DE62096C - Neuerung an Maschinen zum Strecken und Schaben von Fellen - Google Patents
Neuerung an Maschinen zum Strecken und Schaben von FellenInfo
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- C14B1/26—Leather tensioning or stretching frames; Stretching-machines; Setting-out boards; Pasting boards
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 28: Gerberei.
in BOSTON (V. St. A.).
Die nachstehend beschriebene Erfindung betrifft Verbesserungen an Maschinen zum Strecken
der gegerbten Felle, um dieselben weich und biegsam zu machen und durch Strecken der
Aufsenseite die Poren zu öffnen, so dafs sie den Farbstoff aufsaugen.
Eine Maschine dieser Art hat ein Schabeisen, gegen welches die Fleischseite des Felles
gehalten wird, und einen elastischen Prefsschuh, welcher das Fell gegen dieses Schabeisen
drückt.
Schabeisen und Klemmschuh wirken als Zangenmaul, welches geöffnet wird, um das
Fell zwischen sich aufzunehmen, und sich dann gegen das Fell schliefst. Schabeisen und
Klemmschuh haben hin- und hergehende Bewegung und gehen aus einander, wenn sie sich nach der einen Richtung bewegen, und
sie legen sich gegen das Fell, während sie nach der anderen Richtung hin bewegt werden.
Das Fell wird an dem einen Ende von dem Arbeiter entgegen dem Zuge, der durch die
geschlossenen Klemmbacken ausgeübt wird, gehalten, so dafs das Schabeisen das Leder
schabt und die beiden Klemmschuhe und Schabeisen das Fell strecken und glätten, während
sie geschlossen auf dem Leder liegen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich vornehmlich auf die Construction der Schabeisen und
der Klemmschuhe.
Fig. ι beiliegender Zeichnung zeigt die Oberansicht der Schab- und Streckvorrichtung
einer Streckmaschine,
Fig. 2 zeigt die Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten Construction,
Fig. 3 und 4 zeigen Oberansicht und Seitenansicht einer abgeänderten Form der Vorrichtung,
Fig. 5 und 6 zeigen eine weitere Abänderung.
α (s. Fig. ι und 2) bezeichnet das Schabeisen
oder Blatt, welches mittels Schrauben b an einem Arm c befestigt ist, der an einem
Schlitten sitzt, welcher in geeigneter Weise sich hin - und herbewegt. Mit d sind die
Klemmschuhe bezeichnet, welche aus einzelnen Kissen 6, 6, 6 von gehärtetem Gummi bestehen
und einzeln verstellbar sind. Die Kissen 6, 6 legen sich gegen die untere Seite des Blattes a
in der Nähe der wirkenden Kante des letzteren.
Die Klemmvorrichtung, welche die Klemmschuhe hält, besteht aus drehbaren Hebelpaaren
7, 7', von denen jedes Paar aus einem unteren Hebel 7 besteht, der das Kissen 6
trägt, sowie aus einem oberen Hebel 71, welcher
auf das Kissen 6 niedergeprefst wird, so dafs die beiden Hebel 7 und 71 das Gummikissen
6 zwischen sich klemmen.
Die Hebel sind bei e drehbar an Augen des Trägers/ gelagert, welcher mit dem oben
angegebenen hin- und herbeweglichen Schlitten verbunden ist, und es sind Mittel vorgesehen,
wodurch die vorderen Enden der Hebel 7, 71
gegen das Gummikissen 6 geprefst werden, um letzteres festzuhalten, und auch derart bewegt
werden können, dafs sie die Gummitheile freigeben, um ihre Einstellung zu ermöglichen.
Dies wird erreicht durch Schrauben J, welche in die hinteren Enden der Hebel 71
eingesetzt sind und sich gegen die hinteren Theile der Hebel 7, 7 (wie dies in Fig. 2 angegeben
ist) legen. Für jeden Hebel 71 ist eine Schraube j vorgesehen, und wenn eine
solche Schraube nach abwärts gedreht wird, so entfernt dieselbe die hinteren Enden der
Hebel 7, 71, rückt die vorderen Enden des Hebelpaares zusammen und preist damit das
Gummikissen fest.
Jedes Gummikissen kann nun dadurch losgelassen und frei eingestellt werden, dafs man
die Schraube j aufwärts dreht, wodurch man die beiden Hebel 7, 71 von einander trennt.
Jedes Paar Hebel wird durch eine besondere Feder g beeinflufst, welche die Greifenden
und damit das Gummikissen 6 nach aufwärts hebt und dasselbe gegen das Fell anprefst.
Es sind eine Reihe Federn g vorgesehen, welche zwischen den hinteren Enden der
Hebel 7 und dem Rahmen h liegen, welcher um den Drehpunkt e drehbar ist. Dieser
Rahmen besitzt eine Oese h1, welche verstellbar mit einem Ansatz f1 des Trägers f verbunden
ist, und zwar ist die Oese h1 durch Schraube i il verstellbar.
Durch die Stellschraube i il kann der Rahmen
h entweder gehoben oder gesenkt und damit der Druck der Federn gegen die hinteren
Enden der Hebel verändert werden. Der Druck einer jeden Feder kann unabhängig von der anderen mittels einer Reihe Stellschrauben
m verändert werden. Diese drücken mittels Scheiben m1 gegen die oberen Enden
der Feder g, wodurch der Druck, mit welchem die Gummikissen 6 sich gegen das Fell
legen, verändert werden kann. Die Abwärtsbewegung der hinteren Hebel 7 kann durch
Stellschrauben k im Arm f, von denen je eine für jeden Hebel 7 vorhanden ist, ergänzt
werden.
Die Gummikissen 6 können so vollkommen unabhängig von einander verstellt werden, um
die Spannung entsprechend zu reguliren, so dafs der Zug, welchem das Fell unterworfen
wird, in allen Theilen gleichmäfsig wirken kann.
Wenn man die einzelnen Gummikissen entsprechend verstellt, so kann man vorliegende
Vorrichtung für verschiedene Fellarten in Verwendung bringen; der Druck kann ein leichter
sein, wenn dünnere und feinere Felle in Behandlung genommen werden, er kann stärker
sein, wenn starke Felle verarbeitet werden sollen.
Es können gleichzeitig sämmtliche Kletnmtheile oder auch nur einzeln verstellt werden.
Die Halter oder Träger α und f, welche
das Schabeisen und die Klemmschuhe tragen und durch geeignete Mechanismen bethätigt
werden, bilden Theile an der Maschine, welche mit Mechanismen versehen ist, um die Klemmschuhe
gegen das Leder s zu pressen und sie und das Schabeisen gleichzeitig in der durch
den Pfeil (Fig. 2) angegebenen Richtung zu bewegen, wenn sie das Fell halten.
Ferner besitzt auch die Maschine Vorrichtungen, um die Werkzeuge in entgegengesetzter
Richtung zu bewegen und gleichzeitig dieselben von einander abzuheben, so dafs das Fell
zwischen ihnen eingelegt werden kann, wenn sie nach ihrer Anfangslage zurückgehen.
Der Arbeiter hält ein Ende des Felles an einemPunkte links vom Arme c (wie in Fig-2
dargestellt ist), 59 dafs die Klemmschuhe auf dem Foil hingleiten, wenn sie sich in Richtung
des Pfeiles bewegen.
Die Gummikissen 6 halten das Fell fest gegen die untere Seite des Blattes α und gegen
die Streckkante desselben, und es wird ein genügender Widerstand gegen das Ausgleiten
des Felles zwischen den Werkzeugen hervorgerufen, welcher ermöglicht, dafs das Leder
zwischen den Klemmbacken kräftig gestreckt wird und das Leder biegsam macht, und zwar
geschieht das durch die schabende Wirkung des Blattes α gegen die Fleischseite des Leders
und durch das scharfe Umbiegen des Leders über die Kante des Blattes a.
Die Anordnung der Klemmschuhe in solcher Weise, dafs die Gummikissen die untere Seite
des Felles dicht gegen das Blatt drücken, machen es möglich, das Leder scharf über die
Kanten des Blattes umzubiegen (s. Fig. 2); dadurch werden die Poren auf der Aufsenseite
des Leders stark geöffnet.
Der Erfinder zieht vor, das Blatt a convex zu krümmen (wie in Fig. 1 dargestellt ist), und
dementsprechend sind die Klemmschuhe curvenförmig angeordnet. Bei solcher Form der
Kante des Blattes wird auf die Poren des Felles ein seitlicher Zug ausgeübt.
In Fig. 3 und 4 ist eine Abänderung der Maschine dargestellt, in welcher die Gummikissen
6 in einer einzigen Platte 9 liegen, welche unter den einzelnen Gummikissen liegt,
so dafs die einzelnen Klemmschuhe nicht unabhängig von einander nachgeben können,
sondern nur so weit elastisch sind, als durch die Eigenschaft des Gummis selbst bedingt wird.
Die Platte 9 ist bei e in Augen des Trägers/ drehbar aufgehängt und an ihrem hinteren
Ende mit Schrauben 10, 10 gegen den Träger verstellbar. Die oberen Hebel 71^1 sind,
wie in Fig. 1 und 2 dargestellt ist, eingerichtet und durch Schrauben j verstellbar, welche
sich gegen das hintere Ende der Platte 9 legen.
Die Gummikissen 6 können so nach vorwärts geschoben werden, um ihre Abnutzung
unschädlich zu machen, und zwar mittels einer Stange 1 3 (s. Fig. 4), welche durch einen
der Reihen - Schlitze 14 der Platte 9 hindurchgeht und in eine der Oeffnungen 15 des
Hebels 7', welche über dem Schlitze liegen, eingesteckt wird. Die Stange 13 legt sich dann
gegen das hintere Ende des Gummikissens 6 und treibt es vorwärts. Jeder Hebel besitzt
eine Reihe Oeffnungen 15.
Fig. 5 und 6 zeigen eine andere Abänderung, bei welcher die Gummikissen 6 seitlich in
einem Behälter 17 eingeschlossen sind, welcher durch Drehzapfen 18 in den Augen des
Hebels f sitzt.
Die Gummikissen 6 legen sich direct gegen die Kante des Blattes α und sind mittels
Schrauben 19, welche in dem hinteren Ende des Halters 17 sitzen und sich gegen das
hintere Ende der Gummikissen legen, verstellbar.
Schrauben 20 an dem Vordertheil der Halter veranlassen das Feststellen der Gummikissen in
den eingestellten Lagen. Der Halter besitzt einen Ansatz 21, welcher mittels Schrauben
22, 22 an dem Träger f verstellt wird.
Vermittels dieser Einrichtung kann der Halter um seinen Zapfen 18 gedreht werden,
um die Höhe der wirkenden Fläche der Gummikissen zu verändern.
Bei allen beschriebenen Ausführungsarten ist die nachgebende Klemme aus einzelnen Theilen
gemacht, welche einzeln und unabhängig von einander verstellbar sind, um einer Abnutzung
Rechnung zu tragen.
Die Gummikissen können erforderlichenfalls mit Metallscheiben, welche sich gegen das
Fell legen, besetzt sein. Anstatt dafs eine Reihe unabhängig von einander bestehender
Federn g verwendet werden, kann auch ein gemeinschaftlicher Gummiblock, welcher quer
unter das hintere Ende der Hebel 7 gelegt und der mittels einer. Schraube m gegen den
entsprechenden Hebel 71 verstellt werden kann,
angeordnet sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Maschinen zum Strecken und Schaben von Fellen, bei denen Klemmschuhe und Schabenmesser eine hin- und hergehende Bewegung ausführen, die Anwendung von einzelnen Gummikissen als Klemmschuhe, welche zwischen zwei gegen einander verstellbaren Hebeln 7, 71 (Fig. 1 und 2), oder zwischen einer Platte 9 und darüber liegenden Hebeln 71^1 (Fig. 3 und 4) oder auch von Büchsen 20 (Fig. 5 und 6) gehalten werden, zwischen bezw. in denselben verstellbar sind und das Fell gegen das Schabemesser (a) drücken.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE62096C true DE62096C (de) |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT62096D Active DE62096C (de) | Neuerung an Maschinen zum Strecken und Schaben von Fellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE62096C (de) |
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- DE DENDAT62096D patent/DE62096C/de active Active
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