DE316623C - - Google Patents

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DE316623C
DE316623C DENDAT316623D DE316623DA DE316623C DE 316623 C DE316623 C DE 316623C DE NDAT316623 D DENDAT316623 D DE NDAT316623D DE 316623D A DE316623D A DE 316623DA DE 316623 C DE316623 C DE 316623C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/0839Cleaning milk churns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 2. DEZEMBER 1919
Die Erfindung ist eine weitere Ausbildung der durch Patent 299599 geschützten Kannenreinigungsmaschine und betrifft eine besondere Stellvorrichtung für die Spülflügel, welche die Innenreinigung der Kannen bewirken. Die Spülflügel sind, um sie in die am Halse engeren Kannen hineinbringen zu können, so auf der Drehachse befestigt, daß sie beim Einbringen in die Kanne zusammengelegt und nachdem zum Betriebe wieder auseinander geklappt und an der Welle 'zum Mitdrehen festgestellt werden können.
Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegen-Standes. Die Fig. 1 und 2 veranschaulichen die aneinandergelegten und in dieser Lage festgestellten Spülflügel in Seiten- und Stirnansicht; die Fig. 3 und 4 zeigen die in die Betriebsstellung auseinandergeklappten, aber noch nicht festgestellten Spülflügel in der gleichen Seiten- und Stirnansicht; Fig. 5 zeigt die Spülflügel in derselben Stellung wie Fig. 3 nach ihrer Kuppelung mit der Drehachse; Fig. 6 ist die Stirnansicht zu Fig. 5; Fig. 7 zeigt die Sperrvorrichtung, welche die Spülflügel hindert, ihre Kuppelung mit der Drehachse selbst wieder aufzuheben; Fig. 8 ist eine weitere Ausführung zum Feststellen der Spülflügel. ' . ■
Es ist 20 wie bei dem Hauptpatent die Drehachse der Spülflügel. Bei dem in den Fig. ι bis 7 dargestellten Ausführungsbeispiel sind auf der Achse 20 die Ringe 1,2 und 3 verschiebbar, von denen die Ringe 1 den mittleren Spülflügel 4, die Ringe 3 den
• Spülflügel 4h und die Ringe 2 den Spülflügel 4a tragen. Die Drehachse-20 ist zum Teil kantig, im übrigen aber zylindrisch, und die Ringe 1, 2, 3 haben den Stellen 2oa der Achse 20 entsprechende Ausschnitte. Befinden sich die Ringe 1, 2, 3 mit ihren Flügeln auf den zylindrischen Stellen der Achse 20 vFig- 3)> so smd die. Spülflügel lose auf der Achse drehbar; werden die Ringe 1, 2, 3 aber auf die kantigen Stellen 20a der Drehachse 20 geschoben, so sitzen die Spülflügel jetzt zur Mitnahme fest auf der Achse (Fig. 5). Von den Spülflügeln gleitet der mittlere Flügel 4 zwischen auf der Drehachse 20 festsitzenden Führungsstiften S und kann sich dadurch trotz achsialer Verschiebung in keiner Lage auf der Achse 20 drehen. Es ist . hierdurch das Flineinschieben in den kantigen Teil der Welle bei der achsialen Verschiebung gesichert. Die beiden äußeren. Spülflügel j.a und 4δ fallen, wenn der mittlere Flügeln in die lotrechte Lage nach oben gebracht ist und die Flügel auf den zylindrischen Teil der Achse verschoben, also freigegeben sind, durch ihr Eigengewicht nach unten. Ihr Fall wird durch Anschläge 6 an den Ringen 1 begrenzt, welche so angeordnet sind, daß die Flügel 4tt und 4* die Betriebsstellung einnehmen, wenn sie an den Anschlägen 6 an-
liegen. Durch Aufschieben der Ringe i, 2, 3 ■] können die Flügel alsdann in dieser Betriebsstellung festgestellt werden. · Um eine in der Maschine zu reinigende ! Kanne auf die Spülflügel aufschieben zu können, müssen sie zusammengelegt werden. Dies geschieht, indem der mittlere, auf der Achse nicht .drehbare Flügel .4 nach unten gebracht wird und durch das Schieben der Ringe 1, 2, 3 auf den zylindrischen Teil der Achse 20 die Flügel freigegeben werden. Die äußeren Flügel 4° und 41' klappen durch ihr Eigengewicht an den mittleren Flügel 4 heran (Fig. 6), so daß die zu reinigende Kanne leicht auf die Flügel aufgeschoben werden kann. Die Achse 20 wird dann um i8o° gedreht, wodurch der Flügel 4 nach oben gelangt und, wie bereits gesagt, die Flügel 4a und durch ihr Eigengewicht nach unten bis auf die Anschläge 6 der Ringe 1 fallen (Fig. 4); dann werden die Ringe 1, 2, 3 in der in Fig. 3 angedeuteten Pfeilrichtung auf den kantigen Teil 2oa der Drehachse 20 geschoben und hierdurch die Flügel zur Mitnahme durch die Drehachse festgestellt. Damit sich die Spülflügel nicht von selbst auf der Achse 20 verschieben können, liegt in einer Nut der
. Achse 20 eine Sperrfeder 7, gegen welche die Spülflügelringe stoßen, und die bei dem achsialen Hin- und Herschieben der Spülflügel in die Nut hineingedrückt wird.
Nach erfolgter Reinigung der Kanne werden die Spülflügel .wieder zusammengeklappt, indem der mittlere Flügel 4 nach unten gedreht, die Sperrfeder 7 niedergedrückt und
■die Spülflügel in der Pfeilrichtung nach Fig. i-
auf der Achse verschoben werden, wodurch die äußeren Flügel 4° und 4'' frei werden und durch ihr Eigengewicht an den mittleren nach unten hängenden Flügel 4 heranklappen (Fig. 6). /
Die Mitnahme der Ringe 1, 2, 3 auf den Stellen 20" der Drehachse 20 kann statt durch ■kantige Ausführung derselben natürlich „auch durch in die Drehachse 20 eingelassene Keile oder auch durch unrunde Ausbildung derselben geschehen, ebenso kann dies' auch durch Hineinschieben eines Sperrkranzes in die Flügel oder durch Hineinschieben der Flügel in ersteren mit dem gleichen Erfolge bewirkt i werden. Die Feststellung der Flügel kann auch, nachdem sie in der vorbeschriebenen Weise in die Betriebsstellung- gebracht sind, nach Fig. 8 erfolgen, wo an Stelle der vorderen, an ,der Kannenmündung befindlichen Ringe oder auch neben diesen ineinander und auf der Achse 20 drehbare Büchsen'8, 8α und 8'', welche an den Flügeln festsitzen, vorgesehen sind, die mittels eines durch die Büchsen und die AVelle 20 durchgesteckten Stiftes 9 festgestellt werden. Wesentlich ist bei allen Ausführungsformen, daß die Flügel auf der Achse drehbar sind und in der Betriebsstellung mit der Achse gekuppelt werden können. .

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche :
    ■i, Stellvorrichtung für die Spülflügel an Kannenreinigungsmaschinen mit durch Spülflügel bewirkter Innenreinigung der Kannen (Zusatz zu Patent 299599), dadurch gekennzeichnet, daß die · Spülflügel auf ihrer Achse (20) lose drehbar und, nachdem sie in die Betriebsstellung· gebracht, in geeigneter Weise auf der Achse feststellbar sind, so daß zum Aufschieben der Kanne auf die Spülflüge] diese zusammengelegt und nachdem wieder in die Betriebsstellung gebracht und festgestellt: werden können.
  2. 2. Ausführungsform der Stellvorrichtung .nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei drei Spülflügeln von diesen ein Spülflügel (4) auf der Achse (20) nicht drehbar ist und die Bewegung der
    ■ beiden anderen lose drehbaren Spülflügel (4" undi47') einerseits durch den mittleren, nicht drehbaren Flügel, andererseits durch auf der Achse (20) feste Anschläge (6) begrenzt ist, welche die Betriebsstellung der Flügel festlegen.
  3. 3. Ausführungsform der Stellvorrichtung nach' Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelung der Spülflügel (4, 4a, 41') mit der Achse (20) durch Aufschieben der Flügel auf unrunde oder mit einem Keil ·ο. dgl. versehene Stellen (20") der Achse (20) geschieht, während die Flügel auf den zylindrischen Stellen ■ der Achse lose drehbar sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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