DE316148C - - Google Patents

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DE316148C
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    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05FORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
    • C05F3/00Fertilisers from human or animal excrements, e.g. manure
    • C05F3/06Apparatus for the manufacture
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/10Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet ein . Ofen, in welchem Fäkalien ο. dgl. zunächst in einem Trockenraum auf. einem Rost und darauf in einem Sterilisierraum der Einwirkung von Feuergasen ausgesetzt werden; um sämtliche Schädlichen Keime1 zu vernichten, ohne die für Düngezwecke vorteilhaften Bestandteile wesentlich zu verändern.
Die Länge des Rostes wird hierbei etwas ίο 'geringer gewählt als die Längenausdehnung des Trocken- und des dicht danebenliegenden, von ihm nur durch eine Wand getrennten Sterilisationsraumes.
Eine zwischen dem Sterilisationsräum und einer benachbarten Feuerung angeordnete . Feuerbrücke überragt den Rost, so daß die Feuergase zunächst über die Oberfläche des Rostes und dann an dessen Unterseite entlang geleitet werden.
Auf den Zeichnungen ist als Ausführungsbeispiel ein Ofen dieser Art dargestellt.
Die Zeichnungen stellen, dar:
Fig. ι einen senkrechten Längsschnitt nach der Linie e-f,
Fig. 2 einen wagerechten Schnitt nach der Linie a-b,
Fig. 3 einen wagerechten Schnitt nach der - Linie c-d,
Fig. 4 einen senkrechten Querschnitt nach der Linie g-h,- ...
Fig. 5 einen senkrechten Querschnitt nach der Linie i-k,
Fig. 6 einen Schnitt entsprechend - der Linie a-b einer abweichenden Ausführungsform.
Die Masse gelangt durch eine Öffnung ι (Fig. 1) in der Decken des Ofens 3 auf den Rost 4 und verteilt sich dort auf die ganze : Fläche. Nötigenfalls können füf den Zweck noch besondere Verteilungsmittel, z. B. zwangläüfig geführte Rechen benutzt werden. Nach erfolgter Trocknung wird, die Masse über den Endpunkt 5 des Rostes 4 in den Sterilisationsräum 6 befördert./; Aus der Trockenkammer 6 kann dann das fertige Erzeugnis durch die Öffnung 7 (Fig. 2) herausgenommen, hierauf verpackt und verwendet werden. .
Die zur Trocknung dienenden Feuergase kommen aus der Feuerung 8 und streichen, über die Feuerbrücke 9 hinausgehend, oberhalb des Rostes entlang in der angedeuteten Pfeilrichtung; bei 10 fallen sie nach abwärts, bespülen dann die untere Seite" des Rostes und gleichzeitig die obere des Flüssigkeitsbehälters 11, welcher die durch die Rostspalten fallenden Teile der auf dem Rost 4 aufgeschütteten Mengen aufnimmt. : Die Abgase biegen dann durch die Öffnungen bzw. Kanäle 12, 13 und 14 um und gelangen in den Kanal 15 (Fig. 2) unter dem Flüssigkeitsbehälter, hier diesen erwärmend,,; so daß die darin befindliche Flüssigkeitsmenge verdampft wird·. Bei 16 teilen sicJx die Abgase und kommen in die seitlich unterhalb des Flüssigkeitsbehälters liegenden . Kanäle 17. Durch die abfallenden Kanäle 18 gelangen dann die Abgase in die Kanäle 19, 20 und von da in den Schornstein 21. Die Kanäle 19 und 20 liegen unter dem Boden des Rau-

Claims (2)

mes 6, diesen dadurch erwärmend. Der Raum 6 ist außerdem noch durch die Wärmeeinwirkung der Feuerung 8 und derjenigen der Abgase in .den Kanälen 12 erhitzt. 22 sind Öffnungen zur Bedienung des Rostes, 23 eine solche zur Bedienung des Flüssigkeitsbehälters. : Die Feuerung 8 kann auch als Gasfeuerung ausgebildet oder in einer beliebig anderen Art gestaltet werden. Fig. 7. zeigt eine von der bisher beschriebe-' nen Ausführungsform abweichende Führung der Feuergase. Es ist hier der Wärmebehandlungsraum 6 mit den heißesten Gasen beheizt, während der Rost von den schon etwas abgekühlten Gasen bestrichen wird. Die auf dem Rost liegende Masse verliert infolge der beiderseitigen Rostbespülung durch' die Feuergase den größten Teil ihres Wassergehaltes. Sie ist aber infolge der niedrig gehaltenen Temperatur bzw. der kürzeren Erhitzungsdauer noch nicht vollständig , keimfrei. Um dies zu erreichen, wird die Menge im Sterilisationsraum höher oder längere Zeit, und zwar auf eine genau bestimmte Temperatur erhitzt. Diese Temperatur muß fallweise je nach Art des zu behandelnden Gutes festgesetzt werden. Sie muß über der Abtötungstemperatur aller' schädlichen Keime und Bakterien liegen, darf aber nicht so hoch sein, daß die Gefahr vorliegt, erhebliche Anteile der in den Abfallstoffen enthaltenen wertvollen Bestandteile, insbesondere der für Düngezwecke hauptsächlich in Betracht kommenden Stickstoffverbindungen, zu zerstören. Die Beheizung bzw. Trocknung und Wärmebehandlung ist der Art des zur Verwendung kommenden organischen Abfallstoffes anzupassen. Manche Stoffe verlangen eine langsame Vortrocknurig auf dem Rost bei niedriger Temperatur und eine nachfolgende scharfe Wärmeeinwirkung in dem' Sterilisationsräum, andere wieder eine schnelle scharfe Vortrocknung und eine weniger scharfe Nachbehandlung. Aus diesem Grunde wird die Feuerführung so angeordnet, daß man die Feuergase entweder zunächst zur Trockenkammer und dann zum Sterilisations-. raum (Fig. 1 bis 6) oder in umgekehrter Richtung (Fig. 7) leiten kann. Der Sterilisationsraum kann natürlich in verschiedenen Lagen und an verschiedenen Stellen angeordnet sein, wie z. B. vorliegend zwischen der Feuerung und' dem Roste. Er kann auch am gegenüberliegenden Ende des Rostes gelegen sein, in der Mitte, seitlich oder sonst irgendwo. Maßgebend ist, daß eben auf dem Roste eine Trocknung und in dem Sterilisationsraum eine Nachbehandlung", welche gleichzeitig eine vollständige Entkeimung ist, stattfindet.; Die Feuerungsgase können bloß den Boden, oder eine, mehrere oder alle. Seitenwände, oder Boden und Seitenwände usw. der Räume in ganz beliebiger Führung bestreichen. Statt einer Kammer kann z. B. auch eine Retorte, ein Gefäß usw. angebracht .sein. , ■: Patenτ-Anspruch: Ofen zur Gewinnung eines keimfreien ,7° Düngerstoffes aus Fäkalien und anderen organischen Abfallstoffen, gekennzeichnet
1. durch einen auf einer senkrechten Wand, welche einen Trockenraum (3) und einen Sterilisierraum (6) trennt, ruhenden Rost (4), dessen Länge etwas geringer ist als die Längsausdehnung des Trocken- und Sterilisierraumes, so daß zwischen zweien seiner Endflächen und den entsprechenden Wänden dieser Räume Zwischenräume bleiben,
2. dadurch, daß eine zwischen dem Sterilisierraum und einer benachbarten Feuerung (8) angeordnete Feuerbrücke (9)
, den Rost (4) überragt, so daß die Feuer-. gase zunächst über die Oberfläche und dann unterhalb des Rostes entlang geleitet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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