DE62096C - Neuerung an Maschinen zum Strecken und Schaben von Fellen - Google Patents

Neuerung an Maschinen zum Strecken und Schaben von Fellen

Info

Publication number
DE62096C
DE62096C DENDAT62096D DE62096DA DE62096C DE 62096 C DE62096 C DE 62096C DE NDAT62096 D DENDAT62096 D DE NDAT62096D DE 62096D A DE62096D A DE 62096DA DE 62096 C DE62096 C DE 62096C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scraping
levers
stretching
skins
rubber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT62096D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. M. SCHOFIELD und A. M. CROSSLEY in Boston, V. St. A
Publication of DE62096C publication Critical patent/DE62096C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/26Leather tensioning or stretching frames; Stretching-machines; Setting-out boards; Pasting boards
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/07Leather tensioning or stretching frames; Stretching-machines; Setting-out boards; Pasting boards; Fastening devices; Drying of leather

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 28: Gerberei.
in BOSTON (V. St. A.).
Die nachstehend beschriebene Erfindung betrifft Verbesserungen an Maschinen zum Strecken der gegerbten Felle, um dieselben weich und biegsam zu machen und durch Strecken der Aufsenseite die Poren zu öffnen, so dafs sie den Farbstoff aufsaugen.
Eine Maschine dieser Art hat ein Schabeisen, gegen welches die Fleischseite des Felles gehalten wird, und einen elastischen Prefsschuh, welcher das Fell gegen dieses Schabeisen drückt.
Schabeisen und Klemmschuh wirken als Zangenmaul, welches geöffnet wird, um das Fell zwischen sich aufzunehmen, und sich dann gegen das Fell schliefst. Schabeisen und Klemmschuh haben hin- und hergehende Bewegung und gehen aus einander, wenn sie sich nach der einen Richtung bewegen, und sie legen sich gegen das Fell, während sie nach der anderen Richtung hin bewegt werden.
Das Fell wird an dem einen Ende von dem Arbeiter entgegen dem Zuge, der durch die geschlossenen Klemmbacken ausgeübt wird, gehalten, so dafs das Schabeisen das Leder schabt und die beiden Klemmschuhe und Schabeisen das Fell strecken und glätten, während sie geschlossen auf dem Leder liegen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich vornehmlich auf die Construction der Schabeisen und der Klemmschuhe.
Fig. ι beiliegender Zeichnung zeigt die Oberansicht der Schab- und Streckvorrichtung einer Streckmaschine,
Fig. 2 zeigt die Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten Construction,
Fig. 3 und 4 zeigen Oberansicht und Seitenansicht einer abgeänderten Form der Vorrichtung,
Fig. 5 und 6 zeigen eine weitere Abänderung.
α (s. Fig. ι und 2) bezeichnet das Schabeisen oder Blatt, welches mittels Schrauben b an einem Arm c befestigt ist, der an einem Schlitten sitzt, welcher in geeigneter Weise sich hin - und herbewegt. Mit d sind die Klemmschuhe bezeichnet, welche aus einzelnen Kissen 6, 6, 6 von gehärtetem Gummi bestehen und einzeln verstellbar sind. Die Kissen 6, 6 legen sich gegen die untere Seite des Blattes a in der Nähe der wirkenden Kante des letzteren.
Die Klemmvorrichtung, welche die Klemmschuhe hält, besteht aus drehbaren Hebelpaaren 7, 7', von denen jedes Paar aus einem unteren Hebel 7 besteht, der das Kissen 6 trägt, sowie aus einem oberen Hebel 71, welcher auf das Kissen 6 niedergeprefst wird, so dafs die beiden Hebel 7 und 71 das Gummikissen 6 zwischen sich klemmen.
Die Hebel sind bei e drehbar an Augen des Trägers/ gelagert, welcher mit dem oben angegebenen hin- und herbeweglichen Schlitten verbunden ist, und es sind Mittel vorgesehen, wodurch die vorderen Enden der Hebel 7, 71 gegen das Gummikissen 6 geprefst werden, um letzteres festzuhalten, und auch derart bewegt werden können, dafs sie die Gummitheile freigeben, um ihre Einstellung zu ermöglichen.
Dies wird erreicht durch Schrauben J, welche in die hinteren Enden der Hebel 71 eingesetzt sind und sich gegen die hinteren Theile der Hebel 7, 7 (wie dies in Fig. 2 angegeben ist) legen. Für jeden Hebel 71 ist eine Schraube j vorgesehen, und wenn eine solche Schraube nach abwärts gedreht wird, so entfernt dieselbe die hinteren Enden der Hebel 7, 71, rückt die vorderen Enden des Hebelpaares zusammen und preist damit das Gummikissen fest.
Jedes Gummikissen kann nun dadurch losgelassen und frei eingestellt werden, dafs man die Schraube j aufwärts dreht, wodurch man die beiden Hebel 7, 71 von einander trennt.
Jedes Paar Hebel wird durch eine besondere Feder g beeinflufst, welche die Greifenden und damit das Gummikissen 6 nach aufwärts hebt und dasselbe gegen das Fell anprefst.
Es sind eine Reihe Federn g vorgesehen, welche zwischen den hinteren Enden der Hebel 7 und dem Rahmen h liegen, welcher um den Drehpunkt e drehbar ist. Dieser Rahmen besitzt eine Oese h1, welche verstellbar mit einem Ansatz f1 des Trägers f verbunden ist, und zwar ist die Oese h1 durch Schraube i il verstellbar.
Durch die Stellschraube i il kann der Rahmen h entweder gehoben oder gesenkt und damit der Druck der Federn gegen die hinteren Enden der Hebel verändert werden. Der Druck einer jeden Feder kann unabhängig von der anderen mittels einer Reihe Stellschrauben m verändert werden. Diese drücken mittels Scheiben m1 gegen die oberen Enden der Feder g, wodurch der Druck, mit welchem die Gummikissen 6 sich gegen das Fell legen, verändert werden kann. Die Abwärtsbewegung der hinteren Hebel 7 kann durch Stellschrauben k im Arm f, von denen je eine für jeden Hebel 7 vorhanden ist, ergänzt werden.
Die Gummikissen 6 können so vollkommen unabhängig von einander verstellt werden, um die Spannung entsprechend zu reguliren, so dafs der Zug, welchem das Fell unterworfen wird, in allen Theilen gleichmäfsig wirken kann.
Wenn man die einzelnen Gummikissen entsprechend verstellt, so kann man vorliegende Vorrichtung für verschiedene Fellarten in Verwendung bringen; der Druck kann ein leichter sein, wenn dünnere und feinere Felle in Behandlung genommen werden, er kann stärker sein, wenn starke Felle verarbeitet werden sollen.
Es können gleichzeitig sämmtliche Kletnmtheile oder auch nur einzeln verstellt werden.
Die Halter oder Träger α und f, welche das Schabeisen und die Klemmschuhe tragen und durch geeignete Mechanismen bethätigt werden, bilden Theile an der Maschine, welche mit Mechanismen versehen ist, um die Klemmschuhe gegen das Leder s zu pressen und sie und das Schabeisen gleichzeitig in der durch den Pfeil (Fig. 2) angegebenen Richtung zu bewegen, wenn sie das Fell halten.
Ferner besitzt auch die Maschine Vorrichtungen, um die Werkzeuge in entgegengesetzter Richtung zu bewegen und gleichzeitig dieselben von einander abzuheben, so dafs das Fell zwischen ihnen eingelegt werden kann, wenn sie nach ihrer Anfangslage zurückgehen.
Der Arbeiter hält ein Ende des Felles an einemPunkte links vom Arme c (wie in Fig-2 dargestellt ist), 59 dafs die Klemmschuhe auf dem Foil hingleiten, wenn sie sich in Richtung des Pfeiles bewegen.
Die Gummikissen 6 halten das Fell fest gegen die untere Seite des Blattes α und gegen die Streckkante desselben, und es wird ein genügender Widerstand gegen das Ausgleiten des Felles zwischen den Werkzeugen hervorgerufen, welcher ermöglicht, dafs das Leder zwischen den Klemmbacken kräftig gestreckt wird und das Leder biegsam macht, und zwar geschieht das durch die schabende Wirkung des Blattes α gegen die Fleischseite des Leders und durch das scharfe Umbiegen des Leders über die Kante des Blattes a.
Die Anordnung der Klemmschuhe in solcher Weise, dafs die Gummikissen die untere Seite des Felles dicht gegen das Blatt drücken, machen es möglich, das Leder scharf über die Kanten des Blattes umzubiegen (s. Fig. 2); dadurch werden die Poren auf der Aufsenseite des Leders stark geöffnet.
Der Erfinder zieht vor, das Blatt a convex zu krümmen (wie in Fig. 1 dargestellt ist), und dementsprechend sind die Klemmschuhe curvenförmig angeordnet. Bei solcher Form der Kante des Blattes wird auf die Poren des Felles ein seitlicher Zug ausgeübt.
In Fig. 3 und 4 ist eine Abänderung der Maschine dargestellt, in welcher die Gummikissen 6 in einer einzigen Platte 9 liegen, welche unter den einzelnen Gummikissen liegt, so dafs die einzelnen Klemmschuhe nicht unabhängig von einander nachgeben können, sondern nur so weit elastisch sind, als durch die Eigenschaft des Gummis selbst bedingt wird.
Die Platte 9 ist bei e in Augen des Trägers/ drehbar aufgehängt und an ihrem hinteren Ende mit Schrauben 10, 10 gegen den Träger verstellbar. Die oberen Hebel 71^1 sind, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt ist, eingerichtet und durch Schrauben j verstellbar, welche sich gegen das hintere Ende der Platte 9 legen.
Die Gummikissen 6 können so nach vorwärts geschoben werden, um ihre Abnutzung unschädlich zu machen, und zwar mittels einer Stange 1 3 (s. Fig. 4), welche durch einen
der Reihen - Schlitze 14 der Platte 9 hindurchgeht und in eine der Oeffnungen 15 des Hebels 7', welche über dem Schlitze liegen, eingesteckt wird. Die Stange 13 legt sich dann gegen das hintere Ende des Gummikissens 6 und treibt es vorwärts. Jeder Hebel besitzt eine Reihe Oeffnungen 15.
Fig. 5 und 6 zeigen eine andere Abänderung, bei welcher die Gummikissen 6 seitlich in einem Behälter 17 eingeschlossen sind, welcher durch Drehzapfen 18 in den Augen des Hebels f sitzt.
Die Gummikissen 6 legen sich direct gegen die Kante des Blattes α und sind mittels Schrauben 19, welche in dem hinteren Ende des Halters 17 sitzen und sich gegen das hintere Ende der Gummikissen legen, verstellbar.
Schrauben 20 an dem Vordertheil der Halter veranlassen das Feststellen der Gummikissen in den eingestellten Lagen. Der Halter besitzt einen Ansatz 21, welcher mittels Schrauben 22, 22 an dem Träger f verstellt wird.
Vermittels dieser Einrichtung kann der Halter um seinen Zapfen 18 gedreht werden, um die Höhe der wirkenden Fläche der Gummikissen zu verändern.
Bei allen beschriebenen Ausführungsarten ist die nachgebende Klemme aus einzelnen Theilen gemacht, welche einzeln und unabhängig von einander verstellbar sind, um einer Abnutzung Rechnung zu tragen.
Die Gummikissen können erforderlichenfalls mit Metallscheiben, welche sich gegen das Fell legen, besetzt sein. Anstatt dafs eine Reihe unabhängig von einander bestehender Federn g verwendet werden, kann auch ein gemeinschaftlicher Gummiblock, welcher quer unter das hintere Ende der Hebel 7 gelegt und der mittels einer. Schraube m gegen den entsprechenden Hebel 71 verstellt werden kann, angeordnet sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Maschinen zum Strecken und Schaben von Fellen, bei denen Klemmschuhe und Schabenmesser eine hin- und hergehende Bewegung ausführen, die Anwendung von einzelnen Gummikissen als Klemmschuhe, welche zwischen zwei gegen einander verstellbaren Hebeln 7, 71 (Fig. 1 und 2), oder zwischen einer Platte 9 und darüber liegenden Hebeln 71^1 (Fig. 3 und 4) oder auch von Büchsen 20 (Fig. 5 und 6) gehalten werden, zwischen bezw. in denselben verstellbar sind und das Fell gegen das Schabemesser (a) drücken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT62096D Neuerung an Maschinen zum Strecken und Schaben von Fellen Active DE62096C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE62096C true DE62096C (de)

Family

ID=336106

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT62096D Active DE62096C (de) Neuerung an Maschinen zum Strecken und Schaben von Fellen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE62096C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE62096C (de) Neuerung an Maschinen zum Strecken und Schaben von Fellen
DE969678C (de) Vorrichtung zum UEberholen und Einzwicken des Oberleders bei der Herstellung von Schuhwerk
DE1809250A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum straffen UEberziehen eines Schuhschaftes ueber einen Leisten
DE146085C (de)
DE183734C (de)
DE43369C (de) Leistenmaschine für Schuhwerk
DE3514466C1 (de) Einrichtung zum Auslassen von Fellen
DE157161C (de)
DE613908C (de) Verfahren und Maschine zum Formen von Oberleder an Leisten
DE510823C (de) Maschine zum Ausrecken und Aussetzen von Haeuten, Leder o. dgl.
DE282250C (de)
DE231902C (de)
DE1485933A1 (de) Verfahren zum Formen von Schuhwerk-Oberteilen und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE71515C (de) Brandsohlenhalter für Leistenmaschinen
AT66620B (de) Überholmaschine.
DE519795C (de) Maschine zum Zurichten der Sohlenferse fuer die Absatzbefestigung
DE40008C (de) Drahtstiftmaschine
DE676C (de) Verfahren und Apparate, um Schuhe und Stiefel auf den Leisten zu spannen
DE256501C (de)
DE246011C (de)
DE186175C (de)
DE20129C (de) Neuerungen an Maschinen zur Bearbeitung und Verzierung von Bücherschnitten
DE628931C (de) Fersenzwickmaschine
DE42311C (de) Maschine zum Bearbeiten von Leder und Häuten
DE255769C (de)