DE315577C - - Google Patents

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DE315577C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D15/00Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
    • B24D15/06Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges
    • B24D15/08Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors
    • B24D15/085Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors with reciprocating whetstones

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 7. NOVEMBER 1919
• KLASSE 67c GRUPPE
WALTER STOCK in SOLINGEN.
Schleif- und Abziehvorrichtung für Rasierhobelklingen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. November 1917 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Schleif- und Abziehvorrichtung für Räsierhobelklingen, bei der die in einem hin und her gehenden Schlitten schwingbar gelagerte Klinge durch Kurvenflächen gesteuert, abwechselnd an beiden Schneideflächen ein und derselben Schneide unter Federdruck von dem feststehenden Schleif- und Abziehwerkzeug bearbeitet wird. Neu ist, daß die Seitenwangen
ίο des Schlittens in ihrem Mittelteil mit je drei Schlitzen versehen sind, von denen die mittleren oben offenen Schlitze senkrecht angeordnet, zur Aufnahme der Klingenhalterwelle dient, während die beiden seitlichen Schlitze gegen Herausgleiten gesicherte Wellen aufnehmen, die den auf sie ausgeübten Druck mehrerer Blattfedern am Schlittendeckel, und zwar jede Welle in der einen Arbeitslage, auf die ganze Breite der vom Werkzeug angehobenen Klinge übertragen, so daß die Schneidflächen eine gleichmäßige Bearbeitung erfahren.
Die Zeichnung veranschaulicht die Neuerung. Es ist α die Grundplatte mit dem Schleifstein oder Abziehleder c und dem darüber durch den Griff r verschiebbaren Schlitten g, in dessen Wangen der Klingenhalter m mit der Klinge 0 gelagert ist. Gemäß der Erfindung sind in den Seitenwangen des Schlittens g Schlitze g1 links und rechts vom offenen Drehlager der Klinge 0 eingeschnitten, die divergierend und dabei so angeordnet sind, daß sie zu den Klingenebenen in den beiden Arbeitslagen etwa senkrecht verlaufen. In diesen Schlitzen sind, gegen Längsverschiebung durch Köpfe gesichert, zweckmäßig runde Wellen s gelagert, auf welche von oben her Federpaare k einwirken und sie nach abwärts drücken, während sie in den Schlitzen g1 nach oben ausweichen können. Beim Schleifen oder Abziehen, also bei der Bewegung der Klinge über dem Stein stellt sie sich mit ihrem Halter m, der einfach in den Schlitten eingelegt wird, infolge seiner drehbaren Lagerung schräg und wird in bekannter Weise in einem bestimmten Winkel durch die Welle s und Federn k mit sanftem Druck auf den Stein bezw. Leder gepreßt, und zwar gleichmäßig über ihre ganze Breite. Dabei kann die federnde Welle der Neigung der Klinge sowie der Neigung des Steines folgen, der Druck somit stets ein gleichmäßig über die ganze Schneidkante verteilter sein, was für die Schneidfähigkeit der Klinge von Bedeutung ist. Zwecks zwangläufiger Umsteuerung des Klingenhalters m ist derselbe an einem Ende mit den Steuerflügeln m1, m2 ausgerüstet, die sich auf den sanft gekrümmt ansteigenden Kurven η abwälzen und die Winkellage des Halters m an den Endhuben des Schlittens g geräuschlos ändern, i sind Griffe zum Festhalten der Vorrichtung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schleif- und Abziehvorrichtung für Rasierhobelklingen, bei der die in einem hin und her gehenden Schlitten schwingbar gelagerte Klinge durch Kurvenflächen gesteuert, abwechselnd an beiden Schneidflächen ein und derselben Schneide unter Federdruck von dem feststehenden Schleif- und Abziehwerkzeug bearbeitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwangen des
    Schlittens (g) in ihrem Mittelteil mit je drei Schlitzen versehen sind, von denen die mittleren oben offenen Schlitze senkrecht angeordnet, zur Aufnahme der Klingenhalterwelle dient, während die beiden seitlichen Schlitze (g1, g1), die paarweise in divergierenden Richtungen so angeordnet sind, daß sie zu den Klingenebenen in den beiden Arbeitslagen etwa senkrecht verlaufen, zwei durch Köpfe gegen Herausgleiten gesicherte Wellen (s) aufnehmen, die den auf sie ausgeübten Druck mehrerer Blattfedern (k) am Schlittendeckel, und zwar jede Welle in der einen Arbeitslage, auf die ganze Breite der vom Werkzeug (c) angehobenen Klinge übertragen, so daß die Schneidflächen eine gleichmäßige Bearbeitung erfahren.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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