter überbrückende Leitung nur die Spule eines Relais gelegt ist,
welches denjenigen Stromkreis steuert, der die im unmittelbaren Nebenschluß zur Batterie
liegende Anzeigelampe enthält. Die Anzeigelampen bedürfen einer Mindeststromstärke
von 0,1 Amp. Es ist nun nicht ganz undenkbar, daß die Stärke dieses Stromes
einmal genügen könnte, um bei geöffnetem Abwurfschalter und bei geschlossenem Lichtschalter
die Elektromagnetspule zu erregen und im ungewollten Zeitpunkt die Bombe abzuwerfen.
Um dieser Möglichkeit vorzubeugen, wird bei der vervollkommneten Anordnung nur die Relaisspule der Lichtleitung
in unmittelbaren Nebenschluß zum Abwurfschalter gelegt, weil sie unbeschadet ihrer
Fähigkeit, den Relaiskontakt mit Sicherheit zu schließen,'einen weit größeren Widerstand
erhalten kann, als für die Anzeigelampe zulässig ist. Die Stromstärke der Relaisspule
kann z. B. bis auf 0,01 Amp. herabgesetzt werden. Durch solch schwache Ströme
kann der Elektromagnet bei geschlossener Leitung der Relaisspule und offenem Abwurfschalter
unter keinen Umständen hin-
(2. Auflage, ausgegeben am 2g. Mai igzo.J
reichend erregt werden, um im ungewollten Zeitpunkt die Bombe abzuwerfen.
Um den Unterschied zwischen dem Erfindungsgegenstand und der Schaltung des
Hauptpatentes augenfällig hervorzuheben, ist in der Fig. ι die frühere Schaltung des
Lichtstromkreises in Verbindung mit einem der Hauptstromkreise des Elektromagneten,
z. B., mit dem Gruppenstromkreis h, s, dargestellt.
In der Fig. 2 ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Neuanordnung. der Schaltung
und in der Fig. 3 eine verbesserte Ausführungsform dieser letzteren dargestellt. Dabei
sind die den Zeichnungen des Hauptpatentes entnommenen Bezugsbuchstaben beibehalten.
In der Fig. 1 ist die Batterie α durch die
Leitung 1 und einen der parallelen Leitungszweige, z. B. den Zweig A1, über den Gruppenschalter
S1 mit dem Elektromagneten Z1
des Abwurfbockes verbunden, der durch die Rückleitung an der Batterie liegt. Die Lichtleitung
r ist an irgendeiner Stelle der Hauptleitung abgezweigt und enthält den Lichtschalter
v. Von der Leitung.?' geht die Leitung T1, in welcher die Lampe W1 liegt, zu
dem vom Hebelsystem der Abwurfböcke gesteuerten Kontakt tlt von wo sie an die Rückleitung
der Batterie angelegt ist. Während sich die Schalter S1, ν und die Lampe W1 im
Schaltkasten und die Batterie in nächster Nähe desselben befinden, führen die Außenleitungen
It1, T1 zu den in erheblicher Entfernung
angeordneten Abwurf bocken.
Die Fig. 2 zeigt nun, wie die lange Außenleitung T1. gespart werden kann. Die Hauptleiung
H1 ist gegenüber der Fig. 1 dafiin abgeändert,
daß sie den vom Hebelsystem des Abwurfbockes betätigten Kontakt t1 in Serie
mit der Elektromagnetspule f1 enthält. Der Gruppenschalter S1 ist durch den zugehörigen
Lampenstromzweig T1 unmittelbar überbrückt,
in welchem sich die Anzeigelampe W1
und der Lampenschalter V1 befinden. Ist also
der Schalter V1 der Anzeigelampe geschlossen,·
so brennt dieselbe bei geöffnetem Abwerfschalter. Sobald der Abwurfschalter S1 geschlossen
wird, fällt die Bombe und der Kontakt tu welcher zweckmäßig als Quecksilberkontakt
ausgebildet ist, öffnet die Elektromagnetleitung A1. Dadurch wird natürlich
auch der Lampenzweig T1 stromlos und das
Erlöschen der Anzeigelampe W1 läßt den vollendeten
Abwurf erkennen.
Da der Widerstand der Anzeigelampe W1
nicht so groß gewählt werden kann, daß eine Erregung des Elektromagneten Z1 bei geöffnetem
Abwerfschalter S1 und bei geschlossenem Lampenstromkreis T1 vollständig im Bereich
der Unmöglichkeit liegt, so ist gemäß der Fig. 3 die Anordnung nach Fig. 2 dahin
vervollkommnet, daß sich in dem den Abwerfschalter S1 überbrückenden Stromzweig T1
nur die Relaisspule 60 befindet. In Serie mit dem Relaiskontakt 61 liegt die Lampe W1.
Sie ist durch die Leitung 62 an einer Stelle der Rückleitung angeschlossen, die sich unmittelbar
am Schalter oder an der benachbarten Batterie befindet, so daß auch bei dieser Ausführungsform die lange Außenleitung
für den Lampenstromzweig entfällt.
Die Wirkungsweise dieser Schaltung ist folgende:
Man schließt bei geöffnetem Abwurfschalter S1 den Lampenschalter V1, so daß der von
der Hauptleitung Zi1 abgezweigte Strom auf
dem Wege rlt V1 durch die Relaisspule 60 in
die Leitung A1 und von da über den Kontakt t± und über die Elektromagnetspule ft
zurück zur Batterie fließt. Die Relaisspule 60 schließt nun den Relaiskontakt 61, so daß der
Lampenstrom auf dem Wege ^1, W1, 61 in die
Anzeigelampe W1 fließt und durch die Leitung 62 und die Rückleitung zur Batterie zurückgelangt.
Claims (2)
- P ATE NT-AN SPRUCH E :ι. Bombenabwurfvorrichtung nach Patent 315110, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromzweig, in welchem die Anzeigelampe liegt, den Schalter der zu den Elektromagneten führenden Hauptleitung unmittelbar überbrückt, und daß der durch Auslösung der Bombenaufhängung betätigte Kontakt mit dem Elektromagneten in Serie liegt. -
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Schalter des Elektromagnetstromkreises überbrückende Stromzweig die Spule eines Relais enthält, welches den ^m Nebenschluß zur Batterie liegenden Lampenstromkreis ein- und ausschaltet und von dem in Serie mit dem Elektromagneten liegenden Kontakt beherrscht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE316786C true DE316786C (de) |
Family
ID=569467
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT316786D Active DE316786C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE316786C (de) |
-
0
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