DE20129C - Neuerungen an Maschinen zur Bearbeitung und Verzierung von Bücherschnitten - Google Patents

Neuerungen an Maschinen zur Bearbeitung und Verzierung von Bücherschnitten

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DE20129C
DE20129C DENDAT20129D DE20129DA DE20129C DE 20129 C DE20129 C DE 20129C DE NDAT20129 D DENDAT20129 D DE NDAT20129D DE 20129D A DE20129D A DE 20129DA DE 20129 C DE20129 C DE 20129C
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DE
Germany
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smoothing
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cuts
stones
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DENDAT20129D
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J. VOTTELER in Stuttgart
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    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C7/00Manufacturing bookbinding cases or covers of books or loose-leaf binders
    • B42C7/009Decorating book covers

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 11: Buchbinderei.
Zweites Zusatz-Patent zuNo.9829 vom 12.Juli 1879.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. December 1881 ab. Längste Dauer: 11. Juli 1894.
Diese Neuerungen bestehen in der Anwendung dreier verschiedener Constructionen von Glättsteinhaltern.
Die eine Construction des Glättsteinhalters G ist in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellt; derselbe eignet sich zum Glätten runder Schnitte. Der Prismaständer/ der Maschine (s. Fig. 13) trägt eine horizontal verschiebbare Platte/1, auf welcher sich in verticaler Richtung die in keilförmigen Führungen verstellbare Platte α bewegt.
Letztere trägt am unteren Ende ein Auge für einen Zapfen />, welcher der Platte c als Befestigung und zugleich als Drehpunkt dient. Dem Zapfen b gegenüber befindet sich an der Platte c ein Scharnierauge mit einem Zapfen d, um welchen der ganze Glättsteinhalter mit den Glättsteinen e beweglich ist; ein kleiner Arm c1 trägt eine Stellschraube f, welche gegen eine runde Büchse g drückt, die eine Spiralfeder enthält. Der Glättsteinhalter wird daher jedem Hindernifs nachgeben und immer mit leichtem Druck, der nach Bedürfnifs geändert werden kann, arbeiten.
Der in der Platte c sitzende Zapfen h dient zum Angriff für die Zugstange Z, welche von der Welle W aus den Glättsteinhalter G mit angebrachter konischer Rolle i auf dem Bogen K hin- und herschiebt, und zwar für hohle Schnitte.
Die vor den Glättsteinen angebrachte Rolle /, in Verbindung mit einem Wachspfropfen, ist bestimmt, das auf die Bücherschnitte aufgetragene Gold, bevor es mit den Glättsteinen in Berührung kommt, anzudrücken und zugleich mit etwas Wachs zu bestreichen.
In Fig. 4, 5, 6, 7 und 8 ist die Construction des Glättsteinhalters G1 für gerade Schnitte dargestellt.
In dem mit vier Augen m1 versehenen Rahmen m sind die drei Glättsteinhalter η drehbar durch Stift 0 angebracht. Oberhalb eines jeden Halters befindet sich eine Stellschraube q, mittelst welcher der Druck des Glättsteines beliebig regulirt werden kann. Vor den Glättsteinen ist ebenfalls eine Rolle r angebracht mit darüber befindlichem Halter S zur Aufnahme eines Wachspfropfens t, wobei die Anbringung der Rolle r wiederum bezweckt, dafs das auf den Bücherhohlschnitt aufgetragene Gold, bevor es mit den Glättsteinen in Berührung kommt, angedrückt und zugleich mit etwas Wachs bestrichen wird.
Die Form der drei angewendeten Glättsteine kann unterhalb, an dem arbeitenden Theil, entweder flach, oval oder rund sein.
Dieser Glättsteinhalter G1 wird gleichfalls am Ständer/ der Maschine angebracht, mittelst der vier Augen?»1 in den beiden Rundstangen #22 geführt, welch letztere mit dem Ständer/ fest verbunden sind, und mittelst Zugstange Z in hin- und hergehende Bewegung gesetzt.
Fig. 9, 10, 11 und 12 zeigen eine andere Construction des Glättsteinhalters (?2 für gerade Schnitte. Derselbe besteht aus dem Hebelsystem U V V1. Der obere Hebel U dient zur
Befestigung des Glättsteines y, während die beiden seitlichen Hebel V V1 zur Hin- und Herbewegung des Glättsteinhalters dienen. Genannte zwei Hebel sind unterhalb an dem Ständer p der Maschine so angebracht, dafs sie sich in einem Gleitbacken B während der Bewegung verschieben können, welcher Gleitbäcken B mittelst eines Bolzens D fest mit dem Prismaständer/ verbunden ist.
Zum Andrücken des Glättsteines y an die Büchergeradschnitte dient die Spiralfeder P, welche an dem Hebel V oberhalb und an dem feststehenden Bolzen D unterhalb befestigt ist.
Die zwei angebrachten Gleitrollen A dienen als Unterlage für den hin- und hergehenden Hebel U, welcher durch die Zugstange Z von der Welle W aus seine Bewegung erhält (s. Fig. 11 und 12).

Claims (3)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anwendung dreier verschiedener Constructionen von Glättsteinhaltern G G^ G*, angebracht an dem Ständer / p1 der Maschine zum Glätten der Büchergerad- und Hohlschnitte, im wesentlichen bestehend:
    ι. aus der Platte α mit angebrachtem Bogen K in Verbindung mit der um einen Zapfen b d drehbaren Platte c c1 und der oberhalb angebrachten konischen Welle i nebst der unterhalb befestigten Glättsteine e und angebrachten Wachsrolle /, bestimmt für Bücherhohlschnitte, wie aus Fig. 1, 2, 3 und 13 ersichtlich;
  2. 2. aus dem mit vier Augen m1 versehenen Rahmen m, in welchem die Glättsteine «mittelst Stiftes ο befestigt und mittelst der Stellschrauben q verstellbar angebracht sind, nebst der vor den Glättsteinen angebrachten Rolle r mit darüber befindlichem Wachspfropfenhalter S, bestimmt für Büchergeradschnitte, wie aus Fig. 4, 5, 6, 7 und 8 ersichtlich;
  3. 3. aus dem Hebelsystem UVV1 in Verbindung mit den beiden Gleitbacken B, Spiralfedern P und den Gleitrollen A, bestimmt für Büchergeradschnitte, wie aus Fig. 9, 10, 11 und 12 ersichtlich.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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